Die Kriegs- und Kapitalkampforganisationen SPD und CDU „schlagen vor“, die Mehrwertsteuer auf 21 oder 22 Prozent zu erhöhen, um die Einkommensteuer für „kleine und mittlere Einkommen“ senken zu können. Diese saudumme Lüge ist so alt, daß ihr Bart bis in die achtziger Jahre hinunterhängt. Als Service für nachgewachsene enthirnte „Sozialdemokraten“ wiederhole ich aber gerne noch mal, was ich seit vierzig Jahren jedesmal wiederhole, wenn wieder so ein Trottel daherkommt und mit diesem billigen Trick mehr Geld für Waffen, Krieg und Großkonzerne aus den ärmeren und armen neunzig Prozent der Bevölkerung herauspumpen möchte: Man kann die Einkommensteuer für „kleine und mittlere“ Einkommen nicht senken, ohne sie gleichzeitig und um exakt dieselben Beträge auch für große bis allergrößte Einkommen zu senken. Und die Mehrwertsteuer bezahlen auch die Massen von Armen, die so arm sind, daß eine Einkommensteuer für sie überhaupt nicht anfällt. Es geht also weiterhin ausschließlich darum, die Finanzierung von Krieg und Kapitalprofiten Schritt für Schritt von den Reichen auf die Armen zu übertragen.

(Eulen nach Athen: Nein, Wolodimir Selenskij ist nicht ukrainischer Präsident, und nein: Der so bezeichnete Nobelpreis hat nichts mit Frieden zu tun.)
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Der Berliner Journalist Hüsein Doğru wird nach der EU-Junta nun auch von der deutschen Justiz vogelfrei gestellt: Das Amtsgericht Frankfurt am Main pfeift auf die Grund- und Menschenrechte und verbietet es weiterhin, Dogru auch nur ein Stück Brot zu schenken. Das unbegründete und vollkommen willkürlich kriminelle Vorgehen gegen den Mann führt dazu, daß er – weil er mangels Geld (wegen totalem Arbeitsverbot und Sperrung seiner Konten) seine Miete nicht mehr bezahlen darf – samt Familie obdachlos wird und nach An- und Absicht der deutschen und EUropäischen Führer verhungern soll: Wer ihm das besagte Stück Brot schenkt oder ihm, seiner Frau und seinen Kindern Unterschlupf gewährt, kann mit Haftstrafen bis zu zehn Jahren bestraft werden. Worüber sich der deutsche Spießer derzeit erregt (eine von der Denunziationsagentur Hate Aid geplante und gesteuerte Kampagne zur weiteren Verschärfung der Internetzensur), ist mir egal; er erregt sich jedenfalls nicht über dieses unfaßbare Verbrechen.

Immerhin, so säuselte die Propagandapresse, stehe Doğru ja ein „Existenzminimum“ von 506 Euro zu, das zwar nicht für Wohnungsmiete und Essen für fünf Personen (darunter neugeborene Zwillinge) reicht, aber, wie gesagt: immerhin. Allerdings weigert sich seine Bank, ihm diesen Betrag auszuzahlen, und beruft sich dabei auf die „Bafin“, also keine reichsEUropäische, sondern eine deutsche Behörde. Zudem wurde nun auch das Konto seiner Frau „sichergestellt“, also: gesperrt – sie könnte ihm ja ein paar Cents abgeben, das darf nicht sein! In Amtsdeutsch: „Die Gelder auf den Konten der Ehefrau“ seien „als unter der Kontrolle ihres Ehemannes stehende Gelder anzusehen“. Das sagt eine kürzlich bekanntgewordene Abteilung der Geheimen Staatspolizei, die sich „Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung (ZfS)“ nennt. (Falls sich doch noch herausstellen sollte, daß es eine solche gegen das Grundgesetz und tausend weitere Gesetze verstoßende „Stelle“ gar nicht wirklich gibt, wäre das ein trügerischer Hoffnungsschimmer: Allein daß es vorstellbar ist, daß es etwas derartiges geben könnte, ist ein deutliches Zeichen dafür, daß in diesem Land mittlerweile fast alles wieder möglich ist, was ab 1933 möglich war.)

Auf ironische Weise interessant könnte daran sein, daß der Widerstand gegen das deutscheuropäische Verbrecherregime zumindest in Berlin, wo die Familie Doğru lebt, offenbar generell völlig erloschen ist: Die gleichen Leute, die vor 45 Jahren (illegalerweise) leerstehende Häuser besetzten, bringen es heute nicht fertig, den Doğrus etwas Bargeld oder Lebensmittel vorbeizubringen oder zum Beispiel sein Haus zu besetzen oder etwas ähnliches. Aus Angst selbstverständlich – man fragt sich nur: vor was eigentlich?

Nachdem dem „Corona“-Haupttäter Nosferatu Lallerbach in der „Enquete-Kommission“ des Bundestags die seltene Leistung gelang, mit jedem einzelnen Wort zu lügen und mit manchen Sätzen seines wirren Geredes mehrere Gesetze auf einmal zu brechen, soll nun der Sachverständige Professor Stefan Homburg aus der Kommission entfernt werden, weil er – so die „Vorsitzende“ Hoppermann – seine „Funktion in der Kommission für andere Aktivitäten außerhalb des Bundestags“ nutzt: „Wir werden sehen, inwieweit man da nachsteuern muß.“ Man kann die Niederträchtigkeit dieser menschenverachtenden Bande bisweilen kaum noch fassen; aber die wird erst dort Grenzen finden, wo die Bevölkerung einschreitet – oder wenn es die aufgeblasenen Preßsäcke aufgrund der Ausgasung ihrer eigenen Niedertracht und Bösartigkeit spontan zerreißt.

Es hat sich in der Örr-Propaganda mittlerweile eingebürgert, Interviews mit AfD-Vertretern mit einer Echospur zu unterlegen, was deren Sprech unverständlich macht, außerirdisch und irgendwie gruselig wirken läßt. Das ist eine subtile Form der Zensur, die ich fast putzig finde und die sicherlich darauf zurückzuführen ist, daß der „Adenauer-SRP“-Bus der ZPS-Terroristen nicht für jede derartige Sendung zur Verfügung steht, um höhere Gewalt zu simulieren.

In welchem Zustand „die Zeit“ (nicht das Propagandablatt für alternde Pseudointellektuelle) ist, merkt man an dem, was den Menschen zur Empörung vorgesetzt wird und wie sie darauf reagieren. Wenn der Trick klappt, greift man gerne mal unbedarft in unvermutete Wespennester. Derzeit ist es zum Beispiel modisch, von „sexualisierter digitaler Gewalt“ zu schwadronieren, und wer sich dazu flapsige Bemerkungen erlaubt, wird per Shitstorm ungefähr so vehement und hysterisch aus der Gemeinschaft der „Normalen“ hinausgekickt wie jemand, der vor sechs Jahren die schon damals kaum zu bezweifelnde Beobachtung in den Raum stellte, es gebe vielleicht gar keine „Pandemie“.

Erkennbar wird das je aktuelle „Leitreizthema“ auch daran, welche „Influencer“ sich drankleben wie Fruchtfliegen. Die fetteste (Verzeihung, ich meine das allegorisch) ist – seit sich Greta Thunberg durch die versehentliche Wahl eines „falschen“ Themas ihre diesbezügliche Karriere ruiniert hat – bekanntermaßen der Milliardärssprößling Luisa Neubauer. „Männer, Klappe halten! Erste Reihe frei für Flinta!“ lautete ein Motto eines der Aufmärsche, die anläßlich der „Fernandes-Ulmen-Affäre“ inszeniert wurden, um die Zensur im Internet weiter voranzutreiben.

Diese beiden Personen waren mir bis vor ein paar Tagen vollkommen unbekannt. Es handelt sich – soweit ich weiß – um zwei typische Selbstverkäufer und -vermarkter der „langen neunziger Jahre“, in denen ständig neue „Kanäle“ mit Trash geflutet werden mußten, weil es für Reklameeinblendungen nun mal „Content“ dazwischen braucht. Auf diese Weise wurde man damals ein „Promi“, den „Programmgestalter“ eine Zeit lang durch diverse Formate nudelten, wo jeweils irgendwas „Lustiges“ abgesondert werden mußte.

„Es kam“ (wie man so sagt) zu einer konvenienten Ehe, die wahrscheinlich mindestens teilöffentlich stattfand und in die übliche Scheidung (ebenfalls öffentlich) mündete. So was ist meist – unter eifriger Mitwirkung der profitierenden Klatschverkäufer – mit einer „Schlammschlacht“ verbunden, die ein paar Tage lang vollkommen Außenstehende beschäftigt, die sich mit interessanten Dingen nicht beschäftigen wollen oder können.

Wie es dazu kam, daß aus so etwas dann eine Art aufgepeitschte Pogromstimmung entstand, die in der Forderung, sämtliche „Männer“ (die sich in diesem Fall wahrscheinlich nicht als solche oder etwas anderes „definieren“ dürfen) an den Zehennägeln aufzuhängen und zu kastrieren, noch längst nicht gipfelte (beinahe hätte ich „zipfelte“ geschrieben, aber für derart blöde Witzchen ist das Wetter nicht gut genug). Dazwischen schwänzeln (das geht) übliche Adabeis wie Saskia Esken herum und plappern irgendwas in TV-Mikrophone, was von dem Schlamassel ablenken soll, in den sie mit ihrem „Wirken“ der letzten zwanzig Jahre nicht nur ein ganzes Land geritten haben. Ich weiß, das alles ist ein alter Hut.

Mein Interesse an dem „Fall“ endet wie gewohnt ein gutes Stück vor diesem Punkt. Ich habe nicht mal Lust, einen Gedanken über den halbwegs bewältigten Marsch in ein neues Neandertal zu spinnen, verbunden mit dem Hinweis, daß wir viel zu wenig von der Kultur der Neandertaler wissen, um sie als Vergleich für die Güllegrube heranzuziehen, die heute so bezeichnet wird. Lieber lese ich eine Analyse der neuen Morrissey-Single, um mich daran zu erinnern, daß der brüllende Karneval der Wichtigmacherei sofort endet, wenn man ihn nicht mehr beachtet, und wenigstens zum nichtigen Quatsch zusammenschrumpft, sobald man den Blick aus angemessener Ferne (oder meinetwegen von „oben“) darauf richtet.

Ich erinnere mich, wie vor etwa fünfzehn Jahren ein Freund, mit dem ich in unserer damaligen Stammkneipe spätnachts gerne über Fußball plauderte, zum Heimgehen den Hinterausgang benutzen und vorsichtig davonschleichen mußte, weil draußen „Reporter“ von „Bild“ lauerten, die ihr blödes Blatt mit irgendwelchen Geschichten über ihn und eine „Ösinutte“ füllen mußten. Tatsächlich taten die mir fast mehr leid als er, aber ein paar Wochen später war der Blödsinn vergessen und man jagte eine andere Sau durchs Dorf (ich weiß selbstverständlich nicht mehr, welche das warmöglicherweise schon irgendwas mit „Putin“, was ja seit bald zwanzig Jahren immer dann versucht wird, wenn gerade kein „Promi“ mit offenem Hosentürl zur Hand ist).

Man wird mir wahrscheinlich „Verharmlosung“ vorwerfen, weil ich mich weder über „digitale Vergewaltigungen“ noch über „digitale Kastrationen“ erregen kann. Das ist mir aber – wer hätte das gedacht? – vollkommen egal. Vor zwei Jahren konnte ich mich immerhin noch durchringen, den Münchner Ableger der damals per Kommandoaktion bundesweit inszenierten „Gegen rechts“-Aufmärsche als Beobachter zu besuchen, um zu spüren, wie man sich dort in eine kollektive Wut hetzen ließ, bei der mir sehr ungemütlich wurde, weshalb ich bald wieder davonspazierte und lieber in einem einsamen Biergarten ein Buch von Peter Handke zu lesen (war es der „Versuch über die Müdigkeit“?).

Um diese Zeit herum erzählte mir ein mit solchen Dingen beruflich (also: ehemals militärisch) befaßter Spezialist für elektronische Massenbeeinflussung, wie man Menschenansammlungen durch den Einsatz unhörbarer Geräusche in eine gewünschte Stimmung bringen kann. Es gab, um das zu überprüfen, sogar eine App, die die entsprechenden Frequenzen als Diagramm sichtbar machen konnte. Ich wollte das gerne mal überprüfen, konnte mich aber nicht überwinden, mich noch mal so einem Aufmarsch zu nähern. Ein Freund hat das mal beruflich versucht, als Journalist, um sogenannte „O-Töne“ einzufangen. Was er sich einfing, waren jedoch lediglich Gewaltandrohungen, weil „einer wie er“ von den Organisatoren beziehungsweise ihrem Wachpersonal aufgrund von Kontaktschuld als störendes Element identifiziert wurde. Es gab (und gibt?) ja zu diesem Zweck dienstbare Soldaten, die mit Kameras durch die Gegend laufen und Portraits von Menschen anfertigen, die sich in unliebsamen Zusammenhängen herumtreiben. Diese Photos stellt(e) man dann ins Internet, auf eine Art von „schwarzen Listen“. Das ist ein, zwei Jahre her; „digitale Vergewaltigung“ war damals noch „kein Thema“.

Eine offene Frage bleibt, wodurch die „gedemütigte“ Dame eigentlich gedemütigt wurde: durch das bizarre Gebimse ihres Exmannes? oder durch ihre Instrumentalisierung im Gestrüpp der Aktivisten von „Hate Aid“ bis „Spiegel“? Vielleicht sollte man einen heiteren Akzent setzen und an die Geschichte um Verona Feldbusch, Dieter Bohlen und einen gebrochenen Penis erinnern, von der niemand mehr etwas weiß, weil sie dazumal nicht mit politischen Absichten zu verbinden war.

Ich vermute, daß das blödsinnige Theater bald zusammenfallen wird wie Dampfnudeln in einem Topf ohne Deckel. Weil sich die intendierte, mal wieder vom chinesischen Vorbild (oder entsprechenden Gerüchten) abgekupferte „Klarnamenpflicht“ damit kaum durchsetzen läßt, ebenso wie das mit den 2024er Aufmärschen bezweckte Verbot von Oppositionsparteien bis heute ausgeblieben ist (was allerdings zur Entwarnung nicht hinreicht). Da finden sich aber sicherlich neue Anlässe, und notfalls kann Führerin Leyen solche Dinge ja sowieso ohne Begründung einfach anordnen, siehe den Fall Doğru.

In Hamburg „kam es“ derweil zu einer Art öffentlicher Messe für den durch solche Kampagnen bewußt angefeuerten Wahnkult: Die Damen wurden offenbar aufgefordert, sich zu setzen, während die Männer stehenbleiben und sich fragen lassen mußten, wie sie ihre „Tätervergangenheit“ aufzuarbeiten gedächten: „Was ist euer Plan, aktiv zu werden? Wie unterstützt ihr uns, ganz konkret?“ Sie sollten sich „umschauen“, „in die Augen schauen, ohne zu sprechen: Gebt euch ein Versprechen, hier und jetzt aktiv zu werden! Das Versprechen, genau hinzusehen, wo überall Gewalt stattfindet, ob analog oder digital!“

Gegen die vorgespielte Intention wäre im Sinne eines hypermenschlichen Weltumarmens wenig einzuwenden, ginge es dabei um Gewalt etwa im Iran, in Gaza, im Libanon, in der Ukraine und so weiter, um Wohnungsstürmungen und Hausdurchsuchungen, illegale politische Verfolgung mit Tötungsabsicht (siehe wiederum Dogru), um polizeiliche Prügelexzesse gegen „Corona“-Demonstranten. Aber was sollte daraus resultieren? Was mehr als die Einsicht, daß fast überall ununterbrochen Gewalt stattfindet und man nichts dagegen tun kann?

Intendiert ist aber eben etwas anderes: Unterwerfung und das Bekenntnis einer universellen Erbsünde, einer mit der Geburt entstandenen Schuld, die nur durch lebenslanges Sühnen hinnehmbar werden, aber nie getilgt werden kann. Das ist ein Mechanismus, den man von diversen religiösen Sekten kennt und der sich historisch regelmäßig in der Rechtfertigung der Abschlachtung „noch schlimmerer“ ideeller Feinde (und dieser Abschlachtung selbst) entlädt. Vielleicht ist es zu weit gedacht, auch in diesem Ritual einen Akt der Kriegsvorbereitung zu erkennen. Ich erkenne ihn aber.

Ein Kommentator erkennt in der Darbietung „stalinistische Selbstbezichtigungsrituale“. Der Stalin ist dafür aber gar nicht nötig; die Schaffung einer allgemeinen Gewaltbereitschaft, die durch eine (oder irgendeine) Form der Versöhnung nicht aufgehoben werden kann, ist ein prägendes Merkmal so gut wie aller historischen Versuche, Menschen in Massen zur Überwindung ihrer Tötungshemmung zu bringen. Man könnte auch von Hypnose sprechen, aber Begriffe helfen wie üblich kaum weiter.

Daß von „offizieller“ Seite niemand die Gelegenheit wahrgenommen hat, den fünften Jahrestag der Verabreichung der ersten „Covid“-Genspritzen gebührend zu feiern, ist verständlich. Erstaunlich ist höchstens, daß auch auf der „anderen Seite“ das Ausbleiben öffentlich-rechtlich verbreiteter Jubelfeiern – oder zum Beispiel auch das in den ersten Jahren noch übliche Prägen von Gedenkmünzen, die demonstrative „Ehrung“ von „Impfhelden“ etc. – offenbar kaum aufgefallen ist. Das spricht vielleicht dafür, daß man sich in allen Lagern mit der Wirklichkeit bis zu einem hohen Grad abgefunden hat und am liebsten gar nicht mehr darüber spräche.

Aber die Opfer gehen nicht weg (oder höchstens körperlich, indem sie unbemerkt sterben). Möglicherweise ist diese Entwicklung so gespenstisch unheimlich, daß man sich nicht mehr recht herantraut an die Sache. Mich erinnert das an frühe Reportagen über den explodierten Atomreaktor in Tschernobyl mit gruseligen Bildern trügerisch idyllischer Landschaften, verlassener Dörfer, mutierter Tiere und Pflanzen und einzelner Menschen, die in außerirdisch fremdartigen Schutzanzügen mit Geigerzählern herumstreifen. Und irgendwann, mit weitem Abstand, setzt dann die Verharmlosung ein, schwinden die Erinnerungen an die unscharfen, von tödlicher Strahlung verzerrten Schwarzweißbilder aus dem Reaktorkern: der rätselhafte „Elefantenfuß“ etwa, den man nach vielen Jahren eher in einem lange verwehten Alptraum verortet.

In einem Prozeß gegen den Pharmaverbrecherkonzern Astrazeneca äußerten dessen Vertreter, man könne nicht Unterlagen zu sämtlichen registrierten „Nebenwirkungen“ ihrer „Covid“-Plörre vorlegen, weil man dann mit einem Sattelschlepper anrücken müßte. Diese grenzwertig dreiste Unverschämtheit ging bislang an sämtlichen damit befaßten deutschen Gerichten als „Begründung“ einer Ablehnung der entsprechenden Klagen durch.

Gunnar Hindrichs parliert in seinem eingangs als Grundlektüre recht lesenswerten Aufsatz „Integrierte Desintegration“ (Merkur 922) im weiteren, den Faden zur Realität leider vollständig verlierend, salbungsvoll schwurbelnd über die „radikale Immanenz“ der heutigen „bürgerlichen Gesellschaft“ und übersieht dabei vollkommen (und mutmaßlich absichtlich) die radikale Ausgrenzung und Abspaltung dissidenter Gruppen und Individuen – „Coronaleugner“, Pazifisten, Klima- und anderer „Nazis“ – sowie vor allem den fundamentalen, eskalierend fundamentalistisch faschistischen Charakter der „Bewegungen“, die sich gegen solche abzuspaltenden „Krebsgeschwüre“ richten – eben Protagonisten und Prediger der „menschgemachten Klimapatastrophe“, der „tödlichen Pandemien“, des „unprovozierten, brutalen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine“, des steinzeitlichen „Mullah-Regimes“, der „virtuellen Vergewaltigung“ und so weiter. Ob das ein irrlichterndes Symptom der allgemeinen Verwirrung ist oder Teil einer „Normalisierungsstrategie“, mag ich nicht beurteilen.

Der Krieg gegen den Iran würfelt auch in Deutschland ziemlich viele „Fronten“ durcheinander. Jürgen Elsässer feiert Heidi Reichinnek und das BSW, weil sie gegen Ramstein sind und man gegen Ramstein sein muß, weil dieser Krieg (auch) von dort und also von deutschem Boden ausgeht, von dem einst behauptet wurde, es solle nie wieder ein Krieg von ihm ausgehen. Das Getue ist aber wie üblich bloßes Getöse: Weder die Linke noch das BSW verbinden mit ihrer Forderung irgendwelche „Wenn nicht, dann …“-Drohungen, tun also wieder mal nur so als ob.

Vor ein paar Tagen witzelte der pakistanische Außenminister recht treffend, das hauptsächliche USraelische Kriegsziel sei neuerdings die Öffnung der Straße von Hormus, also die Wiederherstellung des Zustands vor dem Überfall. Nun heißt es, zumindest Donald Trump sei inzwischen bereit, den Krieg zu beenden, ohne dieses „Ziel“ erreicht zu haben. Über diese historische Pleite zu lachen, verbietet sich angesichts der tausenden Menschen, die wegen dieses idiotischen Unfugs sterben mußten oder schwer verletzt wurden, zumal wir noch nicht wissen, ob nicht doch noch einer der Irren die Samson-Karte zieht und lieber Atombomben schmeißt, als sich zu blamieren und den eigenen Wahn endlich aufzugeben. Ich prophezeie jedoch, daß das Gelächter nicht lange auf sich warten lassen wird.

Es muß die Kriegsführer und -treiber des EU-Reichs ziemlich erschreckt haben, daß das ukrainische Regime neuerdings Ziele in den baltischen Frontstaaten – also dem Aufmarschgebiet für den geplanten Überfall auf Rußland – mit Drohnen angreifen läßt. Allerdings könnte man die übliche, eilfertig herausgestotterte Lüge („Das waren die Russen! Die greifen die NATO an!“) auch dem grundsätzlichen geistigen Niveau dieser Kanaillen zuschreiben: Die glauben vielleicht wirklich immer noch, daß irgend jemand auf der Welt so blöd ist, ihnen das zu glauben. Ein paar Einzelhanseln werden das sicherlich tun, weil sie die Geschichte mit der „russischen Rakete“, die vor längerer Zeit auf einen polnischen Hühnerstall plumpste, längst wieder vergessen (oder in ihren bevorzugten Propagandamedien sowieso noch nie gehört/gelesen) haben.

Apropos Propagandamedien: Gegen deren Umtriebe oder vielmehr gegen den Zwang, diesen üblen Popanz per Zwangsabgabe fürstlich zu finanzieren, zieht der Berliner Bundestagsabgeordnete Ronald Gläser vors Verwaltungsgericht. Gläser ist ein höflicher Mann – er betont ausdrücklich, die Anstalten sendeten „nicht ausschließlich Blödsinn“ (was stimmen mag, auch wenn der Anteil an Nichtblödsinn derzeit je nach Schätzung zwischen 0,001 und 0,1 Prozent liegt). Außerdem sitzt er im Bundestagsausschuß für Kultur und Medien und muß sich dort u. a. mit der (auch) anderweitig notorischen SPD-Plömpe Nancy Faeser auseinandersetzen.

Nerven hat er also wohl keine mehr, dafür hat seine mehr als hundertseitige Klagebegründung und Beweisführung einiges an Gewicht. Das wird vermutlich nicht viel nutzen: Gläser gehört der Pfuipartei an und müßte folglich erst mal das Lager wechseln, damit seine profunden Argumente endlich Gehör finden. Hier aber lauert Catch-22: Als Mitglied von SPD, „Grünen“ oder CDU/CSU dürfte er nichts mehr gegen Sender sagen und tun, die mit ihrem „Programm“ dafür sorgen, daß es diese Parteien überhaupt noch gibt (oberhalb der Fünfprozenthürde).

Allerdings ist offenbar nicht alles verloren und hier und da ein Funkelstern der Hoffnung zu erblicken: Das EU-Parlament sprach sich am 26. März gegen eine weitere Kontrolle privater Chats zur Identifikation und Verfolgung von Regimekritikern und -gegnern aus. Normalerweise täte man da abwinken: Ja mei, wen schert’s, was die Quatschbude so alles „verabschiedet“ – die Führerin befiehlt dann ja doch was ganz anderes. Diesmal ist aber offenbar doch was dran an der Sache. Sonst täte die Süddeutsche Brandmauer (SZ) nicht inmitten von Krieg und Klima einen ganzen Freitagsaufmacher der Sache widmen und dabei hysterisch mit der „Kinderpornographie!“-Keule herumwedeln. Ich traue mich trotzdem wetten: Die private Kommunikation wird weiterhin vollständig und flächendeckend überwacht. Daß irgendwas nicht gestattet oder streng verboten ist, hat eine Ursula Leyen und ihre Befehlshaber schließlich noch nie gejuckt.

Seit Monaten wird mein Maileingang mit Spam-Reklame für Hörgeräte überschwemmt. Ich täte gerne mal antworten, daß meine Ohren trotz Jahrzehnten in dröhnenden Proberäumen leidlich gut in Schuß sind und daß mir ein Gerät zur Ausblendung des Medienkrawalls wesentlich lieber wäre. Leider sind die Absenderadressen in allen Fällen falsch, was allein als Beleg für die Verlogenheit der erwähnten Forderungen nach „gläsernen Bürgern“ im Internet dienen mag.

Und falls jemand über die Relevanz der Popkultur für „unsere“ Zeit sinniert (remember Mary Harron: „Why is most of today’s Rock ’n‘ Roll so irrelevant to most of today’s life?“), dann sei dem das Line-up des diesjährigen „Darker Waves“-Festivals im kalifornischen Huntington Beach (so hieß mal ein extrem spätes, von heute aus betrachtet superfrühes UK-Subs-Album) empfohlen. Neben Morrissey als „Headliner“ (zweifellos plausibel) treten dort auf: Smashing Pumpkins, Simple Minds, Bad Religion, Gene, Adam Ant, The Psychedelic Furs, Manic Street Preachers, Gary Numan, The Damned, Circle Jerks, Buzzcocks, EMF, The Motels, Missing Persons, Modern English und Christian Death. Nein, das Plakat, dem ich dies entnehme, ist nicht vierzig Jahre alt. Und nein: Kein naturbedingt „pop-interessierter“ Mensch war schon auf der Welt, als die meisten dieser „Acts“ ihrer kurzzeitigen Bedeutung plötzlich und überraschend verlustig gingen.

Das macht aber gar nichts. Wenn 1980 im Schwabinger Bräu im Vorprogramm von The Clash die Comedian Harmonists, Heino, die Schrammel-Brüder und Freddy Quinn aufgetreten wären, hätte uns das sicherlich auch amüsiert, so oder so.



Die Buzzcocks? Wirklich?
Die Dead Kennedys haben auf ihrer Deutschland-Tournee Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts übrigens Heino gecovert. Vgl. auch:
https://blogs.taz.de/popblog/2015/09/02/dont-mention-the-war-40-dead-kennedys-jello-biafra-ueber-heino-und-die-toten-hosen/
Ansonsten wie immer: Danke! Danke! Danke!
Eine pedantische Bemerkung: Die Beträge, die die Großverdiener nach der geplanten Einkommensteuerreform behalten dürfen, sind viel größer als die der Gering- und Mittelverdiener. Lediglich der Steuersatz im betreffenden Einkommenssegment ist der gleiche.
Und noch eine: Hüsein Doğru under seine Familie (wie auch Jacques Baud und alle anderen von der EU Sanktionierten) sind von klar antirechtsstaatlichen und totalitären Maßnahmen betroffen. Die Täter sind die Mitglieder des EU-Ministerrats, also jede (!) einzelne Regierung der Staaten der EU. Nicht die Kommission, obwohl Frau von der Leyen auch nicht mit Protest gegen diese unglaubliche Schweinerei aufgefallen ist. So wenig übrigens wie irgendein EU-Gericht.
Frage an alle Mitlesenden, v.a. die mit juristischen Kenntnissen: Hat jemand eine Idee, was man, möglichst kollektiv, gegen die Vernichtung der Familie Doğru unternehmen könnte?
Letzte Bemerkung, eher emotional als pedantisch: Ich unterstütze die Verleihung des Friedensnobelpreises an Wolodimir Selenskij (kann man irgendwo unterschreiben? Campact?) von ganzem Herzen. Er wäre ein würdiger Nachfolger von María Corina Machado (oder auch von Barack Obama, aber an den erinnert sich vermutlich keiner mehr). Es fragt sich nur, ob die friedenspolitischen Leistungen von Donald Trump nicht noch größer sind, Selenskij also bis 2027 warten sollte.
Zur Steuer: Das ist grundsätzlich absolut richtig. Allerdings hängt es ein bisserl davon ab, in welchem Bereich der Satz gesenkt wird. Früher war ja die Täuschung üblich: „Wir senken den Spitzensteuersatz, aber zum Ausgleich senken wir auch den Eingangssteuersatz für kleine und mittlere Einkommen“, – als würde dieser eben nur von denen bezahlt. Diesmal ist noch nicht bekannt, was genau geplant ist, aber immerhin war vom Spitzensteuersatz noch nicht die Rede …
Auch was Herrn Doğru betrifft, ist der Einwand richtig. Ich neige dazu, den ganzen Laden in einen Topf zu schmeißen, weil letztlich doch alles an vdL liegt … Die „letzten Instanzen“ sind allerdings wie erwähnt deutsche Gerichte und Banken. Auf juristische Lösungen täte ich da aus der Erfahrung der letzten Jahre lieber nicht setzen. Der direkte Weg, die Verbote schlicht zu mißachten, ist wohl zumindest der schnellere. Es laufen wohl auch Bemühungen in diese Richtung.
Und bei den „Friedenstüchtigen“ läßt sich die Liste beliebig erweitern: Wilson, Marshall, Kissinger, das IPCC, die EU wären ein paar besonders „prominente“ Preisträger …
Uga uga , Pompfe, uga Männer Schwanzab, Pompfe uga uga – das Höhere Töchtertum lebt seine Neandertal-DNA Reste. Vermutlich freigeschaltet von der Doktor-Mengele-Gedächtnisinjektion. Hardwareproblem, kannste nichts machen, Kollege kommt gleich.
Mancher gibt sich viele Müh’
Mit dem tumben Wählervieh;
Einesteils der Stimmen wegen,
welche diese Trottel legen,
zweitens aber nimmt man auch
ihre Leiber zum Gebrauch
für die Maden in der Farm,
drittens, daß man dann und wann
grüne Kekse essen kann;
Denn sonst wär´ nichts mehr im Darm.
viertens, sagt der Steuermann:
„Steuern rauf und Löhne runter,
so wird euer Leben bunter!“
fünftens, daß das Arscherl brummt,
(Herzinfarkte sind gesund)
Sechstens für die lange Nase,
braucht man Pulver, zwecks Ekstase.
Siebtens, hier unter uns Affen,
Waffen schaffen, Waffen schaffen
Hoppe, hoppe, Ponyhofreiter
wenn er fällt, dann schreit er
Fällt er in den Graben
Fressen ihn die Raben
Moin!
Was mich wirklich gerade interessiert: Wie klingt Deathjazz? So wie Matini Schmerzverstärker?
Ich werde suchen und finden…
Gruß
Detlef
Das weiß ich leider auch nicht. Vielleicht lohnt sich ein Versuch? Hier wäre ein Exempel: https://newalbumreleases.net/231608/agabas-hard-anger-2026/
Das würde mich auch einmal interessieren, “ wie man Menschenansammlungen durch den Einsatz unhörbarer Geräusche in eine gewünschte Stimmung bringen kann. “ Immerhin wüsste ich dann vielleicht, warum ich 2024 gegen Rechte „aufmarschiert“ bin und das immer noch für eine gute Sache halte.
Die App heißt „SpectrumView“, ist (mit eingeschränkten Funktionen) kostenlos und stammt von Oxford Wave Research (https://oxfordwaveresearch.com/). Damit lassen sich allerdings nur aktuelle hochfrequente „Botschaften“ darstellen und nachweisen (https://pro-physik.de/nachrichten/die-app-fuer-schall-und-nicht-rauch).
Die ursprüngliche Motivation, an solchen Aufmärschen teilzunehmen, ist damit nicht zu eruieren – da muß man sich selbst befragen.
den Gespritzten kommen bestimmte Sensorien und Gehirnwindungen abhanden. Wenn man da noch mit Glyphosat und Mikrowellen draufballert, ballen sich jene Gespritzten zusammen, beschwören die Edelhaftigkeit der Kollektivseele, welcher sie sich zugehörig wähnen, stehen herum und schreien, wedeln mit Botschaften