(periphere Notate): Schwerter zu widerstandsfährigen Flugschärlern!

Das Wort „Klimagerechtigkeit“ habe ich heute sicher nicht zum erstenmal gehört. Vielleicht ist es mir vorher nie aufgefallen, weil man es meist als „Climate Justice“ ausspricht und mir solche Blödparolen ebenso rechts rein und links hinaus gehen wie „Gesunde Vitamine naschen“, „Kann ich noch ein!“, „Respekt für dich“, „Impfen ist der Weg zur Freiheit“, „Mars macht mobil“ und ähnlich idiotischer Reklamebullshit. Allerdings finde ich „Klimagerechtigkeit“ irgendwie ein interessantes Konzept: Zumindest frage ich mich seit drei Stunden vergeblich, was um alles in der Welt man darunter verstehen könnte.

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(periphere Notate): Endsieg mit Doppelmaske

Ricarda Lang „warnt“: Wer „gemeinsam“ mit Rechten gegen die Verelendungsmaßnahmen der deutschen Regierung demonstriert, sei „ein Rechter“. Ich füge hinzu: Wer gemeinsam mit Rechtsextremen im Bundestag sitzt und angeblichen „Parlamentarismus“ demonstriert, ist … ähem. Schwamm drüber, vielleicht verschwinden gehirnlose Müllprediger ebenso wie klassischer Spuk von selbst, wenn man nicht drauf achtet. In einem Land, das Feudalismus, Totalitarismus, Diskriminierung, Haß und Krieg für „links“ (oder „grün“ oder meinetwegen „Mitte“) hält, ist vieles möglich. Schließlich ist es im wesentlichen dasselbe Land, in dem man im April 1945 noch an den Endsieg geglaubt hat und heute wieder glaubt.

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Ist die deutsche Regierung verrückt? (oder tut sie nur so?)

Youtube hat heute ein Video von mir gelöscht, das ich am 22. Februar 2022 (!) hochgeladen habe, mich „verwarnt“ und meinen Kanal für eine Woche gesperrt. Laut Auskunft der Youtube-Zensurbehörde enthält das Video „medizinische Fehlinformationen“.

Tatsächlich enthält das Video Behauptungen, die man als „medizinisch“ auslegen könnte. Es handelt sich dabei um unveränderte und ungekürzte Zitate von Barbara Kostolnik, der BR-Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio. „Ist die deutsche Regierung verrückt? (oder tut sie nur so?)“ weiterlesen

(periphere Notate): Strammdenken im Kuschelpelz

Nach (gefühlt) längerer Zeit habe ich heute im Biergarten mal wieder eine Dame mit Gesichtsbekleidung gesehen. Sie saß mit ihrem männlichen Begleiter weit abseits, man plauderte recht intim. Dann erhob sie sich, schnallte sich den Lappen vors Gesicht, marschierte erhobenen Hauptes (um etwas zu sehen, das Gelumpe saß recht hoch) durch den weitgehend menschenleeren Garten, kehrte mit zwei Süßgetränken zurück, schnallte das Ding wieder ab, und man plauderte weiter.

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(periphere Notate): Die Herrschaft der wandelnden Biomülltonnen

Gerade habe ich auf Facebook gelesen, die wandelnde und quäkende Biomülltonne R. Lang (irgendwas Oberes bei der dümmsten Partei Europas) sei „Feinschmeckerin“. Manchmal bin ich ganz froh, Vegetarier zu sein und die Frage, ob so etwas „fein schmeckt“, somit per se nicht beantworten zu müssen.

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(periphere Notate): Der (deutsche) Wahnsinn der Gewöhnung

Es ist manchmal ganz interessant, sich vorzustellen, ganz woanders zu leben. Sagen wir: in Florida, Kroatien, Schweden oder Namibia. Wie stellt man sich dort das derzeitige Leben in Deutschland vor? Kann man sich – wenn man lange genug dort lebt – vorstellen, daß sich die Deutschen von einem Psychopathen beherrschen und ihr gesamtes Leben kontrollieren lassen, der unter Berufung auf einen massenweise herumschwirrenden Volksfeind den dauerhaften Ausnahmezustand erst herbeigefordert (und „-gewarnt“) hat und jetzt bis zum letzten Atemzuge aufrechterhalten und eskalativ verschärfen möchte? Kann man sich als dem Irrsinn Ferner vorstellen, daß sich die Bevölkerung Deutschlands das ohne Mucken und Murren gefallen läßt?

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(periphere Notate): Panzerhaubitzefrei! oder: Der Sommer der kulturellen Aneignung

Der Sommer 1976 ist mir als einer der heißesten meines Lebens in Erinnerung geblieben. Selbstverständlich ist das Gedächtnis subjektiv (eine Tautologie: Aus was außer dem Gedächtnis bestünde denn das Subjekt?). Aber es gibt zumindest einige sozusagen empirische Merkmale, an denen sich das festmachen läßt, etwa die Bilder vollkommen vertrockneter Wiesen, braungelber und entlaubter Bäume in ganz Giesing nach wochenlanger Trockenheit, die Ahnung eines Gewitters irgendwann, woraufhin wir Kinder (und auch einige Erwachsene) jubelnd und fast nackt aus den Häusern liefen, um die Regentropfen zu begrüßen, von denen dann gerade einmal so viele herabplätscherten, daß die Pflastersteine der Bürgersteige nach fünf Minuten wieder trocken waren, aber immerhin nicht mehr so glühend heiß.

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(periphere Notate): Der Prophet der blökenden Deppen

In Deutschland und der Welt werden derzeit und weiterhin Millionen bis Milliarden Dosen sogenannter „Impfstoffe“ weggeschmissen, die Leute wie Nosferatu Lallerbach bestellt und Steuerzahler bezahlt haben, die aufgrund ihrer Nutzlosigkeit und Schädlichkeit sowie mangels jeglicher Indikation niemand will und braucht. Nosferatu bestellt derweil weiterhin hunderte Millionen Dosen von dem Zeug, weil ihn niemand hindert. Irgend etwas an diesem absurden Ablauf von Vorgängen hat einen gewissen Heiterkeitswert, ich weiß aber nicht, was.

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(periphere Notate): Wie soll man DAS noch ertragen?

Der Wahnsinn zieht so weite Kreise, dass er kaum noch zu fassen ist. Überall sterben die Menschen wie die Fliegen, und überall sucht man verzweifelt nach verkaufbaren und in den Leitmedien vermittelbaren Ursachen für die Übersterblichkeit. Es sei die Einsamkeit, der Streß, zu viel Sport, zu wenig Sport, schlechtes Wetter, zu gutes Wetter; vereinzelt werden sogar schon vorsichtig die „Corona-Maßnahmen“ ins Spiel gebracht, weil die halt nun mal für Streß, Einsamkeit, Angst, zu wenig Sport etc. gesorgt haben.

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(periphere Notate): Das weiße Rauschen der Massenvernichtung

Es ist ein eigentümliches Gefühl, durch die Tage zu gleiten wie durch einen strahlenden Nebel, in dem die Welt klar und greifbar erscheint, während das „Draußen“, die Hölle der Meldungen, „Fakten“, Drohungen, An- und Verkündigungen immer mehr zu einem weißen Rauschen zerfließt. Es ist vielleicht die schiere Menge an sinnlosem Müll, der einen überschwemmt, was den „Rückzug“ (der ebenso gut nach vorne führen könnte, wüßte man Weg und Richtung) unvermeidlich macht. Als wollte man sich einer Flutwelle entgegenstellen, um ein paar besonders signifikante Tropfen aufzufangen.

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(periphere Notate): Der Irrsinn im Endspiel

Man mag sich fragen, wieso sich zu dem eskalierenden Wahnsinn, der uns umspült und umwirbelt, so wenige stringente Gedanken bilden wollen. Ich frage mich das hin und wieder selbst. Es ist Überdruß, sicherlich. Fassungslosigkeit auch. Die immer neuen Exzesse von Unzurechnungsfähigkeit, Dummdreistigkeit, institutionalisierter Verblödung, kritik- und gedankenloser Unterordnung unter faschistoide Strukturen, die auftrumpfende, abstumpfende Unverschämtheit, mit der wir von Multiplikatoren und ihren Befehlshabern belogen und wie dressiertes Schlachtvieh vorgeführt werden sollen, das Tempo und die Aberwitzigkeit, mit denen die letzten Reste von Demokratiesimulation abgeräumt und durch ein Kommandosystem der Unterdrückung ersetzt werden, das wahrscheinlich um 1900 noch wilde Volksaufständen ausgelöst hätte, die schiere Unfaßbarkeit der Farce, die der imbezile Jahrhundertlügner Lallerbach seit nunmehr 29 Monaten ungestraft und weithin noch nicht einmal verlacht im Viertelstundentakt aufführen darf und wohl auch muß … all das lähmt das Gehirn und das Herz und alles andere auch und ist längst die Dystopie geworden, vollumfänglich und über jedes Maß hinaus, die manch einer immer noch „befürchtet“. Wir kommen da nicht mehr hinaus, nicht ohne tabula rasa, wahrscheinlich, und davor schreckt man zurück, solange die Sonne scheint, die Busse fahren und das Bier nicht mehr als (umgerechnet) fünfzig Mark pro Maß kostet.

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(periphere Notate): Sisyphos und Gift und Gen

Die notorische ukrainische Webseite Mirotworez („Friedensstifter“) sammelt und veröffentlicht seit Jahren auf einer Liste mit dem treffenden Titel „Fegefeuer“ Namen und Adressen von Personen, die dem faschistischen Regime gegenüber kritisch eingestellt sind. Wozu das dienen soll, wissen wir spätestens seit April 2015, als der regimekritische Journalist Oles Busyna und der Oppositionspolitiker Oleh Kalaschnikow auf der Liste landeten und einen beziehungsweise zwei Tage später vor ihren Wohnungen auf offener Straße erschossen wurden.

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