(periphere Notate): Bier! Schweiß! Kunstsperma!

Das ist so billig, daß es als Komödie schon wieder nett ist: Man öffnet die Schulen und testet sämtliche Schüler zweimal die Woche. Dadurch geht die „Inzidenz“ zwangsläufig nach oben – bis man die Schulen wieder schließen muß und die Schüler nicht mehr zu testen braucht. Dadurch geht die „Inzidenz“ wieder runter. Dann stellt man sich hin und behauptet freudestrahlend, das liege am „Bundeslockdown“ und den Ausgangssperren. Daß Herr Wieler und Herr Spahn nicht kapieren, was für ein Schwachsinn das ist, mag man sich notfalls noch vorstellen können. Daß es gut ausgebildete, unabhängige und denkfähige Journalisten nicht kapieren, halte ich für ausgeschlossen. „(periphere Notate): Bier! Schweiß! Kunstsperma!“ weiterlesen

(periphere Notate): „Die Dinge werden sich deutlich äh beschleunigen.“

Welch gewaltigen Unterschied im Denken manchmal zwei Buchstaben ausmachen können (die gar nicht NS lauten müssen). Der „Spiegel“ fragt: „Wie impft man Menschen, die nicht mehr selbst zustimmen können?“ Gemeint sind unter anderem: „psychisch kranke“ und „demente Personen“. „Wir impfen die Leute auch, wenn sie unbekleidet sind“, sagt ein damit Beauftragter. Sicherheitsprobleme habe es bislang nicht gegeben. „Aber es gibt immer wieder Unwohlsein.“ „(periphere Notate): „Die Dinge werden sich deutlich äh beschleunigen.““ weiterlesen

Belästigungen 06/2021: Alarm! Grüne Männchen vom Mars erobern das Schyrenbad!

Wenn ich heutzutage vor einem elektronischen Gerät sitze, das mich mit Fossilien und Treibgut aus einer angeblichen Welt füttert, frage ich mich hin und wieder, was wir eigentlich früher so getan haben. Zum Beispiel im letzten Jahr der gymnasialen Unterstufe, das ich zufällig auswähle, weil es gerade ein unrundes Jubiläum feiert. Den Klimawandel, der uns heutzutage schon im Februar ein bißchen Sommer spendiert, gab es erst in Ansätzen. Aber dann, wenn es warm wurde, entwickelten wir ungeheuer einfallsreiche Strategien, um dem zu entgehen, was Pflicht war und im wesentlichen aus Schule, Hausaufgaben, Firmunterricht, Fußball- und Schwimmtraining sowie Familienbesuchen bei langweiligen Leuten bestand. „Belästigungen 06/2021: Alarm! Grüne Männchen vom Mars erobern das Schyrenbad!“ weiterlesen

(periphere Notate): Geimpft trotz Impfung

„Zwiefalten hat nicht viel zu erzählen.“ So leitete der Suhrkamp-Verlag 1983 den Klappentext zu dem Roman „Zwiefalten“ ein. Schriebe heute noch ein Verlag so etwas freiwillig auf ein Buch, und würde dieses Buch freiwillig jemand zur Hand nehmen, gar lesen? Mich könnte es freuen, denn wenn ich mich recht erinnere, fand ich den Roman damals sehr erfreulich, spannend und gehaltvoll, ebenso wie die „Mexikanische Novelle“ und „Infanta“ und im Gegensatz zu dem Schmarrn, den Bodo Kirchhoff später schrieb, und vielen, vielen Büchern, deren Autoren angeblich ganz „große Fabulierer“ sind und soooo „viel zu erzählen“ haben. „(periphere Notate): Geimpft trotz Impfung“ weiterlesen

(periphere Notate): Überall Nazis, überall keine Nazis

„Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen; es ist so leicht, und es führt zu nichts.“ (Elias Canetti)

Die Norwegische Gesundheitsbehörde teilt mit, daß das Zeug von Astra Zeneca trotz Umbenennung weiterhin nicht gespritzt werden darf, auch nicht „entbehrlichen“ Personen. Und zwar aus folgendem Grund: „Nachdem in Norwegen nur wenige Menschen an Covid sterben, wäre das Risiko, nach der Impfung mit Astra Zeneca zu sterben, höher als das Risiko, an der Krankheit zu sterben. Das gilt insbesondere für jüngere Menschen.“ (Dazu weiter unten noch etwas mehr.)
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