REPLAY: Kann man HASS verbieten? (April 2024)

Wieder einmal fällt mir auf, daß manche Dinge mit der Zeit immer aktueller werden, auch wenn ältere Protagonisten im Schlupfloch der Geschichte verschwinden.

Damals schrieb ich dazu: Wer hetzt hier eigentlich? Und wer haßt? Und was davon darf eine Regierung, die selber haßt und hetzt, verbieten?

Ja, was? Das mag sich jeder selbst überlegen, nachdem er Katharina Schulze, einer führenden Abgeordneten einer faschistischen Partei im bayerischen Landtag, zugehört hat. „REPLAY: Kann man HASS verbieten? (April 2024)“ weiterlesen

(periphere Notate): Lebensentwurf Sprechpuppe (oder Baumwart?)

Man muß sich die Ukraine als eine Art Geldmaschine vorstellen: Hinein fließen Abermilliarden an Steuergeldern aus „westlichen“ Staaten (insbesondere Deutschland), die dort dann umverpackt und verteilt werden. Einen großen Teil erhalten die ukrainischen Mafiabosse und Oligarchen, der nicht geringe Rest fließt (zurück) an jene, die diese Steuergelder aus ihren Staaten herausgepumpt haben: „Politiker“ und sonstige Amtsträger in eben den „westlichen“ Staaten.

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(periphere Notate): Diese Clown im Schafsfell ist eine arme Sau

Wenn man sich die Inszenierung der Trauerfeier für Charlie Kirk auch nur peripher, nebenbei oder sekundenweise anschaut und den Fehler macht, die höchstentflammte Arie zu überfliegen, die Deutschlands oberster Kitschprediger der emotionalen Pseudopolitik (Julian Reichelt) dazu trällert, möchte man vermuten, es werde demnächst zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte ein Toter zum Kaiser erkoren. Das hat, wie jeder Kitsch, etwas Ranziges, und vor allem projiziert es das durchaus üble Beibild eines soeben entgleisten Zuges, auf den so viele Trittbrettfahrer aufspringen, daß der Zug selbst überhaupt nicht mehr zu sehen ist im bunten Massenmeer der Winkenden, Brüllenden und Jodelnden.

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(periphere Notate): Die Angst, ach, die schlimme Angst!

Immer noch und immer wieder – seltener, dafür zunehmend panisch – flammen in meinem Bekanntenkreis Angst vor und Haß gegen eine Partei auf, deren Namen ich wohl nicht nennen muß. Die Ängste haben zum Teil einen realen Hintergrund; der ist allerdings nicht die Partei selbst: Wenn ein Homosexueller Angst vor Diskriminierung und Verfolgung hat, wenn ein Jude angesichts des zunehmenden Antisemitismus fürchtet, in Deutschland nicht mehr sicher zu sein, kann ich beides nachvollziehen, weil ich in den letzten fünf Jahren erlebt habe und weiterhin erlebe, wie erschreckend schnell und wirksam Haß, Ausgrenzung und Verfolgung angefacht werden können und dann derartig explosionsartig aufflammen, daß phasenweise die undenkbarsten Dinge vorstellbar wurden – wer einmal direkt in hundert „Wir! Impfen! Euch! Alle!“-Haßfratzen geblickt hat, kann sich fast alles vorstellen und hat den „Glauben“ an den „Menschen an sich“ zwangsläufig verloren.

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(periphere Notate): 1 Mio Sophie Scholls!

Als vor gut drei Jahren eine Jana aus Kassel bei einer Demonstration eine Bühne bestieg und verkündete, sie fühle sich „wie Sophie Scholl“, jaulte die rechtsextreme „Mitte“ der Volksgemeinschaft auf und tobte wie eine fehlgeleitete Westkurve. Die Überreste des aufgepeitschten Propagandageheuls sind trotz Zensur und Reinigung noch heute zahlreich zu finden. Nach den regimetreuen Aufmärschen vom Wochenende vermeldete dieselbe Staatspropaganda dies: „Sophie Scholl kämpfte einst gegen die Dunkelheit des Nationalsozialismus mit der ‚Weißen Rose‘. Am Wochenende erhoben Hunderttausende in ganz Deutschland ihre Stimmen gegen Rechts.“ Hat jemand ein Jaulen gehört?

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(periphere Notate): Der Sturm und das Zeugsl

Während der übliche Vorweihnachtssturm (sicher hat er einen netten Namen) durch Bayern weht, Nosferatu Lallerbach möglicherweise „grübelt“ (oder eine Arbeitsgruppe eruieren läßt), ob er das Theater mit den „Hitzetoten“ auf „Windtote“ umstellen soll, und die „Wetter-Apps“ der Weltherrscher die gefühlt fünfhundertste „Extremwetter“-Warnung des Jahres milliardenfach verbreitet („Schwere Windwarnung“), braut sich im Hintergrund etwas zusammen, was die Drahtzieher und nützlichen Idioten des „Pandemie“-Theaters als Sturmwarnung verstehen könnten.

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(periphere Notate): Heilige Scheiß*inne! Putin verschleppt Schilde!

Die Penetranz, mit der uns die deutsche Propaganda ihre Parolen vom Kreml und den „Putintrollen“ und ihrem „Cyberkrieg“ einhämmert, legt die Vermutung nahe, es handle sich dabei um eine Kampagne des Kreml und seiner Putintrolle im Rahmen ihres Cyberkriegs, mit dem sie uns anscheinend unbedingt einreden wollen, der Kreml und seine Putintrolle wollten uns das mit dem Cyberkrieg einreden. Wozu das gut sein soll, erschließt sich mir nicht. Möglicherweise sollen wir mit dem Bullshit derart überfüttert werden, daß wir irgendwann nicht mehr in der Lage sind, an den Cyberkrieg des Kreml und seiner Putintrolle zu „glauben“. Eine Art Immunisierung also. Wir leben nun mal im Zeitalter der „Immunisierung“, vielleicht funktioniert sie in diesem Fall besser als bei dem katastrophalen Mißgriff mit modRNA-Spritzungen.

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Finden, checken, fuchsen – „Fakten“ zwischen Reitschuler, Gensing, St. Pauli und Augsburg

Die Welt, meint man, besteht aus Fakten. Fakten sind jedoch nicht etwa das, was „ist“, sondern vielmehr das, was bestimmt, wie man die Welt anschaut und sieht – die Weltsicht oder Weltanschauung mithin, die wiederum das eigene Denken und Handeln prägt, mit dem Fakten geschaffen werden.

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