(periphere Notate): Viel Wissenschaft, etwas Farbe, kaum Tote

Weil wegen der „Corona“-Maßnahmen die Staatsschulden steigen – irgendwer muß die circa 7 Milliarden monatlich für sinnlose Tests ja auf den Tisch blättern – raten „die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute“ (wen oder was auch immer solche Institute „führen“) „zu einem höheren Rentenalter in Deutschland“. Was nicht heißen soll, daß das Alter der Rente oder der Rentner steigt (das tut es sowieso), sondern: daß die Noch-nicht-Rentner länger „Grundsicherung“ beziehen bzw. für den Profit der Konzerne schuften sollen. Das sei „die eleganteste Lösung“. Für was? „(periphere Notate): Viel Wissenschaft, etwas Farbe, kaum Tote“ weiterlesen

Belästigungen 05/2021: Macht, Beton und Geld – Wieso immer das Gegenteil von dem geschieht, was geschehen sollte

Das passiert einem nicht nur in München, dort aber auch und immer öfter: Man findet sich beim müßigen Herumspazieren und -radeln plötzlich vor wuchernden, monströsen, dystopisch häßlichen Betongebirgen wieder, die wie Ameisenhaufen dort stehen, wo einst Landschaften, Biotope, Quartiere, Idyllen, wohnliche Straßenzüge und gewachsene menschliche Siedlungen standen und alles, worauf sie stehen und was um sie ist, zerfressen wie rauchende Salpetersäure. Fast immer denkt man beim Anblick dieser Horror-Moloche: Das war doch letztes Jahr noch nicht?! „Belästigungen 05/2021: Macht, Beton und Geld – Wieso immer das Gegenteil von dem geschieht, was geschehen sollte“ weiterlesen

(periphere Notate): Freiheiten

Im Grunde ist es ungerecht, daß man sich als kritischer, skeptischer oder auch nur aufmerksamer Beobachter durch den schlimmsten Bullshit hindurchkämpfen und Podcasts von Drosten/Ciesek, Statements von Priesemann und Brinkmann, „Tagesspiegel“-Provokationstiraden, Ansprachen von Söder, tägliche Gesetzesänderungsänderungen, Schönsprech-Nachrichten, Zahlengewitter, peinlichste „Faktenchecker“-Rabulistik, was weiß ich noch alles lesen, verdauen, am Ende noch zähneknirschend im Originalduktus sich anhören muß, während, die, die einen dafür beschimpfen, in gemütlicher Seelenruhe ihre Serien schauen, weil es ihnen wiederum ja ganz egal sein kann, was genau die Ketzer (ebenso wie ihre eigenen Priester) im einzelnen so sagen. „(periphere Notate): Freiheiten“ weiterlesen

(periphere Notate): Hier kommt die Zukunft!

Daß man etwas beobachten kann, heißt noch lange nicht, daß es das, was man darin sieht, wirklich gibt. Das gilt auch für das „Stockholm-Syndrom“. Obwohl zum Beispiel der heilige Zorn, in den Gläubige geraten, wenn ihr Herr sie prüft, und in dem sie dann mit zunehmender Schwere der Plagen um so wütender auf Ketzer eindreschen, sehr dafür spricht, könnte dieses paradoxe Verhalten auch andere Gründe haben. „(periphere Notate): Hier kommt die Zukunft!“ weiterlesen

(periphere Notate): Fremdfach, fachfremd

Die Professoren und Doktoren, die in der gegenwärtigen historischen Situation das Fundament für politische Entscheidungen liefern und diese mit lautstarken Wortbeiträgen in medialer Dauerpräsenz „einfordern“, sind nicht nur allesamt fachfremd: Virologen, Physiker, Tiermediziner, der eine oder andere Hansdampf in allen Gassen, aber – zumindest an wichtiger Position – kein Epidemiologe, kein Immunologe, kein Soziologe, kein kritischer Medienwissenschaftler, niemand, der eine tatsächliche Ahnung von den Folgen dessen hat, was da beschlossen wird. „(periphere Notate): Fremdfach, fachfremd“ weiterlesen

(periphere Notate): 7.690 zu 16

Lothar Wieler, Chef der skandalumwitterten Chaosbehörde RKI, ist ein Meister des „ungefähr vielleicht ein bißchen wahrscheinlich“-Sprech. Das ist nicht strafbar und im Alltag auch nicht weiter schlimm, aber wenn von dem Geraune und Gemunkel politische Entscheidungen und Maßnahmen ausgelöst werden, die Existenzen zerstören und Menschenleben kosten, sollte man eine Strafbarkeit zumindest prüfen. „(periphere Notate): 7.690 zu 16“ weiterlesen

(periphere Notate): Das erinnert mich daran, daß

Die Diskussion um die „Verschleierung“ der Gesichter von Frauen und diverse „Kopftuchverbote“, die vor einigen Jahren mit großer Vehemenz geführt wurde, erscheint, wenn man sich zwischendurch daran erinnert, in verändertem Licht. Es ist abzusehen, daß die Gesichtsvermummung für viele jetzt aufwachsende Kinder in westlichen Ländern so selbstverständlich wird (oder bereits ist), daß sie sich ohne Schnabelkappe nackt fühlen. „(periphere Notate): Das erinnert mich daran, daß“ weiterlesen

(periphere Notate): „eine wichtige Gelegenheit“

5. April 2021:

Mit Kindern zu argumentieren, ist immer etwas anrüchig. Hilfsorganisationen, die mit Bildern von verhungernden Kindern um Spenden baten, waren mir schon verdächtig bis widerlich, als ich selbst fast noch ein Kind war. Manchmal mögen solche Botschaften angebracht sein, sie treffen und schockieren aber immer die falschen: „(periphere Notate): „eine wichtige Gelegenheit““ weiterlesen

(periphere Notate): Micky-Maus-Apokalypse

4. April 2021:

Als wir vom (schon lange absehbaren) Zusammenbruch des Neoliberalismus geträumt haben, war in dem Traum ein Irrtum versteckt: Es mag schön sein, daß dieses unmenschliche System endlich zu Staub zerfällt, untergeht und verschwindet. Es ist aber kein System, sondern ein Prozeß. Und all das, was der Neoliberalismus ausgesaugt, zerstört und vernichtet hat, ist nun ebenfalls weg. „(periphere Notate): Micky-Maus-Apokalypse“ weiterlesen