(periphere Notate): Hitzequatsch im Springbrunnen (und Hubsi!)

Eine Politikerin, die vor nicht langer Zeit Menschen aufgrund biologisch-medizinischer Merkmale vom öffentlichen Leben ausschließen, am liebsten einsperren und einer gentechnischen Zwangsbehandlung unterziehen wollte, „zeigt sich“ auf Kommando der Staatsmedien „entsetzt“ über jahrezehntealte, reichlich blödsinnige Kinderscherze, die eine Zeitung einem Minister unterzuschieben versucht, der sich dieser Behandlung längere Zeit widersetzte. Kann man lustig finden, muß man aber nicht.

Erfreulich ist andererseits, daß man das Gesicht dieser Politikerin nicht sehen muß, wenn man nicht unbedingt will (außer hier, selber schuld): Die Plakate, mit denen ihre Partei auch unser ganzes Viertel vollkleben läßt, werden zuverlässig unmittelbar nach Anbringung wieder heruntergerissen. Es gibt offenbar doch noch einige Menschen mit Gedächtnis und Feingefühl.

Bei Skandalen wie dem um „Aiwangers antisemitisches Flugblatt“ (das neueren Meldungen zufolge nicht von Hubert, sondern von einem anderen Aiwanger stammen soll und zudem strenggenommen weder antisemitisch noch ein Flugblatt ist) fragt man sich wie immer, was damit erreicht und was damit vertuscht werden soll. Daß es darum geht, Aiwanger aus der Regierung und möglichst dem gesamten Politbetrieb zu kicken und seine Partei durch die AfD (oder wen auch immer) zu verdrängen, wäre eine Theorie. Daß die zuletzt aufgeflogenen Beweise, daß Olaf Scholz bezüglich seiner Verstrickung ins Mafiamilieu mal wieder gelogen hat, übertönt und aus der Aufmerksamkeit verdrängt werden soll, darf als wahrscheinlich gelten. Von Regalen voller weiterer Sauereien zu schweigen.

Wie groß und drängend die Notwendigkeit ist, letzteres (und einiges mehr) durch das aufgebauschte Kasperltheater unter die Bodendielen zu kehren, zeigt der Umfang der Kampagne: Die „Süddeutsche Zeitung“ trumpfte mit einer fast kompletten Titelseite samt übergroßer Schlagzeile und einer ganzen Seite drei auf. Der riesige Bleibandwurm besteht allerdings so gut wie ausschließlich aus unbewiesenen Behauptungen, wolkigem Geraune und manipulativ-suggestiven Fragen der Sorte „Ist dieses Flugblatt wirklich die Linie vom Gestern ins Heute, von Mallersdorf nach Erding?“, „Nach Erding haben alle [sic!] gefragt, ob sich da einer radikalisiert, einer wegtreibt, nach rechts?“ und „Die Frage ist jetzt natürlich, was das Flugblatt mit der bayerischen Regierung macht“.

„Was macht das mit dir?“ und anderen Befindlichkeitenquatsch überlasse ich gerne denen, die alles mit sich machen und sich hinterher befragen lassen, was es mit einem macht, alles mit einem machen zu lassen. Ich finde die offenbar intendierte, juvenil provokative „Ironie“ des Aiwanger-Zettels übel mißraten und das ganze Ding extrem blödsinnig. Damit ist mein Interesse an derlei Altquatsch und seiner Instrumentalisierung aber auch schon wieder erloschen.

Hinzugefügt sei, daß ich als Redakteur einer Schülerzeitung Ende der siebziger Jahre mehrere Texte veröffentlicht habe, deren Inhalt und Ausrichtung rechtsextrem war oder zumindest so verstanden werden konnte. Das galt damals als Meinungsfreiheit und war mir schon deshalb wichtig, weil es mir Gelegenheit gab, in zugegeben flammender Widerrede entsprechend deutlich zu antworten. Und nein, ich werde den Autor nicht verpfeifen; das zumindest sehe ich ebenso wie Hubert Aiwanger. Aber ich bin ja inzwischen auch als „rechts“ entlarvt.

Ich war übrigens an derselben Schule wie Anton Hofreiter. Mal schauen, was ich da noch so finde, hä hä hä (hoffentlich nichts, vor diesem Kerl graut mir schon genug).

Die SPD-Chefin Esken möchte (schon wieder übrigens) Aiwanger für den Schmarrn in „Sippenhaft“ nehmen. Oder nein, möchte sie vielleicht nicht; das hat eventuell nur der Propagandakanal „N-TV“ behauptet, bevor den Typen dort jemand stecken konnte, was der Begriff „Sippenhaft“ bedeutet und wo er herkommt. Jetzt „verstärkt“ Frau Esken nur noch „Druck“, wahrscheinlich stündlich. Gähn.

Das menschenverachtende Gebrüll der „Grünen“-Chefin Schulze ist übrigens nicht ganz so lang her wie das „Aiwanger-Pamphlet“. Wollen wir wetten, welchen der beiden Fälle Staatsfunk und Propaganda mit keinem Wörtchen „aufgreifen“ werden und wer von den beiden bald „nicht mehr zu halten“ sein werden könnte?

Die Stadt Augsburg läßt neuerdings Trinkwasserflaschen an Obdachlose verteilen, die diese an öffentlichen Brunnen befüllen dürfen. Das ist nett. Hintergrund (oder Grund) der Maßnahme ist, daß durch die asoziale Politik der deutschen Herrscher immer mehr Menschen obdachlos werden und aufgrund des Rückbaus öffentlicher Brunnen, Tröpferlbäder und Toiletten keinerlei Zugang zu Wasser mehr haben. Oh! Nein, sorry! Hintergrund der Maßnahme ist selbstverständlich der „Klimawandel“! Der nämlich „sorgt“ dafür, daß es immer wärmer wird und man deswegen immer mehr Wasser braucht.

Man glaubt es nicht, aber das ist „das Niveau“. Fragen Sie die reich geborene Sendlinger, Bogenhausener, Haidhausener, Thalkirchener Oberschicht! Die wissen das, weil sie täglich Ihre Staatsmedien vollschreiben und vollquatschen, obwohl sie die Leute, die jetzt Wasser von Springbrunnen in ihre Fläschchen abschöpfen sollen, um sich die Zähne zu putzen, noch nie gesehen haben.

Die haben aber Angst. Angst, daß sie in zwei, drei Jahren selbst an so einem Springbrunnen stehen und Wasser brauchen. Vielleicht springt der Brunnen dann aber gar nicht mehr, und wie soll man denn bitte leben, wenn der „Basic“ weg ist und der „Fertigback“ und die „Pizza sofort“ und Müllramschläden wie „Edeka“ und „Rewe“ und „Penny“, in die zum Beispiel jeden Tag fünf Millionen Ananas geliefert werden, die unreif geerntet wurden, deswegen ungenießbar sind und dann verfaulen, weshalb man halt doch wieder eine Fertigpizza aufbackt und sich nicht fragt, wie das irgendwann weitergeht.

Bei all meiner Neigung zum Pessimismus muß ich gestehen: Ich hätte nicht erwartet, daß die Betreiber des „Corona“-Verbrechens tatsächlich schon diesen Herbst die nächste Runde ihrer Kampagne einläuten. Schaut aber ganz so aus: Kaum war bekanntgeworden, daß die Profite der Panschklitsche Biontech „unerwartet“ eingebrochen sind, kam auch schon die Meldung von der „neuen Variante“ und die Ankündigung, im September „angepaßte“ „Impfstoffe“ auf den Markt zu drücken. Der mit seinem Hitzequatsch erbärmlich zerpluderte Nosferatu Lallerbach klopfte umgehend auf die Paniktrommel, das Propagandablättchen „Spiegel“ wühlte die schon in den letzten Runden restlos diskreditierte Isabella Eckerle aus der Müllhalde der durch Vergessenheit „rehabilitierten“ „Experten“ (Drosten ist offenbar noch zu heikel), und Joe Biden forderte derweil vom Kongreß zusätzliche Steuermillionen für „einen neuen Impfstoff, der nötig ist, der funktioniert“. Das wäre tatsächlich mal was Neues.

Bei all meinem Optimismus und bei aller impertinenten Idiotie dieser Kampagne muß ich zugeben: Ich kann mir vorstellen, daß sie – nicht die „Impfstoffe“, sondern die Kampagne – tatsächlich funktioniert. Und wenn’s nur deswegen wäre, weil ich Anfang 2020 so sehr überzeugt war, daß man mit so etwas niemals durchkommt. Das höre ich nun auch von jedem, der sich im privaten Kreis dazu äußert: „Damit kommen die niemals durch, da macht keiner mehr mit!“ Ich weiß nicht recht. Mir will scheinen, da draußen seien noch genügend Leute, die das tun werden. Die zum Beispiel die Sache mit den Masken bis heute nicht begriffen haben und auch von sonstigen Fakten nach wie vor nichts wissen und hören wollen.

Zudem ist es vielleicht auch ein bisserl unvorsichtig, davon auszugehen, daß die nächste Kampagne an die letzte anknüpft oder ihr auch nur ähnelt. Möglicherweise haben auch „die“ dazugelernt, es gibt dafür Indizien (vgl. Schweine-, Vogel- und andere Grippen). Und das Gedächtnis ist gnädig: Ein umfassendes Verzeichnis sämtlicher Lügen von Spahn, Wieler, Lallerbach, Drosten und all den vielen anderen steht bis heute aus, wird sich so bald nicht kompilieren lassen; und selbst wenn: werden es die, die es lesen sollten, nicht mal mit der Beißzange anfassen. Die Schnipsel aus dem Internet zusammenzutragen dürfte sich angesichts der anstehenden Löschung von allem und jedem, das nicht der WHO-„Wahrheit“ entspricht, demnächst auch erübrigen.

Was ansonsten in diesem und über diesen Bereich („Pandemien“) hinaus die „Wahrheit“ ist und folglich öffentlich ausgesprochen und geschrieben werden darf, ohne sofort gelöscht, gestrichen oder bestraft zu werden, entscheidet seit letzten Freitag eine „Kommission“, deren Führerin nachweisbar eine kriminelle, gewohnheitsmäßige Lügnerin ist. Kann man auch lustig finden. Wenn man mag.

„Der Weg von Harald Schmidt“, dichtet das strunznotorische Propagandaportal „T-Online“ („Nachrichten für Deutschland“) in unnachahmlicher Sprachverweigerung, „begann irgendwann ins Rechte abzudriften. Eine Spurensuche in seine [sic!] Vergangenheit zeigt, wo der Komiker falsch abbog. Immer wieder fiel er mit umstrittenen Äußerungen“ bla bla bla. Es lohnt sich sicher nicht mehr, darauf hinzuweisen, daß es vor allem Hetzpropagandisten wie „T-Online“ sind, die alle möglichen „Äußerungen“ (wie) manisch „umstreiten“ und skandalisieren, um Personen zu schädigen und Haß zu schüren.

Das geht auch ohne „Äußerungen“, übrigens. Neuerdings gibt es „Wirbel um Foto“: Auf einem solchen war Herr Schmidt mit „Populisten“ zu sehen, nein: er „posierte“. Bei den „Populisten“ (die früher mal anders hießen, lassen wir das aus Geschmacksgründen) handelt es sich um Matthias Matussek und Hans-Georg Maaßen. Um Gottes Willen! Da „zeigt“ sich selbstverständlich „Ex-Schützling“ (den Namen kann ich mir nicht merken) „entsetzt“. Und das auch noch: „So fand Schmidt im Mai beinahe [sic!] anerkennende Wort für Altkanzler Gerhard Schröder, der sich mit seiner unverbrüchlichen Treue zu Kremlchef Putin ins politische und gesellschaftliche Abseits begeben hat.“

Es ist Sonntagabend; in meiner derzeitigen Stimmung vermute ich gnädig, daß es sich bei all dem um Versuche von Satiren handelt. Nicht so scheiße wie die vom Hubsi seinem Bruder, aber leider ebensowenig „lustig“. (Und ein kleiner Nachsatz: Nein, ins „gesellschaftliche Abseits“ „begibt“ man sich nicht, dorthin wird man geschoben. Und zwar von – sorry – faschistischen Eiferern, die bestimmen, was ein „gesellschaftliches Abseits“ ist und wer da hineingehört. Und beim Gedanken an solche Figuren und ihr unheilvolles, wiedergängerisches Treiben wird mir schlecht, worüber ich eigentlich ganz froh bin.)

(Und ich bitte um Nachsicht dafür, daß ich so einen Dreck nicht verlinke. Man findet ihn ja leicht, wenn es durchaus sein muß.)

20 Antworten auf „(periphere Notate): Hitzequatsch im Springbrunnen (und Hubsi!)“

  1. ich habe mir jetzt in aller Herrgottsfrühe das obere Video angeschaut. Das war wohl ein Fehler, denn der Tag ist jetzt versaut – durch dieses erstaunliche Geschöpf, welches da zu sehen und zu hören ist. Das könnte eine Reinkarnation von Heinrich Himmler sein, mir kam da beim Anhören spontan die vor etwa 80 Jahren gehaltene Posener Rede dieses 78 Jahren verstorbenen Geflügelzüchters(sic!) in den Sinn.
    Da wäre auch noch Zeit gewesen, sich vielfach als Geflügel, Schwein und so weiter zu inkarnieren, um sich richtig aufladen zu können. Jetzt als Grünenmitglied*In…
    Doch vor einem Kaffee(Lavazza oro) mache ich hinfüro keine Links mehr auf, das ist meine Lehre.
    Impfgegner, Putinversteher, Russlandfreunde, CO2-Ignoranten, Homöopathen, Hebammen, Naturheilkundler etc…. Bartholomäusnacht war schon lange nicht mehr. Obacht.
    Russlandhasser überwintern in Dunkelheit mit kaltem Hintern. Gruß aus der Taiga.

    1. Lieber Herr Burger, zeigt das Video wirklich Skrupellosigkeit, Bosheit, Perversität? Man kann das gar nicht ausschließen. Aber vor allem ist da eine Menge Ignoranz, Überheblichkeit und eine gigantische, unermessliche, unheilbare Dummheit!!!! In strategischen Positionen gibt es unzählige Menschen wie sie. Sie sind mehr oder weniger junge und ziemlich ungebildete Akademiker, die sich sehr intensiv und ernsthaft mit Banalitäten beschäftigen. Sie fühlen sich sehr sicher, haben keinen Schatten von Selbstzweifel, wissen nicht, was Selbstkritik ist, sind übermütig und glauben sehr schlau und originell zu sein, wenn sie die abstrusesten „Lehren“ von bestimmten „Autoritäten“ (eigentlich nur erbärmliche Sophismen) wörtlich wiederholen. Sie verstehen nicht viel, aber intuitiv wissen sie, dass sklavische Treue zum spießigen „Establishment“, das oft als revolutionäre Avantgarde verkauft wird, die erste Voraussetzung ist, um Karriere zu machen. Widerspruch, Inkonsequenz und Unbeständigkeit sind ihr Zuhause. Als nützliche Idioten sind sie Diener der wirklich Mächtigen. Diese sind das große Problem. Leute wie die junge Frau im Landtag sind nur Marionetten. Liebe Grüße aus dem nassen und grauen Schwabing!

      1. lieber Herr Messerschmidt, vornehmlich erspüre ich diesen „missionarischen Eifer“
        der sich deckungsgleich durch Himmlers Posener Rede wie durch das empathiefreie Geschwalle dieses grünen, von Geburt aus unbezipfelten, Geschöpfes, zieht. Ich bin in extrem frommen protestantischen Kreisen großgeworden und habe Übung im Aufspüren von „Züchtigung“ „Am Wesen genesen“ etc…. bei derlei Verkündigungen wie von diesem grünen unbezipfelten Geschöpf schwingt eine ins sexuelle hinüberneigende Lust am Strafen mit. Strafend verkündigen dürfen, obenrum mit bigottem Seufzen und unten tropfts raus. Herzliche Grüße aus der bunten, altweibersommereingefärbten Taiga

  2. Ich habe mir das Video auch angetan. Was für ein dummes Mädchen. Sie trägt voller Leidenschaft vor und hat doch leider kein Hintergrundwissen, um das was sie sagt, überhaupt beurteilen zu können.
    Ich bin dafür, dass nur noch Menschen ab 50 in Land- und Bundestage gewählt werden dürfen. Denn schlau schnacken können alle, verstehn aber nur mit einer gewissen Lebenserfahrung.

    Und ich bin für eine Frauenquote dort. Denn mehr als 10% Xanthippen richten einfach zu viele Schaden an.

    1. Aus historischer Erfahrung dürfen wir schließen, daß sehr „jugendliche“ Regimes gerne Besonnenheit, Rücksicht und Kompromißfähigkeit vermissen lassen und zum Fanatismus neigen … aber das ist nur ein Argument. Auch das Alter ist keine Garantie für Weisheit, wie wir ebenfalls aus historischer Erfahrung wissen (siehe das derzeitige „Personal“).
      Statt einer Frauenquote wäre ich – falls man sich der Beobachtung anschließen möchte – für eine Xanthippenquote. Die treten, man glaubt es nicht, bei weitem nicht nur weiblichen Geschlechts auf … (aber jetzt bitte keine „Gender“-Debatte!)

      1. Das mit den weißen Pferden wird schwierig: es gibt verdammt wenig Palominos oder Trakehnerchen im Parlament.

        Und braune Kaltblüter oder lederbehoste Rappen sind auch keine echte Alternative.

  3. Zu T-Online:

    Die gehören zum Ströer-Konzern, der auch die innerstädtischen Plakat-Wände betreibt.

    Meine private Verschwörungstheorie: Die leben in Symbiose mit der Bundesregierung, welche gerade in letzter Zeit viele Plakatkampagnen, z.B. zu „Long-Covid“ geschaltet hat.

    War die martialische Bundeswehr Werbung nicht auch auf diesen Plakatwänden zu sehen?

  4. Entscheidend ist doch, dass Helmut, dessen Bruder Hubert die betreffenden Flugblätter lediglich in seiner Tasche trug, damit sie dort, in der Tasche, keinen Schaden anrichten konnten, durch diesen Text, an dem sein Bruder Hubert zweifellos nicht mitwirkte, seine Kränkung durchs Sitzenbleiben verarbeiten wollte. Denn so ist das in Deutschland: Am eigenen Versagen sind stets die Juden schuld.

    1. Wenn man das auf diese Weise psychologisch auslegen wollte, müßte man allerdings sagen: „So ist das in Deutschland: Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt und deswegen grollt, wird man zum Völkermörder.“ Weil es um Juden in dem Geschreibsel ja nicht geht. Auch so wär das aber vielleicht rein fachlich ein bisserl grob geschnitzt.

        1. Von wem auch immer das „Jugendwerk“ ist – die These läßt sich ja leicht widerlegen: Wo, an welcher Stelle, in welchem Sinne geht es um Juden?

          1. Das durch, so scheint es, die aiwangersche Clanintelligenz entstandene Textchen erwähnt Juden sehr wohl, und zwar die ermordeten. Indem behauptet wird, diese Morde taugten für Witzchen, verhöhnt es die Opfer, was, wie ich mir habe sagen lassen, auf der Schulhöfen der BRD in den 1980er Jahren eine nicht ganz ungewöhnliche Art der Vergangenheitsbewältigung gewesen sein soll. Blut war auch damals dicker als Wasser und dem Opa, der erzählte, man habe doch von allem nichts gewusst, glaubte man mehr als dem sozialdemokratischen Lehrer. Dass sich einer von denen nun am emporgekraxelten Ex-Schüler rächt, finde wiederum ich komisch.

  5. Finde die Bezüge auf die Himmler Rede (ja, die Schockwirkung solcher Vergleiche stellen sich aeltere Semester immer noch Grosz vor) hier ziemlich daneben. Gestrig. Halb bis 3/4 bis ganz erledigt. Und Leidig (höre man sich die M. Zapatka Lesung des angezogenen HH Rede vom 4.10.43 doch zum Vgl. an. Vor soundsoviel SS Fuehrern. Kein Noch so Doitsches Maedel dabei oder gar entfernt ermächtigt, dem Heinrich vergl. bar große Töne zu spucken)

    Leuteln, hier haben wir es heut in der Zeit nach 1945 mit Auch u. A. Gruenen Befuerwortern eines (wie auch immer voelkerrechtswidrigen oder – aber hallo – gemäßen) H-Bomben-Krieges zu tun, den diese, Maennlein, wie Weiblein, im Zuge ihres imperialistischen Sieg ! NAHTOD Grenzenlos Projekts (der Intensive Wunsch der Frein Welt Bevölkrung von A-Z Jung & Alt LGB+ dortnaus) für die regelbasierte Ordnung der, jawoll, Weißen ++++ Welt Ordnung in Kauf zu nehmen bereit sind, offensichtlichst.

    (Und Rrussen Töten ist an sich und selbstverständlich ein Gutes Ding, verlauteten Haley, Graham tutti quanti aus U. S., im Vertrauen auf Zuspruch im US Publikum u. darüber hinaus (!) Das muß man sich mal vorstellen)

    (Und der Russe, der Russ. Präsident, weiland wollt Auch er sich dem Westen An Dienen , Biedern, z. B. offensiv unmittelbar nach 9/11/2001, eifrig liebedienernd, jetzt um Verständnis werbend für soundsoviel tausend Tote im Zuge der Vollstreckung des rechtmässigen Anliegens der Russ. Selbstbehauptung. Man kann sich denken, was die Antwort drauf ist. Hohngelächter.)

  6. Wer was macht, der scheißt. „Durch die Fensterrosette strömt das Licht“, im Offenbacher Dom, höre ich im D-Funk, vom Domkapitular. Mitte der Nullerjahre schrieb ich in den Kommentarbereich irgendeines Kackblogs der Taz, dass ich nicht mit irgendwelchen Vollidioten, die diesen ganzen Arbeitszwang für Umme ermöglichten, auf die Straße gegen das Faschopack gehen würde.
    Schrieb mir jemand zurück, „Na dann geh‘ doch rüber zum Schwarzen Block!“ Lol
    Insofern geht mir deswegen auch die Causa Aiwanger am Arsch vorbei. Wer von diesen CSU-Hohlbirnen war denn nicht irgendwo im Studentenleben mit stolzdeutschem Haudrauf-Pfeifengewichs verbandelt?
    Christen mögen die Vergebung; Rattenlinie, Xaver Naidoo, gelbe Gewerkschaften, Aiwanger. Lasst uns beten.

    1. P.S.:
      Diesen Verbrechern Agenda 2010 zu vergeben, scheint mir beinahe einfach, angesichts dessen, daß es im restlichen hochentwickelten Westen kaum weniger glimpflich abging und -geht, (Kanada könnte Schweden sein 😉 und sieht man sich nur an, daß aus den meisten Deutschen halt keine Menschen geworden sind. (Hacks)
      Zwänge man sie zur Wahl, ginge die Hälfte gleich wieder mit Bockwurst nach Hause, ohne das so höchstwichtige Kreuz zu machen.
      Um 1934 war es allerdings schwerer, sich treu zu bleiben. Die Nazis hatten, nach dem Tod Hindenburgs, zur Wahl Hitlers zum Reichs-Präsidenten sowie -Kanzlers, proforma alles reichsweite Schafvieh an die Urnen abkommandiert. Vor allem die Kommunisten auf Dörfern mussten aufpassen, daß ihnen keine SA-Spakken über die Schulter linsten, und gezinkt waren die meisten Wahlzettel sowieso.
      Nur dort, wo die Sozis und Kommis noch Schnitte hatten, im Wedding zum Beispiel (es gibt auch Berichte über kommunistische Mehrheiten in sächsischen Städten), konnte man einigermaßen sicher sein, nicht gleich in ein KL einzufahren; da Wahlzettel nicht markiert waren, bzw. kein brauner Wirsing einschüchterte.
      (Kann man nachlesen in den Sopade-Berichten der Jahre 1934-40.)
      Die Blockwarte klingelten bei den Säumigen. Wer nicht gerade im Arsch eines Bonzen steckte, mußte fröhlich zur Wahl antanzen.
      Antifa zu sein war damals also bockeschwer, beinahe mythic. Wollte ich nur hinzufügen.
      Liebe Grüße

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Michael Sailers Blog

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen