Achtung, plakativ: Deutschlands Probleme lassen sich in etwa so zusammenfassen, daß die Armut ein unerträgliches Maß erreicht hat, Menschen hungern, frieren und auf der Straße leben, Firmen pleitegehen, Kommunen und Städte pleite sind und das ganze Land außer Schulden und einer weitgehend kaputten Infrastruktur nichts mehr hat. So ungefähr. Das sind aber, wenn man dem irren Kriegshampel Kiesehitler folgt, nicht die wahren Probleme.
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Vor neunundzwanzig Jahren schrieb ich die erste Folge dieser Kolumne: „Belästigungen“, die Anfang Dezember 1996 in einem längst vergessenen Heftchen die letzte Seite füllte. Das ist zum Glück kein Jubiläum, sondern nur ein zufälliger Anlaß, sich zu besinnen und zu erinnern, wie man das so ungern und gerne zugleich tut in dieser Jahreszeit, wenn der Herbst – wie immer völlig unerwartet – von einem Tag auf den anderen einbricht und den fassungslosen Menschen vom schimmernden Isarstrand vor den knisternden Kaminofen vertreibt.
