(periphere Notate): Viel Wissenschaft, etwas Farbe, kaum Tote

Weil wegen der „Corona“-Maßnahmen die Staatsschulden steigen – irgendwer muß die circa 7 Milliarden monatlich für sinnlose Tests ja auf den Tisch blättern – raten „die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute“ (wen oder was auch immer solche Institute „führen“) „zu einem höheren Rentenalter in Deutschland“. Was nicht heißen soll, daß das Alter der Rente oder der Rentner steigt (das tut es sowieso), sondern: daß die Noch-nicht-Rentner länger „Grundsicherung“ beziehen bzw. für den Profit der Konzerne schuften sollen. Das sei „die eleganteste Lösung“. Für was?

Und warum? Weil die Betroffenen sich nicht wehren können und von der Sauerei auch erst mal einige Jahre lang nichts merken? Ein Oliver Holtemöller von einem „Institut für Wirtschaftsforschung (IWH)“ meint: „Ein höheres Rentenalter könne die Staatsfinanzen stützen, ohne den explosionsartig gewachsenen Reichtum der Reichsten anzutasten.“

Nein, sorry, falsch zitiert: „ohne beim weiteren Zuwachs der Milliardenvermögen auf die Bremse treten zu müssen“.

Sorry, sorry, wieder falsch. Richtig ist: „ohne bei wichtigen Zukunfts-Investitionen auf die Bremse treten zu müssen“. Was dasselbe bedeutet, aber „eleganter“ klingt.

Daß immer noch 18 Prozent der deutschen Bevölkerung den „Corona-Zahlen“ voll und ganz vertrauen, spricht nicht für das Bildungssystem und die Medienkompetenz der Bürger. Immerhin: Meine Generation hat offenbar davon profitiert, daß ihr die notorischen „68er“-Lehrer beigebracht haben, kritisch zu denken.

Rostocker Rechtsmediziner gehen davon aus, dass die Zahl der Corona-Toten in der Statistik um fast ein Drittel zu hoch ist. Bitte selbst lesen. Ich möchte hier nichts zitieren, was „rechts“ sein könnte, und wenn es nur die Medizin ist. Man weiß ja nie.

Der Farbangeschlagene schwor daraufhin öffentlich: „Wir werden nie aufgeben!“ Das hat schon mal jemand behauptet, der ähnlich aussah (was nichts bedeutet!).

Bei der erwähnten „Spitzenpolitikerin“ soll übrigens der Name auf dem Klingelschild mittels Buntstift durchgestrichen worden sein. Nun klagt sie, Politiker würden eingeschüchtert und bedroht. Freilich ist es infam, Politiker per Buntstift einzuschüchtern und zu bedrohen, nur weil sie seit einem Jahr 83 Millionen Menschen einschüchtern und bedrohen.

Ratschlag zum Umgang mit Medien: Sobald eine Meldung mit „Immer mehr …“ beginnt, sofort weghören. Oder mitschreiben, als eine Art Propagandaprotokoll.

Insgesamt: reicht eine Stunde „B5 aktuell“, um einen schweren Fall von Gehirndurchfall zu erleiden. Zwischen den Wichtigkeitsfanfaren und der Verkündung aktueller Zahlen von „Neuinfektionen“ ertönt alle paar Minuten die Meldung, „immer mehr Politiker und Mediziner“ forderten die sofortige Verschärfung von diesem oder jenem. Angeführt wird dann immer derselbe Politiker oder Mediziner; die Panikmache wirkt allein durch die Wiederholung.

Dann jammert eine Gesundheitsministerin, wir sollten daran denken, was wir den Menschen antun, die auf Intensivstationen arbeiten. Ja, „wir“. „Wir“ nämlich haben in den letzten Jahren diesen ganzen Sektor der öffentlichen Daseinsvorsorge privatisiert, in ein Profiteuter verwandelt und an Melmaschinen angeschlossen, Kapazitäten gestrichen, Krankenhäuser zugesperrt, alles gekürzt, was nicht bei drei auf dem Baum war, und dann auch noch mitten in einer „Pandemie“ angeblich „vollaufende“ Intensivbetten abgebaut. „Wir“? Oder sie und die anderen Gangster?

Und dann werden Medikamente gegen Covid-19 erwähnt, für die jetzt ein bisserl Geld spendiert wird. Man dürfe sich aber nicht zu viele Hoffnungen machen, schließlich dauere so eine Entwicklung und Prüfung viele Jahre. Wie bei Impfstoffen, fügen wir in Gedanken hinzu.

Nicht berichtet wird von solchen Sendern über die anschwellende Flut von Urteilen gegen „Corona“-Verordnungen, denen dabei nicht selten Verfassungswidrigkeit attestiert wird. Fast könnte man verstehen, wieso die Regierung so eifrig ihr neues Gesetz durchpeitscht, das die frechen Verwaltungsgerichte ein für allemal ausschaltet. Wie soll man denn effizient herrschen, wenn dauernd eine „dritte Gewalt“ daherkommt und einem Brüche der Verfassung nachweist, die doch sowieso größtenteils außer Kraft gesetzt ist?

Berliner Mieter, die das durch den „Mietdeckel“ gesparte Geld in Aktien der sie aussaugenden Immobilienkonzerne investiert haben, brauchen sich jetzt nicht ganz so sehr zu ärgern.

Nächster, überfälliger Kandidat für den Index nicht mehr sag- und tragbarer Worte: „milde Verläufe“. „Sie hatten milde Verläufe.“ Brr.

Günter Jauch posiert als vorbildlicher Nationalheld für eine (illegale) Propagandakampagne für Covid-19-Impfstoffe, kriegt danach eine Erkältung und wird positiv getestet. Diese Peinlichkeit können seine Auftraggeber und Imageberater eigentlich nur auf zwei Weisen erklären:
1. „Er wurde wirklich geimpft! Der Impfstoff ist aber ein Schmarrn und schädigt das Immunsystem, so daß man sich eher einen Coronavirus oder noch was Schlimmeres einfängt!“
2. „Er hat ja bloß so getan, gelt, hi hi. Ja mei, das war aber ein Ausnahmefall. Bei Lauterbach, Steinmeier, Merkel und so weiter war das gaaaaaaaaanz anders.“
Wählen Sie selbst. Uschi Glas indes ließ sich in die eine Schulter stechen und trug das Pflaster dann auf der anderen Schulter. Auch dafür gibt es Erklärungen.

Was ist der Unterschied zwischen einer „Corona-Impfung“ und einer „Querdenken“-Demo? Bei ersterer marschiert man gemeinsam mit dem Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion. Bei zweiterer bislang nicht.

Die Gesundheitsforschung auf der Suche nach neuen „Themen“:

„Wissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten“ (Richard Feynman)

3 Antworten auf „(periphere Notate): Viel Wissenschaft, etwas Farbe, kaum Tote“

  1. es wäre sehr wichtig, vor den Konsequenzen, die das System dann auftischt, keine Angst mehr zu haben.
    ich persönlich würde mich freuen, wenn mehr Menschen die GEZ Zwangsgebühr verweigern würden, ich mache das seit dem Maidan-Putsch, obwohl ich viel für die Sender gearbeitet habe. Die Folgen sind zwei Schuldner-Einträge, das war es dann auch schon.
    Drei Tage Knast, oder zwei Wochen…..
    danach bist Du dein eigener Held und an die Wand stellen sie (noch) keinen

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