(periphere Notate): übrigens übrigens übrigens

In den meist sehr kalten ersten Tagen des Jahres, die 2026 trotz „Erderwärmung“ noch mal ein bisserl kälter ausfallen als gewohnt, ist es für gewöhnlich üblich, daß sich die aus traditionellen Gründen „Parteien“ genannten Herrschaftsorganisationen des Kapitals zu „Klausuren“, „Dreikönigstreffen“ und ähnlichen Veranstaltungen versammeln. Heraus kommt dabei nie mehr als ein paar Slogans, die angeblich dazu dienen sollen, Deutschland oder die Welt oder deren Bevölkerung „regierbar“ beziehungsweise „durchregierbar“ zu machen.

„(periphere Notate): übrigens übrigens übrigens“ weiterlesen

Belästigungen 11/2025: Größenwahn und Stadtbild (Achtung: Whataboutism!)

Donald Trump, so höre ich, ist mal wieder größenwahnsinnig geworden. Der seltsame Mann, den ein ehemaliger UN-Waffeninspekteur neulich als „dumm wie Dreck“ bezeichnete, den andere je nach Nachrichtenlage für genial bis faschistisch, nett bis idiotisch halten und den wohl deswegen niemand so recht verstehen will und soll, weil man ihn dann nicht mehr so toll als Buhmann der halben Welt verkaufen könnte, dieser eigentümliche Mann will nämlich einen Ballsaal bauen. Ans Weiße Haus hin, und so richtig protzig, nämlich „bis zu“ 300 Millionen Euro teuer (umgerechnet; er blecht selbstverständlich in Dollar, weil man dafür vielleicht noch ein bisserl länger etwas kriegt). „Belästigungen 11/2025: Größenwahn und Stadtbild (Achtung: Whataboutism!)“ weiterlesen

(periphere Notate): Wir wissen, daß ihr Angst habt!

Die Kampfvokabel „Zeitenwende“ wird mittlerweile so bedenkenlos selbst in Kurzberichten aus dem „Kultursektor“ in die Propaganda hineingeschmissen wie einst die „nationale Erhebung“ beziehungsweise „Erneuerung“ oder „Konzentration“ oder wie auch immer. Daß auch der gemeinte Inhalt starke Übereinstimmungen aufweist, kann selbstverständlich nur „Außenstehenden“ wirklich auffallen.

„(periphere Notate): Wir wissen, daß ihr Angst habt!“ weiterlesen

(periphere Notate): Pop-up-Faschismus!

Der Computerbildschirm als „Fenster zur Welt“ ist ein verbreitetes, aber völlig falsches Bild. Wer in den Bildschirm schaut, schaut nicht in die Welt, sondern aus der Welt hinaus in einen gigantischen Müllkübel von Zeug. Daß der Bildschirm also ein „Fenster aus der Welt“ ist, vergißt man heute leicht, weil der Mensch natürlicherweise auf Bilder hereinfällt. Früher, als man da nur grüne Punkte und Striche auf schwarzem Hintergrund sah, war das klarer; bemerkt hat es aber auch damals kaum jemand. „(periphere Notate): Pop-up-Faschismus!“ weiterlesen

Frisch gepreßt #402: Zugezogen Maskulin „Alle gegen alle“

Wir leben in großen Zeiten wirrer Analysen: Ein ganzes Land, ach was: ein ganzer Kontinent, ein Halbplanet fragt sich, weshalb in seinen Parlamentspalästen plötzlich Horden von geschniegelten bis rüpeligen Nazis und anderen rechtsextremen Grimmgesichtern und Brüllfratzen drinsitzen. Fragt sich aber nicht, wieso es/er die Banden erst so lange durch die mediale Bekanntmachungsklappermühle von Talk und News gedreht hat, bis sie als manifeste Wirklichkeit aus dem Beton und Asphalt seiner Straßen erstanden, und sie dann auch noch selbst da hineingewählt hat. Fragt sich auch nicht, was „Frisch gepreßt #402: Zugezogen Maskulin „Alle gegen alle““ weiterlesen

Frisch gepreßt #366: Zuckerklub „Jeden Moment mit Myri am See“

Neulich saß ich mit Chio und Marlen in ziemlicher Seenähe in der Wiese, und während Rudi (auf dem Cover: 3. v. l.) wie eine plötzlich aus der Hege der Zivilisation herauserumpierende Verkörperung der wilden Natur durch die Gegend schoß, Hasen verbellte (oder begrüßte?) und sich in den sumpfigen Froschteich schleuderte, ratschten wir müßig über die Welt und fanden von München nach Berlin, landeten von Berlin wieder in München. „Frisch gepreßt #366: Zuckerklub „Jeden Moment mit Myri am See““ weiterlesen