REPLAY: Der innere Nazi … und seine ewige Wiederkehr (März 2024)

Ein ungeordnetes Stück Gartenpsychologie über Generationen und ihren Wiederholungszwang, das nach wie vor aktuell sein dürfte.

Hier auf dem Zensurkanal (unzensiert):

3 Antworten auf „REPLAY: Der innere Nazi … und seine ewige Wiederkehr (März 2024)“

  1. tja, zurückhaltende Freundlichkeit, halte ich für die bessere Strategie seit einigen Jahren, irgendeine Art der Aufklärung in 2020/2021 hat nix genutzt oder das Gegenteil bewirkt. Im Sommer 2020 bin ich ohne Probleme quer durch Westeuropa gereist um meine Söhne zu besuchen, aber meine Mutter in Berlin war „paralyzed“ ; complet verlamd durch die Medien. Unfähig um andere Meinungen aufzunehmen. Zum Begräbnis meine Vaters in 2021 wurde ich ausgeladen. Inzwischen ist alles wieder „ok“ in der Familie, fühle sogar einen stärkeren Band als zuvor,. als ob man mich wieder reinholen will!, und ja, zurückhaltende Freundlichkeit, ist eigentlich das Zauberwort mit dem alle Störungen wieder beseitigt werden und wir wieder zurückfinden zu den Diskusionen die wir hatten und die uns bereichert haben. Und diese zurückhaltende Freundlichkeit komt interresanterweise auch von der anderen Seite, passt auf das es euch nicht entgeht!

  2. Wenn einem der älteste und beste Freund unterstellt man wolle ihn umbringen weil man sich nicht dieser Behandlung unterziehen möchte, dann hinterlässt das solche Wunden daß da nichts mehr möglich ist, auch keine zurückhaltende Freundlichkeit.

    Ich hatte jedenfalls den Eindruck daß da eine bereits vorhandene autoritäre Struktur freigelegt wurde. Die Wut und der Hass richten sich gegen die freche Ungehorsamkeit wobei der wütend Hassende sich in diesem Moment mit der Autorität identifiziert.

    Ich meine das auch daran zu erkennen, dass das Mitmachen mit Vernunft und Erwachsensein, aber auch mit sozialem Distinktionsgewinn gegenüber den Verweigerungsflodders einher gingen.

    So gesehen könnte man dann schon eine geschichtliche Linie von Herrenmenschen- und Untermenschentum ziehen. Die Abwertung und Verachtung die den Dullies entgegengebracht wurde und bis heute wird, spräche auch dafür.

    Und dann ist natürlich auch keine Aufarbeitung möglich denn das würde einen Statusverlust bedeuten der einer Vernichtung gleichkäme.

  3. Ich habe das, was hier beschrieben wird, allerdings auch in meinen eigenen Schwurbler-Kreisen in einer ähnlichen Weise erleben müssen. Auch ich bloggte drei Jahre lang (in einem eigentlich themenfremden Blog) kritisch über das Thema Corona, was mir mit der Zeit einen überschaubaren Kreis von Kommentatoren und Unterstützern einbrachte.

    Ich war auch der letzte, dem man hätte den Vorwurf machen können, in irgendeiner Weise „mitgemacht“ zu haben, denn ich trug u. a. kein einziges Mal den Gessler-Lappen und ließ mich auch nie „testen“. Mein Widerstand gegen ein krankes Gesellschaftssystem begann allerdings auch nicht erst 2020, sondern beinhaltet u. a. seit jeher auch den systemischen Zwang, sich bedingungslos irgendeiner „Lohnarbeit“ zu unterwerfen.

    Als 2022 der Corona-Druck nachließ, verließen mich die einstmaligen Leidensgenossen allmählich wieder. Doch die zunehmende Ignoranz reichte nicht; inzwischen wurde in anderen Blogs über mich hergezogen oder man machte sich dort über mich lustig.

    Man nahm es mir auch übel, dass ich bspw. das (abgeschwächte, oft eher nur passive) Mitläufertum auch innerhalb unserer Kreise kritisierte. Beispielsweise von Erziehern, denen ihr regelmäßiger Gehaltseingang auf dem Konto wichtiger war als Kinder vor „Masken“ und „Tests“ zu bewahren. Auch nicht gut an kam meine Kritik daran, es all den aktiven Mitläufern durch eine viel zu schnelle Vergebung viel zu leicht zu machen, das alles unter den Teppich zu kehren. Wie kann man bitte eine „Aufarbeitung“ erwarten, wenn man sich selbst in seinem eigenen Umfeld durch Totschweigen an der Vertuschung beteiligt? Oder kurz nach dem Ende des Terrors all den ehemaligen Ausgrenzern wieder unkritisch das Geld in den Rachen schmeißt? Weil „Freiheit“ am Ende doch nur im „Konsum“ besteht?

    Man ließ mich mit meinen „nur“ noch ganz „normalen“ kapitalistischen Problemen eiskalt und völlig ungerührt im Regen stehen. Mit den Millionen Mitläufern haben die meisten sehr schnell wieder ihren Frieden gemacht Also mit denen, die nur mit den Achseln gezuckt hätten, wenn sie uns morgens um 6 Uhr abgeholt und mit Gewalt ins „Impfzentrum“ gekarrt hätten.

    Was habe ich daraus gelernt? Wen man am Ende wirklich mit Ignoranz und Verachtung bestrafen muss, sind die unbeugsamen, integren und nicht korrumpierbaren Menschen.

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