Immer wieder (wenn auch nicht mehr so oft) ist die Rede von der „Spaltung“, die sich durch „unsere“ Gesellschaft ziehe. In Wirklichkeit entfernen sich zwei (oder mehr) „Lager“ voneinander, die sowieso nicht zusammengehören: oben und unten. Die einen möchten gerne vorschreiben, was richtig, wichtig, gut und wahr ist, und die anderen machen das mit jeder Enttäuschung weniger gerne mit … und passen sich irgendwann auch nicht mehr an, hoffentlich.
Das spiegelt sich in den Medien: Früher gab es den „Mainstream“, der in viele Fraktionen zerfiel, immer mit dem Anspruch der Herrschaftskritik, und einen Haufen „Alternativen“, die außer den Machern selbst kaum jemand wahrnahm. Heute ist der „Mainstream“ ein winziges Häuflein, das stramm und gleichgeschaltet die Herrschaftslinie propagiert, aber langsam sogar aus dem Stadtbild verschwindet …
Hier auf dem Zensurkanal (unzensiert):
