(periphere Notate): 150.000 Seiten „KI“-Müll (hyperbolisch steigend)

Der Gedanke, man müsse alle Dinge oder jede Sache immer von „beiden“ Seiten betrachten, hat sich während des „Corona“-Regimes wenn schon nicht gebildet, so doch sehr verfestigt – freilich nur bei Dissidenten und Regimegegnern, während sich auf der „anderen Seite“ (die eine solche weder war noch sein konnte, weil sie außer Ignoranz, Folgsamkeit bis zur Selbst- und Fremdschädigung sowie einem hohen Maß an Haßangst oder Angsthaß nichts und somit selbstverständlich auch keine Meinung oder Einschätzung, sondern lediglich die Haltung des Kanonenfutterfreiwilligen zu bieten hatte) gedanklich absolut nichts tat.

Inzwischen wird es hohe Zeit, sich an die Idee zu gewöhnen, daß man die Sachen und Dinge grundsätzlich von allen Seiten betrachten müsse, was aber nicht geht – oder vielmehr nur sozusagen evolutionär, weil man die meisten Seiten der meisten Dinge noch gar nicht kennt. Das weckt Geduld und dämpft den Eifer, der gerne mal in die Falle der Desinformation führt.

Das Konzept der Desinformation ist ein durchweg prägendes Element der derzeitigen Herrschaftsmethode, vielleicht das wichtigste. Anders als von der EU-Regentin und ihrem administrativen Hofstaat dargestellt, bedeutet Desinformation nicht (in erster Linie) das ungesteuerte Verbreiten von Informationen, die regimekritisch sind beziehungsweise herrschaftsuntergrabend wirken, indem sie die „offizielle“ Propaganda widerlegen oder wenigstens fragwürdig erscheinen lassen und somit durch die Möglichkeit von Gedanken wie mindestens „Es könnte anders sein“ Potentiale für Distanz und eigenständiges Denken schaffen. Daraus könnten eben Dissidenz und Widerstand erwachsen, und dann wird es für ein derart minderbemitteltes Kasperlregime wie das derzeitige EUropäische Reich schnell eng.

Tatsächlich ist Desinformation das bewußte Überschütten der Untertanen und einer überforderten subalternen Verwaltung mit Nullinformation, Bullshit und (heute oft „KI“-generierten) Mülltexten, die schon aufgrund ihrer Fülle, erst recht ihrer Widersprüchlichkeit und Sinnlosigkeit zur totalen Verwirrung und folglich zur (erst geistigen, dann sozusagen kollektiv-körperlichen) Lähmung führt. So umfassen zum Beispiel die „Rechtsakte“, die die Führung des EUropäischen Reichs ausstößt oder ausstoßen läßt (vermutlich von einer „KI“ oder mehreren, die sich womöglich gegenseitig erfinden), durchschnittlich etwa 150 000 Druckseiten pro Jahr, Tendenz steigend. Selbst wer das alles zu lesen vermochte, müßte unweigerlich einsehen, daß ein Bemühen um Verständnis von vornherein aussichtslos wäre und man sich notgedrungen den punktuell oder insgesamt aus dem aufgrund seiner Fülle unangreifbaren Gebirge von antistringentem Unsinn herausblitzenden „Sanktionen“ fügen muß.

Weil „heroische“ Einzelne – etwa in der „assoziierten“ Schweiz – dies nicht ohne weiteres einsehen wollen, kommt es ebenfalls alljährlich zu zehntausenden juristischen „Verfahren“ vor kafkaesken Partikulargerichten und „Schiedsstellen“, deren Verlauf selbst den Beteiligten ebenso unverständlich bleiben muß wie die jeweils angegriffene einzelne „Regelung“ und der sie umfassende Wust insgesamt. Niemand achtet folglich darauf, wie solche „Verfahren“ verlaufen und was nach Jahren dabei herauskommt. Meist sind es ohnehin nur weitere „Sanktionen“, weil auch die Struktur der für solche Entscheidungen vermutlich zuständigen „Stellen“ vollkommen undurchschaubar ist und bleibt.

Und aus diesen Bergen des Wahnsinns sprudeln dann letztlich immer neue virtuell-illusionäre Milliardenbeträge, die umgehend in Weltkapitalfabriken wie Blackrock sowie die daran angeschlossenen Waffen- und Pharmazeutikaindustrien eingespeist werden. Ratlos stehen Untertanen, die sich peripher damit zu beschäftigen versuchen, vor dem Phänomen, daß diese per se unbegreiflichen Beträge auch noch stetig, teils exponentiell, teils gar hyperbolisch wachsen. Der entscheidende Herrschaftsfaktor ist: die Unbegreiflichkeit als Folge totaler (wie gesagt) Desinformation.

Wirklich neu ist das nicht, sondern seit ihren Anfängen ein zentrales Wirkmittel totalitärer Herrschaft, die nun eben in Riesenschritten der Vollendung zumarschiert. Und damit – vermutlich, siehe Joseph Tainters Standardwerk über den „Kollaps komplexer Gesellschaften“ – auch ihrem Untergang in einem dominoartigen katastrophischen Zerfall. Das ist übrigens auch bei den vorbildhaften Ameisenhaufen nicht anders; allerdings folgt das Wachsen und Vergehen hier einem naturhistorisch eingeübten „Muster“. Für die Menschameise und ihre Fettmutanten bräuchte es eine wachsende Zahl weiterer bewohnbarer Planeten, die halt einfach nicht verfügbar sind und es auch nicht sein werden.

Was das Römische Reich betrifft, das in einem solchen Kollaps unterging, wird gerne kolportiert, dies sei eine Folge der „ungehinderten Zuwanderung“ im Zuge der Völkerwanderung beziehungsweise ihrer frühen Vorläufer (etwa ??) gewesen. Es habe irgendwann einfach nicht mehr genug „Bio-Römer“ gegeben, womit das Römische eben kein römisches Reich mehr gewesen und dadurch „moralisch“ verwahrlost sei. Das ist vermutlich Unsinn oder höchstens ein überbetonter Nebeneffekt, festgemacht an einem minderjährigen Caesar, der sich für eine Frau oder einen Pfau hielt. Tatsächlich waren es die sozialen, juristischen, verwaltungstechnischen und andere Strukturen, die mit der Zeit ins vollkommen Unverständliche wucherten und deshalb selbst in ihren Grundlagen nicht mehr verständlich sein konnten, was man durch punktuelle „Maßnahmen“ wie Geldent- oder -aufwertung in den Griff zu kriegen versuchte, die aber immer nur neue Lawinen von nicht vorhersehbaren „Nebenfolgen“ auslösten. Am Ende kapierte niemand mehr, wie das alles irgendwann mal funktioniert hatte, und daher konnte es auch insgesamt nicht mehr funktionieren. Freilich: eine These, mehr nicht.

Daß es gegen (das historische) Ende solcher Prozesse stets die dümmsten und korruptesten Sprößlinge jahrhundertealter Machteliten ganz nach oben spült, mag man als typisch für die Prozesse deuten und Ursula Leyen als wiederum typisches Beispiel heranziehen. Typisch ist aber auch die Lähmung der Massen von Untertanen, die das Geblödel derart lachhafter Pappkameradenautokraten schulterzuckend hinnehmen, vielleicht weil sie vereinzelt (!) ahnen, daß der ganze Karneval der bösen Idiotie von selber zerfällt, jedenfalls weil sie – infolge eben der Desinformationsgewitter – in der Überzeugung vegetieren, dagegen sowieso nichts tun zu können und sich dem auch nicht entziehen zu dürfen. Später dann fragen naive Geschichtsschüler, wie es sein konnte, daß hunderte Millionen „Bürger“ es nicht hinbekamen, eine einzelne, offensichtlich total unfähige Schießbudenfigur und einen vielleicht vier oder fünf Fußballmannschaften starken Hofstaat davonzujagen oder wenigstens zu ignorieren.

Vielleicht ist es einfach schwer zu begreifen, daß sich manche Vorgänge nur aus sich selbst heraus erklären lassen. Vielleicht ungefähr so – womit auch die Frage zu klären wäre, weshalb man einen solchen Prozeß nicht aufhalten kann: Der Prozeß und seine Beteiligten sind in einer Einheit untrennbar verbunden, können also nicht „kausal“ aufeinander einwirken, sondern tun dies stets im Rahmen der Einheit. Der Prozeß kann weder ohne die Beteiligten stattfinden, noch können die Beteiligten den Prozeß „umsteuern“. (Ähnliches gilt für die wahnhafte Trennung von „Mensch“ und „Natur“, die am Ende „Ideen“ wie „Klimaschutz“ und „Geo-engineering“ nach sich zieht; aber dazu heute nicht mehr.)

Indem übrigens das „Reich“ als Konzept, nicht aber als Begriff aus der Welt verschwand, waren alle späteren Bemühungen, es sozusagen wiederzuschaffen, mit ungeheuren Mühen des Begreifens verbunden, die notwendigerweise scheitern mußten. Wenn ein bestimmter (alltäglich gebräuchlicher) Gegenstand über längere Zeit von niemandem mehr hergestellt wird, verschwindet die über noch viel längere Zeit entwickelte Fähigkeit, ihn herzustellen. Der Begriff ist noch da, manchmal sogar der Gegenstand selbst (etwa ein vor Einführung der DIN-Normen erbautes Gebäude wie das Haus, in dem ich wohne), es läßt sich aber nicht mehr reproduzieren. Die Pyramide mag ein Sonderfall sein oder auch nicht: Zu erklären wäre, weshalb die ersten Pyramiden zugleich die „perfektesten“ waren, denen über Jahrhunderte und -tausende hinweg immer kläglichere Reproduktionen nachfolgten.

Das gilt auch irgendwie andersherum. Wenn der EU-Norm-mäßig „hochwertige“ Siphon am Waschbecken nach zwei Jahren mal wieder durchgerostet ist und ausgetauscht werden muß, wenn das Waschbecken infolgedessen ein paar Tage lang (bis man in einem Baucontainer Ersatz findet, der hoffentlich vor 1990 hergestellt wurde) kein Waschbecken sein kann, wirkt das Begriffskonzept „Waschbecken“ dennoch weiter und erzwingt, daß man mindestens dreimal täglich „versehentlich“ den Hahn aufdreht und eine knappe Zehntelsekunde später mit dem Gedanken „Scheiße, nicht schon wieder!“ wieder zudreht. Es dürfte länger dauern, bis das Konzept „Waschbecken“ ganz verschwindet; ich will es nicht ausprobieren.

Der dritte Weltkrieg geht derweil in eine neue Phase. Die USA bereiten ihren weitgehenden Abzug aus dem besetzten Europa vor (was sie sich im Gegensatz zu den Römern leisten können, weil von den Nachfahren der Germanen, Kelten etc. aufgrund ihrer „nationalen“ beziehungsweise „transnationalen“ Verfaßtheit niemand mehr daran denkt, eigenmächtig aufzubegehren – man hält die Besatzung ja heute für „Schutz“ und erfüllt die ruinösen Tributforderungen ebenso freiwillig und stolz wie die Geldforderungen für die eigene Unterwerfung), um sich auf andere „Theater“ zu konzentrieren, insbesondere China. Der geplante Dreifrontenkrieg könnte in etwa so aussehen: Die bereits eingeleiteten „Regime Change“-Operationen in Zentralasien (insbesondere Kirgistan und Kasachstan) schaffen eine günstige Basis, weil von dort aus die drei Hauptgegner angreifbar sind: Rußland im Norden, China im Osten und der Iran im Süden.

China wird gleichzeitig an der anderen Flanke (via Taiwan) attackiert, Rußland wie gehabt von Westen, wobei die so gut wie restlos erledigten ukrainischen Truppen wohl noch vor dem ursprünglichen geplanten Termin (2029) durch deutsche, polnische und andere westeuropäische ersetzt werden müssen, die derzeit schon im Baltikum aufmarschieren, während der US-Oberbefehlshaber für Europa etwas voreilig verkündet, die Vernichtung von Kaliningrad sei bereits vollständig durchgeplant.

Für den Krieg gegen China und Iran werden die USA wohl auch einen größeren Teil ihrer atomaren Massenvernichtungsmittel aus Europa ostwärts verlagern müssen. Bereits vereinbart wurde, daß Frankreich und Großbritannien dann diesen Teil der „Verteidigung“ übernehmen. Dabei gibt es jedoch ein Problem: Die NATO-Kriegsplanung sieht eigentlich vor, Rußland nach Westen zu „locken“ und dort zu „stoppen“, indem man Deutschland zur atomaren Wüste zerbombt (samt dessen kompletter Bevölkerung, was schade, USA und NATO aber wurst ist).

Daraus wird aus zwei Gründen nichts: Zum einen besitzen Franzosen und Briten aus naheliegenden Gründen so gut wie (oder überhaupt) keine strategischen Atombomben für den „Naheinsatz“ (die Zerbombung und Ausrottung Deutschlands sollten ja die USA und Deutschland selbst übernehmen), sondern nur richtig fette Langstreckenraketen. Die werden aber – zum zweiten – mit einiger Sicherheit noch vor dem Start durch Oreschniks und andere Hyperschallraketen „ausgeschaltet“ (wie man heute so sagt), ebenso wie die verbliebenen Ami-Depots in Deutschland. Den USA ist auch das wurst, weil Europa sie ungefähr so sehr interessiert wie ein vereiterter Zehennagel. Für die zählt: China; und wenn Rußland damit beschäftigt ist, sich gegen die vollkommen irren westlichen US-Vasallen zu wehren – um so besser.

So oder so ist der oft prognostizierte und voreilig an die Wand gemalte Atomkrieg samt Vernichtung des Halbkontinents Europa wohl nur noch eine Frage der Zeit, und zukünftige Historiker (falls es noch welche gibt) werden darauf hinweisen, daß seine Ursache nicht nur das verzweifelte Strampeln des US-Imperiums gegen den eigenen Untergang, sondern vor allem die weltgeschichtlich einmalige Blödheit der NATO-EUropäischen Vasallenführer und der offenbar unheilbar bornierten Mehrheit ihrer Untertanen war, von denen ja nicht wenige bescheuert genug sind, im Spätsommer 2025 immer noch das Idiotenmärchen nachzuplappern, es gehe in der Ukraine um den Freiheitskampf einer heroischen Nation gegen den bösen Satan Putin. Man wird in hundert Jahren keine Erklärung dafür finden. Falls dann in Südamerika oder anderswo noch Nachfahren der heutigen Vasallenherrscherdynastien Leyen etc. leben, werden auch die keine liefern können, abgesehen vielleicht von einem Privatmuseum mit „Stand with Ukraine!“-Aufklebern und ein paar zerfledderten Propagandabroschüren der „Bundeszentrale für politische Bildung“. Mangels überlieferter Steininschriften wird man die damaligen Provinzfürsten wahrscheinlich nicht einmal mehr kennen.

Das muß ja alles nicht so kommen, allerdings warte ich auf eine plausible Antwort auf die Frage: Wie sonst?

Während ich am zweiten Band der „Notate“-Bücher sitze, fällt mir auf, wieso es so leer und still in mir geworden ist, daß mir nur noch selten Dinge zu all dem einfallen, die hinauswollen: Wir haben fünf Jahre lang unsere Hinweise, Widerreden, Einsprüche, Widersprüche, Appelle, Argumente, Fakten, Gedanken, Denkanstöße und sonstigen Anregungen zu den „Corona“-Lügen, den „Klima“-Lügen, den Kriegslügen und so weiter hinausgebrettert, manchmal wie manische Straßenprediger, manchmal nachdenklich, vorsichtig, einfühlsam, hier ausführlich, ausufernd auch, dort knapp und kurzgefaßt.

Die Wirkung war in etwa so, wie wenn man einem Hund, der ins Schlafzimmer geschissen hat, ein Buch zu lesen gibt: „Hundert Argumente, die dagegen sprechen, ins Schlafzimmer zu scheißen“ (mit tausend Fußnoten und Verweisen auf wissenschaftliche Quellen). Das ist – trotz der nicht zu leugnenden Vernageltheit, Eingenähtheit und bornierten Dummheit einiger „Ansprechpartner“ – nicht despektierlich gemeint. Im Grunde richtete sich die Widerrede ja nicht an die Opfer, sondern an die Protagonisten: die Betreiber all dieser Wahnkampagnen, deren Wirkung man nicht denen vorwerfen konnte und kann, die darauf hereinfielen. Oder nicht nur.

Aber die (Protagonisten) machen einfach unbeirrt weiter wie dysfunktionale, apokalyptische Duracell-Hasen, scheren sich einen Dreck um die himmelschreiende Absurdität ihrer Propaganda und hoffen offenbar, daß eine Volksmasse, die bislang alles geschluckt hat, auch weiterhin alles schlucken wird, selbst wenn es alle Grenzen der Blödigkeit überschreitet und zur eigenen Vernichtung führt.

Vielleicht liegt unsere einzige Hoffnung in dieser Hybris, die der jener klassischen Trickfilmfigur ähnelt, die über die Klippe hinausrödelt, in der Luft weiterrödelt und erst mit einem Blick in den Abgrund checkt, daß da kein Grund (und Boden) zum Rödeln mehr ist.

2 Antworten auf „(periphere Notate): 150.000 Seiten „KI“-Müll (hyperbolisch steigend)“

  1. Da ich zwei Aufführungen und etwas Bürokratie zu erledigen habe, bin ich im Moment in Perm. Der Sommer ist herrlich. Knapp unter 30 Grad, Nachts um die 20. Blauer Himmel. Und was wirklich schön in dieser extrem freundlichen, heiteren und entspannten Atmosphäre hier ist: Auch um und nach Mitternacht wuseln noch Kinder aller Größen und Altersklassen herum auf den Plätzen. Überhaupt kümmert man sich hier wirklich sehr um die Kinder und Jugendlichen. So schöne und auch so viele Spielplätze und Sportplätze. Bemerkenswert ist das. Ich würde euch gerne zwei oder drei Schöpfkellen von dieser Unbeschwertheit rüberreichen……… das ist heilsam für die entzündete Seele Mitteleuropas. Wäre heilsam. Gruss aus dem Ural

  2. „Der entscheidende Herrschaftsfaktor ist: die Unbegreiflichkeit als Folge totaler Desinformation.“
    – maybe simple as that.

    Tja, ein Volk, dem 16 Jahre lang Merkel-Döner gefüttert wurde, dazu Böhmermann-Dünnpfiff als allabendliches Dessert … was soll man da noch erwarten?
    Immerhin gibt Hoffnung, dass jährlich über 300.000 intelligente, meist junge Menschen aus der marktkonformen Impfrepublik Täuschland auswandern. Meine These: Deutschland wird in der Diaspora weiterleben.

Die Kommentare sind geschlossen.