Die Schwindel-Täuschungs-Irrtums-Kampforganisation (STIKO) in tausend Nöten

Thomas Mertens wurde vor ein paar Wochen zu einer Art Robin Hood der Kinderschützer und Kritiker der mRNA-Spritzkampagne. Der Vorsitzende der STIKO (Ständige Impfkommission) weigerte sich nämlich beharrlich, zu empfehlen, auch Kinder sollten in das gentechnische Massenexperiment einbezogen werden. Das erschien zunächst logisch: Kinder erkranken so gut wie nie schwer an der Krankheit Covid-19, es wäre daher reichlich sinnlos, ihnen Wirkstoffe zu verabreichen, die lediglich im unwahrscheinlichen Falle einer Erkrankung die Symptome etwas mildern sollen, ansonsten aber nichts bewirken – außer schweren „Nebenwirkungen“ und unbekannten Langzeitfolgen. „Die Schwindel-Täuschungs-Irrtums-Kampforganisation (STIKO) in tausend Nöten“ weiterlesen

(periphere Notate): Gefangen in der Unwirklichkeit des (N)irgendwo

Ein Fundstück aus dem Internet – jemand fragt: „Wie fühlst du dich als Geimpfter, wenn du eine Maske tragen mußt, um die Ungeimpften zu schützen?“

Jemand antwortet: „Wovor sollte ein Geimpfter einen Ungeimpften schützen? 1. Der Geimpfte kann doch gar nicht krank werden, also auch niemanden anstecken, dachte ich? 2. Wenn der Geimpfte doch krank werden und andere anstecken kann, wozu hat er sich dann impfen lassen? 3. Und wozu sollte sich dann der Ungeimpfte impfen lassen? 4. Und wozu sollte dann überhaupt einer der beiden eine Maske tragen?“

Jemand antwortet: „Das ist pure Querdenkerei. Solche kruden Theorien können Menschenleben zerstören.“

Eine bessere Parabel auf den religiösen Charakter des aktuellen Wahns könnte ich mir nicht ausdenken.

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(periphere Notate:) Giftige Ratten

Die „Impfpflicht“ – die noch kein Impfzwang ist, dies sei aus Gründen der Präzision festgestellt – ist nun also eingeführt (soweit man verfassungs- und menschenrechtswidrige „Beschlüsse eben einführen kann, solange alle brav mitlaufen). Oder glaubt irgendein Jünger des notorischen Lügners und Volksverhetzers Markus Söder, daß Menschen, die zur Vermeidung ihres Verhungerns auf sogenannte „Tafeln“ angewiesen sind, es sich leisten können, sich täglich einer kostenpflichtigen Körperverletzung zwecks PCR-„Test“ zu unterziehen? Der Begriff der Heuchelei reicht hierfür nicht mehr aus, es handelt sich um strafrechtlich relevante Erpressung.

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Belästigungen 09/2021: Hurra, wir leugnen das Klima!

Na, funktioniert der Beißreflex noch, der sofort zuschnappt, wenn das L-Wort ins Spiel kommt? Wahrscheinlich eher nicht, denn während es relativ leicht fällt, „Corona“ zu leugnen („Virus? Was man nicht sieht, gibt es nicht! Maßnahmen? Was für Maßnahmen? Ist doch gar kein echter Lockdown! Great Reset? Solln das sein?“), geht das mit dem Klima auf Anhieb schon um einiges schwerer. Weil es nun mal da ist und auch dann nicht weggeht, wenn man sich in freiwilligen Quarantäne-Hausarrest sperrt oder mit Staubschutzfilter durch den Perlacher Forst radelt.

Daß sich das Klima auf der Erde verändert, ist ebenfalls nicht zu leugnen. Das tut es im Grunde schon immer – die Klimata (oder Klimen?), die über neunzig Prozent der Erdgeschichte herrschten, hätte zum Beispiel ein Markus Söder auch mit vierlagiger Plastikasbestmaske höchstens ein paar Minuten überlebt. „Belästigungen 09/2021: Hurra, wir leugnen das Klima!“ weiterlesen

(periphere Notate): Pop-up-Faschismus!

Der Computerbildschirm als „Fenster zur Welt“ ist ein verbreitetes, aber völlig falsches Bild. Wer in den Bildschirm schaut, schaut nicht in die Welt, sondern aus der Welt hinaus in einen gigantischen Müllkübel von Zeug. Daß der Bildschirm also ein „Fenster aus der Welt“ ist, vergißt man heute leicht, weil der Mensch natürlicherweise auf Bilder hereinfällt. Früher, als man da nur grüne Punkte und Striche auf schwarzem Hintergrund sah, war das klarer; bemerkt hat es aber auch damals kaum jemand. „(periphere Notate): Pop-up-Faschismus!“ weiterlesen

(periphere Notate): Irrsinn, der einfach funktioniert

Eine Partei verspricht auf ihrem Wahlkampfplakat „ein Land, das einfach funktioniert“. Ohne Diskussionen und Debatten, ohne Volksabstimmungen und Wahlen, ohne Zweifler und Störenfriede. Mit Internet und pünktlicher Eisenbahn. Diesen faschistischen Traum träumte schon Benito Mussolini. Abgesehen vielleicht von der Eisenbahn ist er aber gründlich gescheitert. Na gut, das war auch nicht Deutschland.

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(periphere Notate): Stille (und Lärm)

Ausgerechnet in der Springerpresse waren in den letzten Wochen und Monaten (teilweise) erstaunlich fundierte und freche Mäkeleien an der „Corona-Politik“ und den regierungsamtlich verbreiteten Fake News und Lügen zu deren „Rechtfertigung“ zu lesen. Die „Welt“ versuchte das am Freitag mit einem Rückfall in den Gehorsam wettzumachen: „RKI-Präsident Lothar Wieler hat vor der Ausbreitung der Coronavirus-Mutante Delta in Deutschland gewarnt. Durch Impfen, Masketragen in Innenräumen und Abstandhalten könnten wiedergewonnene Freiheiten aber erhalten bleiben.“ Man könnte das freilich „Informationsvielfalt“ nennen. Wenn es nicht gar so ein Quatsch wäre. Drum muß man ihn auch gleich noch mal wiederholen („Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat vor dem Verspielen von Erfolgen in der Pandemiebekämpfung gewarnt.“) und dazu noch den Spahn raunen lassen: „Es gebe Anlaß zur Zuversicht, vor allem, wenn alle dabei vorsichtig blieben.“

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(periphere Notate): pathologische Hypochonder

Ein langjähriger Korrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ berichtet von einer Frau, die an pathologisch hysterischer Hypochondrie und Ansteckungspanik leidet. Sie badet förmlich in Desinfektionsmitteln, überschüttet sich alle paar Minuten damit. Als sie neulich ein paar hundert Meter von ihrem Arbeitsplatz zu einem anderen Ort transportiert werden sollte (zu Fuß gehen kann sie nicht), ließ sie von Wissenschaftlern eruieren, wie sich Aerosole in einer Limousine ausbreiten. Die Lösung war ein Großtransporter, in dem sie ganz alleine mit FFP2-Maske im hermetisch abgedichteten, künstlich belüfteten Laderaum saß. Es ist sehr wichtig, solche Menschen vor sich selbst zu schützen; man sollte aber nicht ganz vergessen, daß auch die Gesellschaft vor ihnen geschützt werden muß. (Die Frau heißt Angela Merkel.) „(periphere Notate): pathologische Hypochonder“ weiterlesen

(periphere Notate): Darmreinigung mit Putin in Negernbötel

Gespräch am Nebentisch in der (Flüster-)Kneipe (doch, es gibt so was wieder, ich sage aber nicht wo): „Die anderen von meiner Schafkopfrunde – außer dem Dieter, der ist ja bekanntermaßen ein Verbrecher –, die sind alle verrückt.“ Mehr als ein Jahr lang mußte ich solche Inspirationen entbehren. Vielleicht fange ich doch wieder das Schreiben an?

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(periphere Notate): Was man so weiß

„Söder läßt Laschet vor“(AZ) ist die dreisteste denkbare Beschreibung eines Vorgangs, mit dem sich eine große und eine sehr kleine Partei geeinigt haben, mit dem Kandidaten der großen in den Wahlkampf zu gehen. Die Beschreibung ist auch ein ungewöhnliches deutliches Zeichen für die Sehnsucht der Deutschen und vor allem ihrer Medien nach dem Staatsmodell der Diktatur. „(periphere Notate): Was man so weiß“ weiterlesen

(periphere Notate): Hier kommt die Zukunft!

Daß man etwas beobachten kann, heißt noch lange nicht, daß es das, was man darin sieht, wirklich gibt. Das gilt auch für das „Stockholm-Syndrom“. Obwohl zum Beispiel der heilige Zorn, in den Gläubige geraten, wenn ihr Herr sie prüft, und in dem sie dann mit zunehmender Schwere der Plagen um so wütender auf Ketzer eindreschen, sehr dafür spricht, könnte dieses paradoxe Verhalten auch andere Gründe haben. „(periphere Notate): Hier kommt die Zukunft!“ weiterlesen