
So ging es vielen in Taschengeld-Zeiten: Angewiesen auf guten Willen und Finanzkraft der Eltern, schleppte man diese zwecks Gutheißung des geburtstäglichen beziehungsweise weihnachtlichen Wunschzettels in eine der kommoden Hörkabinen im Schallplattengeschäft, setzte den Bitte-bitte-Bettel-Blick auf und harrte dem Urteil der häuslichen Zensurbehörde. Deep Purple? Hm, na gut, aber die mit dem Orchester! Emerson, Lake und Palmer? Dann aber den echten Mussorgski gleich dazu! Pink Floyd? Hm, hm, hat das was mit Drogen zu tun? Nicht? Dann meinetwegen. Led Zeppelin? So ein Gejaule und Gekreische! Aber ausnahmsweise, die schauen wenigstens seriös drein. Bei Black Sabbath war der Ofen meistens aus, und zwar gründlich. „Krach und Wahn (Popmusiktexte aus vielen Jahren): Black Sabbath „Paranoid“ (März 2009)“ weiterlesen
