(periphere Notate): Endkampf in der Endstufe

Ich erfahre über „soziale Medien“, daß es jetzt einen neuen „CO2-Preis“ geben soll. Ich werde ihn nicht gewinnen; „wir“ sollen ihn ja zahlen, um „das Klima“ zu „retten“. Interessant finde ich die Vorstellung, daß sich jemand auf meinen Kamin setzt, das CO2 von meinem Holzbrand mit einem „Soda Club“-Sprudler abzapft, in Kartuschen verpackt (oder „verpreßt“?) und im nächstgelegenen Drogeriemarkt verkauft. Dann macht es beim Nachbarn noch öfter „Zischfurz!“, weil der mit seinem Porsche sich so was leisten kann – aber muß ich dafür zahlen, oder kriege ich was dafür? Die Welt ist voller Rätsel.

Immerhin ist aus Dubai jetzt wieder was mit „Klima“ gekommen. Man sei zufrieden, höre ich, so wie in diesen Tagen die lächerlichen Herrscherdarsteller in ihrem eigenen Angstsud generell betonen, zufrieden zu sein. In München und Bayern werden derweil weiterhin acht oder vierzehn oder zwanzig Fußballplätze (das heißt: ihr Flächenäquivalent in grün) pro Jahr mit Teer, Beton und Pflaster versiegelt, weil die „Wohnqualität“ und die „Attraktivität des Standorts“ das verlangt. So wie „das Klima“ bekanntermaßen die Rodung der Wälder fordert. Wir leben im Zeitalter der Logik.

Mit einem gewissen Vergnügen verfolge ich hin und wieder die diversen Einladungen diverser Kleinkünstler zu ihren aktuellen Veranstaltungen. So richtig reklamieren tun seltsamerweise nur noch die, die während des „Corona“-Regimes ganz brav mitgelaufen sind, jetzt logischerweise (s. o.) als Volltrottel dastehen und gleichwohl meinen, ihren verbliebenen Zuschauern trotzdem die „Welt“ erklären zu können. Was könnte diese Welt dringender brauchen als ein paar müde Scherzerl über die Bahn, die Post, „Beziehungskisten“, Besoffene und diese Querleute, die keine fünfte oder zwölfte „Impfung“ mögen?

Dazwischen kommt man offenbar nicht um die sogenannte deutsche „Regierung“ herum, die anscheinend eine Art „Lügen-Turbo“ oder „Lügen-Bazooka“ erfunden hat, allerdings mit ebenso wenig Munitionsnachschub, wie für die endgültige Vernichtung des Russen nötig wäre. Neuerdings heißt es, „der Russe“ habe die Nord-Stream-Leitungen nicht nur gesprengt, sondern zuvor auch noch abgedreht. Und nicht nur die: Er liefere überhaupt keine „Energie“ mehr in die „EU“, der böse Russe. Das ist zum Glück ebenso dreist gelogen wie der Rest der Reichsparteitagsansprache des Pseodoführers; keine Sorge, liebe Österreicher.

Eine liebe Kollegin erwähnte heute abend nebenbei die Geschichte des Klimaretters Girolamo Savonarola. Man sollte sie öfter lesen, diese Geschichte.

Das sollte insbesondere der durchgeknallte, wenn auch bisweilen recht vernünftig erscheinende Weltenführer Elon Musk tun, bevor er sich erdreistet, die Savonarola-Nacheiferer heutiger Tage als „links“, gar „linksradikal“ zu bezeichnen. Da, Freundchen Elon, kriegen wir Ärger: Faschismus ist und bleibt ein rechtes Phänomen, wenngleich der Mißverständnisapparat in Todeskulte dieser Art ab Werk eingebaut sein mag.

(Ich mag heute nicht recht Quellen verlinken; ihr findet das schon selbst.)

Hat eigentlich in letzter Zeit mal jemand über Herrn Selenskij etwas zu berichten gewußt, was nicht nach fadem Kaugummi von letzter Woche oder Kasernenmännerachsel im Jahr 200 v. Deo geschmeckt hat? Es scheint so, als müßte man die Deutschen gelegentlich daran erinnern, daß sie mit ihren Steuern dafür bezahlen, daß täglich nach wie vor hunderte vollkommen unschuldige (oder in Einzelfällen meinetwegen auch schuldige) ukrainische Menschen für den idiotischen Plan sterben, Rußland zu „ruinieren“. Sie hören das nicht gerne, weil Fäulnis etwas ist, was man nicht gern im Haus hat, und nichts so widerlich stinkt wie das tote Narrativ von vorgestern (oder – bleiben wir dabei – letzter Woche).

Es gibt da nichts zu beschönigen: Jeder einzelne Ukrainer, jede einzelne Ukrainerin, jeder Russe und überhaupt alle, die in den letzten zwanzig Monaten „für Europas Freiheit“ sterben mußten, sind einfach nur umgebracht worden für blödsinnige Wahnträume von Scholz, Baerbock und Konsorten sowie für die finanziellen Absahnereien von Strackula, Merz und ihren Komplizen, in deren pralle Kassen die Milliarden strömen. Es ist der sinnloseste Krieg aller Zeiten, den wir mit jedem einzelnen Mehrwertsteuercent für jede erworbene Breze bezahlen. Abgesehen davon, daß alle vorangegangenen des Imperiums und des Möchtegern-Imperiums davor ebenso sinnlos waren. Sie hatten und haben lediglich einen Zweck: Menschen zu „Dünger“ (Paul Ronzheimer, „BILD“) zu verarbeiten.

Was das soll, wird uns niemals jemand nachvollziehbar erläutern können. „Zeitenwende“? „Tausendjähriges Reich“? Sucht euch eure blödsinnigen Rechtfertigungen heraus. Sie sind allesamt nicht mehr als das: Dünger für Jahrtausende menschlicher Dummheit. Und deren Frucht.

Das „World Economic Forum“ hat übrigens mal wieder Hunger: Dreitausend Milliarden Dollar pro Jahr sollen die Regierungen aus den Steuerzahlern dieses Planeten bis 2050 heraussaugen (also vorläufig eine Gesamtsumme von achtundsiebzigtausend Milliarden Dollar, ausgeschrieben 78.000.000.000.000) und den Weltenlenkern übereignen, damit diese die Erde „dekarbonisieren“ (das heißt: von Kohlenstoff „befreien“). Zur Erinnerung: Kohlenstoff (C) ist ein Element, das sehr gerne diverse Verbindungen eingeht, vor allem mit Sauerstoff und Wasserstoff. Kohlenstoff macht nur 0,087 Prozent der Masse (!) des Planeten aus. Ohne Kohlenstoff ist jedoch 0,00000000000 Prozent – also: absolut nichts – von dem möglich, was wir immer noch „Leben“ nennen, ohne sagen zu können, was das genau ist.

Ein „dekarbonisierter“ Planet ist also ein absolut toter Brocken Zeug. Glücklicherweise (oder unglücklicherweise) meinen die Größtverbrecher der Menschheitsgeschichte mit ihrer „Dekarbonisierung“ aber nicht eine wirkliche Dekarbonisierung, sondern nur die Verhinderung jeglichen „Ausstoßes“ von Kohlendioxid. Oder: nicht jeglichen „Ausstoßes“, sondern nur des „Ausstoßes“ des Menschenviehs. Die Herrscher werden selbstverständlich weiterhin in Superjets um die Erde jetten, megalithische Serverfarmen errichten und in 3.000-Zimmer-Palästen hausen. Das geht „uns“ aber nichts an. „Wir“ müssen „das Klima retten“ und zu diesem Zweck Maden essen, mit Daddelspielen „Daten“ erzeugen und Bullshitjobs verrichten (solange es solche noch gibt).

„Dekarbonisierung“ hat übrigens einen weiteren kleinen Nachteil: Je weniger Kohlendioxid die Atmosphäre enthält, desto weniger Pflanzen können wachsen. Ab einem gewissen Anteil wachsen die Pflanzen, die Menschen gerne essen, überhaupt nicht mehr so richtig. Aber ja: Maden wird es auch dann vielleicht noch geben, für den Rest (obwohl: von was leben diese Maden denn dann?). Daß derweil aus jeder Champagnerflasche, die die Weltherrscher in ihrem Übermut „köpfen“, Kohlendioxid entweicht (und von Pflanzen gierig aufgesogen wird), spielt – wie so vieles – keine Rolle. Die sind nicht wie „wir“, mind you.

Wer glaubt, die Menschen in den USA hätten im Prinzip die gleichen Probleme wie wir (die meist irgendwie mit der „Dekarbonisierung“ und der Endstufe des entfesselten Kriegskapitalismus zusammenhängen), könnte sich irren: Während man sich hierzulande (in irgend so einem Internet-Empörungs-Fake) mit Jahresendmenschenfiguren aus recycelter Schokolade bewirft, stellen die Amis Satansfiguren in ihre Parlamente – wegen irgendwas mit Religionsfreiheit – und erregen sich dann, wenn ein aufgebrachter Bible-Belt-Christenfundamentalist dem Baphomet den Kopf (der sinnigerweise aus Aluminium bestand) abschlägt beziehungsweise dafür wegen „Sachbeschädigung vierten Grades“ angezeigt wird. Es ist schon manchmal so, daß man gerne die Probleme anderer Leute hätte. Aber nicht immer.

„Gesundheitsdatennutzungsgesetz“ heißt der Verfassungsbruch, der nun endlich den vielbeschworenen „gläsernen Bürger“ schaffen soll, nachdem viele Jahre lang jeder Hinweis auf solche Planungen als „krude Verschwörungstheorie“ verketzert wurde. Nosferatu Lallerbach hat dazu eine ganze Menge wirren Seim abgesondert, den man nicht hören muß, weil er nur eines zeigt: daß KL wie üblich keine Ahnung hat, wovon die Rede ist, und lediglich Befehle ausführt. Der „grüne“ „Corona“-Haupttäter Dahmen prägte für diesen Akt der Entmündigung den Begriff „gelebte Datensolidarität“. Den könnte man sich immerhin merken, für eine mögliche Aufarbeitung auch dieser Verbrechen. Vor allem aber weil er so perfekt aufzeigt, was den Kern des kriminell-totalitären „Denkens“ dieses Kerls ausmacht: „Leben“ als passiver Vorgang. Nicht „etwas lebt“, sondern „etwas wird gelebt“.

Seine Kollegin Ricarda Lang, deren Weltanschauung man bislang eher für paranoid-narzißtisch ichzentriert als faschistoid totalitär halten mochte (oder mag), äußert sich neuerdings zur „geopolitischen Lage“. Die ist selbstverständlich total kraß, weil der Putin ja Europa erobern und versklaven möchte. Und deshalb schwört Frau Lang, daß das Deutsche Reich selbst dann, wenn die Amis den Schwanz einziehen, weiterhin dafür sorgen wird, daß Ukrainer und Russen sterben müssen.

In leicht korrigiertem Stammelsprech stammelte sie – zur (wie man früher sagte) „besten Sendezeit“, die indes längst keine gute Empfangszeit für die Kriegspropaganda mehr ist – wörtlich dies: „Jetzt bei der Ukraine und wir haben ganz klar gesagt wir stehen an der Seite der Ukraine. Wir geben diese Gelder weiter, wir unterstützen militärisch, finanziell, humanitär. Wenn eine neue Situation entsteht, das kann tatsächlich passieren, es wurde gerade ein Beispiel genannt, wenn die US-Amerikaner sich zurückziehen, was dramatisch wäre aus meiner Sicht für die geopolitische Lage, aber wenn das passieren sollte, dann werden wir handeln und dann werden wir finanzieren und dann werden wir auch die Notlage ausrufen.“

Der Endkampf naht, möchte man spontan hinzufügen und sich ein weiteres Mal fragen, wieso die Deutschen ihre Kriege so gerne und unbedingt bis zum totalen Untergang weitertreiben müssen. Anstatt: na ja, was? irgendwann vernünftig zu werden? Geht wohl einfach nicht.

Dazu gehört auch die vollständige Ausblendung der Realität in geistig-sprachlicher Umnachtung: „Wir sehen gerade keine Notlage mit Blick auf die Ukraine, wenn sich die Situation verändert, werden wir handeln, dann gibt es auch die Möglichkeit von dem Hundertfünfzehn als eine Notlage auszurufen. Und wir werden die Koalition dann nich verlassen, ich glaube auch, daß unsere Partner nich ver-tun wird.“

Daß ein derart zügelloser Wahnsinn Geld kostet – und zwar mehr Geld, als es auf Erden geben könnte –, wissen wir aus dem Geschichtsunterricht. Und von dem sogenannten „Bundeskanzler“, der wie erwähnt auf dem SPD-Reichsparteitag einen solchen Blütenstrauß an Lügen zusammenflocht, daß manch einem seiner Parteisoldaten noch heute blümerant sein dürfte. Was man mit dem altmodischen Begriff „sozialer Kahlschlag“ nur beschönigen könnte, was vielmehr auf die totale Kriegswirtschaft und den Umbau des gesamten deutschen Staats zur Geldpumpe „für die Ukraine“ hinausläuft, rechtfertigt das „Respekt“-Männlein mit den üblichen Verdächtigen: Schuld sind eine „Pandemie“, der Putin und das Klima; und dann träumt er auch noch davon, „sich an die Wiederwahl zu machen“. Das kann er schließlich ganz allein, der Führer, gelt?

Als Watschenmann muß ihm notfalls sein derangierter „Vize“ dienen, der bekanntermaßen von gar nichts irgendwas versteht, aber sinnfrei blaffen und schwurbeln zugleich kann: „Es ist kein Etikettenschwindel … einfach weil wir ein Zeichen setzen wollten, daß wir den bequemen Weg nicht gehen … Wenn die Ukraine weitere Hilfe braucht … wenn wir noch mehr tun müssen, dann wird es nicht gelingen, über noch höhere Bepreisung von bestimmten Verbräuchen diese Ausgaben zu stemmen … und das finde auch richtig und korrekt und das ist meiner Ansicht nach auch völlig im Rahmen mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts …“

Man könnte das depperte Geschwätz endlos so weiterführen, aber über die Selbstentlarvung hinaus ist daraus keine Erkenntnis zu gewinnen. Weil sowieso nur indirekt zitiert (ich ertrage die Stimme des Typen leider nicht), schließe ich mit dem Fazit der Staatspropaganda: „Daß durch diese Entscheidung nun viele Menschen in Deutschland einen Großteil der Lasten tragen, sei die ‚Konsequenz in der politischen Realität, in der wir sind‘. ‚Das ist nicht schön, und ich verstehe den Unmut, aber es ist natürlich die einzig denkbare Antwort‘, so Habeck. Er erkennt an, daß die Beschlüsse ‚eine Zumutung für Teile der Bevölkerung oder für bestimmte Wirtschaftssektoren‘ seien. Deshalb verstehe er natürlich, daß viele Leute darüber nicht fröhlich sind. ‚Wer will schon gerne mehr Geld bezahlen?‘ Deswegen hätte sich die Koalition bei den langen Verhandlungen auch dazu entschieden, die Maßnahmen ‚möglichst breit zu machen, (…) statt ganze Sektoren oder ganze Bevölkerungsgruppen in einem großen Umfang zu betreffen‘.

Oder noch nicht ganz, weil’s zur Abrundung sein muß: „Keiner stiehlt sich aus der Verantwortung. Und deswegen ist das eher ein Tag, der noch mal zeigt, was diese Regierung leisten kann.“ Das war wieder der Wassermüsli-Popelkopf selbst. Ich empfehle ausnahmsweise die Lektüre des gesamten Artikels der Staatspropaganda, weil ein solches Feuerwerk an Murks, Tippfehlern und Stilblüten an und für sich und ganz ohne „Inhalt“ schon sehr genau ahnen läßt, wie verzweifelt diese Leute samt und sonders sind.

Und wenn wir schon für einen solchen historisch einmaligen Irrsinn bezahlen, sollten wir uns zumindest ein bisserl darüber amüsieren, nicht wahr?

5 Antworten auf „(periphere Notate): Endkampf in der Endstufe“

  1. Ich verstehe diesen Wahnsinn in Deutschland einfach nicht.
    Und ganz und gar nicht kann ich die vielen Leute in meinem Bekanntenkreis verstehen, die das alles nicht verstehen und auch noch sehenden Auges verteidigen und unterstützen.
    Ich verstehe nicht mehr, in was für einem Land wir heute leben.

  2. Traum, schon vor einem Jahr geträumt, anlässlich des Lang´schen Konterfei rausgeholt:

    „Er war ein aufrechter Kämpfer für Demokratie, Toleranz und er war ein sehr gewichtiger Wirtschaftsminister, wir werden sein Angedenken in Ehren halten!!“ Peter Altmaier schluchzt vor Rührung, als er diese Zeilen, die kondolativ mit schwarzen Girlanden umrahmt, in einer dreiseitigen Sonderausgabe der „TAZ“ vor seinem geistigen Auge erscheinen sieht. Das Trauergeläut der deutschen Dome und Münster und aller weiteren Kirchen, gleich der Klagesang der Mutschahedin von den Minaretten dringt ungefiltert bis zu ihm hin.

    Er saß auf einem weich gepolsterten Hocker in angenehmer Abendsonne vor dem Himmelstore, das hatte er bereits realisiert. Doch irgendwie war es wie überhaupt nicht anders als zu Lebzeiten. Seine letzte Erinnerung war, daß er das frittierte Flußdelphinembryo und das dazu konstrastierende Seekuhbabycarpaccio genüßlich mit bereits etwas schwerer Zunge schnalzend mit glücklichem Trällern pries – Er hatte nach einer Sitzung, die etwas kompliziert verlief, mit seinem Parteifreund Helge Braun, der von der Schwurblerszene als „Fleischtanne“ denunziert wurde, einen Umweg gemacht, um einem Geheimtipp der Staraktionäre aus Pharma und Medien, einem neueröffneten kleinen, jedoch piekfeinen Bistro, einen Besuch abzustatten, eines der beliebten Geschäftsessen, bei denen die Höhe der Erstattungspauschale eigenverantwortlich eingetragen werden konnte. Obwohl er sie nicht leiden konnte, war er Kollegin der „Grünen“ dankbar, daß diese das an einem Freitagnachmittag im Bundestag eingebracht hatte und daß das einstimmig durchging… dort ging er sehr gerne hin. Dann war was. Er weiß nicht mehr, kurz war es ihm übel, er kippte vom Sitz, ein „pemm!“ registrierte er, als sein Kopf auf dem Granit aufknallte, dann war dunkel……
    „Na, das ist ja echt Klasse,“ denkt er sich, da geht mit leisem Quietschen die Himmelspforte auf. „Peter Altmaier?“ hört er frangend rufen und antwortet mit freudigem Herzen, er sei hier. Die Stimme spricht sanft zu ihm: „Na, dann komm doch mal rein“ und Peter Altmaier erhebt sich, zu seiner Verwunderung ohne Ächzen, das mag wohl am Astralleib liegen, denkt er sich und geht durch das wunderschön leuchtende Tor hindurch. Gleißend goldenes Licht umgibt ihn, er sieht überhaupt nichts mehr.

    „ Peter Altmaier, es waren da ein paar uncoole Dinger, die Du in deinem Fleischesleibe gedreht hast, doch da wir ja der Gott der Liebe sind, darfst Du dir nun dein Paradies selbst gestalten. Du wirst alles bekommen, was Du dir nun
    wünschest“ raunte die freundliche Stimme, von allen Seiten gleichzeitig, sie war um ihn herum, im goldenen Lichte verborgen.

„Hach, das ist ja schön“, freute sich Peter Altmaier, „ also- das Ganze wird im Schlaraffenland stattfinden, das ist schon mal sicher. Und dann möchte ich fünf scharfe Weiber, die mir jeden noch so versauten Wunsch erfüllen.“

    PLOPP !!!!!
Peter Altmaier schaut sich um. Gebratene Tauben kreisen um Kirchtürme aus Schwarzwälderkirschtorte, alles vom Feinsten, Parmesan von roten Kühen, Jahrgangschampagner plätschert aus dem Brünnlein, Pfützen edelsten Barolo widerspiegeln sein glückliches Antlitz. Aus dem Off ertönt die sanfte Stimme:

„ irgendwann kommen deine Weiber um die Ecke, scharf wie Naga-Jolokija-Chilies, so etwa drei Millionen Scoville, mein Freund. Und nun viel Spass in der Ewigkeit. Achja, noch was: Du siehst da hinten am Horizonte den mächtigen Gebirgszug.“ Tatsächlich sah er im Dunst des Gesottenen und Gebratenen weitab hohe Berge. „Ja, das sind die Fettalpen. Am Fusse dieser Fettalpen wirst Du einen schwäbischen Finz-Zwerg im Rollstuhl, Gollum genannt, erblicken. Dieser wird dir deine Stelle zeigen. Es ist deine Aufgabe und Verantwortung, einen Basistunnel durch die Berge anzulegen. Das geht einige Zeit, doch hier in der Gleichzeitigkeit der Ewigkeit hast Du echt viel Zeit dafür zur Verfügung. Wären wir im Zeit- und Raumkontinuum, so würdest Du locker ein Sonnenalter brauchen. Es liegt an dir. Wenn der Tunnel dann fertig ist, kannst Du auch an die Salatbar gehen, deine scharfen Weiber warten dann auf der anderen Seite, wenn Du da durch bist…… ach, ich höre sie schon…“

Peter Altmaier blinzelt, etwas doof dreinschauend, in Richtung der Berge…. er hört es kichern, seltsam bekannte Stimmen, so deucht es ihm. Seine Erregung nimmt zu… 

Eine Sonnenzeit später:

Peter hat schon das 13 000 fache seiner Körpergröße aufgegessen, kam also schon ein großes Stück voran. Plötzlich beginnt sich die rechte Seitenwand seines Fraßganges zu bewegen, wabert, wabbelt, wird transparent und dann ist da ein Loch, das zusehends größer wird. Wie in Trance frißt sich dort ein Nachbar voran, als er Peter erblickt, ruft er aus: „nur noch vierhundert Körperlängen, dann kommt die Schicht aus der Zeit, als sie noch bei Mc Donald fraß, als Made gourmet-technisch der Knaller! “ Peter versteht nicht und fragt den Nachbarn, der ihn plötzlich an „die Zahnfee Lauterbach“ erinnert, was der denn damit meine. Der lacht schmatzend: „ Na, als die Ricarda noch lebte und zu MäckDonalds ging, um Hamburger zu fressen..“
Peter: „Hä?“
 Da ergriff ihn unvermittelt eine riesige Pinzette, eine Stimme sprach: „Bevor sie sich in der Mc Donalds-Schicht versaue tut, holet mr sie da naus. „
    Peter:“ Wieso sie?“
    Die Stimme: „Na, die Made“
 Peter: „Ich bin Peter“
    Stimme: „Ja, `ne Made, also sie. Kannsch stolz sein, denn Du wirscht ein „Eliten-Keks“, exklusiv auf, besser in der Ricarda Lang ihre Kadaver gezüchtet“ erläutert die Stimme in badensischem Singsang.
 Peter: „He he he- aber Hallo!! Ich bin der Peter Altmeier, Abgeordneter mit Immunität, fassen Sie mich nicht an!!“
„Des isch aaaf da annere Said´gwese- jezz bisch hier
. Komm´sche schoo noche poormol hiiiiee, dnägschte Inkarnatione…Jezz wersche erstemol ä Keks.“
(Soylent green – Madenkekse aus Deutschland)

  3. …und was 1 deutsches Hyrn noch so alles im DauerWachTraum bei meinus 45 in der Polarnacht in da Taiga so AusBruethet.

    Herr Klaus Burga, sag ja nicht, dass dass alls QuaČ ist was sie da verlauten thun. Ging aba Kürza Konzisa und weniger deliroes.

    1. Nachdem Du deinen Ton ändertest, antworte ich dir sogar: also, Zeit und Längen sind relativ, denn wenn dieDunkelheit der Nacht 19 Stunden währt, ist das Leben anders. Das Deliriöse ist „Kunst“ und selbst Du bist seit deinem letzten Auftritt hier um mindestens ein Jahr gealtert. Chinesisch vom Hahn zum Affen mutiert, also horoskopmäßig. Prosti

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