13 Thesen für asoziale Irre (revisited)

Wer von Armut und Reichtum redet, spricht – oft ohne es zu bemerken – von Arbeit. Eigenartigerweise nämlich hat sich die Menschheit, zumindest im sogenannten zivilisierten „Westen“ – der den „Osten“ mit umfaßt – im Laufe ihrer Geschichte (die man in dieser Hinsicht auch als Evolution bezeichnen darf) in zwei „Kasten“ aufgeteilt. Die eine besteht aus der weit überwiegenden Mehrheit der Menschen, die arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen – eine absurde Umschreibung, deren Absurdität deutlich wird, wenn man sie leicht umformuliert: Diese Menschen müssen arbeiten, um zu „verdienen“, daß sie auf Erden leben dürfen. „13 Thesen für asoziale Irre (revisited)“ weiterlesen

(periphere Notate): Keine Zukunft ohne Körperverletzung

„Wir sind die Zukunft, eure Zukunft!“ rief John Lydon 1977 einer Generation entgegen, die sich heute völlig zu Recht kaum noch um ihre Zukunft schert. Vielleicht hat er auch seine eigene Generation gemeint, die heute in Einklang und Gleichschritt mit der Generation ihrer Kinder eine Zukunft herbeiführen möchte, die sie einst aus gruselig-utopischen Schullektüren kannte, aus Büchern von Orwell, Huxley, Samjatin, Bradbury und anderen. Die Frage, warum von den heute Jungen niemand mit einer ähnlichen Attitüde eine Provokation wie „No Future“ in die Welt stellt, ist eine, auf die mir nur traurige Antworten einfallen. „(periphere Notate): Keine Zukunft ohne Körperverletzung“ weiterlesen