Manchmal denke ich gerne zwei oder drei Schritte voraus. Oder sagen wir: nicht gerne, aber ich kann es nicht verhindern. Zum Beispiel neulich sah ich ein Video, in dem ein offensichtlich gemeingefährlich wahnsinniges Rumpelstilzchen mit Naziwahn im nächtlichen Dunkel mit seiner Rotte oder Wehrsportgruppe oder wie man das heute nennt an der litauischen Grenze eine Art neogermanisches Fackelritual aufführte, das man für ein entgleistes Grillfest der Waffen-SS hätte halten können. Es gelang mir nur unter äußersten Verrenkungen sämtlicher Gehirngelenke und Phantasiemuskeln, zu begreifen, daß es sich dabei nicht um eine Comedy-Parodie handelte, sondern daß der übelvölkische Schabernack ernstgemeint war, und zwar als Einstimmung auf den dritten deutschen Krieg gegen Rußland innerhalb von hundertelf Jahren. Oder hundertzwölf oder vielleicht auch hundertsechzehn, da ist man sich im Führerhauptquartier wohl noch nicht ganz einig und bastelt noch an einem Vorwand, nachdem beim letzten Mal nur die Allerdümmsten den Quatsch mit dem angeblich geplanten und unmittelbar bevorstehenden Angriff Stalins auf die europäische Union des Gröfaz Hitler glauben wollten. „Belästigungen 12/2025: Ein übles Gespenst kehrt wieder“ weiterlesen
(periphere Notate): Bloß-kurz-dazwischen-Abfall-bla-bla
Die von der CIA gesteuerte „Behörde“ NABU macht in der Ukraine nun wohl so was wie ernst: Sie führte bei einem der wichtigsten Komplizen des Marionettendiktators das durch, was man aus dem neuen Deutschland als standrechtliche Strafsanktion gegen Regimekritiker kennt – nein, keine Kontokündigung, sondern bloß eine Hausdurchsuchung. Der Begriff klingt harmlos, zumal er an eine Ermittlungsmaßnahme erinnert, die es früher auch schon gab und die in Fällen vermuteter Kriminalität dazu diente, Beweismaterial zu sichern.
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Reisen im Regal (24)
Zeitenwende! In der Renaissance ging der Gemeinschaftsgedanke des Mittelalters mehr und mehr verloren. An seine Stelle trat die Idee der freien, durch nichts gebundenen Einzelpersönlichkeit. Sie verkörperte sich zuerst in der Freiheit der Fürsten, im Absolutismus, dann in der Freiheit jedes Einzelnen, im Liberalismus. Heute erleben wir es, wie sich die entscheidende Umkehr vorbereitet zurück zum Gemeinschaftsgedanken.
Herbert von Voß: Zeitenwende (1932)
4 Wochen Wahnsinn (November 2025)
Mindestens 271.000 Euro kostete ein Propagandafilmchen über Robert Habeck, das Anfang Dezember angeblich in ein paar Kinos laufen soll. Das ist eine Menge Geld für einen Reklamestreifen für Deutschlands wahrscheinlich unfähigsten Minister aller Zeiten, der gerne „Bündnisführer“, Verzeihung „Kanzler“ geworden wäre, zumindest vorübergehend aber gar kein Minister und auch kein „Politiker“ mehr ist. Gott sei Dank bezahlen den Schmarrn deutsche Steuerzahler – die sind schließlich bekannt dafür, daß sie nie und nimmer nachfragen, für was ihr Geld aus dem Fenster geschmissen wird. „4 Wochen Wahnsinn (November 2025)“ weiterlesen
(Schon) wieder ein neues Buch (bald)!
Für alle, die sich (und mich) fragen, weshalb auf dieser Seite (und in meinem Kanal auf Odysee/Youtube) zur Zeit so wenig Neues erscheint: Das liegt daran, daß ich praktisch den ganzen Tag an diesem Ding sitze:
(periphere Notate): Lebensentwurf Sprechpuppe (oder Baumwart?)
Man muß sich die Ukraine als eine Art Geldmaschine vorstellen: Hinein fließen Abermilliarden an Steuergeldern aus „westlichen“ Staaten (insbesondere Deutschland), die dort dann umverpackt und verteilt werden. Einen großen Teil erhalten die ukrainischen Mafiabosse und Oligarchen, der nicht geringe Rest fließt (zurück) an jene, die diese Steuergelder aus ihren Staaten herausgepumpt haben: „Politiker“ und sonstige Amtsträger in eben den „westlichen“ Staaten.
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REPLAY: Weg mit dem Verfassungsschutz! (Februar 2024)
Ein möglicherweise ewiges, stetig eskalierendes Problem. „REPLAY: Weg mit dem Verfassungsschutz! (Februar 2024)“ weiterlesen
Architektur & Verbrechen (eine fortlaufende Sammlung): Zustände (2)

Auch die Stadt ist ein pflanzenhaftes Wesen. „Architektur & Verbrechen (eine fortlaufende Sammlung): Zustände (2)“ weiterlesen
Architektur & Verbrechen (eine fortlaufende Sammlung): Zustände (1)

Auch die Nebelbildungen im Gehirn der Menschen sind notwendige Sublimate ihres materiellen, empirisch konstatierbaren und an materielle Voraussetzungen geknüpften Lebensprozesses. „Architektur & Verbrechen (eine fortlaufende Sammlung): Zustände (1)“ weiterlesen
(periphere Notate): Jessica Jones trägt wieder Glatze
Wer bislang immer noch glaubte, der als „Bundespräsident“ „amtierende“ Steinkopf habe wenigstens ein paar verbliebene Tassen im Schrank, der durfte sich am 9. November eines besseren belehren lassen. In einer Rede zum „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ forderte der notorische Verfassungsfeind seine Volksgenossen auf, endlich die Opposition gegen das Einheitsfrontregime effektiv zu bekämpfen: „Tun wir, was getan werden muß!“ Dazu sollten auch Polizisten und Soldaten „wehrhaft“ werden, also zupacken. Daß er die gemeinte Satanspartei nicht beim Namen nannte und faktisch nur deren Verbot forderte, ist sicherlich seinen Rechtsberatern zu verdanken. Ach so, und „Nun Volk, steh auf! Nun Sturm, brich los!“ sagte er auch nicht.
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Krach & Wahn (Popmusiktexte aus vielen Jahren): Scissor Sisters „Night Work“ (Juli 2010)

An dieser Platte ist scheinbar rein gar nichts echt, oder sagen wir: natürlich. Nicht ein einziges der vielen Musikinstrumente, die zu hören sind – Trommeln, Becken, Gitarren, Baßgitarren, Klaviere, Geigen, diverse Flohmarkt-Keyboards und museale Ur-Synthesizer – ist jemals von einer menschlichen Hand oder auch nur einem in der Luft herumschwebenden Bakterium berührt worden, nicht mal von der Luft selbst, diesem septischen Gasgemisch. Diese Musik ist im reinsten Sinne mathematisch und virtuell: bis ins feinste Detail berechnet, geplant, umgesetzt; man glaubt förmlich, die Experten in ihren weißen Kitteln mit Mundschutz vor den blankpolierten Bildschirmen stehen zu sehen, wie sie die Töne mikrometergenau setzen, die Ergebnisse ihrer Arbeit mit Meßgeräten überprüfen, die ansonsten zum Nachweis von Neutrinos und Bosonen dienen könnten. Abschließend wird alles gereinigt, gespült, mit Aceton ausgewaschen, bis die Musik endlich als pure, farb- und geruchlose Substanz auf steril schimmernde Scheiben gepreßt werden kann. „Krach & Wahn (Popmusiktexte aus vielen Jahren): Scissor Sisters „Night Work“ (Juli 2010)“ weiterlesen
REPLAY: WO ist denn das KLIMA hin? (Februar 2024)
Angesichts des Rummels, der derzeit um einen sogenannten „Klimagipfel“ veranstaltet wird, mag die Frage etwas seltsam erscheinen. Das ändert aber nichts am Phänomen selbst. „REPLAY: WO ist denn das KLIMA hin? (Februar 2024)“ weiterlesen
(periphere Notate): „Das war eine Einschätzung meinerseits, vielen Dank.“
Die haarsträubende, atemraubende Arroganz, mit der sich manche Haupttäter der „Corona“-Verbrechen derzeit einer eingeschränkten Öffentlichkeit „stellen“ und ihre Taten nicht etwa rechtfertigen, sondern mit (gefühlt) herausgestreckter Zunge, gerecktem Mittelfinger und dem Untertitel „Na und, ihr Trottel! Selber schuld!“ dazu gewissermaßen „stehen“ – oder, wie die Rädelsführerin Buyx, immer noch meinen, sie redeten mit einem Kindergarten, den man mit ein paar spitzen Floskeln maßregeln kann –, läßt sich möglicherweise auf einen Effekt zurückführen, den man „durch Gewohnheit erloschenes Unrechtsbewußtsein“ nennen könnte und den manch einer aus der eigenen Kindheit kennt.
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Belästigungen 11/2025: Größenwahn und Stadtbild (Achtung: Whataboutism!)
Donald Trump, so höre ich, ist mal wieder größenwahnsinnig geworden. Der seltsame Mann, den ein ehemaliger UN-Waffeninspekteur neulich als „dumm wie Dreck“ bezeichnete, den andere je nach Nachrichtenlage für genial bis faschistisch, nett bis idiotisch halten und den wohl deswegen niemand so recht verstehen will und soll, weil man ihn dann nicht mehr so toll als Buhmann der halben Welt verkaufen könnte, dieser eigentümliche Mann will nämlich einen Ballsaal bauen. Ans Weiße Haus hin, und so richtig protzig, nämlich „bis zu“ 300 Millionen Euro teuer (umgerechnet; er blecht selbstverständlich in Dollar, weil man dafür vielleicht noch ein bisserl länger etwas kriegt). „Belästigungen 11/2025: Größenwahn und Stadtbild (Achtung: Whataboutism!)“ weiterlesen
REPLAY: Nazivergleiche müssen sein! (Februar 2024)
Ein paar ungeordnete Gedanken zu einem vermeintlichen Tabu, dessen Gültigkeit große Diskrepanzen aufweist … „REPLAY: Nazivergleiche müssen sein! (Februar 2024)“ weiterlesen
