Erstaunt stellen wir fest, daß die Protokolle des sogenannten „Krisenstabs“ der Regimeanstalt Robert-Koch-Institut nun auch schon wieder weit über zwei Jahre „öffentlich“ sind. Also: verfügbar, auswertbar und benutzbar für weitere juristische Schritte. Was aber weiterhin ein absolutes Tabu ist, das nur vereinzelte freie Medien hier und da unterlaufen, ohne Resonanz und Wirkung.
Um zu erahnen, weshalb das so ist und weshalb das Konglomerat aus Zensur, Vertuschung und Lügen weiterhin funktioniert, lohnt es sich, mal nach damals zurückzureisen. Vielleicht auch um sich darauf vorzubereiten, daß es den „Epstein-Files“ genauso gehen wird, ebenso wie den entsprechenden Dokumenten anderer Geheimorganisationen, etwa des hochkriminellen Paul-Ehrlich-Instituts und diverser regionaler und lokaler „Krisenstäbe“ (man denke an Berlin, man denke auch an München, dessen Rathausmafia bislang jegliche Aufklärung absolut und total blockiert).
Hier auf dem Zensurkanal (erstaunlicherweise unzensiert; andererseits erlebte damals auch die Welle der Ersetzung von direkter Zensur durch „Schattenbann“ und ähnliche Instrumente erst Höhepunkte):

… oder direkt überweisen:
NAME = ???
IBAN DE51 5001 0517 5435 3370 47
(Betreff: sailersblog)
Oh, sorry. Der Name ist Michael Sailer.
Lieber Michael, zum Verpuffen sowohl der RKI- wie der Epstein-Files ein ganz anderer Gedanke: wie wahrscheinlich ist es, dass eine „High-Class-Escort“ (O-Ton Aya Velasquez) wirklich nur deshalb die RKI Protokolle „geleakt“ bekommen hat, weil angeblich einen RKI Mitarbeiter das Gewissen gedrückt hätte? Ist es da nicht viel plausibler, dass dieselben „Skills“ für die „gute Sache“ genutzt wurden: also genau wie bei den Epstein-Kompromaten? Weder Bastian Burucker noch Stefan Homburg wollten das so genau wissen, man war heilfroh, dass man das belastende RKI-Material endlich schwarz-auf-weiss vorliegen hatte. Wer anmerkte, dass sich das alles ziemlich schräg und unplausibel anhören würde, wurde regelmässig aus dem Fankreis von Stefan Homburg/Bastian Burucker niedergeschrien: „das ist unterste Schublade! Auch Sexarbeit ist ehrenwerte Arbeit!“ – jeder Zweifel an der Herkunft der Protokolle sei spaltend und aufs schärfste zu verurteilen. Wenn so mit der Moralkeule herumgefuchtelt wird, sollte man sowieso immer genauer hinsehen, vor allem aber hätte man sich fragen müssen (in „unserer“ Szene), ob man mit einem solchen Vorgehen grundsätzlich einverstanden wäre, gesetzt, das war so wie es nunmal aussieht. Nur abwürgen reicht da nicht aus. Und dann erst kann man gepflegt zu den Epstein-Files übergehen. Josi
Liebe Josi, selbstverständlich darf man (zumindest hier) über den Hintergrund und die Rolle von Aya Velazquez diskutieren – ich tue das nicht, weil es mich nicht interessiert; aber das ist kein Hinweis und erst recht keine Aufforderung an die Allgemeinheit. Allerdings sollte man immer streng unterscheiden, ob man über die Botschaft oder den Boten diskutiert – und mißtrauisch bleiben (siehe die Schmierkampagnen gegen Assange u. a.).