(periphere Notate): Rußlandfreundliche Prosten!

Die unstillbare menschliche Begeisterung für Pseudowissenschaft (Fake Science), die uns in der fern scheinenden jüngeren Vergangenheit umjubelte Gravitationswellen und einen Photoschnappschuß von einem Schwarzen Loch (immerhin noch nicht von Gott oder dem „Nichts“) bescherte und zuletzt die Virologie zur Fakultät der Medizin und Heilkunde erhoben hat, verlagert in den letzten Tagen ihr Wirken in einem regelrechten Sturmlauf auf das Gebiet der Militärstrategie und des weltanschaulichen Metarassismus.

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(periphere Notate): Niedrigschwelliger Basiskrieg

„Niedrigschwelliger Basisschutz“ ist die neueste Verniedlichung der seit zwei Jahren ununterbrochenen Kette von Verschärfungen der „Corona“-Sanktionen, die auf diesem Weg nun in die Verstetigung überführt werden sollen. Woran sich das Vieh erst einmal so gewöhnt hat, daß es ihm kaum noch auffällt, das muß man nicht mehr „lockern“.

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(periphere Notate): Unsere Leichen sind am längsten krank!

Ob die „Münchner Sicherheitskonferenz“, die alljährliche Versammlung der Kriegsplaner, Menschenvernichter und Waffenhändler dieser Welt, „unabhängig“ sei, ist ohne Zweifel eine der lustigsten Fragen, die man stellen kann. Einige Medien stellen Sie derzeit, weil der Cheforganisator dieser üblen Zusammenrottung offenbar seinen Posten benutzt hat, um mit Geschäften mit Tötungsgerät Reibach zu machen. Die Frage, was er in und mit einer solchen Position denn sonst anstellen sollte, wird nicht gestellt.

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Was ist das „eigentlich“ für ein dummer Krieg?

„Am Mittwoch“, raunte es zuletzt aus dunklen Kanälen, „marschieren die Russen in der Ukraine ein! Diesmal endgültig!“

Ob sie das getan haben, kann ich noch nicht wissen – es ist Mittwoch, aber vielleicht noch zu früh für Kriege. Obwohl früher ja gerne schon um 5 Uhr 45 „zurückgeschossen“ wurde, aber der Mensch ist eben bequem geworden. Oder ist der „gefrorene Boden“, den russische Panzer verläßlichen Leitmedien zufolge zum Einmarschieren unbedingt brauchen, noch nicht gefroren genug? Hat die CIA mal wieder eine ganz geheime Geheimmeldung irgendwie falsch übersetzt? Steht da gar nicht „Mittwoch“, sondern „Sanktnimmerleinstag“ oder „Wie kommt die CIA immer wieder auf so einen Schmarrn“? „Was ist das „eigentlich“ für ein dummer Krieg?“ weiterlesen

Blick über den Fluß

(ein verspäteter Beitrag zum fünfzehnten Todestag von Michael Rudolf: verspätet ohne Absicht, nicht ohne Sinn)

Wie wenig man einen Menschen kennt, merkt man dann, wenn er etwas tut, was man überhaupt nicht versteht. Manchmal ist es auch umgekehrt: Da merkt man daran, daß jemand etwas tut, was man nicht versteht, wie gut man ihn kennt. Wenn er mit einem am Tisch sitzt und plötzlich und scheinbar ohne jeden Anlaß zu weinen anfängt. Da merkt man, wie nahe er einem ist, obwohl man nicht weiß, was los ist, und auch nicht fragen möchte, weil man manchmal nicht fragt, egal was.

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(periphere Notate): Stubenfliegen lügen nicht

Daß es nicht die genialste Idee ist, Widerstand gegen despotische Macht über Plattformen wie Facebook, Twitter und Youtube zu organisieren, ist eine Erkenntnis, die sich langsam ihren Weg bahnen mußte. War es nicht herrlich romantisch, wie sich der „arabische Frühling“ damals genau auf diesem Weg durchsetzte? Man durfte das möglicherweise denken, solange man nicht wußte, wer hinter dem digitalen und analogen Gewusel die Fäden zog.

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Das Würstchen und der schlimme Professor

In den sechziger Jahren protestierten die deutschen Studenten. Einem Slogan zufolge ging es gegen den „Muff von tausend Jahren“, der unter den Talaren vor sich hin müffelte – gemeint waren nicht die Ausdünstungen der Zeit seit anno domini 967, sondern jene „tausend Jahre“, die 1945 mit ihrem großdeutschen Reich zusammengeschlagen und -geschossen worden waren und von denen man feststellen mußte, daß sie nicht etwa im Gulli der Geschichte verschwunden, sondern durch tausend Hintertüren wieder in die Gegenwart hereingekrochen waren.

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(periphere Notate): Folter ist keine Einbahnstraße

Die „chinesische Wasserfolter“, bei der einem Gefesselten unablässig kaltes Wasser auf den Kopf tropft, hat eine seltsame Geschichte. Dem stets verläßlichen Reiseschriftsteller Karl May zufolge bringt „eine unausgesetzte Folge von Tropfen, welche nach einander auf eine und dieselbe Stelle fallen, eine Wirkung hervor, mit welcher sich kein anderes Schmerzgefühl vergleichen läßt. Die Wirkung muß, wenn sie nicht rechtzeitig unterbrochen wird, unbedingt zum Wahnsinn führen.“

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(periphere Notate): True Crime im neuen Mittelalter

Weil der Mensch ohne soziale Kontakte, Austausch, Nähe und Gemeinsamkeit nicht selbstbestimmt, selbstvertrauend und frei leben kann, ist es zum Zwecke seiner Zurichtung zum sklavischen Vieh unerläßlich, ihn von anderen Menschen abzutrennen und zu isolieren. Das in seiner Einzelzelle sitzende und für den Profit der Globalelite arbeitende Wesen ist dann auch empfänglicher für Botschaften, die die normale Kommunikation ersetzen und ihm ein Gefühl von Leben und Sinn vermitteln. Etwa so, als ernährte man sich von einer täglichen Portion Styropor.

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(periphere Notate): Keiniche falschen Fahnen!

Wenn von der eskalierenden Zensur im sogenannten Westen die Rede ist, fällt immer wieder der Name Orwell, manchmal auch als Adjektiv („orwellian“ oder „orwellsch“). Lustig daran ist, daß man instinktiv weiß, was gemeint ist, wenn etwa mal wieder Bibliotheken mal wieder von Kurt Vonneguts Roman „Slaughterhouse Five“ oder Toni Morrisons „The Bluest Eye“ gereinigt werden oder eine neue Welle von Massenlöschungen durch die Plattformen Facebook, Youtube und Twitter schwappt. „(periphere Notate): Keiniche falschen Fahnen!“ weiterlesen

(periphere Notate): Neil Young und der Ochs in Berg

Das Possenspiel ist ein traditioneller Weg, sich einerseits der Irrsinnszumutungen des Lebens zu entledigen (so wie sich ein Hund schüttelt, wenn der Herr mal wieder sein „Aus! Ab! Platz“-Geblök ausgestoßen hat) und dies andererseits ohne Libretto und Drehbuch zu tun, um im (scheinbar) improvisierten Fluß der Gesten und Worte dem Käfig von Zensur und Sprechvorschriften zu entschwimmen.

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