(periphere Notate): Hetzmeier to the front!

Das tobsüchtig wutschnaubende Hurragebrüll, das derzeit um das deutsche Grundgesetz veranstaltet wird – auf das vier Jahre lang außer notorisch rechten „Querdenkern“ niemand einen Pfifferling gab – kann empfindsame Menschen verunsichern und in Sorge versetzen: Ein Gesetz zu feiern, das nicht mehr gilt, mag auch nostalgischen Motiven folgen; hier soll aber offensichtlich etwas behauptet und demonstriert werden, was das absolute Gegenteil dessen ist, als was man es darstellt.

Unwillkürlich muß man an die furchterregende Vehemenz denken, mit der das deutsche Volk der Jahre 1933 bis 1945 seine „Freiheit“ feierte. Oder vielmehr feiern ließ: Damals wie heute war das „Volk“, das da feierte, eine selbsternannte Elite, die ihren Untertanen ein einschüchterndes Theater vorprotzte, um denen zu zeigen, was sie wert waren und zu erwarten hatten, wenn sie sich dem kollektiven Gemeinschaftswillen nicht unterwarfen. Zugleich ist es ein wichtiger Faktor totalitärer Regimes, zu demonstrieren, daß man die Realität nicht nur derart umfassend beherrscht, daß man sie in ihr Gegenteil umdeuten kann, sondern daß es vor allem gelingt, durch pure Sprechakte und Sprechchöre eine Wirklichkeit, die überhaupt nicht existiert, in die Existenz zu bringen.

Das ist so simpel wie banal: Unter Hitler war jeder Deutsche „frei“, wenn er sich dem Willen der Volksgemeinschaft (also ihres Führers) bedingungslos unterwarf. Heute ist jeder Teil von UnsereDemokratiewenn er sich dem Regime, das ihn seiner unveräußerlichen Menschenrechte entledigt hat, um ihn vor einer Erkältung zu schützen, ebenso bedingungslos unterwirft. Bedingungslose Unterwerfung dient stets nur einem Ziel: der Herstellung von Kriegstüchtigkeit. Diese wiederum hat lediglich einen einzigen Zweck: Krieg.

Krieg zielt auf die Vernichtung eines Teils der (eigenen und „feindlichen“) Bevölkerung sowie Zerstörung von Gebäuden, Geräten und Infrastruktur. Krieg wird dann inszeniert, wenn die „friedliche“ Ausbeutung der Mehrheit durch eine winzige Minderheit an ihre Grenzen stößt und das dadurch errichtete „System“ von „Wachstum“ durch Umverteilung sich erschöpft und zusammenzubrechen droht. Anders gesagt: Wenn die Ausgebeuteten nicht mehr in der Lage oder nicht mehr willens (oder beides) sind, ihre Lebenszeit für das blanke Nichtverrecken zu opfern, werden sie wie altersbedingt leergepumpte Melkkühe zur Schlachtbank geschickt.

Der Vergleich scheint zu hinken, weil man die Kühe ja wenigstens als Nahrung nutzt, während das Menschenvieh nicht mal – um den widerlichsten Kriegshetzer von „Bild“ zu zitieren – als „Dünger“ taugt, weil heutige Soldaten mindestens zur Hälfte aus Blech und Elektronik (bis hin zum transhumanistischen „Exoskelett“) bestehen, die nach ihrer ordnungsgemäßen „Ausschaltung“ den Boden verseuchen.

Der pathetische Pomp, mit dem das „Grundgesetz“-Jubelspektakel durchgerummst wird, sucht seinesgleichen, selbst im Detail, etwa in München, wo das Rathaus beschallt und bestrahlt wurde, als wollte man die Große Zeit heraufbeschwören. Der Sermon, den der Gründeutsche Beobachter dazu absonderte, spricht im gleichen Sinne für sich: „Kurz war Ruhe am Marienplatz eingekehrt, dann leuchtet plötzlich ein Fenster im Rathaus hell auf. ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar‘, tönt es aus dem Off. Prompt schließt eine neue Stimme an. Immer mehr Artikel des Grundgesetzes werden zitiert, jeder Satz taucht eine weitere Scheibe in Licht. Dünne Fäden klettern über die Fassade, überspannen gitterartig das Gebäude – und weben aus der Verfassung ein [sic!] Schutzschild für die Demokratie. Am 23. Mai wird das Grundgesetz 75 Jahre alt. Dazu hat das städtische Referat für Bildung und Sport eine Aktionswoche in München initiiert. Mehr als 50 verschiedene Projekte sollen vor allem ein junges Publikum dazu anregen, sich mit der Bedeutung von Grundrechten und Demokratie zu beschäftigen.“

Nicht beteiligt sind an dem widerwärtigen Gebölk selbstverständlich die, die „angeregt“ werden sollen. So wie man Viehherden „anregt“: mit Stockschlägen, Elektroschocks und anderem, was unter die Rubrik „Shock and Awe“ fällt, die ja schon beim Überfall der USA auf den Irak die Unterwerfung unter die „Demokratie“ herbeiführen sollte.

An den blödsinnigen „Freiheit“-Begriff der Nazis knüpfen übrigens – wer hätte das gedacht? – wieder mal die „Grünen“ nahtlos an, indem sie auf ihren aktuellen Plakaten behaupten: „Nur Demokratie schafft Freiheit!“ Der Satz ist so dumm, daß man ihn zweimal lesen muß, um zu verstehen, was gemeint ist: Nur UnsereDemokratie™ schafft die „Freiheit“, die schon die NSDAP beschwor. Die übrigens auch gerne von „Demokratie“ (ohne „unsere“) schwadronierte und das eigene politische System als Perfektion der „Demokratie“ verkaufte, in der sich im Körper des Führers der Volkswille sammelte und sozusagen selbst zur Welt brachte. Das kennen wir also schon und sparen uns den Hinweis, daß umgekehrt Freiheit die unverzichtbare Voraussetzung für den Versuch einer Demokratie wäre. Weil das in einen Kopf, dessen Auslaßventil derartigen Quatsch blökt, nicht hineingehen kann.

Ein anderes Plakat derselben Partei beschwört „Nie wieder Faschismus“ und läßt den zweiten Teil („Nie wieder Krieg“) wohlweislich weg. Soll wohl sagen: „Nur Krieg schafft nie wieder Faschismus“ oder so ähnlich.

Hauptgewährsmann für die Umwandlung des zeitweise von zaghaften Demokratisierungsversuchen befallenen deutschen Staats in das totalitäre Konstrukt UnsereDemokratie™ ist der Agent Hetzmeier, dessen nahtlose Kette von maßgeblichen Beteiligungen an sämtlichen „Wendepunkten“ auch hier nicht abreißt: Der Begriff „UnsereDemokratie™“ trat erstmals plakativ als Titel eines (angeblich) von ihm verfaßten und 2018 erschienenen Mikrobüchleins in die propagandisierte Öffentlichkeit: „Es lebe Unsere Demokratie“.

Auch für die endgültige Transformation der einstmals ansatzweise „offenen Gesellschaft“ (K. Popper) zur totalitären Volksgemeinschaft muß der „Autor“ Hetzmeier herhalten. Sein diesbezüglich lanciertes neues Machwerk trägt den Titel „Wir“ und sollte nicht verwechselt werden mit dem gleichnamigen Klassiker von Jewgeni Samjatin, in dem ein Staat nach dem Wunsch Hetzmeiers und seiner Konsorten und Auftraggeber dargestellt ist. Daß Samjatins „Wir“ im Deutschland von heute nicht verboten ist, mag daran liegen, daß sowieso niemand mehr Bücher liest, schon gar nicht solche. Und falls doch, schrübe eben Robert Habbels ein ähnlich steindumm verlogenes Vorwort, wie es schon eine neuere Ausgabe von Orwells „1984“ verunziert.

Hetzmeiers „Wir“ erscheint übrigens im einst angesehenen Verlagswrack Suhrkamp und sieht auf den ersten Blick aus wie ein Supplementband zur Werkausgabe von Ernst Jünger o. ä. Gedruckt ist das „Klimaneutral Druckprodukt“ auf im Buchdruck gänzlich unüblichem blendendweißem Billigpapier, das man normalerweise vermeidet, weil es so müllig und unseriös wirkt. Möglicherweise wollte man ein optisches Zeichen setzen: Dies ist kein gewöhnliches Buch, sondern das Manifest von UnsereDemokratie!

Dies mag auch den ungewöhnlichen Eintrag im Impressum erklären: „Alle Rechte vorbehalten. Wir behalten uns auch eine Nutzung des Werks für Text und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG vor.“ Was das bedeuten könnte, weiß ich nicht. Im tatsächlich existierenden Gesetz steht dies:
„(1) Text und Data Mining ist die automatisierte Analyse von einzelnen oder mehreren digitalen oder digitalisierten Werken, um daraus Informationen insbesondere über Muster, Trends und Korrelationen zu gewinnen.
(2) 1Zulässig sind Vervielfältigungen von rechtmäßig zugänglichen Werken für das Text und Data Mining. 2Die Vervielfältigungen sind zu löschen, wenn sie für das Text und Data Mining nicht mehr erforderlich sind.
(3) 1Nutzungen nach Absatz 2 Satz 1 sind nur zulässig, wenn der Rechtsinhaber sich diese nicht vorbehalten hat. 2Ein Nutzungsvorbehalt bei online zugänglichen Werken ist nur dann wirksam, wenn er in maschinenlesbarer Form erfolgt.“
Whatever.

Drinstehen tut nicht viel (142 Seiten) und ausschließlich Gesinnungskitsch der übelsten Sorte, wie man ihn von programmatischen Schriften deutscher Führer kennt. Die bekannteste Vorläuferschwarte brachte es allerdings in der Ausgabe, die Münchens damaliger Bürgermeister meinen Großeltern zur Hochzeit überreichen ließ, auf 782 Seiten. Die allerdings, wie man immer noch hört, niemand je las, weshalb dem gängigen deutschen Geschichtsmythus zufolge auch niemand ahnen konnte, was kam. Vielleicht sollte man Hetzmeiers Geschreibsel schon deshalb aufmerksam lesen. Das ist allerdings eine ziemliche Tortur, bei der man mindestens auf jeder Halbseite pausieren muß, um die Popel der schmierigen Widersinnigkeit aus den Gehirnwindungen zu spülen.

Dies mag zum Einstieg genügen, um die Wirrnis, Hohlheit und verlogene Schlammigkeit der Hetzmeierschen Schwadroniererei aufzuzeigen: „Ich habe nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine und auf die Friedensordnung Europas gefordert, daß wir, um uns robust behaupten zu können, alles stärken müssen, was uns verbindet.“

Nicht genug? Na gut: „Die Voraussetzung dafür ist, daß wir erkennen, was uns verbindet. Wie groß ist tatsächlich die Mehrheit derer, die ganz sicher keine Rückkehr in Nationalismus und Diktatur wollen, sondern eine Zukunft für genau das Deutschland, in dem wir leben. Eine gute Zukunft, in der wir gemeinsam an den großen Problemen unserer Zeit arbeiten und sie einer Lösung näher bringen. Wir können uns diese Zukunft zutrauen. Die offene Gesellschaft war immer die Lebensform derer, die etwas gewinnen wollen. Die Demokratie war immer die Staatsform der Mutigen.“

Doch, das steht da wirklich, auf Seite 53; es ist keine Satire. Ob es das Resultat einer ChatGPT-Anfrage ist, kann ich nicht beurteilen. Die Aufgabe könnte ungefähr so gelautet haben: „Liefere ein möglichst verquastes, wattiges Schneeflöckchen-Äquivalent einer Goebbelsrede für die zweite deutsche ‚Zeitenwende‘ oder, falls dies nicht geht, eine Art deutschen Schlager der frühen siebziger Jahre (Schanze, Gildo, Black, Marcus o. ä.) in pseudopolitischem Deklamationsblubberlutsch!“

Der Druckkonzern, der das Ding fabriziert hat, wirbt auf seiner Webseite übrigens mit diesem Argument: „Wir verwenden Rotoman-, Lithoman- und KBA Compacta-Offsetmaschinen, um Ihre Gedanken bedenkenlos auf Papier zu übertragen.“ Ich füge hinzu: „auch dann, wenn Ihre Gedanken keine sind, sondern lediglich eine Emanation der Bedenkenlosigkeit“.

Um sich nicht eingestehen zu müssen, daß sie im Rahmen und Zuge der „Corona“-Kampagne sowohl Opfer als auch Mittäter des schlimmsten Menschheitsverbrechens seit dem Holocaust geworden sind, trampeln Hetzmeiers Mitläufer derweil nieder, was sich in den Weg stellt, und sind stets bereit, sich auf neue Objekte zu stürzen, die es zu „bekämpfen“, möglichst „auszurotten“ gilt. Ein ehemaliger Bekannter veröffentlichte jüngst auf Facebook einen Kampfaufruf gegen die Asiatische Hornisse (Vespa velutina), die derzeit angeblich Europa überflutet und die heimische Biene auszurotten vorhat.

Zum Anheizen der Panik läßt unter anderem der Bayerische Rundfunk „Experten“ beschreiben, wie gore-mäßig das Insekt vorgeht – Parallelen zur unmenschlichen Grausamkeit der östlichen Untermenschen bei ihrem Vernichtungszug gegen UnsereDemokratie™ sind sicherlich intendiert.

Völlig sinnlos ist in diesem „Klima“ der zaghafte Hinweis, daß es sich um eine Verwechslung handelt: Neben der relativ harmlosen Vespa velutina gibt es auch noch eine Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia), die viereinhalb Zentimeter lang wird und tatsächlich im großen Stil Bienen meuchelt, von der jedoch noch nie ein einziges lebendes Exemplar in Europa gesichtet wurde. In Japan, wo die Art hauptsächlich lebt, hängt ihre „Schädlichkeit“ (für den Menschen) auch damit zusammen, daß man dort zwecks Erhöhung der Honigproduktion die einheimischen Bienen (Apis cerana) – die sich mit der Bildung von „Hitzekugeln“ um angreifende Hornissen recht wirksam wehren können – durch europäische Bienen (Apis mellifera) ersetzt hat, die den Großbrummern hilflos ausgeliefert sind. Es ist, wie meist, eine multilaterale Gemengelage, in der der „zivilisierte“ Mensch keine unbedeutende Rolle spielt.

Und dieser Mensch braucht nun mal, zumindest im „Westen“, einen Feind, um sich kollektiv zu „definieren“ und zu „identifizieren“. Da kommt eine relativ harmlose Hornisse ganz recht, weil sie trotz Stachel im Endeffekt doch weniger wehrhaft ist als (im Zweifelsfall) vierzig Millionen „Querdenker“. Bezeichnend für die Verwirrung ist nicht nur die Verwechslung zweier an sich unverwechselbarer Insektenarten, sondern auch die Argumentation des erwähnten ehemaligen Bekannten, der zunächst ausdrücklich darauf hinwies, es gehe „um Beobachtung, nicht um Panikmache und schon gar nicht um Vernichtung“, dann aber sehr bald den typisch deutschen Sprung von der „Beobachtung“ zur nächsten Stufe tat: „Und genau deshalb muß sie bekämpft werden, wo es nur geht.“

Ich werde ihn nicht verraten; ich hatte ihn ja zugegebenermaßen provoziert mit dem Hinweis: „Invasive Pflanzen und Tiere sind für Landwirtschaft, Gärtnerei etc. oft ärgerlich und manchmal schädlich. Ich weiß als Gärtner, wovon ich spreche. Es kann und wird aber nicht gelingen, eine ‚reinrassige‘ ‚deutsche Natur‘ auf ewig zu erhalten. 99 Prozent von allem, was hier kreucht und fleucht, war irgendwann mal invasiv. Der Mensch übrigens auch.“ Ich weiß, das ist geschert, aber manchmal kann ich nicht anders. Wenn man die deutschen Mitläufer des Herrn Hetzmeier schon nicht aufhalten kann, sollen sie sich wenigstens als das erweisen, was sie sind.

Sie werden, das steht außer Zweifel, auch in den Krieg gegen den Russen stürmen wie eine kollektive Faust, werden ein wenig bangen, viel jubeln, trällern und den Präsidenten, der ihnen das große „WIR“ eingebrockt hat, hochleben lassen, ihm vielleicht gar eine Amtszeit auf ewig gewähren. Falls es ihren Befehlshabern gelingt, so auf dem Seil zu tanzen, daß sie Rußland nicht zur Atombombe zwingen, wird es ein paar Monate oder Jahre lang triumphale Meldungen von der Front beziehungsweise Flanke geben, wie wir sie aus der Propaganda der letzten Jahre kennen.

Dann … ja, dann wird der Krieg auch diesmal heimkehren in Form von Toten und Verkrüppelten, die in den Jahren darauf das Stadt- und Landbild bevölkern werden. Hofft jemand auf „Hilfe“ der Kolonialmacht, wenn es so weit ist? Ich wette drei Maß Bier dagegen. Selbst die Hoffnung, der Russe werde sich auch diesmal gnädig zeigen und beim „Wiederaufbau“ auch zum eigenen Nutzen mithelfen, dürfte sich erledigen. Die haben, da bin ich mir recht sicher, keinen Bock mehr und werden sich darauf beschränken, an ihrer Grenze dafür Sorge zu tragen, daß ähnliches nun wirklich kein viertes Mal mehr geschieht. Und ansonsten auf Deutschland pfeifen und die Deutschen sich selbst überlassen.

Vielleicht tun „wir“ das am besten auch, jetzt schon.

6 Antworten auf „(periphere Notate): Hetzmeier to the front!“

  1. Danke sehr. Hornissen sind es wert, genauer beobachtet zu werden, habe ich intensiv gemacht. Erstens sind sie im Gegensatz zu Wespen gar nicht aggressiv, eher wie fliegende Kühe. Die Kuh kann ja auch sauer werden, doch eben nur, wenn sie gereizt wird. Es schweben die Hornissen manchmal in Gebüschen auf der Stelle und wenn eine Biene vorbeikommt, zack!, schiessen diese aus dem Gebüsch raus und dann ist diese Biene blitzschnell zwischen den Kiefern der Hornisse, wird zerlegt und das Verwertbare, Eiweißhaltige, dann ins Nest gebracht. Ich habe ein Video gemacht, in dem eine verärgerte Hornisse den Wespen, die im selben Marmeladenglas waren, die Flügel und die Fühler abgezwackt hat. Ich glaube, das ich das posten werde. Vor fünf Jahren kam hier mal ein Bär vorbei und hat die Bienenkästen vom Pascha auseinandergenommen und sich am Inhalt gelabt. Der russische Bär….. Irgendwann war diesem das Geschepper der Töpfe am sicheren Fenster wohl zu blöd und er trollte sich. Ob das Geschepper der euch beherrschenden Eliten jedoch ausreicht, den Russen zurückzudrängen, das bezweifle ich. Gruß aus der Taiga

  2. Zitat aus M. Sailers Text:

    „Zugleich ist es ein wichtiger Faktor totalitärer Regimes, zu demonstrieren, daß man die Realität nicht nur derart umfassend beherrscht, daß man sie in ihr Gegenteil umdeuten kann, …“

    Ich ging heute mal wieder Spazieren und sah ein neues komplett in Pink gestaltetes Großplakat auf einer von diesen Plakatwänden, die zur Zeit auch für Wahlwerbung mit Groß-Portraits von Politikern genutzt werden.

    Hier war es aber keine Wahlwerbung, sondern es war der Artikel 5 des Grundgesetzes im Wortlaut abgedruckt.

    „Jeder hat das Recht … eine Zensur findet nicht statt“

    Darunter steht als Kommentar der Spruch:

    „Da kannste sagen, was du willst. Herzlichen Glückwunsch liebes Grundgesetzt“.

    Das interessante hieran ist, dass der Urheber / Verfasser dieser Botschaft ausgerechnet die sogenannte „Landesmedienanstalt“ ist. Also diejenige Organisation, die nun bei Online-Medien die „Einhaltung journalistischer Standards“ überwacht und gegebenenfalls Bußgelder androhen kann.

    Siehe auch:

    https://multipolar-magazin.de/artikel/landesmedienanstalten

    Wenn es auch vielleicht noch nicht eine totalitäre Umdeutung ist, so hat es für mich doch bereits einen bedrohlichen Unterton.

    1. Mit „unabhängig“ ist in solchen Fällen ja immer nur unabhängig von Wohl und Wille des Volkes gemeint. Es gehört zum verkommenen Charakter der Herrscher und ihrer Handlanger, die Beherrschten zu verhöhnen und so stellt man halt solche Plakate auf.

  3. Hab den Auftrag („….Deklamationsblubberlutsch!“) mal wortgetreu an ChatGPT weitergegeben. Das Ergebnis klingt immer noch seriöser als das Original:


    Ach, liebe Freunde, in diesen wundersamen Zeiten der Veränderungen, die wie zarte Schneeflöckchen auf die Seele rieseln, fühlen wir uns wie in einem sanften Wintertraum, umhüllt von einer Decke aus wattiger Geborgenheit. Es ist eine Zeitenwende, ein sanfter, doch unaufhaltsamer Wandel, der uns alle wie im Reigen tanzen lässt, beschwingt und leichtfüßig wie die Klänge eines unvergessenen Schlagers aus den frühen siebziger Jahren. Denken wir nur an den goldenen Glanz von Howard Carpendale, wenn er von süßer, unbeschwerter Liebe sang, oder an den charismatischen Charme von Rex Gildo, der die Herzen im Sturm eroberte.

    Ja, meine Lieben, so wie damals die Melodien und Refrains unser Herz erfüllten und unsere Seelen in sanfter Harmonie vibrieren ließen, so durchströmt uns heute die Hoffnung auf eine strahlende Zukunft. Eine Zukunft, in der wir in Eintracht und Frieden zusammenleben, die Unterschiede der Vergangenheit hinter uns lassen und uns im sanften Licht einer neuen Ära sonnen.

    Es ist ein Erwachen, ein zarter Kuss des Morgens, der uns leise zuflüstert, dass alles möglich ist. Wir lassen uns tragen von diesem Gefühl, wie Blätter im Wind, leicht und beschwingt, während wir den Herausforderungen der Zeit mit einem Lächeln entgegensehen. Und während wir auf dieser Reise des Wandels sind, erinnern wir uns an die Worte jener Lieder, die uns so viel bedeutet haben. Lieder, die von Liebe, Hoffnung und dem unbezwingbaren Glauben an das Gute in der Welt erzählen.

    Oh, wie schön ist diese Zeitenwende, wie ein frisch gefallener Schnee, der die Welt in eine stille, friedvolle Landschaft verwandelt, in der wir alle wie Kinder über die Felder laufen, Schneebälle werfen und Schneemänner bauen. In diesem Geiste der unbeschwerten Freude und des harmonischen Miteinanders gehen wir voran, Hand in Hand, in eine strahlende Zukunft, die uns mit jedem Tag mehr an das erinnert, was wirklich zählt: Liebe, Frieden und die unendliche Möglichkeit, das Leben in seiner schönsten Form zu erleben.

    So lasst uns gemeinsam träumen, singen und tanzen, liebe Freunde, denn die Zeitenwende ist hier, und sie bringt uns all die wundersamen, zauberhaften Momente, die wir uns erträumt haben. In diesem Sinne: Hossa, hossa, wir sind auf dem Weg, und nichts kann uns aufhalten!

    Weißte Bescheid.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Michael Sailers Blog

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen