(periphere Notate): Das Ende von allem (vorerst)

Zwischenbemerkung: Am „Dritten Reich“ waren übrigens weiße Männer schuld. Hätte man 1933 alle weißen Männer ausgerottet, hätte es keinen zweiten Weltkrieg und keinen Holocaust gegeben. Ach so, das Ergebnis wäre ungefähr das gleiche gewesen?
Und mehr möchte ich zu der idiotischsten Ersatz-Täter-Opfer-Vertuschungs-Hysterie der letzten fünfzig Jahre nicht sagen. Es sei denn, die Amadeu-Antonio-Stiftung „weist“ nächste Woche „nach“ oder „darauf hin“ oder „prangert an“, daß bei allen Konflikten der letzten tausend Jahre Popper die Opfer und Punks die Täter waren. Oder umgekehrt. Dann könnte mich das wieder „interessieren“.

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(periphere Notate): Absolute Nullen an die Front!

Der deutsche Nachwuchs ist nun wieder kriegsdienstpflichtig, wobei das „wieder“ weiter zurückreicht, als die meisten meinen. Achtzig Jahre lang mußten (!) Deutsche ja nicht wirklich andere Menschen ermorden und sich ermorden lassen, wenn es ihr Regime befiehlt. Das sollen sie jetzt dann aber doch, ab 2029, wenn der Trumpel-Bremsschuh weg ist und die Neocons wieder das Ruder ergreifen und jeder Schuß einen Ruß ergeben soll. Interessant daran ist die nacktschneckenmäßige Windelweichigkeit, mit der auch dieser Schritt in den Weltkrieg verbrämt wird. Nämlich soll die Pflicht „zunächst“ „freiwillig“ sein, also ein Zwang, dem man sich nur fügen muß, wenn man mag und nicht quer oder unsolidarisch denkt oder so.

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(periphere Notate): Die Angst, ach, die schlimme Angst!

Immer noch und immer wieder – seltener, dafür zunehmend panisch – flammen in meinem Bekanntenkreis Angst vor und Haß gegen eine Partei auf, deren Namen ich wohl nicht nennen muß. Die Ängste haben zum Teil einen realen Hintergrund; der ist allerdings nicht die Partei selbst: Wenn ein Homosexueller Angst vor Diskriminierung und Verfolgung hat, wenn ein Jude angesichts des zunehmenden Antisemitismus fürchtet, in Deutschland nicht mehr sicher zu sein, kann ich beides nachvollziehen, weil ich in den letzten fünf Jahren erlebt habe und weiterhin erlebe, wie erschreckend schnell und wirksam Haß, Ausgrenzung und Verfolgung angefacht werden können und dann derartig explosionsartig aufflammen, daß phasenweise die undenkbarsten Dinge vorstellbar wurden – wer einmal direkt in hundert „Wir! Impfen! Euch! Alle!“-Haßfratzen geblickt hat, kann sich fast alles vorstellen und hat den „Glauben“ an den „Menschen an sich“ zwangsläufig verloren.

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(periphere Notate): Entschuldigung, wer führt hier eigentlich?

Die Schauspielerin Whoopi Goldberg stellte vor einiger Zeit in einer Fernsehtalkshow die Behauptung auf, Antisemitismus sei kein Rassismus, weil er schließlich Menschen weißer Hautfarbe betreffe. Der Skandal war ein großer, aber – wenn ich mich recht erinnere – nach einer windelweichen „Entschuldigung“ schnell wieder vergessen. Aus großer Entfernung frage ich mich (vorsichtig), ob Goldberg mit ihrer idiotischen Aussage nicht (ohne es zu wissen) recht gehabt haben könnte.

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(periphere Notate): HaraKIri!

Wie aus Alexej Nawalny „Putins größter Feind“ beziehungsweise „der Kremlgegner“ beziehungsweise „der schärfste Gegner des Putin-Regimes“ werden konnte, ist ein Rätsel, das sich leicht lösen läßt: Der Westen brauchte eine „Lichtgestalt“ und ging dabei nach einem altbekannten Muster vor, an das man sich vom Fall Guaido her deswegen nicht mehr recht erinnern mag, weil er so peinlich verlief und ausging.

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(periphere Notate): Achtung! Schwedische Adelsforscher säumen das Narrativ!

„Menschen würdig pflegen“, schreibt die SPD auf ein Plakat, an dem ich am wohl vorvorletzten spätwarmen Tag des Jahres 2023 gegen viertel nach acht vorbeiradle. Die Wärmewallungen, die aufgrund der SPD/CSU/FDP/„Grünen“-Baupolitik der letzten dreißig Jahre in den Betongumpen dieser mißhandelten Stadt hängen, entflammen nicht nur das Hirn von Isarphilosophen, sondern auch meines: Laßt sie doch erst mal würdig leben! denke ich. Zum Beispiel indem ihr das Grundgesetz, das solches vorsieht, wieder in Kraft setzt! Und dann – über den Symbolismus hinaus – indem ihr die Realität einer toten Bauindustrie als Chance begreift! Dann biege ich um die Ecke, wo vor einem traditionslosen, toten Lokal die lokale Kandidatin sitzt und mich grüßt. Da wäre ja schon ein Ansatz, wäre.

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(periphere Notate): Es wird müde, das.

Daß Dummheit und Stolz auf dem gleichen Holz wachsen, ist eine alte Binsenweisheit, die in neuerer Zeit leider wenig Gehör findet. Vielmehr ist Stolz – was immer man darunter verstehen mag – für Popper aller Generationen heute so etwas ähnliches wie vor 25 Jahren das Tamagotchi und 1980 der weiße Streifen an der Stonewashed-Jeans: Man trägt ihn, weil man ihn trägt und weil man dann nicht mehr merkt, wie albern das ist.

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(periphere Notate): Der Prophet der blökenden Deppen

In Deutschland und der Welt werden derzeit und weiterhin Millionen bis Milliarden Dosen sogenannter „Impfstoffe“ weggeschmissen, die Leute wie Nosferatu Lallerbach bestellt und Steuerzahler bezahlt haben, die aufgrund ihrer Nutzlosigkeit und Schädlichkeit sowie mangels jeglicher Indikation niemand will und braucht. Nosferatu bestellt derweil weiterhin hunderte Millionen Dosen von dem Zeug, weil ihn niemand hindert. Irgend etwas an diesem absurden Ablauf von Vorgängen hat einen gewissen Heiterkeitswert, ich weiß aber nicht, was.

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(periphere Notate): Splitter aus dem Krieg der anderen

Es scheint langsam ernst zu werden: Die Zahl der Sperrungen, Rauswürfe, Löschungen, Blockaden, Kündigungen von Webseiten, Kanälen, Social-Media-Beiträgen, Bankkonten und anderen Zugängen zum Leben steigt in den letzten Tagen so exponentiell, wie das Viren nur in der Phantasie von Horrorologen hinkriegen. Die letzten Opfer waren (vor ein paar Minuten) „Anti-Spiegel“ und „Russia Today“, die im „Westen“ verboten und nicht mehr erreichbar sind. Wenn das so weiter geht, ist der „Westen“ in drei Tagen abgeschottet und wirklich einsam. Vielleicht sollte auch ich mich langsam verabschieden, prophylaktisch.

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(periphere Notate): Niedrigschwelliger Basiskrieg

„Niedrigschwelliger Basisschutz“ ist die neueste Verniedlichung der seit zwei Jahren ununterbrochenen Kette von Verschärfungen der „Corona“-Sanktionen, die auf diesem Weg nun in die Verstetigung überführt werden sollen. Woran sich das Vieh erst einmal so gewöhnt hat, daß es ihm kaum noch auffällt, das muß man nicht mehr „lockern“.

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Belästigungen 07/2021: Von gelben und grünen Menschen (die es gar nicht gibt)

Seit der Münchner Norden im Zuge der „Huaweiisierung“ von der nördlichsten Stadt Italiens zur westlichsten Stadt Chinas mutiert ist, kann man dort an Wochenenden und Feierabenden aufschlußreiche kultursoziologische Studien betreiben, für die man sich sonst etwa nach Wuhan (nur ein Beispiel! nicht schießen!) begeben müßte, wo man aber aus Gründen touristischer Diskretion wahrscheinlich viel weniger von dem zu sehen bekäme, was man hier sieht. „Belästigungen 07/2021: Von gelben und grünen Menschen (die es gar nicht gibt)“ weiterlesen

(periphere Notate): Wir sind auf einem guten Weg

In Jules Romains‘ ziemlich hübschem Drama Knock oder der Triumph der Medizin kommt ein neuer Arzt in ein Bergdorf, in dem offenbar niemand krank ist. Könnte ein geruhsames Leben werden. Sein Leitspruch indes lautet: „Jeder gesunde Mensch ist ein Kranker, der es noch nicht weiß.“ Nachdem er gewisse Gerüchte über die Gefährlichkeit von Kleinstlebewesen gestreut hat, „(periphere Notate): Wir sind auf einem guten Weg“ weiterlesen