Die Frage, was „links“ und was „rechts“ sei, war selten so vielbeschwatzt und zugleich so wenig diskutiert wie derzeit – das heißt: seit der Durchsetzung des „Corona“-Regimes und der folgenden „Zeitenwende“ in den „heißen“ dritten Krieg gegen Rußland in einem (langen) Jahrhundert. Auf der einen Seite fordert eine entfesselte Verfassungsfeindin und fanatische Totalitaristin (gibt es das Wort überhaupt? Sonst patentiere ich es hiermit) im Bundesinnenministerium bei jeder Gelegenheit einen gnadenlosen „Kampf gegen rechts“, der als (angesichts der nicht mehr so jungen deutschen Geschichte) derart peinlicher Sturm der Volksgemeinschaft gegen alles, was sich dem „Alternativlosen“ in den Weg stellt, inszeniert wird, daß sich selbst stählerne SPD-Dauerwähler mit Hundertjährigenbonus schaudernd erinnern und in nostalgischen Momenten Helmut Kohl zurückwünschen.
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am kommenden Samstag werde ich mal wieder das tun, was ich (auch) am liebsten tue: auf eine Bühne gehen (die in diesem Fall sehr niedrig und üppig mit Grün geschmückt ist) und Texte, eventuell sogar Lieder vortragen, mit den üblichen Spinnereien dazu, darum herum und dazwischen. Und zwar gemeinsam mit Franz Esser und Gästen, also mit vielen lustigen Gedanken und Liedern. Genauer gesagt:
Als ich klein war, war Wahl. Auf den Straßen hingen Plakate, die sagten „Winfried Zehetmaier“ und „CSU“. Dazu sah ein Mann recht grimmig aus. Das imponierte mir, auch wenn ich den Mann nicht mochte. Aber er sah anders aus als die Leute, die ich daheim traf. Die waren zumeist still und weich, sprachen leise und hatten lange Haare und machten die Tür nicht ganz zu, wenn sie aufs Klo mußten.
In den transatlantischen Propagandamedien kursierte vor einigen Tagen eine Verschwörungstheorie, deren Lächerlichkeit beispielhaft und geradezu aberwitzig ist: Putin – der satanische Widersacher der Ritter des Guten in der schrumpfenden „freien“ Westwertewelt, jener Putin also, der denselben Propagandamedien zufolge unheilbar an Krebs erkrankt, dem Wahnsinn verfallen und sowieso längst durch einen Doppelgänger ersetzt worden ist – dieser Putin soll einen Putsch in Deutschland geplant haben, und zwar unter Einsatz von Personen und Parteien, die keine nennenswerten Verbindungen ins militärische Milieu haben und ansonsten recht normal in den sogenannten demokratischen Repräsentationsbetrieb eingebunden sind, sieht man mal davon ab, daß sie beim Entscheiden über Geld und Krieg nicht mitspielen dürfen, ihre Wähler also aus der sogenannten Demokratie grundsätzlich ausgeschlossen bleiben, weil sie für die herrschenden Kräfte anscheinend eine Gefahr darstellen. Es handelt sich – na klar – um Sahra Wagenknecht und (ungenannt bleibende) Vertreter der AfD.
