(periphere Notate): Blödius-Gersdorf und die kopflosen Hühner

Ein Freund erzählt von einem Gespräch mit einem Bewohner der „Oberwelt“, also jenes ulkigen Paralleluniversums, in dem es nur drei Informationen täglich gibt (alle gelogen und von allen „geglaubt“) und man strammsteht, wenn die Führer sprechen, sich punktuell immer noch einen Staubfilter umschnallt und auch ansonsten tut, was befohlen wird: Der Krieg gegen Rußland, dekretierte dieser, müsse sein, weil Putin ein Verbrecher sei. Des weiteren habe man das mit „Corona“ damals ja nicht wissen können, und im übrigen sei das einzige Problem der Welt, daß es Grenzen gebe, was unweigerlich zu Kriegen führe, außer dem Krieg gegen Rußland eben, der sein müsse, weil … und so weiter.

Es handelt sich bei dem offensichtlichen Vollidioten, der dies im Brustton der Haltung ins Telephon deklamierte, nicht um einen hundertjährigen Altnazi, dem in finaler Demenz der Adolf hochkommt, sondern um einen (angeblich) studierten Philosophen und (höchstwahrscheinlich beamteten) Leiter einer kulturellen Institution in München. Man muß sich immer mal wieder vor Augen führen, daß derlei – buchstäblich – nationalsozialistisches, rassistisches und totalistisch durchverblödetes Geschwätz heute nicht mehr (wie etwa noch in den späten sechziger Jahren) in von unverbesserlichen Ewiggestrigen frequentierten Spelunken am Stadtrand stattfindet, sondern im sogenannten Bildungsbürgertum. Da scheint, nachdem die alten Nazis ausgestorben sind, ein Vakuum sich aufgetan zu haben, in das neue Generationen hineinstürmen, um begierig den Nektar des offenbar unausrottbaren Gedankenguts aufzusaugen und als rudimentären Kehrreim wieder auszustoßen.

Manch einer vermutet dahinter ein Bildungsproblem. Indes waren ja auch die Philosophen der letzten dreißiger Jahre nur zu gern bereit, sich vom Führer erotisieren zu lassen und exakt denselben Dreck daherzulabern, um sich dann nach 1945 verschämt zu schütteln und zu behaupten, man habe das doch alles gar nicht so gemeint und schuld seien die Arbeiter gewesen, die den braunen Sauhaufen gewählt hätten. Dann ergrauten sie in Ehren, nahmen die eine oder andere Lebenswerksehrung großmütig an und pflanzten ihre Giftsamen in die Hirne der Enkel. Da wuchert es nun, das alte Nazikraut, und keiner merkt es, weil es so schön grün ausschaut und man einen neuen Popanz zum Hassenmachen herangezüchtet hat und in Dauerschleife „anprangert“.

Die lähmende (oder gelähmte) Stille, die im August auf das zu sinken scheint, was manche „die Welt“ nennen, wird traditionell gerne darauf zurückgeführt, daß dann der „politische Betrieb“ ruhe, weil auch Staatsmenschen mal in die Sommerfrische müßten. Indes gibt es einen „politischen Betrieb“ in Deutschland seit langem nur noch in Form des verabscheuungs- und unwürdigen Affentheaters, das eine Großriege von Trotteln, Idioten und Verbrechern hauptsächlich für Regimemedien aufführt, um die Abwicklung der letzten Reste eines ehemaligen Gemeinwesens zu vertuschen, das dann endgültig im Krieg gegen Rußland zu Staub zerfällt, während sich die Bande über die Ozeane aus selbigem macht.

Diesmal ist die Stille noch ein großes Stückerl tiefer und erfaßt sogar die regimekritischen Kreise, die etwas ratlos vor der absurden Situation stehen, daß im Grunde alles gesagt ist, aber niemand in der „Oberwelt“ irgend etwas davon hören wollte und will. Und was jetzt? Alles noch mal wiederholen? in der Hoffnung, daß beim zehnten Mal doch noch jemand „aufwacht“? „Corona“-Aufklärung 4.0, anyone? Nein, man scheißt drauf, fliegt wie gewohnt zur Urlaubsabsolution in die dafür vorgesehenen Lager und Ressorts oder wagt sich, weil unterhalb der Millionenscheide das Geld doch langsam knapp wird, mal in die nahegelegenen Touristenkonsumstätten, wo man dann etwas unbegeistert vor „Häntl“ und „Mahs“ sitzt, der Blaskapelle lauscht und derweil auf dem Handy daddelt, was man anderntags unternehmen könnte. Vom Krieg, der kommt, will keiner was wissen. Die Zeitungen melden, daß es warm ist und Spieler des FC Bayern Autogramme geben.

Das erinnert dann doch ein bisserl an den Sommer 1914, als ebenfalls kein Mensch wissen wollte, was sich seit sieben, seit zehn, seit dreißig Jahren anbahnte und nun unweigerlich den Horizont überschritt. Der Kaiser war auf Nordlandfahrt und wähnte alles in Butter, und die, die wußten, was kommt, die wollte keiner hören. Lieber zeichnete man noch schnell ein paar Kriegskredite und fragte sich zehn Jahre später, weshalb man das Familienerbe nicht lieber gleich ins Klo gespült hatte (falls es ein solches mit Spülung gab), weil dann wenigstens die drei Söhne noch am Leben wären.

Die für ihren Mut und ihre Standhaftigkeit sehr bewundernswerte (und für manche ihrer politischen Ansichten kritikwürdige) Olga Petersen, die aus der AfD hinausflog, weil sie Rußland nicht hassen und Selenskij nicht mit stehenden Ovationen empfangen wollte, die dann Hals über Kopf mit vier Kindern aus Deutschland flüchten mußte, erzählte neulich in einem Interview ein paar Anekdoten aus dem Donbas, die sich jeder Dummdeutsche anhören sollte, der glaubt, der dritte Krieg gegen Rußland werde nun aber endlich doch den schon von Urur- und Uropa ersehnten Totalsieg bringen. Nebenbei berichtete sie von Gesprächen mit greisen Wehrmachtssoldaten, die sich erinnerten, sie seien bei ihrem Vormarsch auf Moskau in der Ukraine mit Blumen empfangen worden – bis eben zur Grenze des Donbas, wo sich plötzlich alles ins Gegenteil gewendet habe. Man muß nicht alles glauben, was die Alten (nun leider kaum noch) erzählen, anhören sollte man es sich aber doch. Zumindest wenn man vorhat, ihr Menschheitsverbrechen als Farce zu wiederholen.

Das wird man alles sehen, wer weiß. Die Vorstellung, wie ein zweihunderttausend Mann (und Frau und divers) zählendes deutsches Bundeswehrmachtsheer von „woken“ Gefühlis unter Führung von Oberbefehlshaber Freuding auf Befehl des Generalfeldmarschalls Pistolerius in den Osten marschiert, um abendlich am Lagerfeuer achtsame Gesprächskreise zu Mikroaggressionen und „Klimaschutz“ abzuhalten, erscheint mir momentan einfach noch zu irrsinnig. Da springe ich lieber selber in Fluß und See, lausche den Streitereien der Enten und dem müßigen Geplauder der Stranddauergäste und lese sonderbare alte Bücher (heute: „Der Aufsteiger oder Ein Versuch zu leben“ von Wolfgang Bittner).

Apropos „Klimaschutz“: Da hätten wir vielleicht den nächsten „Fall RKI-Protokolle“. Nämlich ist nun offenbar „wissenschaftlich“ belegt, daß es sich bei dem absurden Schwindel mit dem „Klimagas CO2“ um einen absurden Schwindel handelt(e). Aber was hilft das, wenn es in der „Oberwelt“ niemand hören oder gar wissen will? Da läßt man sich lieber weiterhin mit der zunehmend komödiantischen Dauerpropaganda vom Hitzetod zuschwallen, nickt beflissen/betäubt und benimmt sich immer deutlicher wie die angeblich existierende Sekte, die angeblich immer noch meint, die Erde sei eine Scheibe.

Das ist insofern sehr lustig, als man sich als vernünftig denkender, an wissenschaftlichen Erkenntnissen interessierter Mensch vor wenigen Monaten noch als „Flacherdler“ bezeichnen lassen mußte, wenn man darauf hinwies, daß der absurde Schwindel ein absurder Schwindel ist. Aus den Quartieren der ultrafanatischen Sektierer und Geißler (etwa dem notorischen Hetzportal „Volksverphetzer“) tönt derlei blödes Geschwurbel sicherlich nach wie vor heraus, und hunderte tobende GONGOs werden es weiterhin verbreiten, bis alles in Scherben fällt. Es ist tatsächlich ein sommerlicher Segen, derlei Desinformationskot schlicht nicht mehr wahrzunehmen, wenigstens vorübergehend.

Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, daß ich neulich mal wieder Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“ gelesen habe und auch beim vierten Mal (nach 1978 sowie ungefähr 1999, 2005 und 2013) erstaunt war, wie nett die „Grundidee“ und wie schlecht der Roman als solcher ist. Vielleicht ist am Ende Herr Huxley beziehungsweise meine frühjugendlich prägende Erstlektüre schuld daran, daß ich „Thesenromane“ bis heute nicht ertragen kann und schon nach zehn Seiten als fürchterliche Zeitverschwendung empfinde. Was ich nicht falsch verstanden wissen möchte: Es ist bestimmt gut, daß es das Buch gibt, aber zehn Seiten (mit der „Grundidee“) hätten auch gereicht, und die handelnden Personen (inklusive Michel und der seltsam fehlkonstruierten Filine) werde ich auch diesmal in zwei Wochen ebenso vergessen haben wie ihre unwesentlichen Verrichtungen.

Das ist liegengeblieben: Die wegen verfassungsfeindlicher Äußerungen und Absichten „gescheiterte“ Verfassungsrichterkandidatin Brosius-Gersdorf erklärte nach ihrem „Verzicht“ auf das angestrebte Richteramt, die Nichtwahl ihrer Person sei „ein Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit“. Das ist eine interessante Deutung. Vielleicht läßt sich das Problem lösen, indem Brosius-Gersdorf das nächstgelegene Standesamt aufsucht und dort per Sprechakt (schriftlich) erklärt, sie definiere sich als Verfassungsrichterin? Ansonsten muß sie wohl die nächsten fünf Jahre ihr Geld damit verdienen, als „aus Gründen der Wissenschaftsfreiheitsfeindlichkeit gescheiterte Verfassungsrichterkandidatin“ durch die Staatsfunk-Talkshows zu tingeln.

An diesem an sich recht unwesentlichen Fall kristallisiert sich sozusagen die Blödheit des eingangs erwähnten „politischen Betriebs“: Da möchte eine vollkommen derangierte und auf knapp zehn Prozent „Wählergunst“ selbstkastrierte „Partei“ zwei demonstrative Verfassungsfeinde als Verfassungsrichterinnen „installieren“, um auf diese Weise diktatorische politische Prozesse endgültig aus dem Parlament beziehungsweise der verfassungswidrigen Merkelschen „Ministerpräsidentenkonferenz“ auf eine juristische Junta zu verlagern (was die andere Kandidatin unter dem Motto „Dumm und frech – das paßt zusammen!“ auch noch öffentlich ausposaunte: Nur so könnten entscheidende Entscheidungen unter Ausschaltung des angeblichen „Souveräns“ durchgesetzt werden).

Die andere Regierungspartei, von der auch nicht mehr allzu viel, aber immerhin noch knapp der doppelte „Stimmenanteil“ übrig ist, ist blöd genug, darauf erst mal reinzufallen, sich dann wegen „irgendwas mit Abtreibung“ in einen wilden Hühnerhaufen zu verwandeln und eine (stichhaltige, in diesem Fall aber völlig nebensächliche) „Plagiatsaffäre“ vorzuschieben, um nicht gestehen zu müssen, wie blöd man war, sich mit den „Ansichten“ der zwei Verfassungsfeinde nicht wenigstens mal peripher zu befassen. Weil man davon wahrscheinlich auch nicht die geringste Ahnung hat und nichts kapiert.

Und hinterher blökt eine entfesselte Schafherde (sorry, hier geht das mal nicht anders) in „sozialen Medien“ herum, wie gemein das sei, daß schon wieder eine Frau – und noch dazu eine „hochangesehene“ oder „hochqualifizierte“ – diskriminiert werde, weil sie nicht Verfassungsrichterin werden dürfe. Als wäre ein Geschlechtseintrag und eine irgendwie erschlichene akademische Karriere Anlaß genug, ein Verfassungsrichteramt zu beanspruchen. Vor dreißig Jahren hätte man einen solchen Circus vermutlich noch als „Tollhaus“ bezeichnet. Heute denkt man mit etwas (zeiträumlichem) Abstand eher an kopflose Hühner. Aber Obacht: Die können eine ziemlich blutige Sauerei machen.


6 Antworten auf „(periphere Notate): Blödius-Gersdorf und die kopflosen Hühner“

  1. Hühner können auch eine Riesensauerei verursachen, wenn der Kopf noch dran ist. Deshalb wohnen die zumeist nicht mit den Menschen in denselben Räumen…. obwohl… ich kannte mal einen Bergbauern im Piemont, Adolfo(haha) und der hatte einen Steinboden und da kackten die bekopften Hühner munter drauf, war es ihm zuviel, dem Adolfo, so nahm er drei Eimer Wasser und wischte die Kacke zur Türe hinaus… bis grad eben wälzte ich mich in (m)einem Schlauchboot auf dem Fluss Tschussowaja in der Sonne, mit einer Dose Spatenbräu Hell, ich habe wenig Auswahl hier auf dem Lande, doch man kanns saufen. Donnergrollen veranlaßte mich nun zur Umkehr. Die 32 Grad sind noch da, der Fluss hat etwa 22Grad, ich kann also lange Strecken schwimmen ohne auszukühlen. Auf dem Wasser erreichte mich ein Aufruf eines Nachbarn. Wir sollen doch bitte alle dem Kulturzentrum in Uspenka etwas Geld überweisen, damit es am 23. August ein schönes Fest zum „Tag des Sieges“ gebe. Ich werde da spielen und ich freue mich drauf, für (überwiegend) alte Frauen mit strahlenschönen Augen, und wunderschöne junge Weiber und krummgearbeitete Männer mit gütigen Gesichtern, oft auch versoffen, Musik zu machen. Einen Downie(Mongo) gibt es auch, der liebt mich schon/noch vom letzten Jahr, vielleicht darüber zu sprechen, weshalb ich lieber in Russland als in Deutschland bin und daß es in Deutschland viele Menschen gibt, die dem Dreckgeschwätz der euch beherrschenden Verbrecher keinen Glauben schenken und die russischen Menschen gerne näher kennenlernen wollen, sich jedoch nicht her trauen …. und vielleicht gelingt es mir, ein Friedenslied des bayerischen Komponisten Rainer Bartesch mit den Leuten einzulernen, aufzuführen und aufzunehmen.
    Letzte Woche war ich bei den Komi-Permjaken, einem kleinen Volk mit 40 000 Seelen, fünf Tage Hochzeit, Saufen, … voller Stolz und Grauen erzählte man mir, daß die Temperaturspanne, die dort gemessen wurde, tatsächlich 101 Grad beträgt….
    Gruss aus der Taiga

    1. @Temperaturspanne von 101° … nu, vielleicht gibt’s zumindest dann, wenn der Klimaschmarrn hierzulande abgesoffen ist, eine dunkeldeutsche Expedition in russische Gefilde, um Klimagefahr zu verorten.

      ***
      (Wenn sich – nach dem Corona/Impfwahn und dem Ukrainismus – auch der Klimawahn demnächst ebenfalls als Schachsinn herausstellt … ich weiß zwar nicht, was uns dann präsentiert wird, aber es gibt in der Wissenschafts- und Kreativenbranche ja keinen Mangel an Gedankenleichen, die vom fernsehenden Volk dankbar angenommen und verspeist werden, um sich von den wirklich wichtigen Fragen des Lebens abzulenken. )

  2. Wer nicht recht verstehen kann, warum die Spiegelbildbürger komplett abwinken, sich komplett nutzlose, dafür lt. Herstellerangaben > 2000 tw. fatale Krankheiten bewirkende Impfbrühe spritzen lassen, nach Massakern an ihren Kindern Party feiern und auf den Straßen nach ihrem eigenen Untergang schreien, der schaut eben nicht öffentlich-rechtliches Kabarett …

    da glühen die Augen des hip auf den Wahnsinn eingeschworenen und geführten Publikums vor Begeisterung, die demnächst zur Schlachtbank geführten Fernsehbürger können sich vor Krummlachen kaum halten und dürfen sich schlau vorkommen …

    https://x.com/mel__aura/status/1843767788889907588

  3. Namenswitze sind nicht unbedingt ein Zeichen von Souveränität, zumal wenn es um Doppelnamen geht. Dass jemand die Chance ergreift, durch eine Heirat den mitunter lästigen Nachnamen aufzuhübschen, ist nun nichts Verwerfliches. Aber weil in der Kampagne gegen die „satanische Richterin des Grauens“ (Reichelt, Elsässer) alles verwurstet wurde, was verwurstbar schien, kam denn auch der „SPD-Doppelname“ zur Sprache, ich glaube, Fleischhauer war‘s. (Diese Leute haben in ihrer Jugend halt heimlich titanic gelesen, wenn der Junge-Union-Abend überstanden war und trauen sich nun nach 40 Jahren die Witze von damals aufzuwärmen – „herrlich politisch unkorrekt“? – Entsetzlich doof.)
    Und es geht in dem Fall der Verfassungsrichterin auch um die Frage, ob man in einem Staat leben möchte, in dem demokratisch legitimierte Wahlausschüsse sich auf Vorschläge einigen oder in einem, in dem durchgeknallte Journalisten im Auftrag durchgeknallter Bonzen Stimmung mit fake-news machen? Ersteres muss einem nicht behagen, um Letzteres gruselig zu finden.

    1. liebster Gutmensch. Weshalb sollte man die Titanic heimlich gelesen haben? Verstehe ich nicht. Was hat die Titanic mit der jungen Union zu tun? Am besten in deinem Traktat ist die Kombination von „verwurstet“ und „Fleischhauer“. Dafür kann man dann doch un-heimlich applaudieren. Der Platz, auf dem Du dich mit den anderen Gutmenschen festklebtest, der leerte sich ziemlich, wurde von den Rändern her angefressen, schrumpft. Nun sitzt Du festgeklebt auf einer Art von Zinne oder Zacken und ich wünsche dir von Herzen, daß der Rest-Platz nicht noch weiter schrumpft, denn es bestünde die Gefahr, daß Du dort quasi aufgespiesst verharren müsstest.
      Ich war mal konfrontiert mit einem Doppelnamen, etwa um 1998 hieß ein kleines Mädchen Jentl-Änne Schidlo-Bruhns. Vielleicht hat die ja auch schon eine mit Glied-Schaft bei den Grünen… sei liebevoll umarmt im Geiste

    2. Ich mache sehr gerne Scherze mit Namen (eine Hauptfigur in meinem zweiten Roman heißt Schnürer), allerdings so gut wie nie unter dem Aspekt der Doppelnameritis. Nicht akzeptieren kann ich das Argument „Man kann mit Namen Scherze treiben, aber nicht mit Doppelnamen!“ Und was das mit Souveränität zu tun haben könnte, verstehe ich nicht. Für Herrn Fleischhauer kann ich nichts.
      Andererseits frage ich mich, woher der Irrglaube kommt, es handle sich bei dem verfassungswidrigen „Wahlausschuß“ um etwas „Demokratisches“, das gar „legitimiert“ sei. Von wem? Ich finde hierzu viel Literatur, aber nicht eine Zeile, die dies bestätigen könnte.
      Durchgeknallte Journalisten, die im Auftrag durchgeknallter Bonzen mit Lügen Stimmung machen, finde ich allerdings auch gruselig. Während der „Corona“-Jahre haben wir davon – von Blome über Lobo bis Frühauf – mehr als genug erlebt. Röpcke, Ronzheimer usw. sind in Sachen Krieg keinen Deut behaglicher.

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