(periphere Notate): „Noch zum Atomkrieg – der kostet 88 Cent!“ (klimafreundlich)

Der bayerische Rundfunk meldet einen Streik der Journalisten. Das ist interessant, weil etwa 99 Prozent der wenigen noch verbliebenen echten Journalisten gar nicht streiken können: Sie sind ja nicht angestellt, sondern rackern sich als unabhängige Selbstausbeuter auf Blogs und alternativen Medien ab, lassen sich verbieten, die Wohnung von der Militärpolizei stürmen, Konten kündigen und Shitstorms samt Anwaltsbrief auf sich einhageln. Allerdings erfährt man auch, wer da streikt: Die „Börsenberichte“ fielen gestern (13. Oktober) aus. Das könnte sich rächen: Möglicherweise merken die verbliebenen Hörer, wie nervtötend das blöde „Noch zum Euro: Der kostet achtundachtzig US-Cent“-Quatsch ist, und zwar daran, daß er plötzlich wieder gesendet wird.

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(periphere Notate): ***** muß sterben (den Atomtod), damit wir alle sterben müssen!

Zugegeben: Ich kann manchmal ganz schön zornig werden, vor allem wenn die Dummheit mich in hohen Wellen anbrandet und wenn vermeintlich undumme Menschen sich extrem dumm verhalten und damit ums Verrecken nicht aufhören wollen. Was ebenfalls zornsteigernd wirkt, sind Menschen, die mit amtlichen Sprachrohren tausendfach widerlegten Blödquatsch so laut und ausdauernd in die Welt tröten, daß jeglicher Anflug von Erkenntnis in dem braunen Brei von Bullshit und Nonsens untergeht wie ein Blümlein im Lavastrom. Nicht mal mehr wirklich zornig, sondern fassungslos machen mich total enthemmte, ***************** ****, die (öffentlich) glauben, für ihren Wahnsinn das Leben von Millionen oder gar Milliarden Menschen „opfern“ zu dürfen. Etwa *** ***************** „***********“ ***** *******, *** in das Twitter hineintippt, *** „sterbe wirklich lieber den Atomtod“, wenn die Alternative „Unterwerfung“ sei.


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(periphere Notate): Schwerter zu widerstandsfährigen Flugschärlern!

Das Wort „Klimagerechtigkeit“ habe ich heute sicher nicht zum erstenmal gehört. Vielleicht ist es mir vorher nie aufgefallen, weil man es meist als „Climate Justice“ ausspricht und mir solche Blödparolen ebenso rechts rein und links hinaus gehen wie „Gesunde Vitamine naschen“, „Kann ich noch ein!“, „Respekt für dich“, „Impfen ist der Weg zur Freiheit“, „Mars macht mobil“ und ähnlich idiotischer Reklamebullshit. Allerdings finde ich „Klimagerechtigkeit“ irgendwie ein interessantes Konzept: Zumindest frage ich mich seit drei Stunden vergeblich, was um alles in der Welt man darunter verstehen könnte.

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(periphere Notate): Das weiße Rauschen der Massenvernichtung

Es ist ein eigentümliches Gefühl, durch die Tage zu gleiten wie durch einen strahlenden Nebel, in dem die Welt klar und greifbar erscheint, während das „Draußen“, die Hölle der Meldungen, „Fakten“, Drohungen, An- und Verkündigungen immer mehr zu einem weißen Rauschen zerfließt. Es ist vielleicht die schiere Menge an sinnlosem Müll, der einen überschwemmt, was den „Rückzug“ (der ebenso gut nach vorne führen könnte, wüßte man Weg und Richtung) unvermeidlich macht. Als wollte man sich einer Flutwelle entgegenstellen, um ein paar besonders signifikante Tropfen aufzufangen.

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(periphere Notate): Vom wilden Affen gebissen!

Im März 2021 führte die „Nuclear Threat Initiative“ – eine jener nebulösen „NGOs“, die an gewählten Regierungen vorbei für „Frieden“ und „Sicherheit“ sorgen möchten – in Kooperation mit der Münchner „Sicherheitskonferenz“ eine „Pandemieübung“ durch (ein sogenanntes „Tabletop Exercise“, wobei üblicherweise Regierungschefs und andere Marionetten von den Mächtigen der Welt instruiert werden, was sie zu tun haben). Es ging um einen „Ausbruch“ von Affenpocken, der sich laut „Spielplan“ ab 15. Mai 2022 ereignen und im ungünstigsten „Szenario“ zu 271 Millionen Toten führen sollte. Irgendwas mit „Bioterror“ ist auch noch dabei.

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(periphere Notate): Das verborgene Freie

Zwei oder drei Tage abzutauchen aus der elektronischen Hysterie hinein in die Welt des vor langer Zeit Geschriebenen und Gedruckten macht in gewisser Weise noch einsamer und erfüllt zugleich die Einsamkeit mit einer seltsamen Art von Licht. In Peter O. Chotjewitz’ wundervollem Buch „Der dreißigjährige Friede“ (1977) sitzt ein hinfälliger Mann reglos am Fenster, ganze Tage lang, und schaut hinaus. Er wartet auf seinen Tod, auf das Vergehen der Welt.

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(periphere Notate): Auf den Schultern der Toten

Wenn in Meldungen bestimmte Vokabeln allzu oft und allzu penetrant wiederholt werden, keimt in mir ein gewisses Mißtrauen. Das geht auch umgekehrt: Als vor 23 Jahren der deutsche Kanzler Schröder in einer Fernsehbotschaft den Angriff der NATO auf Jugoslawien bekanntgab und eindringlich betonte, es handle sich nicht um einen Krieg, war mir das von Anfang an verdächtig. Die Einführung des irgendwie hygienisch-harmlos klingenden Begriffs „Luftschläge“, mit dem das 79 Tage anhaltende Bombardement unter anderem der Stadt Belgrad statt dessen geradezu manisch belegt wurde, war so durchsichtig, daß man den Hasen mit geschlossenen Augen laufen sah.

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(periphere Notate): Splitter aus dem Krieg der anderen

Es scheint langsam ernst zu werden: Die Zahl der Sperrungen, Rauswürfe, Löschungen, Blockaden, Kündigungen von Webseiten, Kanälen, Social-Media-Beiträgen, Bankkonten und anderen Zugängen zum Leben steigt in den letzten Tagen so exponentiell, wie das Viren nur in der Phantasie von Horrorologen hinkriegen. Die letzten Opfer waren (vor ein paar Minuten) „Anti-Spiegel“ und „Russia Today“, die im „Westen“ verboten und nicht mehr erreichbar sind. Wenn das so weiter geht, ist der „Westen“ in drei Tagen abgeschottet und wirklich einsam. Vielleicht sollte auch ich mich langsam verabschieden, prophylaktisch.

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(periphere Notate): Rußlandfreundliche Prosten!

Die unstillbare menschliche Begeisterung für Pseudowissenschaft (Fake Science), die uns in der fern scheinenden jüngeren Vergangenheit umjubelte Gravitationswellen und einen Photoschnappschuß von einem Schwarzen Loch (immerhin noch nicht von Gott oder dem „Nichts“) bescherte und zuletzt die Virologie zur Fakultät der Medizin und Heilkunde erhoben hat, verlagert in den letzten Tagen ihr Wirken in einem regelrechten Sturmlauf auf das Gebiet der Militärstrategie und des weltanschaulichen Metarassismus.

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(periphere Notate): Niedrigschwelliger Basiskrieg

„Niedrigschwelliger Basisschutz“ ist die neueste Verniedlichung der seit zwei Jahren ununterbrochenen Kette von Verschärfungen der „Corona“-Sanktionen, die auf diesem Weg nun in die Verstetigung überführt werden sollen. Woran sich das Vieh erst einmal so gewöhnt hat, daß es ihm kaum noch auffällt, das muß man nicht mehr „lockern“.

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(periphere Notate): Darmreinigung mit Putin in Negernbötel

Gespräch am Nebentisch in der (Flüster-)Kneipe (doch, es gibt so was wieder, ich sage aber nicht wo): „Die anderen von meiner Schafkopfrunde – außer dem Dieter, der ist ja bekanntermaßen ein Verbrecher –, die sind alle verrückt.“ Mehr als ein Jahr lang mußte ich solche Inspirationen entbehren. Vielleicht fange ich doch wieder das Schreiben an?

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Belästigungen 8/2020: Alles ist wie alles! (eine „kurze“ Anleitung zur Erstellung von Verschwörungstheorien)

Als vor längerer Zeit in Paris die Kirche Notre Dame brannte, „grassierten“ im Internet und anderswo alle möglichen Meinungen. Brandstiftung! hieß es allerorten. Die Mutmaßungen über die Hintergründe teilten sich grob in zwei Gruppen: Diese Schandtat, meinten manche, sei unternommen worden, um dem nicht mehr so arg populären Populisten und Präsidentendarsteller Macron etwas Luft zu verschaffen und die lästigen „Gelbwesten“ aus dem Fokus der Berichterstattung (wenn schon nicht von der Straße) zu drängen. Eine andere Ansicht läßt sich mit einem Zitat aus einer AfD-Internetgruppe zusammenfassen: „Würde mich nicht wundern, wenn das ein Islamist war!“

So und ähnlich las man das tatsächlich sehr gehäuft. Und die einschlägigen Instanzen klebten eilfertig und beflissen das Etikett „Verschwörungstheorie“ drauf. „Belästigungen 8/2020: Alles ist wie alles! (eine „kurze“ Anleitung zur Erstellung von Verschwörungstheorien)“ weiterlesen