Daß sich der Computer ausgerechnet während eines Interviews mit Hans Georg Maaßen plötzlich und unerwartet verabschiedet, läßt sich mit einer recht simplen Verschwörungstheorie erklären. Daß er das aber tut, während man auf dem Klo sitzt und sich dann noch zwei Minuten lang anhören muß, wie Maaßen „ät … ät … ät … ät … ät“ sagt, ist schon ein lustiger Zufall, der einen lustigen Tag verheißt.

Der heutige beginnt damit, daß ich nach Hamburg muß, was ein ziemlich weiter Weg ist, auf dem man auf mancherlei Verkehrsmittel angewiesen ist. Das erste wäre ein Fahrrad, das derzeit im Kopfstand in der Küche steht, weil es in zehn Tagen sechsmal ein Loch im Hinterreifen hatte und ich zwar ein geduldiger Mensch bin, aber kein Flickzeug mehr im Haus habe. Drum muß ich auf die U-Bahn ausweichen, um zum Hauptbahnhof zu gelangen.

Die U-Bahn wird allerdings heute ganztägig bestreikt, weshalb ich die Webseite des zuständigen Verkehrsunternehmens aufrufe, um mich zu informieren. Dort erfahre ich, es gebe auf der Strecke zum Bahnhof „derzeit keine Störungen“. Das ist selbstverständlich eine Lüge, die möglicherweise dadurch zu erklären ist, daß in der „Internetabteilung“ der Münchner Verkehrsbetriebe ebenfalls gestreikt wird. Auf einer anderen Seite wird empfohlen, mit dem Bus vom Hohenzollernplatz zum Leonrodplatz zu fahren und dort in die Trambahn umzusteigen. Danke für den Tip, aber leider fährt am Hohenzollernplatz derzeit kein Bus Richtung Leonrodplatz, weil die gesamte Strecke mal wieder eine Baustelle ist.

Immerhin: Zwei Straßen weiter fährt dann doch ein Bus, der Verspätung hat (weil sich die Menschen wegen der Überfüllung in den Türen drängen, die daher – weil automatisch – zwar zugehen, aber gleich wieder auf. In der Trambahn, die zum Glück ebenfalls zu spät dran ist und deren Eintreffen daher von den höchst sinnvollen Digitalanzeigen in „0“, dann wieder „1“, dann „0“, „2“, „1“, „0“, „3“, „0“ Minuten angekündigt wird, potenziert sich das Gedränge; die Fahrt ist aber gerade deshalb recht lustig.

Unter diesen Umständen ist zu erwarten, daß der ICE ausnahmsweise keine Verspätung hat, damit möglichst viele Leute den Zug verpassen. So ist es: lediglich drei Minuten, die aber sowieso als „pünktlich“ gelten. Um die Verwirrung ein bisserl zu steigern, meldet die „Bahn-App“, der Zug fahre „heute von Gleis 19“ statt Gleis 20. Tatsächlich kündigen ihn die Anzeigen an beiden Gleisen an. Er wird dann von Gleis 19 wieder auf Gleis 20 verlegt, dann wieder auf Gleis 19 und vier Minuten vor der (geplanten) Abfahrt auf Gleis 20. Das ist etwas ungemütlich für Raucher, die nun vom hinteren Ende von Gleis 19 zum zweiten oder dritten Mal zu Gleis 19 zurücksprinten müssen. Aber wozu sich über all das beschweren, wenn man sich auch amüsieren kann.

Was hier folgt, ist ein Rundgang durchs Sammelsurium des in den letzten Tagen und Wochen … nun ja: Gesammelten. Bitte nicht wundern, wenn man sich an das eine oder andere nicht mehr erinnert – das Gedächtnis ist das erste Opfer der Dauerbehämmerung mit Unsinn, Schockquatsch, blöden Lügen, Hetze und belanglosem Bullshit, aus denen die (offizielle) „Information“ im Krieg nun mal zu 99,9 Prozent besteht.

Die Unterschiede auch zwischen „wissenschaftlich“ behaupteter „Wahrheit“ und der Wirklichkeit übrigens sind heute noch ebenso eklatant wie vor zwei Jahren. Das liegt wohl hauptsächlich daran, daß durch Lügen, Vertuschen, Propaganda und Totschweigen die Wirklichkeit immer wieder aus dem Blickfeld verschwindet und durch immer neue Lügen zu manchmal auch neuen „Themen“ überdeckt wird. Weshalb man immer (mal) wieder daran erinnern muß, daß es sie trotzdem gibt.

Die Demütigung des schwäbischen CDU-Kandidaten durch den „Young Global Leader“ Cem Özdemir, die „Grünen“ und die hinter ihnen fuhrwerkenden Propagandamedien ist einerseits offenbar auf dessen „Charakterstruktur“ (oder wie man das nennen mag) zurückzuführen, andererseits aber auch exemplarisch: Das Wahlergebnis – was immer man von „Wahlen“ hält – böte dem Herrn Hagel einige Optionen. Er könnte eine Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten bilden; er könnte mit der AfD koalieren (oder sich „tolerieren“ lassen). Er könnte Özedmir den Mittelfinger zeigen, in die Opposition gehen und amüsiert zuschauen, was der dann macht. Daß er und sein Laden sich lieber denen unterwerfen, die ihn mit einer tatsächlich üblen Kampagne von 14 Prozent Vorsprung (in „Umfragen“) auf den zweiten Platz gedrückt haben, nur um irgendwie am Freßnapf der Regierungsmacht zu bleiben … na ja, das ist, wie gesagt, beispielhaft und typisch, nicht nur für diese blödsinnige Partei.

Daß die einst so trampelig selbstbewußte Arbeiterverräterpartei SPD gegen den „grün“-schwarzen WEF-Sparkassen-Sumpf lediglich ein wandelndes Plumpsklo mit chauffeurbedingter Stopfleberzirrhose aufzubieten hatte, überrascht mich auch nicht wirklich. Daß dieses „Gebilde“ tatsächlich noch über die Fünfprozenthürde kam, wird ebenfalls niemanden wundern, der eine Prise Ahnung von deutscher Geschichte im Hirn hat: Was die (und ich hebe hier nicht die Schwaben hervor, weil das, obgleich nicht abwegig, „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ wäre) so alles wählen, ist ein dringendes Argument für eine überregionale Erweiterung des Begriffs „Anus mundi“.

Und sowieso sitzen die Münchner (die ich nicht „wir“ nennen werde, aus Gründen der Selbstachtung) in einem ähnlichen Boot: Die dürfen sich bei ihrer Obergürgermeisterwahl zwischen zwei Kandidaten entscheiden, die beide so unzumutbar sind, daß hoffentlich doch mal großflächig die Erkenntnis oder wenigstens die Frage dämmert, wozu man dieses Amt in Zeiten der technokratischen Oligarchie und des Kriegsnotstandsrechts überhaupt braucht. Mir: fällt dazu nichts ein.

Damit genug Politsprech. Es ist in und an sich unerfreulich (und dies ein leeres Versprechen oder ein nicht einzuhaltender Vorsatz, vorläufig).
Ich schlage (ohne konkreten Anlaß) vor, jeden Satz, in dem mehr als ein Abstraktum vorkommt, einfach nicht zu lesen oder umstandslos zu löschen. Leider kann „KI“ hierbei nicht helfen, weil „KI“ ein Abstraktum ist.

Vor zehn Jahren fanden Psychologen an der Georgia State University heraus, daß Menschen mit blauen Augen mehr Alkohol trinken und vertragen und schüchterner sind als Menschen mit dunklen Augen. Von darauf aufbauenden Studien und weiterer Forschung ist nichts bekannt. Vielleicht war die Annahme dann doch zu rassistisch.

Apropos Rassismus: Was in den letzten Wochen und spätestens seit Beginn des USraelischen Angriffs über die Iraner zu erfahren ist, geht weit über das seit langem gewohnte „Mullah! Mullah! Mullah!“-Gemuhe hinaus, das zudem sowieso meist von Leuten kam und kommt, die ebensowenig erklären können, was so ein „Mullah“ eigentlich ist, wie sie die Quantenmechanik erläutern könnten. Der deutsche Durchschnittsuntertan muß den Eindruck haben, es handle sich bei diesen Iranern (die Gott sei Dank immerhin keine Semiten sind, was aber auch keiner weiß) um eine wilde Herde von Steinzeithominiden oder Neandertalern, die einerseits die ganze Welt zerstören wollen, andererseits aber unbedingt „befreit“ werden müssen (indem man sie bombardiert, wie üblich). Ein Freund weist in einem „sozialen Medium“ darauf hin, daß hier ein weitergehendes Mißverhältnis besteht: Ein ehemaliger Krankenhausdirektor und Herzchirurg (Massud Peseschkian, Präsident), ein Geistlicher mit Hauptfach Ethik & Mystizismus (Modschtaba Chamenei), ein Politikwissenschaftler mit Promotion über die „Entwicklung des Konzepts der politischen Partizipation im islamischen politischen Denken des 20. Jahrhunderts“ (Abbas Araghchi, Außenminister) und ein Mathematiker, Informatiker & habilitierter Philosoph (Ali Laridschani, Sekretär des Sicherheitsrats, mittlerweile ermordet) mit akademischer Schwerpunktsetzung auf Immanuel Kant („Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“) stehen einem am ganzen Körper wild und eindeutig tätowierten Brutaloprimitivling von Kreuzzugsfanatiker namens Pete Hegseth („Kriegsminister“) gegenüber, der glaubt, sein weißnationalistischer Wahn gebe ihm das Recht, in die Kameras der Welt zu brüllen, dies sei kein normaler Krieg, sondern das US-amerikanische Vorgehen bestehe darin, diese Untermenschen in den Staub zu treten und zu vernichten, und das sei auch gut so.

Von dem möglicherweise noch unter den Lebenden weilenden Herrn Netanjahu haben wir dabei noch gar nicht gesprochen oder nachgedacht, aber das möchte ich an einem (zumindest durchs Zugfenster) so schönen Frühlingstag auch nicht tun, weil das nichts besser macht.

Daß das ZDF zur „Aufarbeitung“ der grenzwertig lachhaften, üblen „KI-Affäre“ die Korrespondentin des ursprünglichen (und erst nachträglich um die gefälschten bzw. falsch zugeordneten Teile ergänzten) „Beitrag“ bestrafte, könnte man als Zeichen deuten: Die hat das getan! Wir haben davon nichts gewußt! Das indes hieße, daß eine der Hauptsendungen der deutschen Regimepropaganda keine Redaktion hat, die sich einen solchen Mist vor der Ausstrahlung wenigstens mal anschaut, und daß auch die indiskutable Hetzerin, die die Sendung moderiert, ihren Moderationstext schreibt (oder geschrieben kriegt), ohne zu wissen, wovon sie redet.

„Verschwörungstheorien“ eignet sich als Begriff oder Vorwurf offenbar nicht mehr für das, was man als Instrument zum Verständnis der Welt braucht – selbst die schlimmsten Regimepropagandisten sprechen in Zusammenhang mit den „Epstein-Files“ hemmungslos von „Verschwörung“, beschränken ihre Darstellung aber selbstverständlich wie gewohnt auf das, was man sowieso nicht mehr wegleugnen kann: Widerwärtigste sexuelle und andere Gewaltexzesse bis hin zum Kannibalismus (um den man sich noch herumdrückt) werden dabei versuchsweise in die Kiste „Femizid“ oder „Patriarchat“ hineingezwängt, als ginge es darum, zu beweisen, daß die ganze Geschichte nichts anderes und auch nicht mehr ist als das, was ganz normale Frauen (und Kinder) jeden Tag durch ganz normale Männer erleiden. Genau darum geht es ja auch – und wäre der ganze Dreckspfuhl schon vor fünf oder zehn Jahren aufgeflogen (was er ja ist, was man damals aber noch propagandistisch unterdrücken konnte), dann hätte man sicherlich die „Corona“-, „Klima“- oder eine andere Kiste gefunden, um ihn abzutun.

Der Aspekt der vollständig entgrenzten und enthemmten Macht muß um jeden Preis aus der Diskussion hinausgeschwurbelt werden (auch daß Jeffrey Epstein sich selbst als „Davos-Concierge“ bezeichnete, wird daher nicht erwähnt). Das erinnert selbstverständlich an die „RKI-Files“, bei denen es den Propagandisten tatsächlich gelang, die gesamte Geschichte mit ein paar billigen Ablenkungsmanövern („Steht doch eh nichts drin!“ – „Wer ist schuld, daß das öffentlich wurde?“) wirksam unter den Teppich zu kehren. Es erinnert aber auch an die Nürnberger Prozesse nach dem zweiten Weltkrieg, wo es um ähnliches ging.

Derweil kann man dem weiter in Richtung Untergang rollenden dritten Weltkrieg nur lachend entgegensehen. Die Alternative wäre ein Lippenbrett, wie es der WEF-Zögling Cem Özdemir nach seinem glorreichen „Sieg“ im (Verzeihung) „Ländle“ in sämtliche Kameras bleckte.

Nach wie vor gibt es keine plausible Erklärung dafür, daß die deutsche Propaganda den Krieg gegen den Iran (oft) als solchen und nicht als „unprovozierten Angriffskrieg auf Israel und die Golfstaaten“ labelt. Bei entsprechenden Meldungen aus dem Kreml in den 70er oder 80er Jahren hätten die zuständigen „Auguren“ sicherlich von „unklaren Anzeichen für einen Richtungswechsel“ gemunkelt und geraunt. Der Deutsche indes ist an das Durcheinander der Lügen seiner Herrscher offenbar so gewöhnt, daß er überhaupt nichts mehr merkt.

Zwischendurch wird gemeldet, daß die tragikomische Kasperfigur, die sich „Bundespräsident“ nennen läßt, einen neuen Feiertag „eingeläutet“ hat: den „Tag der Demokratiegeschichte“. Die Gelegenheit nutzte der Kerl, um einmal mehr mit faschistischen Tiraden auf die Gegner seiner Randgruppe einzu- … na ja, nicht -hämmern, sondern irgendwas mit Schaumstoff und Gummi. Gibt es (außerhalb seiner Clique) noch irgend jemanden, der sich den Quatsch freiwillig anhört? Haben immer noch Menschen Angst vor seiner Hetzerei? Ich vermute: eher nicht. Man läßt ihn halt kläffen, er kann nichts anderes, und bald darf er in einen „Ruhestand“, den er hoffentlich wörtlicher umsetzt als sein gleichsam unwürdiger Vorgänger, der teutschbellizistische Hochnasenknollenkopf Gauck.

Im „Krieg gegen die Ukraine“, wie die „Tagesschau“ den Krieg gegen Rußland stur weiterhin nennt, meldet selbige Propagandatröte etwas mißverständlich, „Deutschland“ „schnüre“ „neues ‚Patriot‘-Paket“. Das kriegt ja kaum noch jemand mit: daß der Krieg, in dem weiterhin jeden Tag und jede Woche tausende Ukrainer und hunderte Russen sterben, nicht etwa von „Deutschland“, sondern vom sich deutsch nennenden Merz-Pistorius-Regime um buchstäblich jeden Preis davon abgehalten wird, endlich zu enden. Daß diese kriminellen Kanaillen Massenmörder sind, die seit 1945 ihresgleichen vergeblich suchen, muß man nicht mehr erwähnen. Aber vielleicht darf man daran erinnern, daß die „Patriot“-Raketenwerfer, für die – diesmal tatsächlich – Deutschland Milliarde um Milliarde in den Wind oder vielmehr in Blut und Scheiße schießt, noch nie einen anderen Zweck und Nutzen hatten als ihren Herstellern noch viel mehr Geld aufs platzende Konto zu pumpen.

Wäre es nicht an der Zeit, sich zu überlegen, was die mit dem ganzen Geld eigentlich anfangen wollen und ob es nicht vernünftiger wäre, es ihnen – notfalls mit unpeinlicher Gewalt – wegzunehmen, um den Nachschub an Tötungsgerät zu stoppen und allein in den nächsten Monaten hunderttausenden Menschen das Leben zu retten, die ansonsten Massenmördern wie (ich bleibe im Land) Merz, Pistorius et al. zum Opfer fallen? Offenbar sind wir weitgehend unbemerkt aus der Epoche der zynischen „Jedes Menschenleben zählt!“-Lügenpropaganda in eine Zeit hineingerutscht, in der ein solches Leben nicht mehr wert ist als ein Fliegenschiß oder eine in einer beliebigen Pfütze aufgeweichte Zigarettenkippe. Und in der vor lauter fanatischem Furor niemand mehr in der Lage ist, daran auch nur einen einzigen Gedankenfunken zu verschwenden.

Wir sind in diesem Sinne vielleicht schon weit über das Jahr 1917 oder 1944 hinaus und haben diesmal die Bremse (schon wieder) nicht gefunden. Der Wahnsinn in seinem ganzen Ausmaß läßt sich kaum besser umreißen als mit der Anmerkung, daß die letzte kleine Hoffnung, sie doch noch zu finden, ausgerechnet im Iran und in China liegt. Man möchte sich die Haare ausreißen angesichts einer derartigen Totalentartung.

Und ich weiß: Ich schreibe schon wieder „wir“ und muß mir das abgewöhnen, weil der unsägliche Trompetenfrosch Steinkopf den Begriff für sehr lange Zeit zu einem Schimpfwort degradiert hat. Und dann entschuldige ich mich auch gleich noch beim ehrenwerten Volk der Frösche: Die können nichts dafür; die Trompete ist immerhin ein menschliches Werkzeug, mit dem man außer entsetzlichem bundespräsidentialem Getröte auch schöne Dinge anstellen könnte, die aber in solchen Zeiten untergehen wie eine Träne in einem Ozean von Kotze.

Ein Gespräch zwischen Stefan Homburg und einem angeblichen Journalisten namens Eric Frey aus Österreich dokumentiert ein für allemal, was das größte Problem der „Corona“-Zeit war und das größte Problem ihrer „Aufarbeitung“ bleiben wird: Die Mischung aus völliger Ahnungslosigkeit, schreiendem Desinteresse, kämpferisch-rabulistischer Ignoranz und hemmungsloser Glaubensbereitschaft, die Herr Frey ausgiebig demonstriert, ist kaum zu ertragen. Selbstverständlich rennt er weiterhin jedes Jahr zur Spritzstelle, um seine modRNA-Gentechnik „auffrischen“ und sich weiter in die Degeneration pumpen zu lassen. Unfaßbar, welches Ausmaß an Dummheit möglich ist. Ach ja, seine „Zeitung“ heißt „Der Standard“.

Das Märchen vom „Potsdamer Geheimtreffen“ ist nun wohl – zumindest juristisch – weitestgehend vom Tisch: Die Checkfucker von der Hetzagentur „Correctiv“ mußten sich sagen lassen, daß so gut wie alles, was sie in ihrem ominös wabernden und raunenden Theaterstück „Geheimplan gegen Deutschland“ behauptet haben und was dann in einer konzertiert organisierten Aktion hunderttausende Regimelämmer samt ihren Führern zum Brüllen auf die Straße trieb, gelogen beziehungsweise frei erfunden war. Angeblich will „Correctiv“ dagegen noch mal in Berufung gehen – nun ja, Geld (aus Steuern) hat der Laden ja zum Saufüttern, und eine hübsche Komödie kann man in diesen Zeiten gut brauchen.

Übrigens ist die „populäre“ „Musik“ (die ich in doppelte Gänsefüßchen setze, weil sie weder Musik im gängigen Sinne noch populär ist) ein sehr deutliches Zeichen für all das. Ich möchte es mir aber heute ersparen, den wolkigen Müll, mit dem sogenannte „Labels“ heutzutage ihr Zeugs „ankündigen“, zu zitieren. Schwamm und Regen drüber; niemand hört das, niemand liest das, niemand braucht es, niemand wird sich je daran erinnern.

Um die Ecke gibt es seit einiger Zeit (in Nachfolge von Lidl und Basic) einen Supermarkt namens „tegut“. Ab und zu schaue ich da hinein, weil es nur dort meine bevorzugte Zahnpasta gibt. Das ist immer kurios: Drei bis fünf Mitarbeiter tun dies und das, ansonsten ist der Laden leer. Es gab dort auch mal was mit Reis, was ich mag. Ist aber seit einem halben Jahr ausverkauft und wird nicht nachbestellt; das Schild hängt aber noch am Regal. Ansonsten bietet der Laden alles, was andere Supermärkte auch bieten, aber zehn bis vierzig Prozent teurer. Das Konzept ist mir nie ganz klargeworden. Jetzt erfahre ich, daß „tegut“ als „Marke“ zum Jahresende verschwindet. Vielleicht finde ich vorher noch eine Antwort auf die Frage, was das ganze sollte.

Na schau: Nun meldet die „Bahn-App“, daß mein Anschlußzug in Hannover 33 Minuten Verspätung haben wird, dann in drei Stunden. Woher die das jetzt schon wissen? Ich vermute eine Verschwörung: Da wollten ein paar Rechtsextreme mal wieder einen ihrer Lieblingscodes unterbringen.

(Beobachtung in Fulda:) Daß junge Frauen in sogenannter „Trad-Wife“-Verkleidung dem unbedarften männlichen Blick auf den ersten solchen attraktiver erscheinen als die (noch) in größerer Zahl anzutreffenden „Schlamp-Tussen“, mag ein vollkommen unpolitisches Phänomen sein, das man aus dem Feld der Mode kennt: Die Erscheinung wirkt schlicht (noch) ungewöhnlich, und die Details verweisen wirksamer auf anderes als es das Gewohnte könnte. Vor vierzig oder fünfundvierzig Jahren fand man die damaligen Nina-Hagen-Doubles aus genau dem gleichen Grund „interessant“.


Und ich werde morgen früh in den extrem sauberen und absolut pünktlichen Zug nach Ekaterinburg einsteigen, der ebenso pünktlich dann dort ankommen wird. 450 Kilometer für etwa 26 Euro…. wie schön die Frauen hier sind, auch angezogen, auch die Omas sind größtenteils schön, haben leuchtende Augen und gütige Gesichter. Vielleicht gelingt es mir im Zug, meinen letzten Traum, den ich jüngst niederschrieb, mit einer Melodie zu versehen, um ein Lied daraus zu machen.
Quasi als Ausgleich für die Unbill, welche man als wacher Mensch im besten Deutschland aller Zeiten zu vergegenwiderwärtigen hat. Wohlan, der letztaufgeschriebene Traum:
Lang schon in des Kanzlers Herz
glühet heftger Liebesschmerz:
die Rüstungsfee Strack-Zimmermann
hat es ihm sehr angetan.
Voll Glück der Fritz ist, als er trifft
bei Rheinmetall sie, in dem Lift.
„Oh Agnes, schönste Männerfrau
dich will ich knallen! ganz genau,
ich werde dich nun sehr beglücken,
Du brauchst dich nicht einmal zu bücken,
Schau:
ich lege mich jetzt auf den Rücken
stell Du dich über mich, und deine
Beine
breitgespreizt. Ich meine:
noch was höher, wo mein Kopf liegt in dem Lift,
damit die Nase dich auch trifft.
Ich schwörs!! ich tat noch niemals lügen!“
Schon hört die Rüstungsfee man quiegen….
man könnte natürlich noch um das Verb „leaken“ herumeiern,
damit die Rüstungsfee auch wirklich quiekt – doch scheißdrauf,
eine blöde Antwort der Rockmusiker bei der Plattenaufnahme, wenn der Tonmeister etwas reklamierte:
„so genau fickt kein Edelmann!“
(laut Vitti)
leider finde ich auf der Tastatur den oder das Apostroph nicht…..
Gruß aus dem Ural
Gute Reise (einstweilen) und bis demnächst!
Lieber Michael, danke für das Schlaglicht auf den Steinmeier. Sein dahingehendes Elaborat „Worauf wir stolz sein können“ vom 17.03.2026 im RND verströmt sowas zerebrales endphasenmäßiges, hier ein zentrales Zitat:
„Ein Deutschland, in dem alle ihre Meinung äußern und demonstrieren können, in dem die Menschen unabhängig von Geschlecht und Hautfarbe die gleichen Rechte haben, in dem alle nach ihrer Façon glauben und lieben können, in dem Leistung statt Herkunft den Erfolg bestimmt, in dem Kunst, Wissenschaft und Medien frei sind und nicht Regierungen vorgeben, was auf den Bühnen gespielt, an den Hochschulen geforscht und im Fernsehen gesendet wird – von diesem Deutschland haben Generationen geträumt, sie haben dafür gekämpft und gelitten. Seit 1989 ist es Wirklichkeit für alle Deutschen. Dieses Deutschland dürfen wir nicht preisgeben“.
Herr Friedrich von Logau (1604-1655) – sagte dazu -fast- visionär:
Anders sein und anders scheinen,
anders reden, anders meinen,
alles loben, alles tragen,
allen heucheln, stets behagen,
allem Winde Segel geben,
Bös‘ und Guten dienstbar leben,
alles Tun und alles Dichten
bloß auf eignen Nutzen richten:
wer sich dessen will befleißen,
m-u-s-s politisch S-t-e-i-n-i heißen.
Ich habe zwei neue Worte gelernt:
SPD = Arbeiterveräterpartei und
Strack-Zimmermann = Rüstungsfee…..
Gefällt mir besser als Pinoccio, weil das für den wirklichen eine Verunglimpfung darstellt….
Grüßle!
Schönen Dank! Ja, die Bahn, der Steinmeier…
Ein Einwand: Ich denke, Sie sollten sich in Sachen Epstein von den Kannibalismus-Vorwürfen fernhalten. Das scheint mir eine strategisch vorgebrachte Gräuelgeschichte zu sein, die, wenn sie widerlegt wird, in der öffentlichen Meinung damit auch alle anderen, zutreffenden Vorwürfe diskreditiert.