(periphere Notate): Nix fragen, Nazi!

Wäre die Propaganda-Paramiliz „Correctiv“ das, was sie zu sein behauptet, oder wollte sie es wenigstens in Ansätzen sein, so wäre die Affäre um die Terror- und Kriegsplanungskonferenz hochrangiger deutscher Militärs für sie so etwas gewesen wie für einen Sportreporter ein heimliches Spiel zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid: ein absolutes Pflichtthema, aus dem sich ohne großen Aufwand fünf bis zehn Leit- und Begleitartikel herauszapfen ließen. Statt dessen liefert die zu einem Großteil aus Steuergeld bezahlte Desinformationsagentur genau das, was man von ihr erwartet: Lügen, dümmliche Beschwichtigungen, Verdrehungen, Verkürzungen, Bullshit, Vertuschung, Ablenkung, Ausblendung, ein hochnotpeinliches Herumgeschwänzel um die richtigen Fragen und (sowieso) die Antworten. Zusammengefaßt: „Nix fragen, sondern Maul halten, Untertan!“

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(periphere Notate): Hier kommt der dritte Weltkrieg (nicht)!

In einem Versammlungsort in München sollen in letzter Zeit mehrmals Treffen der „rechten Szene“ stattgefunden haben. Dies meldet die Leitfahne der deutschen Regierungspropaganda, der Gründeutsche Beobachter, seit mindestens vier Tagen rund um die Uhr im Zwei-bis-drei-Minuten-Takt auf den Hetzschirmen, mit denen die Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel bestrahlt werden. „Rechts“ meint dabei wie gewohnt: kritische Juristen, Mediziner, Physiker und andere Wissenschaftler, Pazifisten und gemäßigtere Kriegsgegner, Verteidiger der deutschen Verfassung und der elementaren Grundrechte, Gegner von Diffamierung, Diskriminierung, Rassismus und anderen üblen Zeitströmungen sowie sonstige nachdenkliche Menschen und Regimekritiker, die allesamt so „rechts“ sind wie mein linker Daumen.

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