Die superwoke Kommerzmaschine „Tollwood“ möchte laut ihrem diesjährigen Programmheft die „Empathie“ „rückerobern“. Oder sie fordert das oder stellt es fest oder propagiert es oder was auch immer – auf dem Heft steht lediglich „Die Rückeroberung der Empathie“, also ist das wohl schon im Gange.

Aber was? Zu sehen kriegt man eine Art Herz, das ausschaut wie die Umsetzung eines Anatomielehrbuchs für das Cover des Rolling-Stones-Albums „Dirty Work“ (das mit den schlimmen Farben, 1986). Dabei bleibt zu bedenken, daß Mick Jagger damals vergeblich versuchte, die Band, die ein paar Jahre zuvor („Undercover“) leider noch seine war, zurückzuerobern oder auch nicht; sonst wollte sie keiner haben. Aber der Gedanke führt ins Nichts. Das Regime, hinter dem die „Tollwood“-Veranstalter vollinhaltlich stehen, versucht derzeit, die Ukraine rückzuerobern und Rußland gleich noch mitzunehmen, weil man offenbar den Zorn des Führers über das Scheitern des letzten solchen Unternehmens besänftigen möchte. Also irgendwie: den Führer rückerobern.

Ich weiß: Dieser Gedanke ist unausgegoren. Er gärt aber schon lang. Vielleicht nicht so lang wie das Ansinnen (oder, moderner: die „Bestrebung“), das 1945 verfehlte Kriegsziel im nächsten Anlauf doch zu erreichen. Dieses Raunen von Blut, Boden und Slawenschlachtung köchelt mittlerweile so intensiv, daß sich kaum noch wenigstens der „rhetorische“ Deckel draufhalten läßt – weshalb die deutsche Besatzungstruppe in Litauen den „lustigen“ Namen „Panzerbrigade 45“ tragen und von einem jenseits jeder Verarschbarkeit wesenden vollwahnsinnigen Paradenazi kommandiert werden muß.

Das ist tatsächlich nicht unwichtig: Man erinnert sich Berlin, wie Charles Chaplin der ganzen Welt vorführen konnte, wie kreuzgefährlich böse und zugleich peinlich lächerlich der letzte deutsche Führer war. Bei Freuding werden oder würden alle solchen Versuche ins Vergebliche laufen: Wie gesagt, der ist nicht parodierbar.

Auf dem erwähnten „Tollwood“ gibt es übrigens in meinem bevorzugten (weil randständigem) Biergarten immer noch einen „Rolli-Tisch“. Dummerweise hat man an den heuer zwei Bierbänke gestellt, was für Rollstuhlfahrer ungünstig ist, weil die mit einer Bierbank naturgemäß (oder technisch bedingt) wenig anfangen und jedenfalls darauf nicht sitzen können. Heute abend nun entspann sich eine Diskussion, weil an dem Tisch bereits fünf trunkene Hooligans undeutlicher Zuordnung saßen, als zwei Rollstuhlstammgäste, die ich seit Jahren kenne, daherrollten. Man begann die eine Bank zu verschieben, stritt sich aber über den zugebilligten Verschiebungsgrad, was so kompliziert geriet, daß ich schließlich hinüberging und vorschlug, die beiden „Rolli“ könnten sich gerne an meinen Tisch gesellen (wie wir das die letzten Jahre am „Rolli-Tisch“ stets gehalten hatten), weil dort nämlich die zweite Bank fehle, wodurch er strenggenommen eine Art Ersatz-„Rolli-Tisch“ für den dyskunktionalen „Rolli-Tisch“ geworden sei.

Das wollte man aber auch nicht, schließlich hat man ein Recht auf den „Rolli-Tisch“, weil da ein Schild liegt. Man arrangiert sich dann; die Hooligan-Gruppe, verstärkt durch eine weiblich gelesenwerden wollende Person, sitzt etwas genervt da und tut so, als wären die „Rollis“ nicht da. Nun ja, sie werden zurechtkommen. Ein bißchen Untermischung soll einer multikulturellen Gesellschaft mit strengen Vorschriften ja ganz gut tun.

An anderer Stelle ist dies weniger aussichtsreich, aktuell bei der verdienstvollen Münchner Institution und Stiftung „Pfennigparade“. Dort nämlich treibt ein offenbar durchgeknallter Fanatiker sein Wesen, das darin besteht, alles und jedes, was etwas „leugnet“, wegzubeißen und letztlich (im Geiste) zu vernichten. Das Spektrum seines heißgelaufenen Aktivissimus reicht vorläufig von „Corona“ bis „Klima“. Zum Krieg wird er vermutlich bald kommen, wenn dieser heiß wird, spätestens.

Das ist ein recht bescheidenes Blickfeld, freilich, und da hat er ja auch ziemlich freie Bahn: Gegen „Corona“ hat er gekämpft wie ein Recke, aufrecht, gesalbt mit Siegfriedsblut, „Impfung“ und „Impf“-Zwang, und da hat er auch gesiegt, mühsam und unter Opfern, aber am Ende endsiegreich: Nur einer sei ihm weggestorben am fürchterlichen Virus (also mutmaßlich an Intubation oder Midazolam oder sozialer Deprivation). Daß die ganze „Pandemie“ eine inszenierte Chimaire war, kann so einer nicht einsehen. Im Gegenteil, er wird jeden, der solches behauptet, (wie gesagt) wegbeißen und im Geiste vernichten. Hygiene muß sein!

Nun begab es sich, daß selbiger Kerl ein Lokal besuchte, das seiner Stiftung untersteht, wo eine Unterhaltungsveranstaltung stattfand und wo ein in München bestens bekannter Kabarettist auftrat, der dabei sein beliebtes und übrigens sehr lustiges Lied über den „Klima“-Karl vortrug, dessen Refrain auszugsweise so lautet: „Das Ding heißt Sommer – und nicht Hitzepandemie!“

Das stieß dem Recken sauer auf. Hat er etwa den einen Feind gerade erst niedergerungen, damit dann despektierliches Pack daherkommt und den Endsieg über den nächsten Feind untergräbt? Darf nicht sein! Umgehend startete er ein Riesengebell in „sozialen Medien“, beschimpfte jeden, den er mit dem „Kontaktschuld“-Käscher erwischte, und fast ebenso umgehend setzte er – weil mit einer gewissen Führermacht begabt und daher ermächtigt, solches eigenmächtig zu tun – Hebel in Bewegung, woraufhin die Veranstalterin der Unterhaltungsveranstaltung zum Verhör geladen wurde. Am Telephon könne man so etwas nicht klären, da müsse man sich schon in die Augen schauen (der Deutsche und seine Gesinnung, ja mei).

Nun wurde aber nicht in die Augen geschaut, sondern niedergestarrt, unterschwellig verlangt und befohlen: Distanzieren! Sonst: Raus! Raus! (Ich spreche das übrigens immer mit walisisch rollendem R aus, weil ich im Geiste den Manic-Street-Preachers-Song „Revol“ (1994) zitiere: „Lebensraum! Kulturkampf! Raus raus! Fila Fila!“ (Ich habe mit dem Textdichter und dem Sänger dieser Zeilen ausgiebig diskutiert; bitte keine Belehrung.)

Und somit ist wieder eine Münchner Bühne (eine sehr kleine, trotzdem oder gerade deswegen sehr nette) für die freie, kritische, aufmüpfige, demokratische und lebendige Kultur verloren. Wobei ich gerne hinzufüge, daß auf dieser Bühne im Sinne der Vielfalt auch eine ganze Reihe kreuzpeinlicher Vertreter der „Ich und mein Darm und so“-Schule des aktuellen „Poetry-Slams“ auftreten durften. Kein Grund zur Sorge: Die finden an jeder Ecke ein neues Zuhause, das mangels Zuschauerinteresse von den Propagandabüros der mit 12 oder 14 oder wer weiß wie vielen Milliarden verschuldeten Münchner „Stadtverwaltung“ gestopft wird, um gegen RRächtz zu kämpfen.

Die anderen? Begleiten wir gerne in den Untergrund, der sowieso noch viel zu spärlich besetzt ist (mit Künstlern – das Publikum wäre da). Und in diesem Zusammenhang geloben wir gerne, was manch einer auch schon 1945 gelobt hat: Wenn diese Nazibande endlich von den Hebeln entfernt und institutionell beseitigt ist, dann werden die Fetzen und die Funken und noch so einiges fliegen! Zu verlieren haben wir (nach „Corona“) ja nur noch die Ketten, die diese Dumpfköpfe uns anlegen möchten.

Ein einziger Journalist hat sich übrigens die Mühe gemacht, mal nachzuschauen, was die deutschen Staats-, Regime- und Propagandamedien über den 85. Jahrestag der „Operation Barbarossa“ (am 22. Juni) berichtet haben. Das Ergebnis überrascht nicht wirklich: Es war: absolut nichts. Absolut absolut nichts. Wie gesagt: nicht überraschend, weil die Wiederholung des Unternehmens ja in vollem Gange ist und man sich das nicht durch Fingerdeute der Art „Huch! Habt ihr das nicht schon mal versucht?! Gab es damals schon Atomwaffen? Wie weit seid ihr denn gekommen? Und wie ist das ausgegangen?“ madig machen lassen will. Daß es mich trotzdem empört, ist wohl ein persönliches Problem: Ich will und kann es einfach nicht fassen, wie blöd dieses Volk schon wieder geworden ist. Und dabei weiß ich es doch.

Und das gilt auch für den oder die erwähnten Cancel-Kanzel-Trottel: Kommt doch mal fünf Minuten aus eurem Haß und eurer Verblendung raus, geht mal in euch, erinnert euch an den Geschichtsunterricht und ein paar andere Sachen und stellt fest: Ihr wißt es doch auch, daß das diesmal genauso in die Hose und in die Scheiße und ins Massengrab gehen wird wie beim letzten Mal. Nur vielleicht nicht ganz so glimpflich (zynisch gesprochen).

(Anmerkung: Dieser Text wurde aus Gründen der Präzision und Rücksichtnahme an zwei Stellen minimal umformuliert.)

Es war ein Sommer in den Siebzigern, an den ich mich noch schemenhaft erinnern kann.
Damals wurde „empfohlen“ auf Auto waschen, volle Badewannen, übermäßiges Bewässern von Garten- und Balkonpflanzen bzw. Rasen vor/hinter dem Haus… „freiwillig zu verzichten“, da „akuter Trinkwassermangel droht“.
Waren ein paar heiße Wochen (?), wenn mich meine in die Jahre gekommenen Hirnwindungen nicht täuschen.
Irgendwie haben wir es trotzdem überstanden/überlebt – unglaublich, oder? – und ich meine, dass es seinerzeit, also vor ca. 50 Jahren, keine permanenten Panik-Warn-Sirenen a la „Nosferatu Lallerbach“ und Konsorten gab, die uns ständig ungefragt einen vom Pferd vorlaberten.
Ja, im Sommer kann’s mal warm, wärmer, heiß und heißer werden, das ist nach meiner Einschätzung einer der wesentlichen Vorteile vom Sommer gegenüber dem Winter. Der ist erfahrungsgemäß das krasse Gegenteil davon.
Überhaupt bin ich immer wieder erstaunt, wie Mensch und Tier in Regionen (über)leben, in denen es nur heiß bzw. nur extrem kalt ist. Werden diese bedauernswerten Kreaturen alle den grauslichen Tod aufgrund von extremen Klima-Veränderungen erleiden müssen?
Immerhin sorgt die FIFA mit gut durchdachten Spielplänen bei der 3-Länder-WM überbezahlter Ball-Treter dafür, dass keiner der dort antretenden kurzbehosten Millionarios Schaden an Leib und Leben nehmen muss, denn in jeder Partie gibt’s pro Halbzeit die sog.“hydration break“, auch dann, wenn es nur angenehme 20 Grad im Stadion hat. Dass während dieser „Trinkpausen“ ordentlich Kohle mit Werbung gescheffelt wird, ist sicher keine Absicht.
Und nach den Spielen fliegen alle Teams teilweise hunderte von Kilometern zurück zum Hotel, wo man sich in gut gekühlten Räumen auf das nächste Spiel – logischerweise mehrere hundert Kilometer entfernt – vorbereitet.
So funktioniert Umwelt- und Klimaschutz durch nachhaltiges Denken und Handeln.
Danke dafür, liebe Menschenrechtsorganisation FIFA, die ihr in erster Linie auf unser aller Wohl achtet und erst dann am Geld scheffeln interessiert seid.
Dass es noch solche edle Vorbilder für die Jugend gibt…
Das wird der Sommer 1976 gewesen sein, der wirklich großartig war. Ich hab mich daran vor drei Jahren schon mal ein bisserl erinnert: https://sailersblog.de/2023/07/07/belaestigungen-7-2023-hilfe-wir-muessen-alle-sterben-diesmal-am-klima/
An dem heissen sommer war i schuld. Die Mama hat im frühjahr gsagt, „wenn man die regenblüamln (Ehrenpreis) ausreisst regnets“.
I hob si alle ausgrissen (aus wissenschaftlichem interresse). Worauf’s den ganzen frühjahr gregnet hat. Dann war wohl kein wasser mehr am himmel und im sommer war’s dann so trocken fass mir erdspalten (trockenrisse) im garten ghabt haben.
Also immer auf die Mama hören und die bliamln stehn lassen.
Am Jahrestag des Unternehmens Barbarossa war ich in der Festung Brest, die am 22. Juni 1941 sofort unter Beschuss lag und etwa eine Woche lang Widerstand leistete.
In Belarus ist der seinerzeitige deutsche Überfall in der Öffentlichkeit überall präsent. Ich glaube, in Deutschland versteht kaum jemand, wie tief diese Geschichte in den Kulturen Russlands und Weißrusslands verankert ist.
ihr Lieben,
es begann im Ural der Sommer sehr hoffnungsvoll, also es gab da Mitte Mai 32Grad(plus) und wir begannen zu jubeln. Nun regnet es seit etwa 4 Wochen täglich mehrfach, schüttet geradezu und mein, zugegeben sehr flaches Grundstück steht zu 80% unter Wasser. Das freut die Mücken mehr als mich. In zylindrischen Gefäßen sammeln sich täglich 10 Zentimeter, was eine Riesenmenge bedeutet. Dem Hirschhausen würde ich gerne in die Fresse hauen, der hat die gesamte Negerschaft, worunter ich etliche Freunde, geradezu Brüder, habe, als er ihnen unterstellte, die Hirne würde bei 40Grad gerinnen wie die Hühnereier.
Was eine ziemliche Beunruhigung meinerseits evoziert, ist die hier ansteigende Wut auf die Kreaturen, die euch beherrschen und in einen Weltkrieg zerren wollen, allerdings nicht nur auf die, sondern die feige tumbe schweigende Masse der westlichen Wertegemeinschaft: Apokalyptische Pony-Hofreiter und deren mörderischen Hengst:Innen leisten präzise „Arbeit“ in diese Richtung. Früher gab es noch Menschen, die die Eier hatten, ihre Steuerabgaben auf ein Sperrkonto zu überweisen, bis die Angelegenheit, Artikel 4 des Grundgesetzes, von einem ordentlichen deutschen Gericht geklärt war. Das ordentliche deutsche Gericht verkam zur Gratisbratwurst. Würstchen überall.
Betet dafür, daß der Putin noch möglichst lange als Präsident Ruhe in dieser Situation verbreitet…
Lieber Herr Sailer,
vielleicht ist bezüglich des 22. Juni folgende Sendung von DLF Kultur interessant?
Ich selbst hatte noch keine Muße, sie soll aber hörenswert sein.
https://www.deutschlandfunk.de/angriff-auf-die-sowjetunion-1941-neue-sicht-auf-die-operation-barbarossa-100.html
Viele Grüße,
Julia
Liebe Julia,
in der Tat: eine bemerkenswerte Ausnahme (eine zweite gab’s beim RBB, die war eher peinlich). Jochen Hellbecks Buch „Ein Krieg wie kein anderer“ ist tatsächlich sehr empfehlenswert, das Interview auch, weil es Hellbeck gelingt, die Verbindung zwischen Judenhaß, dem derzeit von der Propaganda wieder intensiv geschürten Russenhaß und dem Holocaust richtigzustellen. Tatsächlich war ja, wie er sehr richtig sagt, der Russenhaß, der damit verbundene Ausrottungsgedanke und die Ideologie der „jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung“ die vielleicht wichtigste Triebfeder des Übergangs der Nazis von der Vertreibung der Juden zu deren Vernichtung. Zwar hängt auch Herr Hellbeck dem derzeit modernen „Anti-Putinismus“ an, aber immerhin gelingt es ihm, gegen den Widerstand der Interviewerin auch die Parallele zwischen damals und heute einigermaßen durchzubringen. Ich befürchte allerdings, daß die Sendung im allgemeinen Quatschgewitter untergegangen ist … Trotzdem danke für den Tip!
„Unser“ Wetterbericht zeigt Karten, die aussehen, als sei Deutschland Ziel eines thermonuklearen Angriffs geworden.
Der noch 2022 beliebteste Politiker Deutschlands, Karl Lauterbach (SPD), hat ja bekanntlich die Expertise gewechselt hin zum Klima. Leider bekommt er Panik bei Hitze, da er unter einem schweren „posttraumatischen Belastungssyndrom“ (PTBS) leidet. Er wurde als Kind zu heiß gebadet. Doch gemach, gemach, bald beschert er uns die Hitzeschutzimpfung.
Der IPCC, der Initiator der von „Menschen erdachten Klimahysterie“, gab unlängst vor der Weltöffentlichkeit bekannt, die bisherigen Modellrechnungen betreffs der Klimazukunft basieren auf falschen Annahmen. Und was passiert? Nichts! Einfach gar nichts! Die CO₂-Abgaben bestehen weiter, der Billionen schwere Handel mit Klima-Zertifikaten floriert, die Panikmache auf allen Ebenen geht weiter, die Politik macht weiter im Umbau zur grünen Technologie. „Ois blaibt wias is.“
Allerdings gibt es nach wie vor Spinner, die behaupten, eine Wirtschaft brauche eine zuverlässige Energieversorgung. „Grüne“ Energie sei reines Wunschdenken, Phantasterei. Doch „die Guten“ wollen sich nicht „um’s Verrecken“ eingestehen, dass ein Projekt zum Scheitern verurteilt ist, wenn man von der falschen Prämisse ausgeht.
„…weshalb die deutsche Besatzungstruppe in Litauen den „lustigen“ Namen „Panzerbrigade 45“ tragen und von einem jenseits jeder Verarschbarkeit wesenden vollwahnsinnigen Paradenazi kommandiert werden muß“.
Vermeintlich eindrückliche Pazifismus-Performance an verschiedenen Tagen zu morgendlich- abendlichen Rush-Hour-Zeiten an verschiedenen Kreisverkehren unserer niederösterreichischen Bezirkshauptstadt:
Ein bärtiger Alter steht – in Jesusstellung mit ausgebreiteten Armen – unbeweglich am jeweiligen Kreisverkehrsrand, mit in der nach oben gerichteten rechten Handfläche ein Panzermodell 1:18 –
Gespentisch im Lichte der aktuellen europäischen Bellizismus-Hirnweicherei (hätte fast Hirnwixerei formuliert, was ja auch passt) gegenüber Russland –
Ich habe den Mann angesprochen – Fehler – er hat einen banalen Verwandtschaftsstreit und drückt seine dahingehende familien-innerbetriebliche Missbilligung mit seinen öffentlichen Modellpanzer-Auftritten aus!
Bei ihm fährt halt – österreichisch ausgedrückt – der Aufzug (hochdeutsch „der Fahrstuhl) nicht ganz aufi (hochdeutsch ganz hinauf).
Und hat damit eine plakative psychohygienisch pathologische Gemeinsamkeit mit der US-gesteuerten Europa-Politik-Kriegs-Hetzerei-Bagage.