Man muß sich nicht mit jedem Thema beschäftigen. Dürfen tut man’s aber, wenn man grad nichts besseres zu tun hat. „REPLAY: Drei Geschlechter auf einsamer Insel (Juli 2024)“ weiterlesen
4 Wochen Wahnsinn (Oktober 2026)
Daß der deutsche Einsatz im Krieg gegen Rußland unmittelbar bevorsteht, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Allerorten wird dafür gerüstet, der Sozialstaat abgeschafft, werden jede Menge neue Vokabeln in die Welt geworfen, die zeigen sollen: Diesmal kriegen wir das besser hin als 1941! Einer der jüngsten Propagandabegriffe ist „Deployment Hub Bremerhaven 2031“ – gemeint ist der „politische Startschuß für (…) ein großes Logistikprojekt: Der Überseehafen in Bremerhaven wird so ausgebaut“, daß Bundeswehrmacht „und NATO-Partner im Krisen- oder Verteidigungsfall Fahrzeuge, schweres Gerät und Personal schneller anlanden, umschlagen und weitertransportieren können“. Das heißt: Es sollen noch schneller noch mehr russische Untermenschen getötet werden. Die für den geplanten Massenmord samt möglicherweise folgendem Atomkrieg zuständige Senatorin ist übrigens nicht etwa Mitglied der gesichert rechtsextremen AfD, sondern: der „Linkspartei“. „4 Wochen Wahnsinn (Oktober 2026)“ weiterlesen
(periphere Notate): Obacht! Der Russe schubst das Riff!
Daß Korallenriffe „sterben“, ist ein so uralter Gemeinplatz der „Klima“-Propaganda, daß kaum noch jemand Notiz nimmt, wenn mal wieder darüber „berichtet“ wird. Ich erinnere mich schon aus meiner späten Kindheit an solche „Meldungen“ und an ein diffuses Gefühl: Ich merkte, daß da jemand wollte, daß ich traurig werde, zugleich ahnte ich die Grenzen meiner Empathiefähigkeit – Meerschweinchen, Spatzen, Igel, Goldfische, meinetwegen Menschen; aber unter einer Koralle konnte ich mir nicht mehr vorstellen als einen kleinen roten Kettenanhänger im Schmuckkästchen meiner Mutter. Das Mitleid wollte nicht so recht.
„(periphere Notate): Obacht! Der Russe schubst das Riff!“ weiterlesen
REPLAY: Der UNTERGANG der westlichen Zivilisation (live und in Farbe!) (Juni 2024)
Es gibt Momente in der Geschichte, in denen der „Geist“ einer Zeit sich sozusagen „sammelt“ und kristallisiert. Manche merken das erst hinterher, viele nie. „REPLAY: Der UNTERGANG der westlichen Zivilisation (live und in Farbe!) (Juni 2024)“ weiterlesen
(periphere Notate): Wir schützen den Troll!
Die „Protagonisten“ von Regimekritik und Widerstand werden in den letzten Jahren immer wieder gerne gefragt, womit „das“ bei ihnen begonnen hat, also: nach ihrem Moment der „Erwachens“. Die Antworten sind stereotyp, aber sicherlich ehrlich: Auf den vorderen Plätzen der „Zündfunken“ für den Gedanken „Hier ist was faul!“ oder „Hier ist alles faul!“ stehen selbstverständlich der „Corona“-Schwindel und die Anschläge vom 11. September 2001. Betagte Senioren weisen bisweilen auf „Saddams Massenvernichtungswaffen“, den „Hufeisenplan“, die Brutkastenlüge hin, betagtere auf den Mord an John F. Kennedy (seltener auf den an seinem Bruder Robert) oder den Tonkin-„Zwischenfall“. Ein auch historisch bedeutender Schnitt in der deutschen Geschichte wird indes nie genannt; und seltsamerweise ist es genau dieser, der wahrscheinlich bei mir gewirkt hat.
(aus dem tiefen Archiv): Titel: „Der fremde Freund“ (Juni 2005)
Anmerkung: Der folgende Text entstand im Juni 2005 im Rahmen eines Seminars im Münchner „Literaturhaus“. Der Titel war eine Vorgabe und steht deswegen in Anführungszeichen. Mehr dazu am Ende.
Er habe, sagte Sebastian zu seiner Frau, seinen Cousin wiedergetroffen, den er seit vielen Jahren nicht gesehen habe. Ihre Frage, wo diese Begegnung stattgefunden habe, schien ihm nicht relevant. Zufällig, sagte er. Sein Cousin sei während seiner Kindheit und frühen Jugend eine enorm wichtige Gestalt gewesen, die ihn, weil drei oder möglicherweise auch nur zwei Jahre älter (er wisse das nicht mehr genau), geprägt habe, vor allem sein Interesse an Musik. (Daß es vor allem sein eigenes Interesse zunächst an Donald Duck und später an Science-fiction gewesen war, das ihm den Cousin nahegebracht hatte, weil der diese Interessen ohne elterlichen Einspruch ausleben hatte dürfen, sagte Sebastian nicht.) Nebenbei sei er ein etwas komischer Kauz, den man, wenn man ihn nicht kenne, durchaus für einen schwierigen Menschen halten könne. „(aus dem tiefen Archiv): Titel: „Der fremde Freund“ (Juni 2005)“ weiterlesen
REPLAY: Wieso wissen die Deutschen NICHTS? (Juni 2024)
Wir nähern uns dem Zeitpunkt, an dem die Frage, wie das alles geschehen konnte, langsam drängend wird. Und wie reagiert der (normal volksgenossische) Deutsche?
Er hat keine Ahnung, weil er sie nicht haben will. Und er wird mal wieder böse erwachen. (Das dachte ich vor zweieinviertel Jahren, und ich denke es immer mehr und öfter. Aber für die damals denkbaren Schritte zurück ist es wohl zu spät.) „REPLAY: Wieso wissen die Deutschen NICHTS? (Juni 2024)“ weiterlesen
Reisen im Regal (30)
Alles ist möglich – – „der Glaube ist die Substanz der Dinge, die wir erhoffen, der Beweis des Unsichtbaren“.
Henry Ford: Mein Leben und Werk (1922)
(periphere Notate): Humpa! Humpa! An die Front!
„Rußland ist unser gefährlichster Gegner. Von keinem anderen Land geht aktuell eine so direkte, umfassende und konkrete Bedrohung gegen Deutschland aus.“ Nein, dies ist kein Zitat von Adolf Hitler – der behauptete im Vorfeld des Angriffs gegen die UdSSR 1941 zwar das gleiche, aber in etwas anderen Worten. Frei zitiert hat ihn der Chef des Geheimdiensts „Fremde Heere Ost“, der heute den irreführenden Namen „Bundesnachrichtendienst“ trägt, und Ziel und Zweck sind ebenfalls weitgehend identisch.
„(periphere Notate): Humpa! Humpa! An die Front!“ weiterlesen
REPLAY: Wie kann man das alles fassen? (Juni 2024)
Ach, wie die Zeit vergeht. Und wie der Circus einfach weiterspielt, hier und da und ab und zu mit einem neuen Clown. „REPLAY: Wie kann man das alles fassen? (Juni 2024)“ weiterlesen
(aus dem tiefen Archiv): Öde Orte: Drügendorf!
(Anmerkung: Der folgende Text entstand im Mai 2003 aus einer Bierlaune heraus. Am Tisch saßen mehrere Personen, ich bin also nicht alleine schuld.)
In Frankens „Ungutem Vieleck“, zwischen Poppenberg, Köttel, Strullendorf, Kotzendorf, Schweinthal, Wichsenstein und Göring, gilt die steinerne Regel: Was nicht unter einer Betonverbundsteinversiegelung eingepflastert ist, ist entweder ein Mensch oder eine Bierflasche oder es muß umgehend unter einer Betonverbundsteinversiegelung eingepflastert werden. „(aus dem tiefen Archiv): Öde Orte: Drügendorf!“ weiterlesen
(periphere Notate): Es ist alles ungeheuerlich (nur nicht das Ungeheuerliche)!
Unter den Begriffen, die zeitgenössische Lautmenschen unablässig ausfurzen, ist kaum einer (neben „Unseredemokratie“ selbstverständlich) so prominent wie die „Freiheit“. „Die Ukraine“ verteidigt „Europas“ selbige an der Ostfront, und um „Freiheit“ richtig genießen zu können – zum Beispiel die des Wortes – muß sie drakonisch eingeschränkt und jedes Wort zensiert werden. Weil man sich sonst nicht „wohlfühlt“ und weil das „schädlich“ sein könnte und so.
„(periphere Notate): Es ist alles ungeheuerlich (nur nicht das Ungeheuerliche)!“ weiterlesen
Belästigungen 10/2026: München piekst – hoffentlich sich selbst!
In München gibt es alles mögliche. Das gebe es auch anderswo, mag man einwenden, aber erfahrungsgemäß gibt es in München immer ein bisserl mehr von allem möglichen und vor allem alles mögliche, was anderswo kaum möglich, womöglich nicht einmal denkbar oder schlicht verboten wäre.
Zum Beispiel gibt es da einen „Bürgaymeister“, der an heißen Tagen Brunnen zunageln läßt, damit geschlauchte Touristen nach vier Stunden Herumirren zwischen Fanshop und Hofbräuhaus vor dem Rathaus kollabieren und auf spektakuläre Weise die „Klimakatastrophe“ veranschaulichen. „Belästigungen 10/2026: München piekst – hoffentlich sich selbst!“ weiterlesen
(periphere Notate): „Ich bring euch alle um! Und mich zuerst!“
Die langfristige geopolitische Strategie der USA bezüglich Eurasien ist auf den ersten Blick stringent und nicht dumm: Ziel ist es bekanntermaßen, Rußland und China – also: ihre politischen, staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen – zu zerschlagen und diese größten Rohstofflager der Welt wirtschaftlich auszubeuten. Die Ukraine spielte dabei eine Doppelrolle: Zum einen soll(t)en ihre Ressourcen ebenfalls der Verfügung der USA unterstellt werden, zum anderen sollte sie als militärische Marionette Rußland im Rahmen ihrer Möglichkeiten schwächen.
„(periphere Notate): „Ich bring euch alle um! Und mich zuerst!““ weiterlesen
(aus dem tiefen Archiv): William Shatner „Seeking Major Tom“ (Oktober 2011)
James Tiberius Kirk hat viel gesehen auf seinen weiten Reisen bis an die Grenzen von Raum und Zeit und auch mal darüber hinaus, darunter hindurch, daneben vorbei – und er hat mancherlei angestellt: Romulaner gefoppt, Klingonen getratzt, Vulkanier veräppelt, Göttern getrotzt, Cowboys gescheucht, Gangster gehetzt, Mutanten drangsaliert, Weltraumviren ausgeschwitzt, Amtsspießer und Diplomatengroßkotze genervt, Kanonen gezückt und Kanons geträllert, Asteroiden und Weltvernichtungsmaschinen gesprengt, Monstren gezähmt, Tribbles und Planetengirls sonder Zahl gestreichelt bis geküßt und auch mal mehr, Völker und Sonnensysteme versöhnt, sich selbst aufgespalten und verdoppelt und mehrmals den Verstand verloren. „(aus dem tiefen Archiv): William Shatner „Seeking Major Tom“ (Oktober 2011)“ weiterlesen
