(periphere Notate): Black Rifles in der Antarktis

Eine der letzten noch als solche gültigen „Verschwörungstheorien“ lautete ungefähr so: Wer den ganzen Winter lang eine Gesichtswindel trägt und auf diese Weise seinem Immunsystem das gewohnte „Training“ verweigert, ist unmittelbar nach Abnehmen des Schleimlappens so gut wie jedem über die Atemwege übertragenen Krankheitserreger schutzlos (weil ohne Immunsystem) ausgesetzt – sei der Bösling nun ein harmloses Coronavirus oder was richtig Schlimmes.

„(periphere Notate): Black Rifles in der Antarktis“ weiterlesen

Im Regal: Walter Serner „Letzte Lockerung“

(Anmerkung: Heute vor achtzig Jahren, am 10. August 1942, wurde Walter Serner in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und wahrscheinlich am 23. August von Deutschen ermordet. Der folgende Text wurde im Oktober 2007 geschrieben und erschien in KONKRET.)

Kaum je wurde so vehement nach Leitbildern, Lichtgestalten und Führungsführern gekräht wie ausgerechnet in Zeiten des tobenden Totalitärwettbewerbs, wo jeder „nur nach vorne schauen“ und sein „Ding“ machen, am besten gleich „durchziehen“ soll und das Absitzen von zwei Semestern BWL-Ideologiedrill als Bildung gilt. „Im Regal: Walter Serner „Letzte Lockerung““ weiterlesen

(periphere Notate): Der (deutsche) Wahnsinn der Gewöhnung

Es ist manchmal ganz interessant, sich vorzustellen, ganz woanders zu leben. Sagen wir: in Florida, Kroatien, Schweden oder Namibia. Wie stellt man sich dort das derzeitige Leben in Deutschland vor? Kann man sich – wenn man lange genug dort lebt – vorstellen, daß sich die Deutschen von einem Psychopathen beherrschen und ihr gesamtes Leben kontrollieren lassen, der unter Berufung auf einen massenweise herumschwirrenden Volksfeind den dauerhaften Ausnahmezustand erst herbeigefordert (und „-gewarnt“) hat und jetzt bis zum letzten Atemzuge aufrechterhalten und eskalativ verschärfen möchte? Kann man sich als dem Irrsinn Ferner vorstellen, daß sich die Bevölkerung Deutschlands das ohne Mucken und Murren gefallen läßt?

„(periphere Notate): Der (deutsche) Wahnsinn der Gewöhnung“ weiterlesen

Belästigungen 8/2022: Schluß mit der Wählerei (und den Flöhen im Bauch)!

Wenn ich mir ab und zu – aus angemessener Entfernung – das anschaue, was die Knallchargen, die derzeit eine Art deutsche Regierung darstellen (!), so fabrizieren, fällt mir ein Sprichwort ein, das ich aus meiner Kindergartenzeit kenne und das auf uns damals möglicherweise auch zutraf: „Dumm und frech, das paßt zusammen!“

Allerdings waren wir Kinder. Eines unserer schlimmeren Vergehen war, auf dem Klo aus dem Wasserhahn zu trinken, weil man davon laut Auskunft von Fräulein Schreiber Flöhe im Bauch bekam. Wir hätten aber nie behauptet, die Flöhe im Bauch (die es wahrscheinlich gar nicht gab) würden sich durch exponentielles Wachstum asymptomatisch auch auf Nichtwassertrinker übertragen und dafür sorgen, daß bis Weihnachten Millionen Münchner Kindergartenkinder durch Flohbisse in der Magenschleimhaut qualvoll sterben müßten. So einen Schmarrn hätten selbst unsere Kindergartenfräuleins Deckenbach und Schreiber nicht verbreitet. „Belästigungen 8/2022: Schluß mit der Wählerei (und den Flöhen im Bauch)!“ weiterlesen

(periphere Notate): Kot, Intelligenz und Bewußtsein

Viel ist von „Bewußstsein“ die Rede, gerade in jüngerer Zeit. Daß der Mensch das habe und jemand anderer (ein Insekt, eine Blume, ein Planet) eben nicht. Interessant ist daran, daß die Leute, die solches verfechten, meist irgendwas mit „Intelligenz“ meinen, die es inzwischen ja auch „künstlich“ gibt, zum Beispiel in Taschenrechnern, also ohne Verbindung mit einem Körper, so man ein Ding aus Blech und Draht nicht als solchen sehen möchte. Interessant ist das deshalb, weil sich darin der Wahn der Epoche kristallisiert: Man müsse das aktuelle Werkzeug bloß immer weiter verfeinern, dann werde es früher oder später ein „Bewußtsein“ entwickeln. Der Besenbinder des 18. Jahrhunderts, der seinem Besen immer neue, immer feinere Borsten hinzufügte in der Hoffnung, der Besen werde irgendwann „bewußt“ und lebendig, ist derweil längst im Märchenwitz (und in einer netten Goofy-Geschichte) versunken.

„(periphere Notate): Kot, Intelligenz und Bewußtsein“ weiterlesen

(periphere Notate): Panzerhaubitzefrei! oder: Der Sommer der kulturellen Aneignung

Der Sommer 1976 ist mir als einer der heißesten meines Lebens in Erinnerung geblieben. Selbstverständlich ist das Gedächtnis subjektiv (eine Tautologie: Aus was außer dem Gedächtnis bestünde denn das Subjekt?). Aber es gibt zumindest einige sozusagen empirische Merkmale, an denen sich das festmachen läßt, etwa die Bilder vollkommen vertrockneter Wiesen, braungelber und entlaubter Bäume in ganz Giesing nach wochenlanger Trockenheit, die Ahnung eines Gewitters irgendwann, woraufhin wir Kinder (und auch einige Erwachsene) jubelnd und fast nackt aus den Häusern liefen, um die Regentropfen zu begrüßen, von denen dann gerade einmal so viele herabplätscherten, daß die Pflastersteine der Bürgersteige nach fünf Minuten wieder trocken waren, aber immerhin nicht mehr so glühend heiß.

„(periphere Notate): Panzerhaubitzefrei! oder: Der Sommer der kulturellen Aneignung“ weiterlesen

(periphere Notate): Eine letzte Frage zum irren Zwetschgenmanderl

Kriegsherren zürnen, wenn ihr untergebenes Kanonenfutter aufmuckt, womöglich angestachelt von subalternen Unterführern. Das ist beim Militär und dessen gesamtgesellschaftlicher Überstülpung, dem Faschismus so, und meistens endet es schnell und blutig. In einer Demokratie kann es so etwas nicht geben (oder höchstens im Militär, wo es keine Demokratie geben kann), weil es da weder Kriegsherren noch Untertanen noch Kanonenfutter noch Unterführer und den ganzen anderen faschistischen Schweinkram gibt.

„(periphere Notate): Eine letzte Frage zum irren Zwetschgenmanderl“ weiterlesen

(periphere Notate): Der Prophet der blökenden Deppen

In Deutschland und der Welt werden derzeit und weiterhin Millionen bis Milliarden Dosen sogenannter „Impfstoffe“ weggeschmissen, die Leute wie Nosferatu Lallerbach bestellt und Steuerzahler bezahlt haben, die aufgrund ihrer Nutzlosigkeit und Schädlichkeit sowie mangels jeglicher Indikation niemand will und braucht. Nosferatu bestellt derweil weiterhin hunderte Millionen Dosen von dem Zeug, weil ihn niemand hindert. Irgend etwas an diesem absurden Ablauf von Vorgängen hat einen gewissen Heiterkeitswert, ich weiß aber nicht, was.

„(periphere Notate): Der Prophet der blökenden Deppen“ weiterlesen