4 Wochen Wahnsinn (Oktober 2025)

Bekanntermaßen neigen Menschen mit dem Berufsbild „Irgendwas mit Politik“ zum Plagiat – also zum simplen Abschreiben –, wenn es darum geht, sich mittels zusammengestoppelter Aufsätze einen Doktor- oder auch nur Junggesellentitel zu verschaffen, um fürderhin damit pseudointellektuell zu erglänzen. Der derzeitige Bundeskulturhampel Wolfram Weimer leistete sich einen besonders bizarren Fall dieser Technik: Er ließ in einer von der „Weimer Media Group“ herausgegebenen und ansonsten vollkommen unbekannten Zeitschrift Texte abdrucken, ohne deren Autoren darüber zu informieren. Unter den solcherart unentgeltlich Ausgebeuteten waren etwa ein verstorbener Papst, Gregor Gysi, Brad Pitt – und mehr als hundertmal auch Alice Weidel, also die Co-Vorsitzende der Höllenpartei, vor der sich Weimer und Konsorten durch eine sogenannte „Brandmauer“ schützen möchten. Das ist einerseits typisch, andererseits aber so pikant und lustig, daß wir für das momentane Regime den Begriff „Weimerer Republik“ einzuführen erwögen – wenn es denn eine Republik wäre, was derzeit herrscht. „4 Wochen Wahnsinn (Oktober 2025)“ weiterlesen

(periphere Notate): Der Krieg im Stadtbild

Es ist beschämend, wenn einem zu weltpolitischen Vorgängen literarische Schullektüren einfallen, die sich als Vergleich oder Bezug derart aufdrängen, daß es trivial und banal erscheint, sie auch nur zu erwähnen. Die derzeitige „Die werden schon nicht …“-Atmosphäre in den EUropäischen Bevölkerungen – die sich mehr für eine blödsinnige „Stadtbild“-Äußerung eines seit Jahrzehnten als menschenverachtender Kapitalagent und gipsköpfiger Monothema-Brabbler bekannten Schießbudenkarrieristen erregen als über die stur vorangetriebenen Pläne für den großen Krieg – kreischt jeden Tag aufs neue: „Biedermann und die Brandstifter“! Man mag das aber gar nicht mehr recht sagen, weil es doch jeder weiß und deswegen keiner mehr sagen mag.

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(periphere Notate): Da rollt er, der Stein!

Ein Freund schreibt auf Facebook – und ich zitiere aus dem Gedächtnis, also sehr ungenau –, es sei vollkommen egal, aus welchen Gründen und Motiven jemand (also auch Leute wie Fritz Merz und Wurstburger Söder) sich „klar gegen die AfD positioniere“. Schließlich gehe es nur um eines, also ein Ziel, für das es nötig sei, alle verbliebenen Barrieren zwischen den Blockparteien niederzureißen: „Hand in Hand gegen völkisches Denken“.

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Ein neues „Format“ …

… haben Klaus Burger und ich erfunden. Die erste Folge hat noch ein paar technische Kinderkrankheiten (eventuell muß man auch die „automatische Synchronisation“ ausschalten, weil man sonst seltsame Stimmen hört), aber ich meine: Es lohnt sich, mal hineinzuschauen. Nicht nur bei mir übrigens, sondern auch auf Klaus Burgers Telegram-Kanal: t.me/filmchenvonklaus

(periphere Notate): Der Schoß ist fruchtbar (noch ein bisserl)

Noch heute hört man, wenn es um „die Maßnahmen“ seit März 2020 und ihre katastrophalen Folgen geht, von den Herrschenden und ihren Sprechorganen gerne die Floskel, das sei alles von „der Pandemie“ oder „dem Virus“ verursacht worden. Die dadurch erzeugte Verdrehung des Denkens trägt nun offenbar Früchte oder soll das zumindest: Neuerdings wird zum Beispiel in München und andernorts immer mal wieder der Flugverkehr eingestellt, wegen angeblich irgendwo herumbrummender „Drohnen“. Daß es solche „Vorfälle“ seit Erfindung und massenhafter Vermarktung solcher Fluggeräte immer wieder gibt, mit eher absteigender Tendenz, wird nicht erwähnt, weil es jetzt ja um „den Russen“ geht und das, was „Drohnen“ zugeschrieben wird, in Wirklichkeit dem Bemühen um erneute Panikmache zu verdanken ist.

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Junger Unfug (Folge 13): Wolken und Jahre

Daran, daß man in die Schule gehen mußte, merkte man nach einiger Zeit auch, daß man älter wurde. Verwandte und Bekannte, die länger nicht mehr dagewesen waren, sagten voller Verwunderung: Du bist aber groß geworden!

Man gehe ja auch schon zur Schule, antwortete man brav und nahm ein paar Groschen als Geschenk entgegen, die für einen Besuch beim Friseur gedacht waren, weil man nämlich nicht nur selbst größer, sondern auch die Haare länger geworden waren. Alt sagten die Verwandten und Bekannten zwar nicht, aber die Eltern: „Du bist jetzt alt genug!“, so begannen viele strenge Sätze, wenn man Sachen gemacht hatte, für die man schon zu alt war. „Junger Unfug (Folge 13): Wolken und Jahre“ weiterlesen

(periphere Notate): Höhnt die (verrannten) Opfer!

Anknüpfend an den Gastbeitrag zu den „tanzenden Krankenschwestern“ möchte ich meinen, aus der derzeitigen Propaganda für modRNA-Nachspritzungen spreche dieselbe Verachtung der Opfer wie bei jener Aktion. Oder ist es Zufall, daß – nachdem nun wirklich jeder weiß, daß die Giftbrühe als hauptsächliche (von tausenden) Nebenwirkung Herzentzündungen (Myokarditis etc.) bewirkt – deutsche „Apotheker:innen“ ausgerechnet mit der Blödparole „Impfen ist für uns ein Herzensthema“ Reklame für eine Behandlung machen, von der es vor vier Jahren hieß, sie sei nur ein einziges Mal (oder zweimal oder höchstens dreimal) nötig, um für immer vor einer bestimmten Erkältung „geschützt“ zu sein? (Alles andere, wir erinnern uns, war eine „rechte Verschwörungstheorie“, insbesondere die Vermutung, das Zeug werde künftig alljährlich „verabreicht“; dazu weiter unten mehr.)

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Belästigungen 10/2025: „Früher war alles besser?“ Heute auch!

Vor neunundzwanzig Jahren schrieb ich die erste Folge dieser Kolumne: „Belästigungen“, die Anfang Dezember 1996 in einem längst vergessenen Heftchen die letzte Seite füllte. Das ist zum Glück kein Jubiläum, sondern nur ein zufälliger Anlaß, sich zu besinnen und zu erinnern, wie man das so ungern und gerne zugleich tut in dieser Jahreszeit, wenn der Herbst – wie immer völlig unerwartet – von einem Tag auf den anderen einbricht und den fassungslosen Menschen vom schimmernden Isarstrand vor den knisternden Kaminofen vertreibt. „Belästigungen 10/2025: „Früher war alles besser?“ Heute auch!“ weiterlesen

REPLAY: Was ZÄHLT denn nun, Herr Söder? (Februar 2024)

Der bayerische Autokrat ist ein echtes Phänomen: Er lügt und lügt und lügt, er verhöhnt, beleidigt, verspottet und beschimpft seine Untertanen. Er präsentiert sich offensiv und dreist als Trottel, macht keinen Hehl aus seiner Dummheit, seiner durch und durch kriminellen Gesinnung und aus seiner Verachtung für alles, was unter ihm herumkreucht. Er funktioniert wie ein Duracell-Hase der Totalverblödung, die sich unangreifbar macht, indem sie sich selbst entlarvt und denen, die unter ihr leiden, mit einem grölenden Lachen den Mittelfinger zeigt. „REPLAY: Was ZÄHLT denn nun, Herr Söder? (Februar 2024)“ weiterlesen