Es ist soweit …

Mein neues Buch ist nun wirklich überall erhältlich: hier beim übel beleumundeten Internethändler.

Und hier im sympathischen, aber leider enorm zensuranfälligen und -freudigen „normalen“ Buchhandel (Beispiellink Buchkomplizen)

Wer das Buch bei mir selbst bestellen und (auf Wunsch) ein signiertes Exemplar erhalten mag, braucht ein bisserl Geduld. Geht aber auch. Kosten tut es überall das gleiche: 40 Euro.

Ich bitte um reges Interesse und freundliche Weiterempfehlung. Und ich freue mich über Kritik und jegliche andere Reaktion.

Belästigungen 3/2026: Ohne Hose im Netz des Bösen

Immer wenn ich den sogenannten deutschen Bundeskanzler sehe – also selbstverständlich nicht in echt, sondern nur auf Photos und in kurzen Filmchen, bei denen ich fast immer den Ton wegdrehe –, immer wenn ich diese in Zwetschgenmanderlfasson gegossene antiproportionale Mixtur aus tölpischer Überheblichkeit und rasender Schimmerlosigkeit anschauen muß, denke ich unwillkürlich an Donald Duck. „Belästigungen 3/2026: Ohne Hose im Netz des Bösen“ weiterlesen

REPLAY: Kann man HASS verbieten? (April 2024)

Wieder einmal fällt mir auf, daß manche Dinge mit der Zeit immer aktueller werden, auch wenn ältere Protagonisten im Schlupfloch der Geschichte verschwinden.

Damals schrieb ich dazu: Wer hetzt hier eigentlich? Und wer haßt? Und was davon darf eine Regierung, die selber haßt und hetzt, verbieten?

Ja, was? Das mag sich jeder selbst überlegen, nachdem er Katharina Schulze, einer führenden Abgeordneten einer faschistischen Partei im bayerischen Landtag, zugehört hat. „REPLAY: Kann man HASS verbieten? (April 2024)“ weiterlesen

(periphere Notate): and her ugly sister’s tranquilizers

Wir erleben mal wieder so Tage, an denen jeder meint, seine nachgeplapperte „Meinung“ sei ein Stück Weltgeschichte. Und mit „wir“ meine ich wieder mal vor allem die „Außenstehenden“, die sich nicht entscheiden mögen, ob der Krieg gegen den Iran nun erfreulich ist (wg. „Befreiung“) oder unerfreulich (wg. „Völkerrecht“), ob schädlich (wg. „Benzinpreis“) oder nützlich (wg. was weiß ich).

„(periphere Notate): and her ugly sister’s tranquilizers“ weiterlesen

4 Wochen Wahnsinn (Februar 2026)

Die „Klima“-Panik, also die spezifisch deutsche Angst vor einem Verkochen des Erdballs in einem Sudkessel aus Kohlensäure, ist Umfragen zufolge stark zurückgegangen. Das gefährdet die Geschäftsmodelle diverser „grüner“ Konzerne, die Milliarden scheffeln, indem sie Wälder abholzen, zubetonieren und mit Windrädern aus giftigem Epoxidharz zustellen, indem sie auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen Silizium anbauen und Steuergeld ernten. Da braucht es, na klar, eine ordentliche Propagandakampagne. Allerdings gehen den Profiteuren des Wahns die triftig erscheinenden Argumente aus, weshalb sie nun ganz tief in die Horrorkiste greifen: Grauselige Amöben, erfahren wir von dem Witzportal „Web.de“, tummeln sich in erhitzten Badeweihern, schlüpfen durch die Nase in den Menschenkörper hinein und fressen das Gehirn auf! Schuld ist selbstverständlich die „Erderwärmung“, die allerdings neu definiert werden muß: Sogenannte „Forschende“ wollen festgestellt haben, daß erstens selbst der kälteste Winter in Wirklichkeit ein Zeichen der Erhitzung ist, daß zweitens die Erhitzung nur dort spürbar ist, wo sogenannte „klimafreundliche“ Regierungen regieren und daß drittens der „Klimawandel“ für psychische Störungen sorgt, weil durch sogenannte „Extremwetterereignisse“ (also zum Beispiel Regen, Schnee oder Gewitter) „soziale Netzwerke“ gestört werden, wodurch der Mensch vereinsamt. Das sei alles ziemlich blödsinniger Humbug, finden Sie? Na, dann warten Sie mal ab, bis die Hirnfresser kommen … „4 Wochen Wahnsinn (Februar 2026)“ weiterlesen

(periphere Notate): kurz und nicht merzlos

Die öffentliche geäußerte Behauptung von Friedrich Merz, der zweite Weltkrieg habe keine vier Jahre gedauert (weshalb der Krieg in der Ukraine nun schon länger dauere), wurde von manchen als neuer Beleg für die in deutschen Staatsämtern mittlerweile verbreitete historische Verblödung gedeutet, ebenso wie die neulich von der TV-Propagandasendung „Monitor“ mal wieder aufgewärmte Lüge, Deutschland sei von der US-Armee befreit (und nicht etwa von der Roten Armee besiegt) worden. Ich bin nicht überzeugt.

„(periphere Notate): kurz und nicht merzlos“ weiterlesen

(aus dem tiefen Archiv): „Rainer, dieser Flash!“ (März 2008)

Die beliebte These, „die 68er“ seien „gescheitert“, könnte man daran festmachen, daß im Jahre 40 danach neben dem unverrottbaren Urschleim der „Nationalzeitung“ sowie der „Jungen Freiheit“ auch noch ein Heft namens „Cicero“ erscheint und Beachtung findet und daß sich angebliche „Ex-68er“ wie Götz Aly dazu hinprostituieren, in dieses Hirnsimulationsblatt für den Schnöselnazi hineinzuposaunen, Dutschke sei im Grunde genau dasselbe wie Goebbels gewesen, so wie Raider und Twix, bloß ohne „Machtergreifung“.1 Daß dortige Redaktionspraktikanten solchen Seim dann mit zwei Bildern nackter Menschen illustrierten, von denen das eine (eine Filmszene von 1924) angeblich „1938“, das andere (ein bekanntes Bild der Kommune-1-Besatzung von 1967) „1968“ versinnlichen soll, ist schon fast wieder so lustig wie der italofaschistische Kriegsminister Italo Baldo, der einst in meterhohen Stiefelschäften seinen tapferen Bombenwerfern voran nach Abessinien flog und von der eigenen Luftabwehr abgeschossen wurde, weil er versäumt hatte, seinen Flug vorher anzumelden. „(aus dem tiefen Archiv): „Rainer, dieser Flash!“ (März 2008)“ weiterlesen

(aus dem tiefen Archiv): Anmerkungen zu einem Fußballstadion (Mai 2011)

Ich habe von vielen Sachen eine Ahnung, von Architektur aber nachweislich nicht. Was ich darüber weiß, ist immerhin dies: Es gibt in München kein einziges Gebäude, das jünger als 60 Jahre ist und das man meinetwegen nicht ohne weiteres wegsprengen könnte – natürlich erst nachdem man die Bewohner in Sicherheit gebracht hat. Die Baukunst, die sich aus irgendeinem Grund immer noch so nennen darf, folgt seit langem und immer mehr der Maxime, daß Gebäude möglichst kompakt, möglichst häßlich und möglichst unbewohnbar sein müssen, und zwar entweder peinlich, entwürdigend und lächerlich oder monumental einschüchternd. Großzügige, dabei aber bescheidene, würdevolle, normale, schöne Gebäude nämlich verleihen den Menschen, die sich darin aufhalten, eine natürliche Würde, ein Gefühl von Selbstwert und Heimat, das sich mit dem Spätkapitalismus und seiner Forderung nach Mobilität, Flexibilität und Unterwerfung nicht verträgt. „(aus dem tiefen Archiv): Anmerkungen zu einem Fußballstadion (Mai 2011)“ weiterlesen

(periphere Notate): Gesetzwenden mit Merzgas (und Würde)

„Die Freiheit des Wortes endet hier bei uns, wenn sich dieses Wort gegen Menschenwürde und Grundgesetz wendet“, schwallte der sogenannte Kanzler auf der Münchner Kriegskonferenz, um das deutsche Regime von dem der USA abzugrenzen. Das ist selbstverständlich erstens gelogen (die Menschenwürde wurde während der „Corona“-Verbrechen so vielfältig auch mit Worten der Herrschenden und ihrer Propagandisten gebrochen, daß eine Aufzählung Bände füllen könnte), und es ist – da Merz ein Amtsträger ist – ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Weil es selbstverständlich erlaubt ist und sein muß (oder müßte), auch das Grundgesetz zu kritisieren und dessen Veränderung zu fordern.

„(periphere Notate): Gesetzwenden mit Merzgas (und Würde)“ weiterlesen

Reisen im Regal (26)

Dem normalen Deutschen (Rostocker, Alkoholiker usw.) sind Querdenker in der Regel wurscht, aufgrund seines gesunden Volksempfindens tendiert er jedoch, wird die affektive Besetzung des Begriffs thematisiert, zu eher negativen Qualifizierungen („Arschlöcher, Eierköpfe, schwul“).
Kurt Scheel: Querdenker I (in: Das Wörterbuch des Gutmenschen, 1994)

„Reisen im Regal (26)“ weiterlesen

(periphere Notate): total irrelevant! (dies und das Leben)

Als Kabarettist und/oder Satiriker darf man über „die Post“ bekanntlich ebensowenig etwas erzählen wie über „die Bahn“ und den eigenen „Lebensabschnittspartner“. Das mag der Grund dafür sein, daß das Post-Covid-Kabarett sich neben „Querdenkern“, „Schwurblern“ und „Verschwörungstheoretikern“ (also Menschen, die seit sechs Jahren die Frechheit besitzen, recht zu haben) hauptsächlich an Bahn, Post und Ehegatten abarbeitet: Das ist nur schal, fad, spießig und todeslangweilig – die Alternative hingegen (etwa Regimekritik) wäre der sichere Weg ins Abseits.

„(periphere Notate): total irrelevant! (dies und das Leben)“ weiterlesen

Vorabendprogramm!

Ich mache mal wieder ein bisserl Reklame: für ein meiner Meinung nach sehr angenehmes Gespräch mit einem klugen und ebenfalls sehr angenehmen Menschen.

REPLAY: Der heimliche Staatsstreich (März 2024)

Erstaunt stellen wir fest, daß die Protokolle des sogenannten „Krisenstabs“ der Regimeanstalt Robert-Koch-Institut nun auch schon wieder weit über zwei Jahre „öffentlich“ sind. Also: verfügbar, auswertbar und benutzbar für weitere juristische Schritte. Was aber weiterhin ein absolutes Tabu ist, das nur vereinzelte freie Medien hier und da unterlaufen, ohne Resonanz und Wirkung. „REPLAY: Der heimliche Staatsstreich (März 2024)“ weiterlesen

(periphere Notate): Der Herrschaftspakt der Ab-Ge-Od-Ne-Ten

Ich erinnere mich dunkel an ein „Lügenverbot“, das die Blockparteien CDU/CSU und SPD in ihren Herrschaftspakt („Koalitionsvertrag“) setzen wollten. Was ist daraus eigentlich geworden? Wer das spontan und ohne Nachschauen sagen kann, hat offensichtlich ein Gedächtnis wie der Elefant im Raum – für normale Menschen ist die „Schlagzahl“ der Zensur- und Verbotsregelungen, die täglich auf uns einprasseln, viel zu hoch, um noch zu wissen, was vorgestern von den Propagandamedien totgeschwiegen wurde.

„(periphere Notate): Der Herrschaftspakt der Ab-Ge-Od-Ne-Ten“ weiterlesen