Es ist soweit …

Mein neues Buch ist nun wirklich überall erhältlich: hier beim übel beleumundeten Internethändler.

Und hier im sympathischen, aber leider enorm zensuranfälligen und -freudigen „normalen“ Buchhandel (Beispiellink Buchkomplizen)

Wer das Buch bei mir selbst bestellen und (auf Wunsch) ein signiertes Exemplar erhalten mag, braucht ein bisserl Geduld. Geht aber auch. Kosten tut es überall das gleiche: 40 Euro.

Ich bitte um reges Interesse und freundliche Weiterempfehlung. Und ich freue mich über Kritik und jegliche andere Reaktion.

(periphere Notate): Gesetzwenden mit Merzgas (und Würde)

„Die Freiheit des Wortes endet hier bei uns, wenn sich dieses Wort gegen Menschenwürde und Grundgesetz wendet“, schwallte der sogenannte Kanzler auf der Münchner Kriegskonferenz, um das deutsche Regime von dem der USA abzugrenzen. Das ist selbstverständlich erstens gelogen (die Menschenwürde wurde während der „Corona“-Verbrechen so vielfältig auch mit Worten der Herrschenden und ihrer Propagandisten gebrochen, daß eine Aufzählung Bände füllen könnte), und es ist – da Merz ein Amtsträger ist – ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Weil es selbstverständlich erlaubt ist und sein muß (oder müßte), auch das Grundgesetz zu kritisieren und dessen Veränderung zu fordern.

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Reisen im Regal (26)

Dem normalen Deutschen (Rostocker, Alkoholiker usw.) sind Querdenker in der Regel wurscht, aufgrund seines gesunden Volksempfindens tendiert er jedoch, wird die affektive Besetzung des Begriffs thematisiert, zu eher negativen Qualifizierungen („Arschlöcher, Eierköpfe, schwul“).
Kurt Scheel: Querdenker I (in: Das Wörterbuch des Gutmenschen, 1994)

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(periphere Notate): total irrelevant! (dies und das Leben)

Als Kabarettist und/oder Satiriker darf man über „die Post“ bekanntlich ebensowenig etwas erzählen wie über „die Bahn“ und den eigenen „Lebensabschnittspartner“. Das mag der Grund dafür sein, daß das Post-Covid-Kabarett sich neben „Querdenkern“, „Schwurblern“ und „Verschwörungstheoretikern“ (also Menschen, die seit sechs Jahren die Frechheit besitzen, recht zu haben) hauptsächlich an Bahn, Post und Ehegatten abarbeitet: Das ist nur schal, fad, spießig und todeslangweilig – die Alternative hingegen (etwa Regimekritik) wäre der sichere Weg ins Abseits.

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Vorabendprogramm!

Ich mache mal wieder ein bisserl Reklame: für ein meiner Meinung nach sehr angenehmes Gespräch mit einem klugen und ebenfalls sehr angenehmen Menschen.

REPLAY: Der heimliche Staatsstreich (März 2024)

Erstaunt stellen wir fest, daß die Protokolle des sogenannten „Krisenstabs“ der Regimeanstalt Robert-Koch-Institut nun auch schon wieder weit über zwei Jahre „öffentlich“ sind. Also: verfügbar, auswertbar und benutzbar für weitere juristische Schritte. Was aber weiterhin ein absolutes Tabu ist, das nur vereinzelte freie Medien hier und da unterlaufen, ohne Resonanz und Wirkung. „REPLAY: Der heimliche Staatsstreich (März 2024)“ weiterlesen

(periphere Notate): Der Herrschaftspakt der Ab-Ge-Od-Ne-Ten

Ich erinnere mich dunkel an ein „Lügenverbot“, das die Blockparteien CDU/CSU und SPD in ihren Herrschaftspakt („Koalitionsvertrag“) setzen wollten. Was ist daraus eigentlich geworden? Wer das spontan und ohne Nachschauen sagen kann, hat offensichtlich ein Gedächtnis wie der Elefant im Raum – für normale Menschen ist die „Schlagzahl“ der Zensur- und Verbotsregelungen, die täglich auf uns einprasseln, viel zu hoch, um noch zu wissen, was vorgestern von den Propagandamedien totgeschwiegen wurde.

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Noch ein Buch …

… kein neues, aber ein neu aufgelegtes, das überraschenderweise sehr gut in die aktuelle Diskussion über „neue“, „alte“, freie, alternative und alle möglichen anderen Medien paßt – und über deren „Ausrichtung“, Zukunft und so weiter. Am Rande geht es sogar um Zölle, allerdings in deutlich satirischem Sinne und ohne jeden Bezug zu dem derzeitigen politischen Gewirr. „Noch ein Buch …“ weiterlesen

Belästigungen 2/2026: Ostwestgotische Aufmärsche für irgendwas mit Dings?

Die Münchner Kriegskonferenz, die nächstes Wochenende über die Stadt herfällt, ohne deren Bewohner jemals um Erlaubnis gebeten zu haben oder ihnen einen einzigen Cent Zoll oder Tribut oder Entschädigung für die Zumutung zu zahlen, – diese widerwärtig dreiste pseudoelitäre Protzpompversammlung internationaler Schwerstkrimineller ist eine höchst kuriose Veranstaltung.

Die Führer der Stadt selbst erklären dazu, die „Konferenz“ „gelte“ als „wichtigstes internationales Forum für Sicherheit und Außenpolitik“ und werde von einer „hochrangigen Teilnehmerliste“ beehrt. Das ist freilich – wie man das von der Münchner Stadtführung gewohnt ist – ein absoluter Blödsinn, und zwar Wort für Wort, angefangen damit, daß es eine internationale Außenpolitik gar nicht geben kann, solange nicht wenigstens erste zaghafte diplomatische Kontakte mit außerirdischen Weltraumbewohnern geknüpft sind. „Belästigungen 2/2026: Ostwestgotische Aufmärsche für irgendwas mit Dings?“ weiterlesen

(aus dem tiefen Archiv): Der Zeigefinger des Zeitzeugen – Literatur, Engagement und die Gruppe 47 (Sommer 1998)

Im Rahmen von Professor Herbert Rosendorfers Seminar zur Nachkriegsliteratur befaßten wir uns vor einiger Zeit (anläßlich der Behandlung von „Unbelehrbaren“ und „inneren Emigranten“ von Kolbenheyer über Benn bis Jünger) ansatzweise mit der Frage, ob es gute, große, bedeutende Literatur ohne Moral geben könne. Die Frage blieb weitgehend unbeantwortet; ich möchte sie umdrehen: Gibt es gute, große, bedeutende, vor allem, um einen problematischen Begriff einzuführen: zeitlose Literatur mit Moral? „(aus dem tiefen Archiv): Der Zeigefinger des Zeitzeugen – Literatur, Engagement und die Gruppe 47 (Sommer 1998)“ weiterlesen

4 Wochen Wahnsinn (Januar 2026)

Die Geheime Staatspolizei erfreut sich in Deutschland traditionell keiner großen Beliebtheit, egal ob sie nun so heißt oder betrügerisch als „Verfassungsschutz“ maskiert wird. Die totalitäre NATO-Kriegspropagandistin Florence Gaub möchte, daß sich das ändert – weil ein richtig harter Krieg, also eine Massentötung der Zivilbevölkerung, ohne Geheimdienst erfahrungsgemäß nicht so leicht durchzuführen ist. Wie die Regimeillustrierte „Stern“ verkündet, „erklärte“, also: behauptete Gaub, „Deutschland brauche mehr Nähe zwischen Bevölkerung und Nachrichtendiensten – und sogar TV-Serien könnten dabei helfen“. „Es gibt keine gute Serie über den Verfassungsschutz und auch keine über den BND“, soll Gaub, die selbst als Produzentin des NATO-Propagandahorrorstreifens „Foresight to Warfight“ bekannt ist, gesagt haben. Dabei könnte eine solche Seifenoper dabei helfen, „Berührungsängste zwischen der Bevölkerung und den Diensten“ zu verringern. Deutschland, so Gaub, könne davon profitieren. Unsere Gegenfrage ist eine kurze: „Deutschland“? Wer soll das sein? „4 Wochen Wahnsinn (Januar 2026)“ weiterlesen

(aus dem tiefen Archiv): Wyatt/Atzmon/Stephen „… For The Ghosts Within“ (September 2010)

Heute (nein, gestern) ist Robert Wyatt 81 Jahre alt geworden. Das ist kein Grund für irgendwas, aber Anlaß für Erinnerungen. Zum Beispiel an ein Album, an das ich mich ansonsten tatsächlich kaum je erinnert hätte. Es folgt ein Text, den ich damals dazu geschrieben habe:

Man kommt auf seltsame Gedanken, wenn man sich vorstellt, daß Robert Wyatt, der große Jazz-Außenseiter und Rock-Einzelgänger, Kommunist, Marxbartträger, seit einem Fenstersturz 1973 mit dem Rollstuhl unterwegs, im Englischen mit dem Verb „wyatting“ geehrt (bedeutet: in Kneipen wirre, als Hintergrund unerträgliche Musik aufzulegen, um die Leute zu ärgern), – daß dieser notorisch liebenswerte Spinner fast mal ein Popstar geworden wäre (oder war, sogar mit Hitsingles). Was wäre das für eine Welt, in der aus dem Alltagsradio so merkwürdige, kaum ergründliche, unfassbar tiefe und weite Musik schallte, in der Castingshowkandidaten versuchten, diese wunderbar weiche, weise, wärmende Stimme nachzuahmen, Schlagerproduzenten Wyatts Neugier, Experimentierfreude, Feingefühl, seine fast übermenschliche Musikalität als Ideal ansähen? „(aus dem tiefen Archiv): Wyatt/Atzmon/Stephen „… For The Ghosts Within“ (September 2010)“ weiterlesen