(periphere Notate): Die Toten kommen! (und das Geld!)

ÜBERSTERBLICHKEIT war einer der wichtigsten Fetische der „Panik-20“-Sekte – neben „exponentiellem Wachstum“, „Fallzahlen“, „R-Wert“ und „Inzidenz“. Bei diesen vieren wußte man von Anfang an, daß es sich um Humbug und psychologische Kriegsführung mit billigsten Mitteln (und Erfolg) handelte (und handelt). Beim Sterben aber ist das so eine Sache: Zwar ist jedem klar, daß es sich bei den „Coronatoten“ größtenteils um Lockdownopfer und an anderen Ursachen Verstorbene handelt, aber tot ist tot, und nichts macht bessere Propaganda als der Tod.

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Eine simple Rechnung

Eine Herdenimmunität – das sollte inzwischen eigentlich jeder wissen – kann es bei einer Atemwegserkrankung nicht geben. Wenn man grundsätzlich akzeptiert, daß eine mRNA-Spritzung das Risiko einer schweren Erkrankung mindert (was zur Zeit mangels Erhebung, Nachforschung und statistischer Beobachtung allerdings vollkommen unbekannt ist), lautet die entscheidende Frage: Hat die genmedizinische Behandlung auch einen Nutzen für die Gesellschaft? Die gängige Antwort: Ja, weil dadurch eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden wird. „Eine simple Rechnung“ weiterlesen

(periphere Notate): Fliegt auseinander, klappt zusammen

Das Herziehen über die „Mainstreammedien“ wird einem viel zu leicht gemacht. Es ist ja wahrscheinlich so, daß niemand gerne über Blätter, Hefte und Sender schimpft, mit denen man früher mal aufgewachsen ist und sich ein (auch politisches) Bewußtsein gebildet hat. Da muß schon eine gehörige Portion Enttäuschung, Frustration, Fassungslosigkeit und Zorn im Spiel sein, wenn man sich so weit entfernt.

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(Aus dem tiefen Archiv:) Ende einer Kraut-Kindheit oder: Wieso Tangerine Dream an Punk schuld waren

(Anmerkung: Dieser Text entstand Mitte September 2000 als Beitrag für das von Frank Schäfer herausgegebene Lesebuch »The Boys are back in Town – mein erstes Rockkonzert«, das Ende 2000 im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erschien.)

Mein erstes Konzert war eigentlich nicht mein erstes Konzert; das will ich kurz erklären. „(Aus dem tiefen Archiv:) Ende einer Kraut-Kindheit oder: Wieso Tangerine Dream an Punk schuld waren“ weiterlesen

(periphere Notate): Es geht zu Ende geht es?

Daß es den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) noch gibt, mag manchen verwundern. Vielleicht gibt es ihn auch wieder, nach einem langen Sommerwintersommerschlaf, der offenbar zumindest milde stimulierende Wirkung hatte: Die vom Bayernführer Söder im März 2020 im Alleingang und ohne Akten, Quellen, Belege oder sonstiges belastbares Material angeordnete Ausgangssperre war nicht nur sinnlos, dumm und unverschämt, sondern laut VGH auch rechtswidrig und unwirksam (also: nichtig). Zudem zeige sich in dem Führerbefehl ein (so die „Welt“) höchst „fragwürdiges Menschenbild“: Der Söder betrachte seine Untertanen im Prinzip samt und sonders als potentielle Kriminelle und Schädlinge, die sich, wenn man sie nicht wegsperrt, sofort zusammenrotten, „Virenparties“ feiern und damit seine sterile „Gesundheit“ gefährden.

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(periphere Notate): verstehen, mißverstehen, ent(ver)stehen, un-verstehen

Informationen erweitern das Wissen, vor allem aber erweitern und befeuern sie das Denken und den Blick auf die Welt. Dabei gelangt man zu Zweifeln an scheinbaren Wahrheiten und Überzeugungen und begreift zunehmend (über Erkenntnisse und Irrtümer) die Komplexität der Dinge und ihrer Zusammenhänge. Ganz durchschauen wird man sie sicherlich im Leben nicht. Aber was man einmal weiß, kann man nicht mehr aktiv vergessen oder vielmehr „un-wissen“ oder „entwissen“, was man einmal verstanden hat, nicht mehr „ent-verstehen“ oder „un-verstehen“. Weil durch das Verstehen im Kopf und im Herz etwas entstanden ist, was auch mit massiver Desinformation, mit Druck und Gewalt nicht mehr weggeht (zumindest nicht leicht und schnell). Selbst das schlimmste Mißverständnis vergrößert letztlich – wenn man es erkannt hat – das Verstehen. Hierin liegt das (oder ein) Grundproblem der Streitereien und der Abgrenzung zwischen den „Corona-Fraktionen“.

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