28. März 2021:
Warum nicht mal den Kölner Stadt-Anzeiger lesen? Vielleicht ist anderswo anderes los als „Corona“?
Eher nicht: „Periphere Pressekritik: Rhein-Berg kämpft (und stirbt)“ weiterlesen

Die weißen Federn der Zeit. Oder wie die Welt verging und nichts besser wurde
28. März 2021:
Warum nicht mal den Kölner Stadt-Anzeiger lesen? Vielleicht ist anderswo anderes los als „Corona“?
Eher nicht: „Periphere Pressekritik: Rhein-Berg kämpft (und stirbt)“ weiterlesen
Wenn die Frühlingssonne ihre mittmärzliche Erkältung überstanden hat und endlich wieder ihrer naturbestimmten Tätigkeit nachgeht, gerät der Mensch in nostalgische Wallungen. Selbst in einer geschichtslosen Betonhalde wie München erinnert man sich dann glühenden Herzens an „damals“, wo (ebenfalls naturgemäß) „alles besser“ war.
Früher betraf das vor allem die Jugend, was ein relativer Begriff ist, weil das Entsinnen an „damals“ spätestens mit vierzehn begann: Wie gerne wäre man wieder in jenem verwehten Sommer des ersten bewußt erlebten Lagerfeuers, könnte noch einmal die Luft jenes Mainachmittags vor zwei Jahren atmen, als beim viel zu fernen Anblick eines bestimmten Augenpaars ein erster Federhauch von Verliebtheit die seelischen Gummibänder bis zur Überdehnung spannte! „Belästigungen 04/2021: Mit Nelson Mandela und Söder nach Alesia (Wo ist das?) – oder: Wieso alles ist, wie es ist (aber nicht sein muß)“ weiterlesen
Zum 150. „Jubiläum“ der Pariser Kommune, anläßlich dessen hier und da Brechts „Resolution der Kommunarden“ zitiert wird:
Als „alter“ Linksradikaler empfinde ich seit dem Ende der jugendlichen Hau-drauf-Phase Unbehagen bei der Vorstellung des simplen Umdrehens der Kanonen und Gewehrläufe, weil mich eigentlich schon damals die Ahnung plagte, daß der Kern (Keim) des Problems darin liegen könnte, daß überhaupt irgendwer Gewehre (oder Speere oder symbolische Kanonen) auf irgendwen richtet. (Davon unberührt bleibt, daß es zumindest für den Moment der Not höchst vernünftig wäre, zu deren Linderung übermäßigen Besitz den Besitzenden wegzunehmen.) „(periphere Notate): Gewehre richten auf wen?“ weiterlesen
24. März 2021:

Die neueste Verschwörungstheorie: Das „Versagen“ der deutschen (offizial-politisch) Herrschenden ist kein Versagen, sondern der verzweifelte Versuch, die Pläne von WEF, BMGF et al. zu behindern, indem man sie so schusselig, hanebüchen und dilettantisch umsetzt wie nur möglich. Also quasi: Sabotage „(periphere Notate): Kinder, Nazis, Mao“ weiterlesen
23. März 2021:
Ein Airbag, den man sich beim Radeln um den Hals schnürt, erscheint mir ungefähr so paranoid, als trüge man beim Spazierengehen eine Partikelfiltermaske im Gesicht, um sich nicht von gesunden Menschen einen Schnupfen zu holen. Hätte ich 2019 schreiben können. Heute gibt es beides. „(periphere Notate): Ein Lichtlein brennt“ weiterlesen
Man kann über das, was Samstag in Europa vor sich ging, streiten. Man kann es (als Journalist) auch zeigen:
22. März 2021:
Wort des Tages: „Coronagegner“. Danke, Thomas Haß (HR). Besser kann man die Tatsache, daß es in diesem Komplex nur am Rande um eine (instrumentalisierte) Krankheit geht, kaum auf den Punkt bringen.
Der Verzicht auf chemische Produkte zur Haarwäsche nennt sich „NoPoo“. Mit Verstopfung hat man in diesen Kreisen offensichtlich keine Probleme.
Zu dem sehr sehenswerten Film „(periphere Notate): Haß und Poo“ weiterlesen
Eines Tages sehen wir uns wieder. Irgendwo.
21. März 2021:

Der „Stern“ schreibt, Jens Spahn habe „alles, was künftige Kanzler brauchen: Talent, Ehrgeiz, Härte“. Mir fallen auf Anhieb mindestens fünf (reale und fiktive) Figuren ein, die alles hatten, was „künftige Kanzler“ laut „Stern“ brauchen. Einer davon wurde sogar tatsächlich Kanzler, zwölf Jahre lang. „(periphere Notate): mehr davon, mehr hiervon“ weiterlesen
20. März 2021

Thema leider: Covid-19. Man kommt halt nicht ganz drum herum.
Das RKI meldete gestern für München für die letzten 7 Tage: „(periphere Notate): 5 statt 72“ weiterlesen
19. März 2021

Der Präsident des Weltärzteverbandes (Hans Ulrich Montomery) sorgt sich um das „Ansehen“ des Impfstoffs von AstraZeneca und meint, „(periphere Notate 2021-03-19)“ weiterlesen
… diesmal ohne großen Kommentar. Höchstens diesen: Das Wesen der Willkürherrschaft besteht darin, den Beherrschten die Willkür hin und wieder spüren zu lassen, damit er nicht vergißt, wer herrscht.
… dann erfährt man was.
Nein, das ist keine Science-Fiction-Kulisse von Ridley Scott und leider auch keine Computeranimation, sondern ein Betonsilo-Konglomerat für den „neuen Menschen“ der „Vierten Industriellen Revolution“ am nördlichen Rand einer „Metropole“, die sich einst „Weltstadt mit Herz“ nennen ließ.
„Architektur & Verbrechen (eine fortlaufende Sammlung): „Leben“ im NEW NORMAL“ weiterlesen
Es kann Gelegenheiten geben, bei denen eine gewisse Farblosigkeit Charme entwickelt. Im Städtebau ist das grelle Weiß, in dem zur Zeit gut 99 Prozent der baulichen Verbrechen getüncht werden und das sich binnen weniger Monate in ein angemessen schmutziges Bräunlichgrau verwandelt, nur dazu geeignet, die unfaßbar üblen Formen und Proportionen und den Charakter der Kisten als Ställe für Menschenvieh zu unterstreichen.

Daß dies für die Luxussilos ebenso gilt wie für die Unterkünfte des Proletariats, tröstet das Auge nicht.
Und wenn dann doch mal Farbe genommen wird, ist sie zuverlässig ein Folterinstrument: „Architektur & Verbrechen (eine fortlaufende Sammlung): „Weiß“ ist Pflicht – der Rest ist grell“ weiterlesen