(periphere Notate): Jessica Jones trägt wieder Glatze

Wer bislang immer noch glaubte, der als „Bundespräsident“ „amtierende“ Steinkopf habe wenigstens ein paar verbliebene Tassen im Schrank, der durfte sich am 9. November eines besseren belehren lassen. In einer Rede zum „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ forderte der notorische Verfassungsfeind seine Volksgenossen auf, endlich die Opposition gegen das Einheitsfrontregime effektiv zu bekämpfen: „Tun wir, was getan werden muß!“ Dazu sollten auch Polizisten und Soldaten „wehrhaft“ werden, also zupacken. Daß er die gemeinte Satanspartei nicht beim Namen nannte und faktisch nur deren Verbot forderte, ist sicherlich seinen Rechtsberatern zu verdanken. Ach so, und „Nun Volk, steh auf! Nun Sturm, brich los!“ sagte er auch nicht.

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(periphere Notate): Die Angst, ach, die schlimme Angst!

Immer noch und immer wieder – seltener, dafür zunehmend panisch – flammen in meinem Bekanntenkreis Angst vor und Haß gegen eine Partei auf, deren Namen ich wohl nicht nennen muß. Die Ängste haben zum Teil einen realen Hintergrund; der ist allerdings nicht die Partei selbst: Wenn ein Homosexueller Angst vor Diskriminierung und Verfolgung hat, wenn ein Jude angesichts des zunehmenden Antisemitismus fürchtet, in Deutschland nicht mehr sicher zu sein, kann ich beides nachvollziehen, weil ich in den letzten fünf Jahren erlebt habe und weiterhin erlebe, wie erschreckend schnell und wirksam Haß, Ausgrenzung und Verfolgung angefacht werden können und dann derartig explosionsartig aufflammen, daß phasenweise die undenkbarsten Dinge vorstellbar wurden – wer einmal direkt in hundert „Wir! Impfen! Euch! Alle!“-Haßfratzen geblickt hat, kann sich fast alles vorstellen und hat den „Glauben“ an den „Menschen an sich“ zwangsläufig verloren.

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