(periphere Notate): Nord-Stream-Terror: Der Robert war’s!

Der Krieg der NATO gegen Rußland nähert sich den entscheidend(er)en Phasen. Da stehen nun auch grundsätzliche Entscheidungen an: Soll Rußland vollständig zerstört werden (wie etwa Libyen), zerschlagen und kolonisiert (wie Teile des ehemaligen Jugoslawien)? Oder beugt man sich der außerhalb der direkten Kriegstreiberkreise (von Rand bis Nuland) verbreiteten Einsicht, daß beides nicht realistisch möglich ist und das Maximalziel nur sein kann, den Krieg so lang und mit so vielen Toten und Zerstörungen wie nur möglich am Laufen zu halten, bis Rußland von selbst zusammenbricht?

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(periphere Notate): „Noch zum Atomkrieg – der kostet 88 Cent!“ (klimafreundlich)

Der bayerische Rundfunk meldet einen Streik der Journalisten. Das ist interessant, weil etwa 99 Prozent der wenigen noch verbliebenen echten Journalisten gar nicht streiken können: Sie sind ja nicht angestellt, sondern rackern sich als unabhängige Selbstausbeuter auf Blogs und alternativen Medien ab, lassen sich verbieten, die Wohnung von der Militärpolizei stürmen, Konten kündigen und Shitstorms samt Anwaltsbrief auf sich einhageln. Allerdings erfährt man auch, wer da streikt: Die „Börsenberichte“ fielen gestern (13. Oktober) aus. Das könnte sich rächen: Möglicherweise merken die verbliebenen Hörer, wie nervtötend das blöde „Noch zum Euro: Der kostet achtundachtzig US-Cent“-Quatsch ist, und zwar daran, daß er plötzlich wieder gesendet wird.

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(periphere Notate): Ich will das alles eigentlich gar nicht wissen!

Gewisse Zumutungen haben mich veranlaßt, eine angemessen neblige Sonntagmorgenstunde lang in die „geistige“ Echokammer eines „Twitter“-Rohrspatzes einzutauchen. Ich kannte dieses „Medium“ bislang nur von außen, durch (meist abphotographierte) Zitate, die hier und da amüsant, ab und zu erschreckend, hin und wieder haarsträubend bizarr und skandalös sind. Schon der erste Blick ins Original zeigt die brodelnde Schleimschaumschicht eines bodenlosen Pfuhls von aberwitzig-todeskultigen Haß- und Vernichtungsspinnereien, die man erdenken nur als harmlose Imitation könnte.

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Belästigungen 10/2022: Der dunkle Gipfel der Angstmacht

Als ich in den Kindergarten kam, war das eigentlich recht lustig. Ich lernte neue Kinder kennen, neue Witze und neue Geschichten. Wir hauten uns auch mal die Köpfe blutig, wenn es um ein besonders begehrtes Matchboxauto oder die einzige Blechschaufel im Sandkasten ging. Alles recht harmlos, und wenn sich mal einer am rostigen Stacheldraht aufspießte und mit Blutvergiftung ins Krankenhaus mußte, war er automatisch zwei Stufen stärker und eine Art Held.

Aber dann kam der 5. Dezember. Da sagte mir jemand: Morgen kommt der Krampus! Ich fragte, was das sei, und erfuhr, es handle sich um eine Art unmenschliches, grausiges Ungeheuer, das die Kinder, die etwas angestellt hatten, mit Eisenketten verprügle, in einen Sack stecke und davontrage. Bislang sei noch kein solches Kind lebendig zurückgekehrt. „Belästigungen 10/2022: Der dunkle Gipfel der Angstmacht“ weiterlesen

(periphere Notate): ***** muß sterben (den Atomtod), damit wir alle sterben müssen!

Zugegeben: Ich kann manchmal ganz schön zornig werden, vor allem wenn die Dummheit mich in hohen Wellen anbrandet und wenn vermeintlich undumme Menschen sich extrem dumm verhalten und damit ums Verrecken nicht aufhören wollen. Was ebenfalls zornsteigernd wirkt, sind Menschen, die mit amtlichen Sprachrohren tausendfach widerlegten Blödquatsch so laut und ausdauernd in die Welt tröten, daß jeglicher Anflug von Erkenntnis in dem braunen Brei von Bullshit und Nonsens untergeht wie ein Blümlein im Lavastrom. Nicht mal mehr wirklich zornig, sondern fassungslos machen mich total enthemmte, ***************** ****, die (öffentlich) glauben, für ihren Wahnsinn das Leben von Millionen oder gar Milliarden Menschen „opfern“ zu dürfen. Etwa *** ***************** „***********“ ***** *******, *** in das Twitter hineintippt, *** „sterbe wirklich lieber den Atomtod“, wenn die Alternative „Unterwerfung“ sei.


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(periphere Notate): Hoppla! Haben wir gerade unsere Hauptschlagader gesprengt?

Die Vehemenz, mit der die deutsche Propaganda ihre Geschichten von den „Scheinreferenden“ verbreitet, die „völkerrechtswidrig“ und sonst was seien, ist enorm. Ich muß gestehen, daß ich selber zumindest ein bisserl auf die Geschichten von Soldaten, die von Tür zu Tür gehen und Stimmzettel ausfüllen lassen, hereingefallen bin. Inzwischen, berichtet heute der BR, gebe es auch Wahllokale. Die gab es allerdings selbstverständlich von Anfang an, nur nicht unbedingt in Gebieten, die besonders intensivem Bomben- und Raketenterror von ukrainischer Seite ausgesetzt sind.

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Ein kurzer Zwischenruf an meine Kommentatoren

Liebe Leute, ich lese alle eure Anmerkungen sehr aufmerksam und finde sie oft interessant, amüsant, lehrreich und/beziehungsweise inspirierend. Ich scheue davor zurück, mich in Diskussionen einzumischen, weil mir das wie ein „Eingriff von oben“ erschiene und ich so etwas nicht mag und in einem demokratischen Debattenraum auch nicht angemessen finde, zumal sich selbst bei hier und da etwas „erhitztem“ Austausch zu meinem gelegentlichen Erstaunen immer wieder Annäherungen ergeben und von einzelnen Ausnahmen abgesehen eine allgemeine Offenheit für Stellungnahmen der anderen vorzuherrschen zumindest scheint. „Ein kurzer Zwischenruf an meine Kommentatoren“ weiterlesen

(periphere Notate): Schwerter zu widerstandsfährigen Flugschärlern!

Das Wort „Klimagerechtigkeit“ habe ich heute sicher nicht zum erstenmal gehört. Vielleicht ist es mir vorher nie aufgefallen, weil man es meist als „Climate Justice“ ausspricht und mir solche Blödparolen ebenso rechts rein und links hinaus gehen wie „Gesunde Vitamine naschen“, „Kann ich noch ein!“, „Respekt für dich“, „Impfen ist der Weg zur Freiheit“, „Mars macht mobil“ und ähnlich idiotischer Reklamebullshit. Allerdings finde ich „Klimagerechtigkeit“ irgendwie ein interessantes Konzept: Zumindest frage ich mich seit drei Stunden vergeblich, was um alles in der Welt man darunter verstehen könnte.

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REPLAY (Juli 2022): Vom hundertsten (Habeck) ins tausendste (Armut)

Zur Erinnerung; es bleibt aktuell, irgendwie.