Die beliebte These, „die 68er“ seien „gescheitert“, könnte man daran festmachen, daß im Jahre 40 danach neben dem unverrottbaren Urschleim der „Nationalzeitung“ sowie der „Jungen Freiheit“ auch noch ein Heft namens „Cicero“ erscheint und Beachtung findet und daß sich angebliche „Ex-68er“ wie Götz Aly dazu hinprostituieren, in dieses Hirnsimulationsblatt für den Schnöselnazi hineinzuposaunen, Dutschke sei im Grunde genau dasselbe wie Goebbels gewesen, so wie Raider und Twix, bloß ohne „Machtergreifung“.1 Daß dortige Redaktionspraktikanten solchen Seim dann mit zwei Bildern nackter Menschen illustrierten, von denen das eine (eine Filmszene von 1924) angeblich „1938“, das andere (ein bekanntes Bild der Kommune-1-Besatzung von 1967) „1968“ versinnlichen soll, ist schon fast wieder so lustig wie der italofaschistische Kriegsminister Italo Baldo, der einst in meterhohen Stiefelschäften seinen tapferen Bombenwerfern voran nach Abessinien flog und von der eigenen Luftabwehr abgeschossen wurde, weil er versäumt hatte, seinen Flug vorher anzumelden. „(aus dem tiefen Archiv): „Rainer, dieser Flash!“ (März 2008)“ weiterlesen
(Auch) München hat die „Wahl“

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. (GG Art. 20) „(Auch) München hat die „Wahl““ weiterlesen
Eine Anregung … (Obacht, Reklame!)
Es muß halt sein: ein bisserl Werbung für meine Bücher, falls jemand dort draußen Lust hat, Freunden, Feinden und/oder sonstigen Menschen zu Weihnachten Dinge auf Papier zu schenken. Bücher, so lautet ein Argument, sind eine Art Internet in gedruckter Form mit dem entscheidenden Vorteil, daß sie nicht nachträglich, während sie im Regal stehen, verändert werden können. „Eine Anregung … (Obacht, Reklame!)“ weiterlesen
(aus dem tiefen Archiv): „Ausscheidungswettbewerb“ (ein Monolog, August 2000)
(Mann um die 40 sitzt auf dem Klo, ist im Dunkel nur zu erahnen; es ertönt ein langer, sinfonischer Furz, interpoliert mit Stöhnen; danach diffuses Licht auf den Mann)
(Pause zur Betrachtung des Mannes)
Mein Großvater, der hat noch den Wagner gekannt. Das waren Durchfälle, man macht sich ja keinen Begriff! Unwahrscheinlich! „(aus dem tiefen Archiv): „Ausscheidungswettbewerb“ (ein Monolog, August 2000)“ weiterlesen
