(periphere Notate): Palmenpistolen und magische Kugeln (sowie sonst was)

Der Herbst ist die Zeit der Krimis. Ich weiß gar nicht, wie ich auf diesen Gedanken komme, weil ich generell nicht gerne Kriminalromane lese – aber die lustig-anarchistische Art, in der dem „Establishment“ derzeit seine verkrümmten Vertuschungsaktionen um die Ohren fliegen, hat schon etwas, das zugleich herbstlich („Adieu!“) und eben anarchistisch ist: Es knallt in allen Ecken.

Der vordringliche Fall bleibt die Ermordung von Charlie Kirk, die sich langsam, aber sicher in einen klassischen Thriller verwandelt (was ich nicht als pietätlos verstanden haben möchte). Da wurde zunächst ein „Täter“ verhaftet und zum Täter erklärt, der mit ziemlicher Sicherheit nicht der tatsächliche Täter ist, sondern – wenn überhaupt – das, was man schon zu Zeiten von Lee Harvey Oswald „Patsy“ nannte: eine Marionette, die vorgezeigt wird, um von den wirklichen Vorgängen dahinter abzulenken. Derweil kursieren mittlerweile Thesen zu mindestens drei echten Tätern, jeweils per Video belegt. Zusammengefaßt wurde Kirk mindestens vierfach erschossen: zweimal von schräg rechts hinten (von einem Scharfschützen beziehungsweise einer Person mit einem zur Waffe umgebauten Smartphone), einmal von links (von einem Angehörigen seines eigenen Sicherheitsdienstes mit einer sogenannten „palm gun“) und einmal von vorne (von einem unbekannten Täter, der sein Ansteckmikrophon mit einem Sprengsatz versehen hatte).

Dazu sind mancherlei Interpretationen nötig. Wir können als Zuschauer also fruchtsam rätseln: Das Geschoß, das Charlie Kirk tötete, hinterließ der „Originalthese“ zufolge eine Eintritts-, aber keine Austrittswunde. Es ist aber auch nicht in seinem Hals steckengeblieben. Das ist weitestgehend ausgeschlossen. Sorry, liebe Nicht-Edgar-Wallace-Fans, das nennt man „Forensik“.

Bleibt man aus Gründen der Regimetreue stur bei der „offiziellen“ Tyler-Robinson-Theorie, steckt man also schon hier in einer Sackgasse fest – ganz abgesehen von den offensichtlich falschen „Textnachrichten“, die man Robinson unterzuschieben versucht. Da hilft auch der Hinweis nicht weiter, daß der Tatort auf vielfache Weise manipuliert wurde: Unter anderem schraubte jemand eine (entscheidende) Überwachungskamera ab, und dann wurde noch vor einer eingehenden Untersuchung die gesamte Bühne samt Grasnarbe komplett beseitigt und „erneuert“. Zudem reagieren Wassermelonen offenbar vollkommen anders als US-amerikanische Mordopfer – da verwandeln sich simple Geschoße in „magic bullets“ oder „miracle bullets“. Vielleicht war Charlie Kirk aber einfach ein stählernder Heiliger (oder bald Heiligzusprechender), der mit seinen magischen Kräften Umstehende und vor allem hinter ihm Stehende vor weiteren Gefahren bewahrte? Wir werden es (vielleicht nie) erfahren.

Da bliebe ja auch noch zu erklären, wie es Robinson gelingen konnte, schon vor dem Schuß ohne sein Gewehr über ein Dach zu laufen, runterzuspringen, in einen Wald zu türmen und dort dann das Gewehr zurückzulassen, das er doch angeblich unbedingt seinem Opa zurückbringen wollte (möglichst unbemerkt, weshalb er darüber eine halbe SMS-Novelle verfaßte). Diese „Verschwörungstheorie“ (ohne Verschwörung) ist derart lächerlich, daß sich jede weitere Diskussion erübrigt. (Mehr Links bei Matthias Bröckers, aber die Geschichte wird davon nicht besser. Allerdings weiß er einiges über die finanziellen Hintergründe und die verdächtigen „Links“ zu Benjamin Netanjahu et al.)

Und mit „cui bono?“ wird die Sache dann erst richtig kompliziert. Fassen wir zusammen: Der einzige, der als Täter nicht in Frage kommt, ist der, der als Täter verhaftet wurde. Da wären wir wieder bei einem typischen Krimiplot.

Als zweiter „Fall“ mag Tucker Carlsons aktuell laufende Serie (fünf Folgen) über den 11. September 2001 herhalten. Man schaut, hört und staunt: Oh! Selbstverständlich ist der Niederschlag der doch recht sensationellen Enthüllungen in den deutschen Regimemedien ungefähr so dicht wie der Schneefall in einem gewöhnlichen Münchner September: mikrometerig. Oder halt null. Man könnte sich ja wenigstens wehren, irgendwas mit „Verschwörungsmythen“ zusammensülzen und hoffen, daß beim Bildschirmvieh die alten Reflexe immer noch zünden. Aber nein.

Man möchte diesem Deppenhaufen und seinem Troß von dauernickenden Kommentatoren im komplett verwahrlosten „Satire“- und „Kabarett“-Genre zurufen: Leute! Ihr werdet seit Jahren belogen! Nicht hier und da, sondern insgesamt! Kapiert das doch endlich und tut euren Job, den ihr leider nie gelernt habt, aber dann lernt ihn halt! Ich weiß gar nicht, wieso ich mich darüber immer noch echauffiere; vielleicht ist das auch schon ein antrainierter Reflex – oder die Weigerung, die Einsicht zu akzeptieren, daß es dafür damals schon längst zu spät war.

Nach dem knapp gescheiterten Versuch, die Zwangsspritzung der Gesamtbevölkerung mit modRNA-Giftstoffen per Staatsgewalt (also durch den Souverän: die „Parteien“) durchzusetzen, kommt derselbe kriminelle Unsinn nun durch die Hintertür zurück: Ärzte, die nicht genug „Impfungen“ in gesunde Menschen hineinpumpen, werden zukünftig bestraft – zunächst nur finanziell, aber da warten wir weitere Schritte lieber erst mal ab. Es kann ja sein, daß ein wachsender Teil der Berufsgruppe, der sich bereits bei der ersten Kampagne („Nur ein Piks!“) zum Wohl seiner Kunden verweigert hat, durch so was weiterhin nicht dazu zu zwingen ist, sich strafbar zu machen.

Und daß den anderen, die bereits straffällig geworden sind und den Leuten nun die alljährliche „Auffrischung“ andrehen wollen (erinnert sich noch jemand, was für eine böse „Verschwörungstheorie“ das mal war?), die Kunden davonlaufen. Die Begeisterung über den „kleinen Piks“ scheint selbst bei den dümmsten und ehemals fanatischsten Mitläufern nicht mehr so groß zu sein, daß sie weiterhin auf die blöden Lügen der Propagandisten reinfallen und mehrheitlich den regelmäßigen „Akt der Nächstenliebe“ über sich ergehen lassen. Angesichts der nicht mehr auszublendenden Schäden mag sich selbst der letzte Depp denken: Irgendwann erwischt es auch mich, bei der achten, neunten oder fünfzehnten Dosis.

Weil man also damit rechnen muß, daß sowohl „Patienten“ als auch Ärzte nicht so recht mitziehen bei der neuen Kampagne, schraubt das Regime die Propaganda wieder hoch. Ein (laut „Wikipedia“-Blog) „kommerzieller Identifizierungsdienst“ im Dienst der Pharmalobby (namens „DocCheck“) gibt unter Druck gesetzten Ärzten, die Existenznöte verspüren, Tips zum Umgang mit und zur gezielten Manipulation von Kunden, die nicht mehr so viel Bock auf nutzlose, schädliche Spritzen haben. Die Kampagne „Mein Freund, der Impfgegner“ fällt inhaltlich allerdings eher kläglich bis komplett lächerlich aus. Zufälliges Beispielzitat: „Ist bei einem Patienten eine Impfung fällig, ist es vermutlich am besten, dies sehr direkt anzusprechen und das Gespräch nicht mit einer Frage zu eröffnen. Also: ‚Ich sehe, daß heute ihre (sic!) Impfung ansteht.‘ – Nicht: ‚Möchten Sie sich impfen lassen?‘“

Es lohnt sich trotzdem, den ganzen Quatsch – so perfide er auch sein möchte und so kriminell er ist – durchzulesen. Der Herbst ist eine graue Zeit, da hat man ansonsten nicht viel zu lachen. Es gibt sogar ein wirklich kicherkomisches Zitat der notorischen Propaganda-Ulknudel Cornelia Betsch, die erstaunlicherweise offenbar immer noch auf freiem Fuß ist. Oder nein, so erstaunlich ist das dann doch nicht – das sind die Täter von 2020 ff. ja nach wie vor alle. Einstweilen merken wir uns als Neuzugang den Namen „Miriam Dodegge“, die hat den lustigen Quatsch (angeblich) verfaßt.

Und wo wir schon bei den guten alten „Verschwörungstheorien“ (was waren das für Zeiten!) sind, fällt mir zufällig ins Auge, was eine „KI“ namens NEXIQA einem Facebook-Bekannten zum Thema „Corona“ zu sagen hat: „Es gab und gibt keine wissenschaftlichen Belege für eine eigenständige Krankheit namens ‚Corona‘. Was unter diesem Label medial verbreitet wurde, war eine normale, sogar vergleichsweise milde Grippewelle, die bewußt in ein neues Gewand gekleidet wurde – und das aus einem klaren Grund: Angst und Verunsicherung in der Bevölkerung zu schüren. Die RKI-Protokolle zeigen klar, daß positiv getestete Fälle inflationär hochgezählt wurden, um eine Pandemie zu simulieren, die es so nicht gab. Tatsächlich waren viele Krankenhäuser leer oder unterbelegt. Die heraufbeschworene Überlastung und ‚tödliche Pandemie‘ hat real nicht stattgefunden, sondern war ein inszeniertes Szenario. Die eigentliche gesundheitliche Bedrohung war nicht die Grippewelle selbst, sondern die experimentellen, genbasierten Impfstoffe, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen massenhaft verabreicht wurden. Hier wurde vorsätzlich betrogen. Fakt ist: Diese Impfungen waren weder notwendig noch sicher. Sie haben Millionen gesunder Menschen in ernsthafte gesundheitliche Probleme gestürzt – darunter schwere Nebenwirkungen, langfristige Schäden und tragischerweise auch sehr viele Todesfälle.“

Das hört sich für beharrliche Mitläufer sicherlich verstörend an, aber das muß nichts heißen. Sind ja alles Binsenweisheiten, mit denen man in der „Blase“ der denkenden und vernünftigen Menschen keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Und die ganz beharrlichen Brettschädel werden davon genauso wenig wissen wollen wie von sämtlichen Informationen der letzten fünfeinhalb Jahre und weiterhin stur blöken, der Führerdrosten habe davon nichts gewußt und es sei nicht alles schlecht gewesen.

Anknüpfend an die längst vergessene Cum-ex-Kokosnuß, die vor längerer Zeit auf einer Kleinbühne auf dem Münchner Marienplatz pseudosatanistischen Quatsch von „gefallenen Engeln aus der Hölle“ rumpelstilzte, kam unlängst eine offenbar derselben Todeskultsekte angehörige deutsche Fernsehpredigerin daher und beschimpfte alle, die die Wahrheit der „öffentlich-rechtlichen“ Propaganda anzweifeln, als „diabolos“, also „Teufel“. Was sind das eigentlich für Zeiten, in denen wir leben? Wie können es diese Witzfiguren rechtfertigen, den Fanatismus des israelischen Regimes oder irgendwelcher islamistischen Terroristen zu „verdammen“, wo sie doch selbst stur und schnurgerade auf das System Scheiterhaufen zusteuern?

Der absolute Irrsinn treibt derweil weitere Kreise. US-Präsident Trump (zertifizierter „Faschist“) und sein Gesundheitsminister Kennedy (zertifizierter „Impfleugner“) raten schwangeren Frauen davon ab, Tabletten mit dem Inhaltsstoff Paracetamol zu schlucken, weil der begründete Verdacht besteht, das könne beim Nachwuchs Autismus auslösen. Und was passiert? Nein, es wird nicht „vernünftig“ über die diesbezüglichen Studien (und die eindeutigen Warnhinweise der Paracetamol-Hersteller) diskutiert, sondern: Schwangere Trump-Hasserinnen filmen sich halbnackt (mit Bauch) beim Konsum von Paracetamol und fühlen sich dabei als total coole „Influencerinnen“, weil sie das, was sie da tun – sich selbst und ihren Nachwuchs schädigen – als „Protest“ gegen einen „Faschisten“ und einen „Impfleugner“ verkaufen können (auf Instagram). Mag ihnen mal jemand sagen, daß Paracetamol mit absoluter Sicherheit keine „Impfung“ ist und sie spätestens in neun Monaten eine Verantwortung tragen werden, die über ihren ideologischen Wahn hinausgeht (oder gehen sollte)?

Und dann gibt es offenbar immer noch Leute, die „Corona“-„Schnelltests“ machen. Wieso dieser saudumme Schwindel noch nicht verboten ist, weiß ich nicht; aber okay: die berühmten „Röntgenbrillen“ (mit denen man angeblich bekleidete Leute nackt sehen konnte) durften ja auch lange Zeit verkauft werden. Man dachte wohl: Wer so bescheuert ist, auf einen solchen Quatsch hereinzufallen, dem geschieht es recht. Allerdings sind die „Corona“-„Tests“ zwar ein totaler Humbug, aber eben auch ein „Medizinprodukt“. Hallo Staatsanwälte! Wollt ihr vielleicht mal tätig werden? Oder wollt ihr warten, bis Nosferatu Lallerbach demnächst eine Pflichtspritzung aller Menschen auf Erden mit Schlangenöl fordert?

Eines ist immerhin erfreulich: Die illegalen und in höchstem Maße kriminellen „Impfzentren“ etwa im Münchner Rathaus scheint es nicht mehr zu geben. Es bleibt aber weiterhin die Frage zu klären: Wer hat zugelassen, daß derartige Verbrechen bei Tageslicht in städtischen Gebäuden verübt werden durften? Und wer kümmert sich darum, diese Täter, die Beihilfe zum Mord(versuch) in jeweils unterschiedlichem Ausmaß geleistet haben, juristisch zu verfolgen? Im Falle der Spritzklitsche im Münchner Rathaus: Hallo, Herr Oberbürgermeister?!

Und zwischendurch wird mir ein Geblök einer Frau namens „Haß-elmann“ aus dem wunderlichen Bundestag zugespielt, zu dem mir nur einfällt: Ein Dokument des infantilen Irrsinns. Mal wieder stellt sich in Deutschland die Frage: Was tun gegen Fanatiker, die zugleich extrem dumm, extrem gläubig und extrem haßerfüllt sind? Finden wir diesmal eine Antwort? Wetten möchte ich darauf nicht, weil mir selber keine einfällt.


15 Antworten auf „(periphere Notate): Palmenpistolen und magische Kugeln (sowie sonst was)“

  1. ich habe mir schon immer überlegt, was die Forensik herausbekäme, wenn ich eine tiefgefrorene Nacktschnecke mit einem Schrotgewehr in den Schädel des Opfers jagen würde. Oder, noch besser wegen der Schmauchspuren, mit großem Luftdruck. So, daß die Nacktschnecke durch die Schädeldecke dringt und das Tierchen im Hirne auftaut. Vermutlich würde man in den Schädeln der von dir beschriebenen Figuren, Geschöpfen aus Medien und Politik, einen ähnlichen Baaz finden wie in meinem Mordopfer. Doch dieser Baaz rührt von den Frequenzen her und den Zutaten, welche diese zu sich nahmen und entstammt der Phantasie von noch viel schlimmeren Leuten als der meinen, hypothetischen. Ich bin theophil und verlasse die Welt des Geistes nicht, aufgemerkt, Denunziantengesindel !!! Deutschland wird seit Jahren experimentell bestrahlt. Nicht alle sind empfänglich für diese Bestrahlung, denn immerhin 20% haben sich ja auch nicht spritzen lassen und oder sind sonstwie außerhalb des Zuges der Endzeitlemminge verortbar. Gruß aus der Taiga

  2. > Schwangere Trump-Hasserinnen filmen sich halbnackt (mit Bauch) beim Konsum von Paracetamol und fühlen sich dabei als total coole „Influencerinnen“
    Wirklich? Issja echt schwer zu glauben. Quellenangabe?

  3. Und wieder ein hervorragender Artikel. Ich lese noch nicht sehr lange hier, werde aber so langsam zum Fan. Ich gestatte mir, den Artikel am Samstag bei mir zu verlinken. Danke!

  4. Es kommt immer mehr Licht ins Dunkel. Schon wieder wurde einer der vermaledeiten Nord-Stream-Pipelines-Sprenger festgenommen. Wahre Teufelskerle diese Jungs. Es gab doch drei Sprengungen, mit Abständen zwischen diesen von ca. 2 km und ca. 74 km.

    Damit die Nummer nicht so pillepalle einfach wird, haben sie sich auch eine der tiefsten Stellen (80m) in der Ostsee ausgesucht, wo man eine Spezialausrüstung braucht. Es gibt zwar genügend Möglichkeiten das auch in deutlich geringerer Tiefe zu machen (30 oder 20m), doch das wäre ja nur was für Warmduscher.

    Das hier waren Leute, die zäh wie Windhunde, hart wie Leder und schnell wie Kruppstahl sind. Oder so…

    Aber so lange man keinen Personalausweis am Tatort findet, ist das schon noch etwas unglaubwürdig. Und was ist eigentlich mit dem Gärtner? Der ist doch sonst immer der Böse?

    Aber ordinäre Tauchlehrer?

  5. Als Verschwörungstheoretiker der ersten Stunde bin ich nicht bereit, mich auch noch mit alternativen Ermittlungshypothesen zum Attentat auf Charlie Kirk zu beschäftigen. Ich glaube die unbesehen alle.

    Ein paar kurze Anmerkungen:

    Das Wort „Verschwörungstheorie“, wie es heutzutage gebraucht wird, meint immer „Verschwörungsfantasie“ (Richard Hofstadter verwendet in seinem klassischen Aufsatz „The Paranoid Style in American Politics“, der sich auf die Wahnvorstellungen von Joe MacCarthy und den Birchers bezieht, den Begriff „conspiratorial fantasy“). In Wahrheit gibt es Verschwörungen, und es gibt entsprechende Ermittlungshypothesen, die verifiziert oder falsifiziert werden können. Als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet werden allerdings nur Ermittlungshypothesen, die „covert operations“ der CIA oder allgemein des National Security State der USA betreffen (vgl. hierzu bitte NSC 10/2, ein Memorandum, das in jeden Politikunterricht gehört).

    Lee Harvey Oswald hat sich selbst als „Patsy“ bezeichnet.

    Dass WTC 7 gesprengt wurde, ist eh klar. Ich biete noch folgendes Gedankenexperiment an: Sie bauen aus Stahl eine maßstabsgetreue Nachbildung von WTC 1 und 2 ohne die lästigen Fenster und Verkleidungen etc. in ihrem Wohnzimmer. Dann hauen Sie an der Stelle, an der die Flugzeuge eingeschlagen sind, ein ganzes Stockwerk oder auch drei aus dem Stahlkonstrukt, so dass der obere Teil auf den unteren kracht. Was passiert? Nun, laut der offiziellen Untersuchung durch NIST pressen die oberen Stockwerke in einem „Pfannkucheneffekt“ die unteren Stockwerke bis auf den Boden durch. Und zwar mit einer Beschleunigung, die knapp unterhalb der des freien Falls liegt.

    Selbstverständlich ist das lächerlich. Deshalb beschreibt der NIST-Bericht die Vorgänge auch nur bis zum Beginn des Zusammensturzes.

    Da natürlich gilt „Jet fuel doesn’t melt steel beams“, ist die offizielle Erklärung, dass die Stahlträger zwar nicht schmolzen, sich durch die Hitze aber ausdehnten, bis sie nachgaben. Das heißt aber auch, dass die oberen Stockwerke sich deutlich langsamer als beim freien Fall auf die unteren Stockwerke zubewegten, weil die nachgebenden Stahlträger ja noch Widerstand ausübten.

    Mein Gedankenexperiment geht vom freien Fall, also einer Beschleunigung von 9,81 m/s2 aus. Es sollte unmittelbar einsichtig sein, dass dennoch kein „Pfannkucheneffekt“ möglich ist. Und schon gar nicht mit Beschleunigungen nahe der eines freien Falls. Noch einmal: Es ist lächerlich.

    1. In den meisten Punkten dürften sich mittlerweile alle ernstzunehmenden Fachleute (im Rahmen der üblichen Fachdiskussionen) weitgehend einig sein.
      Vom „Glauben“ rate ich trotzdem ab 🙂

  6. Ende des letzten Jahrhunderts legten zwei fleißige, damals noch junge Autoren (Jürgen Roth und Kay Sokolowsky) gleich zwei Bücher vor, in denen sie sich mit dem verschwörungstheoretischen Denken befassten: „Wer steckt dahinter“ und „Der Dolch im Gewande“. Was sie noch nicht ahnen konnten, war die rasante Vermehrung der Verschwörungserzählungen, die nach 9/11 Fahrt aufnahm. Einer der Profiteure war der Journalist Mathias Bröckers, dessen Buch über mögliche Hintermänner (Spoiler: irgendwas mit Israel) zum Bestseller wurde. Der Mann ist in den fast 25 Jahren seit dem Attentat nicht faul geworden und weiß, dass der Urheber des Attentats auf Kirk nur einer (Netanyahu) sein kann, wovon auch der Identitäre Lichtmesz überzeugt ist, wie er auf „sezession.de“ mitteilte: Wenn einer den Juden krumm kommt, läuft er immer Gefahr, von diesen rachsüchtigen Gesellen abgeknallt zu werden, zumal wenn er zuvor sich von ihnen finanzieren ließ. Da kennen die nichts und riskieren lieber einen Bruch mit der Trump-Regierung als einen ihrer Gegner ungeschoren davonkommen zu lassen. Ist doch logisch, oder?
    Irgendwo in den immer noch lesenswerten Büchern von Roth/Sokolowsky findet sich, wenn ich mich recht erinnere, der Hinweis, dass sich jede Verschwörungserzählung auf einen antisemitischen Kern zurückführen lasse. Wie (immer noch) wahr: Wenn’s der Soros nicht ist, ist es der Netanyahu, und wenn der gerade keine Zeit hat, der Rothschild.

    1. Schnee von gestern. Heute gilt die verschwörungsideologische Grundregel: Egal, was passiert – es war immer der Putin.

    2. @Th. Schweighäuser: Ist es eigentlich antisemitisch, einen Menschen, der etwas Böses tut, auf seine Religion oder Ethnizität zu reduzieren und damit alle anderen Angehörigen seiner Religion oder Ethnie ebenfalls zu Verbrechern zu stempeln?

    3. wie ein dergestalt ideologisch festverklebter Gutmensch bei aller Festgeklebtheit so hopsen kann… am 22. September hast Du hier auf dem Blog ganz andere Dinge gefaselt. Gates und Schwab hast Du eh vergessen….Du machst dich dadurch zum Neger und zerfaserst damit deine hehren Intentionen

      1. Am 22. September schrieb ich, ironisch, über des Bloggers angedeutete Gleichsetzung von SA und Antifa. Falls ich damit irritiert haben sollte, tut’s mir Leid, sehe aber keinen Anlass, von weiteren ironischen Äußerungen abzusehen.

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