(periphere Notate): Die eine und die andere Front (verschoben)

Es fiele schwer, ein ernstes Wort über die Klassenfahrt der europäischen Oberpimpfe nach Washington und ihre dort gehaltenen Kurzreferate zum Thema „Entblöße dich selbst als Depp in höchstens fünf Sätzen“ zu formulieren. Ich will es daher gar nicht erst versuchen, auch weil das ein Affront gegenüber den deutschen, britischen und französischen Untertanen wäre, die diese Würstchen ja zumindest zum (sehr kleinen) Teil „gewählt“ haben (Frau Meloni lasse ich hier aus, die war offensichtlich nur teilweise anwesend, und Frau Leyen hat kein Mensch gewählt).

Nachdem die NATO den Krieg in der Ukraine nun also endgültig und ohne jeden Zweifel verloren hat, fordert der deutsche Bundeswackeldackel folgerichtig, Rußland müsse bedingungslos kapitulieren, woraufhin dann die NATO „Friedenstruppen“ in der Ukraine stationieren werde. Ob außer den deutschen Propagandamedien irgend jemand auf der Welt Notiz von diesem Blödsinn nahm, ist nicht bekannt. Man fragt sich aber, wie es der Weltkapitalmafia Blackrock je gelingen konnte, erfolgreicher als die Herstatt-Bank zu werden, wenn dort so einer auch nur für das Anspitzen der Bleistifte zuständig war.

Selbstverständlich ausgeschlossen ist die Stationierung russischer „Friedenstruppen“ in der Ukraine. Zur Erinnerung: Einer der Hauptgründe für den Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine war die Weigerung Rußlands, es hinzunehmen, daß die Ukraine vollständig von NATO-Truppen und -Waffen besetzt wird. Es gelingt mir nicht, mich in die Gehirne der Leute, die Merz Befehle erteilen, sozusagen hineinzuversetzen: Da kann nichts anderes vorgehen als eine Gebetsmühle, die unablässig „Wir haben verloren, also müssen wir gewinnen!“ plärrt.

Man kann sich das ja auch mal so vorstellen: Irgendwann im Herbst 1944 – die Rote Armee hat die Panzerschlacht von Kursk gewonnen und dringt nach dem Zusammenbruch der weißrussischen Front unaufhaltsam Richtung Berlin vor – macht der deutsche Kanzler Hitler ein sensationelles Angebot: Es müsse sofort ein Waffenstillstand her, danach könne man dann zu verhandeln beginnen. Einstweilen werde Deutschland selbstverständlich weiter seine Verbündeten in der Ukraine (OUN-Bandera usw.) mit Waffenlieferungen und „Friedenstruppen“ unterstützen. Die westliche Welt, sagt der Führer, müsse „Druck“ auf Rußland ausüben, um es an den Verhandlungstisch zu zwingen. Die wesentliche Bedingung sei, daß die Ukraine von der deutschen Wehrmacht und verbündeten Truppen besetzt werde, um „Sicherheitsgarantien“ zu schaffen und die UdSSR „einzudämmen“.

Möglicherweise mag es Ansätze und Anläufe zu einem solchen Kasperltheater gegeben haben, ich kenne nicht alle diplomatischen Akten. In die kurzgefaßten Geschichtsbücher haben sie es deswegen nicht geschafft, weil sie einfach zu absurd und idiotisch waren. Notabene: Das Gefasel des Wackeldackels ist selbstverständlich noch viel absurder, insbesondere die Idee eines Revanchekriegs gegen Rußland ab 2029 oder so. Für den „Süddeutschen Beobachter“ und ähnliche Trottelpropagandablättchen reicht das allemal: Da wiegt man gravitätisch das leere Haupt und „warnt“ vor Putins Unersättlichkeit. Und wer noch ein Gramm Resthirn besitzt, wünscht sich tief hinein in den Erdboden, wo einen die Propagandadauerbeschallung nicht erreicht.

Dem Wackeldackel traut man inzwischen überhaupt so gut wie alles zu (außer einem logischen Gedanken). Auch ein „Verteidigungsausschuß-Chef“ namens Röwekamp hält die Stationierung von Soldaten der Bundeswehrmacht „als Sicherheitsgarantie“ „für wahrscheinlich“. Da wird der Russe aber erzittern! und selbstverständlich sofort kapitulieren! Kann sich noch jemand an die wundertollen neuen Raketenfabriken erinnern, die Deutschland in der Ukraine errichten wollte (waren es drei, vier, fünf Milliarden Steuergeld?) und wo deutsche Kriegsingenieure halbheimlich Taurus-Zeug produzieren beziehungsweise umlackieren und -etikettieren sollten, damit es so ausschaut, als käme das Dreckszeug nicht aus Deutschland? Die sind ebenso Schrott und Asche wie diverse andere NATO-Pestbeulen im erweiterten Kriegsgebiet, wovon der Mainstream-Deutsche selbstverständlich nichts erfährt. Das Geld ist weg, wer hat es wohl?

Noch „lustiger“ (im zynischen Sinne) ist höchstens die erwähnte Frau Leyen (die man eigentlich einfach nicht mehr erwähnen sollte, weil das vielleicht die einzige Möglichkeit ist, diese jenseits sämtlicher demokratischer und irgendwie sozialer Strukturen vor sich hin wesende Figur doch noch aus der Welt ihrer Wirksamkeit und bewußten Wahrnehmung zu entfernen). Die meinte allen Ernstes, Donald Trump noch einmal die in krausestem Kitschsprech formulierte … nun ja, „Forderung“ auftischen zu können, „Putin“ müsse die hunderttausenden „entführten“ Kinder aus der Ukraine herausrücken. Den Hinweis, daß die USA im zweiten Weltkrieg die aus Deutschland entführten Juden auch nicht einfach so wieder herausrücken wollten (obwohl sie sie nicht selbst evakuiert, sondern ihnen lediglich Asyl gewährt hatten), wird sie sicherlich nicht verstehen, ebenso wie alles andere.

Ich bemerke, daß ich selbst Phasen erlebe oder in sie hineingleite, in denen mich das militärische Denken infiziert, und ich will das nicht. Nachdem nun aber das gesamte Regime im EUropäischen Reich bis in die ländlichsten Postämter (die es nicht mehr gibt, ich weiß) absolut, total und rein militärisch denkt, muß man sich darauf vielleicht hin und wieder einlassen. Und sich dabei aber immer und immer wieder ins Gedächtnis rufen: Es sind Menschen, die dort umgebracht, zerfetzt und verstümmelt werden, auf deutsches Geheiß und mit deutschen Waffen, womit also jeder, der noch einen Cent Steuern zahlt, mitschuldig wird an ihrem Leid.

Es ist purer Zufall, daß mich im Moment, da ich dies schreibe, folgender Promobullshit von der letzten der einstmals regierenden deutschen „Plattenfirmen“ erreicht: „Es gibt diese eine Zeile in „Break Free / Frei Sein / Être Libre“: „I want to let loose, show you that I can“, singt XY da und tut genau das: In gerade einmal drei Minuten formuliert er gemeinsam mit seinem Bruder YZ (Drums) und Bassist ZX einen Song, der zugleich Hymne ist, Manifest und in den Himmel gestreckte Faust – und der den Kern dieses Albums auf den Punkt bringt.“ Ja, auch das, was mal „Pop“ war, ist nun „kriegstüchtig“, bis in die Muskelfasern der „gestreckten Faust“. Viel Spaß an der Front!

Eine andere Front, an der über Jahre hinweg unermüdlich der deutsche Massenmörder Nosferatu Lallerbach tätig war, hat sich soeben ein gutes Stück nach Osten verschoben. Nachdem der US-amerikanische Gesundheitsminister Robert Kennedy verfügte, den Herstellern der modRNA-Spritzstoffe die Steuermittel für weitere derartige „Produkte“ zu streichen, hielt im Lager der deutschen Profiteure der nutzlosesten, schädlichsten und tödlichsten pharmazeutischen Technik aller Zeiten nicht etwa ein Anflug von Vernunft und Besinnung Einzug, sondern ein neuer Anfall menschenverachtender Tobsucht: „Deutschland“, krähte Lallerbach in den notorischen „Spiegel“ hinein, „müsse massiv in die eigene Forschung investieren. Die Pharmaindustrie sei bereits sehr wettbewerbsfähig, doch Ziel sollte sein, sich unabhängiger von den USA zu machen.“

Das heißt: „Deutschland“ muß (aus Steuergeldern) neben dem Krieg gegen Rußland fortan auch mehr oder weniger allein die Profite der Biontech-Verbrecher finanzieren. Es wird als eines der größten historischen Versäumnisse der deutschen Bevölkerung in die Geschichte eingehen, diesen Kerl und seine Bagage nicht rechtzeitig oder wenigstens irgendwann hinterher dorthin gesperrt zu haben, wo seinesgleichen hingehört. Aber das hat sie, die Bevölkerung, ja vor achtzig Jahren auch nicht hingekriegt.

Die deutschen Staatsmedien greifen in ihrer Propaganda für die „Umorientierung“ auf die ältesten nur denkbaren Lügen zu den modRNA-Giftstoffen zurück und holen auch noch den Nobelpreis für das Zeug aus der Mottenkiste. Auf die üblichen „Faktenchecks“ wird in diesem Fall selbstverständlich verzichtet. Da könnte sich ja ein Hinweis hineinschleichen, daß auch für die segensreiche Technik der Lobotomie einst ein solches Ding verliehen wurde und Adolf Hitler als Kandidat für das „Friedens“-Pendant vorgesehen war (das dann später unter anderem Barack Obama und die „Europäische Union“ erhielten).

Daß die modRNA-Genmanipulation nicht längst weltweit verboten ist, mag man dem Krieg zuschreiben oder der unzweifelhaften Tatsache, daß exzessive Menschenverachtung ebenso unzweifelhaft das hervorstechende Merkmal der herrschenden Cliquen ist, in einer Zeit, in der alles, was einst als „Wert“ (im moralischen Sinne) gelten durfte, so restlos über Bord geworfen wurde, daß man Massentötungen zwecks Massenprofit ebenso schulterzuckend hinnimmt wie das ungehinderte Weiterwirken ihrer Protagonisten. Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen muß angesichts einer derartigen Verwahrlosung.

Und es hilft jetzt auch nicht mehr, auf irgend jemanden zu zeigen und zu rufen: „Ihr habt mitgemacht!“ Wir machen alle mit, mindestens durch Steuerzahlungen, siehe oben.

Immerhin scheint das Dauergetrommel der „Hitzetod!“-Fanatiker langsam zu verebben, aber allzu sicher sollte man sich nicht mal in dieser Hinsicht sein. Es gibt keinen Wahn, der im Jahre 2025 nicht vehementer toben dürfte und könnte als je zuvor seit Anbeginn der Zeiten.


5 Antworten auf „(periphere Notate): Die eine und die andere Front (verschoben)“

  1. als recht junge Menschen hatten wir in den beiden Nächten, bevor in Amberg der NPD Parteitag anfing, mit Sprühdosen „Rotfront verrecke!“ und „Juda verrecke!“ gesprüht. Sprühdosen gibt es immer noch. Wände reichlich. Da könnte man wahlweise zum Krieg anstacheln, also wirklich über alle Maßen hinaus, oder zum Friedensgewinsel laden, je nach Gusto. Schade eigentlich, daß dieses Medium so wenig genutzt wird.
    Heute war Dorffest in Uspenka, einem winzigen Dorf an der Tschussowaja. Und wieder hat mich diese naive und lebensbejahende Art, die Herzlichkeit, das gemeinsame zwangsfreie Treiben aller Generationen so sehr berührt. Ein Fettnäpfchen habe ich zertreten, ich hatte eine Dose Bier. Öffentlich und bei solchen Anlässen gibt es in Russland keinen Alkohol. Kurz noch kluggeschissen: Kursk war 1943
    Gruß aus der Taiga

    1. (Ich weiß, aber Kursk war auch nur als Wendepunkt gemeint. Als Vergleichszeit erschien mir die Zeit danach und insbesondere das Jahr 1944 passender … Leider etwas ungenau ausgedrückt 🙂 )

  2. Lieber Michael Sailer,

    schon lange lese ich Ihre Beiträge und bin immer wieder begeistert. Auch dieser Artikel ist wieder ein hervorragende Zusammenfassung der Dinge. Danke für Ihre Arbeit.

    1. btw: Gäbe es nicht solche Blogs wie hier, wären wohl noch viel mehr Menschen dem Wahnsinn nahe. Es ist die schiere Masse (an Dummen ebenso wie an „Gescheiten“), die einen selbst im Angesicht elementarster Grundrechnungsfehler an der eigenen Sicht zweifeln lässt.

  3. „Es sind Menschen, die dort umgebracht, zerfetzt und verstümmelt werden, auf deutsches Geheiß und mit deutschen Waffen, womit also jeder, der noch einen Cent Steuern zahlt, mitschuldig wird an ihrem Leid.“

    … was vielen, die gerade zu müde sind, um sich dem nackten Wahnsinn und seinen Kriegstreibern entgegenzustellen und stattdessen lieber im Biergarten bis in die Abendstunden kichern, wohl nicht ausreichend bewusst ist.

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