(periphere Notate): Donald Trumps Ohr und die „Aufarbeitung“ der Waffen-SZ

Vom „Schlafwandeln“, das vor einhundertzehn Jahren in den ersten Weltkrieg geführt habe und heute in den dritten Weltkrieg führe, war auch hier schon die Rede. Kein Begriff könnte falscher sein als dieser, weil er nahelegt, es habe damals (in Deutschland) niemand diesen Krieg gewollt und es wolle ihn auch heute niemand. Dabei findet sich unter den damals wie heute beteiligten deutschen „Entscheidungsträgern“ nicht ein einziger, der den Krieg nicht wollte beziehungsweise will, und zwar damals wie heute bereits seit mindestens zehn Jahren.

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Reisen im Regal (12)

Auf Seiten der Unterthanen, welche ihren Herrn über alles Gesetz erhaben zu seyn glauben, wird ein blinder, stummer und knechtischer Gehorsam gefordert und geleistet.
Diejenige, so wissen, daß es anders seyn sollte und könnte, werden bey dieser allgemeinen Unempfindlichkeit muthlos, die Wächter der Gesetze ermüden und ihre Stützen sinken.
Friedrich Carl von Moser: Von dem deutschen Nationalgeist (1766)

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Junger Unfug (Folge 10): Kekse und Kassettenrekorder

Zu Hause war mein Unfall Thema aller Gespräche und Gerüchte. Von einem Lastwagen überfahren zu werden, war noch keinem gelungen, außerdem durfte ich noch zwei Wochen daheim bleiben. Weil meine Mutter vormittags arbeitete, saß ich dann mit meinem Vater – der Spätschicht hatte – auf dem Spielplatz vor dem neuen Haus, wo er jetzt wohnte.

Die Bäume waren noch kahl und die Wiesen voller matschigem Laub, aber ich bekam Kekse und Limo, und außerdem durfte ich sowieso nicht laufen. Die anderen Kinder kamen von der Schule und standen neben der Bank, grinsten und hörten bewundernd, daß ich noch eine weitere Woche frei hatte. „Junger Unfug (Folge 10): Kekse und Kassettenrekorder“ weiterlesen

(periphere Notate): Endsieg-Endkampf-Endspiel

Daß Annalena Baerbock beim nächsten „Wahl“-Karneval nicht mehr mit dem Anspruch antreten möchte, Bundeskanzler zu werden, mag den einen oder anderen ein bisserl beruhigen. Man sollte das aber nicht überbewerten. Zum einen hat kein Mitglied der aktuellen Generation der deutschen „Grünen“ je etwas behauptet, wovon er/sie nicht zehn Minuten oder zehn Tage später das Gegenteil behauptet hätte. Zum anderen wollen diese Leute meist spätestens zehn Stunden nach Aufstellung einer Behauptung gar nicht mehr wissen, daß sie das Behauptete jemals behauptet haben. Bei Blablubb ist es noch etwas komplizierter: Die merkt schon dann, wenn sie etwas behauptet, gar nicht, was sie da behauptet.

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(periphere Notate): Wer schweigt, lügt (und tut noch einiges mehr)

Die frappierendste Erkenntnis aus den RKI-Protokollen ist diese: Als wir dachten, diese Leute wissen nichts, kapieren nichts und geben der Regierung in ihrer panischen Unwissenheit oder Fremdgesteuertheit (in diesem Fall: von wem?) Entscheidungen mit katastrophalen Folgen vor, haben wir uns geirrt. Diese Leute wußten fast genauso viel wie die Kritiker – abgesehen von manchen Details, die sie offiziell nicht wissen und daher auch nicht sagen durften, weil gewisse Experten und Wissenschaftler verfemt waren – und haben dies auch gesagt und diskutiert, dann aber öffentlich das Gegenteil behauptet. Ein schlimmerer Akt krimineller Unterlassung ist mir aus jüngerer Zeit nicht bekannt.

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(periphere Notate): Dem Staat sein Ich und wer das ist

In den freigeklagten und teilentschwärzten Protokollen des RKI-Krisenstabs zu „Corona“ fehlt das Protokoll der Sitzung vom 9. Mai 2020. Es war zu erwarten, daß besonders brisante Passagen der „RKI-Files“ nicht geschwärzt (wodurch sie ja erst aufgefallen wären), sondern komplett unterschlagen werden. An diesem Tag ging es um das tags zuvor veröffentlichte Gutachten von Stephan Kohn, Oberregierungsrat im Bundesinnenministerium, zum „Corona-Krisenmanagement“, in dem schlüssig nachgewiesen wurde, daß es keine gefährliche Pandemie gab, daß die Sanktionen sinnlos waren und (logischerweise) erheblich mehr Schaden anrichteten als die damit vermeintlich „bekämpfte“ Erkältungskrankheit.

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Belästigungen 7/2024: Der Mensch als Teil des Menschen – verstreute Gedanken zur Einverleibung

Man könne so gut wie gar nichts mehr essen, weil man sonst sterbe, hat mir vor längerer Zeit jemand gesagt, als mal wieder ein durch den Lebensmittelmassenhandel oder einen gezielten Eingriff zwecks Panikmache verbreiteter Bazillus oder Virus oder irgend so ein Mikroviech Menschen hinraffte. Rein statistisch betrachtet leuchtet das ein: Tatsächlich sind so gut wie alle Menschen, die in den letzten, sagen wir: fünf Millionen Jahren etwas gegessen haben, in erdgeschichtlichen Maßstäben ziemlich bald darauf gestorben – und zwar völlig unabhängig davon, womit der jeweilige Todgeweihte seinen Verdauungstrakt füllte. Das, möchte man vermuten, ist eben die gemeine Hinterhältigkeit des Lebens und der Natur: Man müht sich redlich, nichts falsch zu machen, und eines Tages ist es doch vorbei „Belästigungen 7/2024: Der Mensch als Teil des Menschen – verstreute Gedanken zur Einverleibung“ weiterlesen

(periphere Notate): Wo gibt es überhaupt noch irgendwas?

Die Ukraine hat seit Wochen keinen Präsidenten mehr, nur noch einen durch die USA und Ursula Leyen sowie die deutsche „Außen“- und „Verteidigungs“-Bande notdürftig „legitimierten“ Führer. Was heißt das heute schon? Es genügt ja, „RKI-Files“ oder „Lauterbach lügt!“ oder irgend so ein böses Wort zu sagen, um einen ganzen Staat zu delegitimieren! Da ist so ein pupsiges Speedbürscherl doch schneller weg als ein Knallfrosch, wenn’s wär.

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Der Sonntagsbrief nach Belgien (eine Anekdote)

Es ist eine seltsame Idee, am Sonntag einen Brief nach Belgien schicken zu wollen. Aber wieso eigentlich nicht? Schließlich hat man da Zeit und, wenn das Wetter nicht zum Baden taugt, nicht viel zu tun. Einen Postbeamten braucht man für so etwas heutzutage auch nicht mehr, weil man Briefmarken ja nicht nur schon seit vielen Jahren aus Automaten zwar nicht mehr lustig herauskurbeln, aber – falls mal einer der Kästen nicht defekt ist – immerhin erwerben kann. Und über die Preise informiert die moderne Auskunft: das Internet. „Der Sonntagsbrief nach Belgien (eine Anekdote)“ weiterlesen

(periphere Notate): Wieso fragt keiner, wieso niemand fragt?

Das Problem mit den „Medien“ und ihren allfälligen „Meldungen“ – oder mein Problem damit – ist, daß ich im Sommer wenigstens zeitweise keine Meinung zu irgendwas haben mag oder zumindest mir keine „bilden“ möchte zu etwas, was ich fünf Minuten zuvor noch gar nicht wußte und wovon ich spontan denke: Das ist mir egal; es wäre mir lieber, ich hätte es gar nicht erst erfahren.

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(periphere Notate): Dann blitzt es, und alle schauen wie Autos

Der Schlafwandler unterscheidet sich vom Wandler dadurch, daß er nicht weiß, was er tut. Dem politischen oder historischen Schlafwandler ist von beiden etwas eigen: Er kann nicht wissen, was er tut, weil er – aktiv – ja nichts tut (außer mitzutun, was ihm aber als Tun nicht bewußt werden kann, so wenig wie die Verrichtungen seiner Niere). Es wird indes in seinem Namen so einiges getan, was er als „Souverän“ der (in seinem Namen!) Handelnden schon wissen könnte, wenn er es wissen wollte. Aber das will er nicht, weil er dann vielleicht etwas tun müßte, womöglich etwas, um das zu verhindern, was (in seinem Namen!) getan wird. Weil er ahnt, daß es um Verbrechen geht – nicht einfach nur Verbrechen wie Raub, Mord und Brandstiftung, sondern deren tausend-, hunderttausendfache Begehung im Rahmen eines Menschheitsverbrechens namens Krieg.

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