Aus dem tiefen Archiv: Der Klofrau Spende & Barzels Hände (Bayerischer Filmpreis 2002)

Der Kinofilm ist, unbestritten, ein Kulturgut. Um seine Bedeutung als ein solches „herauszustellen”, ist der Bayerische Filmpreis mit insgesamt 800.000 Euro dotiert – in kargen Zeiten ein erkleckliches Sümmchen, daher auch eine der begehrtesten Auszeichnungen ihrer Art in Deutschland. Wenn ein Kulturgut, das uns manch netten Abend beschert, derart reich bedacht wird, da möchte man schon wissen, wie hoch die Dividende ausfallen wird für unsereinen, der schließlich dafür aufkommt. „Aus dem tiefen Archiv: Der Klofrau Spende & Barzels Hände (Bayerischer Filmpreis 2002)“ weiterlesen

Belästigungen 22/2015: Ein paar abschließende Bemerkungen zu FJS (und dann ist eine Ruh!)

Neulich wurde ich von einem Leser gerügt, weil ich mich abfällig über den „größten Staatsmann der bayerischen Geschichte“ geäußert hätte. Gemeint war selbstverständlich Franz Josef Strauß, und gehen tat es darum, daß ich dessen postume Ernennung zum „Rebell“ durch ein Münchner Blödblättchen beanstandet hatte. Über die Toten, schrieb der milde zürnende Leser, sage man doch nichts Schlimmes.

Ja nun, das wäre zu diskutieren, eventuell anhand der Fallgeschichten von, sagen wir mal: Julius Caesar, Stalin und Andreas Baader. Personen der Historie werden es sich wohl oder übel gefallen lassen müssen, daß über sie wenn schon nichts Schlimmes und Böses, dann doch aber auch nichts unangemessen Löbliches, Reinwaschendes, Überhöhendes berichtet und erzählt wird. „Belästigungen 22/2015: Ein paar abschließende Bemerkungen zu FJS (und dann ist eine Ruh!)“ weiterlesen