(periphere Notate): „Let’s declare a Pandemic Schuldzuweisung!“

Man sieht nicht gerne Dinge bröckeln. Wem schon mal vor einem Haus ein Stück Fenstersims vor die Füße gefallen ist, der hat eine Ahnung von einer menschlichen Urangst: Irgendwann fällt, klappt und bröselt alles zusammen, und dann bin nicht nur ich weg (zu Staub zerfallen), sondern auch der Ewigkeitswunsch, der manchen durch die Existenz trägt. Ähnlich geht es momentan offenbar (endlich! möchte man seufzen und tut es lieber nicht) den Coronisten und ihrem Häuptling Nosferatu Lallerbach.

Der verkündete neulich, daß die von ihm getroffenen beziehungsweise angefeuerten monate- und jahrelangen Zwangsfoltermaßnahmen gegen Kleinkinder „nicht nötig“ gewesen seien, „rückwirkend“ (als könnte sein Geplapper „zurückwirken“) „bewertet“ (als gäbe es hierfür einen Wert). Allein das ist dreist genug, schließlich wußte man das schon vor seiner entsprechenden Panikkampagne und hat oft genug versucht, es gegen diese Kampagne zumindest hörbar zu machen, vergeblich. Nun will er also „neue Erkenntnisse“ („die Studien“) vorliegen haben, die das bestätigen, was er zweieinhalb Jahre lang nicht wahrhaben wollte und was noch radikalere Wahnsinnige bis zum bitteren Ende leugnen werden.

Schlimm genug, aber gut: Jeder kann sich mal irren, jeder kann mal blöd oder ein Hornochse sein, und jedem kann es passieren, daß er im Wahn ein Verbrechen gegen die Menschheit begeht. Normalerweise wird das halt dann geahndet; die Opfer erhalten durch die Bestrafung des Täters (ob Depp, Hornochse oder wahnkriminell) – archaischem oder bürgerlichem Rechtsempfinden zufolge – eine Art Genugtuung, und der Täter selbst hat seit Abschaffung der bestialischen Todesstrafe (zumindest in zivilisierten Ländern) Gelegenheit, zu bereuen und sich zu bessern. Alles ein alter Hut, den jeder kennt; dazu muß man weder Radbruch lesen noch Geschichtsphilosoph werden. Man kann darüber auch streiten, wenn man sich zunächst mal geeinigt hat, daß es im allgemeinen so ist und so verstanden wird.

Anders bei und laut Lallerbach: Von „Schuldzuweisungen“, läßt er wissen, halte er nichts. Das ist auf verquere Weise fast cool. Man stelle sich einen vor, der durch sture Dummheit, fanatische Blödheit, verbohrte Unbelehrbarkeit und besessene Korruptheit den Tod tausender Menschen und das Unglück von Millionen mindestens mitverschuldet (und dabei unablässig gegen „Verweigerer“ und „Ungeimpfte“ gehetzt und diesen die Schuld an allem Unglück der Welt zugewiesen) hat und sich dann, wenn er vor Gericht steht, mal so locker sagt, er halte nichts von „Schuldzuweisungen“. Jedem beliebigen Ladendieb wird jeder normale Richter klarmachen, daß es ihm und der Allgemeinheit ziemlich scheißegal ist, was oder wie viel so ein Angeklagter von „Schuldzuweisungen“ „hält“. Die Gefängnisse der Welt sind – was immer man wiederum davon hält – voll mit Menschen, die wenig von „Schuldzuweisungen“ halten. Ist ja ihr gutes Recht. Jeder darf halten, was und wovon er mag.

Aber was wird aus der sogenannten menschlichen oder bürgerlichen oder überhaupt einer Gesellschaft, wenn man die Bestrafung von Verbrechern davon abhängig macht, was sie von „Schuldzuweisungen“ „halten“?

Simple Antwort: die von den Tätern erwünschte „Post-Corona-Gesellschaft“ wird daraus. Sie können sich auf eine gewisse Gewohnheit hinausreden: Was hat man zum Beispiel dem Strauß nicht alles angekreidet, und was ist daraus geworden? Aus dem fiesen Burschen ein korrupter Multimillionär, so lautet die Antwort, von dessen zusammengerafftem Raubgut noch Generationen von Nachkömmlingen ein kommodes, schuldzuweisungsfreies Leben im Geldadelsstand führen dürfen.

Das mag (historisch) richtig sein, aber es gibt vielleicht doch auch noch irgendwie Grenzen. Man kann jemandem, der Schlimmes getan hat, verzeihen. Man kann sich versöhnen. Man kann vergeben, vielleicht (!) sogar irgendwann vergessen, sich in Notwendigkeiten fügen und neue Möglichkeiten erkennen. Ich bin, das sage ich ganz ehrlich, kein Freund von Rache, ewiger Verdammnis, grimmiger Nachtragerei und ähnlichen, eher im finstere(re)n Heavy Metal als in guter Popmusik reflektierten Erscheinungen. Es gibt aber eben Grenzen. Das mag kleingeistig wirken, erbsenzählerisch und halt doch irgendwie nachtragend – aber wenn sich einer, der einer ganzen Reihe von Menschen auch aus meinem engeren und weiteren Umfeld größten Schaden (bis hin zu dauerhafter Krankheit und Tod) zugefügt hat, vor die Öffentlichkeit stellt und schnarrt, er „halte“ nichts von „Schuldzuweisungen“, dann hätte ich doch gern mal ein paar Instrumente zur peinlichen Traktur zur Hand, um ihm seinen Hochmut auszutreiben und ihm wenigstens eine Spur Demut und Reue einzubleuen. Und bin ganz froh, daß ich sie nicht zur Hand habe.

Es geht ja auch gleich weiter: Kaum hat er die Kinder, die er für ihr ganzes Leben verletzt und geschädigt hat, nicht mal um Verzeihung oder etwas ähnliches gebeten (weil er davon wahrscheinlich auch nichts „hält“), schon bricht ihm wieder die Gemeinheit durch die glasierte Fassade und kommt er mit den nächsten Ankündigungen von „Kontaktreduktion“ und ähnlichem Blödsinn daher, weil ja „die Pandemie nicht vorbei“ sei.

Da bleibt nur noch Galgenhumor in Form einer RKI-Definition:

„Pandemie (engl.: pandemic): Eine neu, aber zeitlich begrenzt in Erscheinung tretende, weltweite starke Ausbreitung einer Infektionskrankheit mit hohen Erkrankungszahlen und i. d. R. auch mit schweren Krankheitsverläufen.“

Weil das RKI nun mal immer noch nicht als kriminelle Vereinigung, sondern als eine Art „Behörde“ gilt, die Lallerbach untersteht, übersetzen und definieren wir wie folgt:

„neu“ = seit Menschengedenken bekannt, aber mittels Propaganda als „neuartig“ aufgehübscht
„zeitlich begrenzt“ = auf etwa hundert oder tausend Jahre, zunächst in akribisch gezählten „Wellen“, dann in irrwitzig benannten „Varianten“ (vgl. „Höllenhund“)
„in Erscheinung tretend“ = da nicht sichtbar und spürbar: nur durch „Tests“ und hysterisierende Medienkampagnen
„stark“ = vgl. „neu“ und „in Erscheinung tretend“: nur dort, wo das jemanden interessiert und wo jemand „testet“
„hohe Erkrankungszahlen“ = vgl. „in Erscheinung tretend“
„mit schweren Krankheitsverläufen“ = solche lassen sich zunächst durch entspr. Fehlbehandlungen herbeiführen, später einfach behaupten

Daß „die Pandemie nicht vorbei“ sei, das sei ihm geschenkt. Was es nie gab, das kann nicht vergehen, wenn es mal behauptet wurde. Am Loch Ness sitzen heute noch Gläubige und warten auf das Erscheinen der buckligen Seeschlange. Es gibt auch noch und immer wieder genug Leute, die die Erde für eine Scheibe halten und „glauben“, der Führer lebe glücklich und zufrieden in Chile und eines Tages werde ihn eines der Nazi-UFOs in der Antarktis wieder in Deutschland einschweben lassen. Dem Wahn ist nie mit Argumenten, sondern nur demoskopisch beizukommen: wenn eine Mehrheit vom Glauben abfällt, macht es (hoffentlich) irgendwann „Puff!“, und der Spuk ist vorbei.

Das kann aber dauern. Derweil sitzen „wir“ auf Milliarden unnützer „Impfdosen“, die zwei Wahnsinnige bestellt und die wir bezahlt haben (oder irgendwann bezahlen müssen – bis jetzt sind das ja nur Schulden). Der eine davon läßt jetzt ein Buch drucken, in dem er fordert, ihm zu „verzeihen“, der andere will von „Schuldzuweisungen“ nichts wissen. Bezahlen können den Schlamassel höchstwahrscheinlich beide nicht. Das könnten nur die, die den ganzen Zaster abgesahnt haben, und die werden sich nicht äußern, weil sie niemandem Rechenschaft schuldig sind.

Übrigens – und das darf keinesfalls als „Verharmlosung“ verstanden werden – steht Lallerbach mit seinem Versuch, sich zu exculpieren, keineswegs allein. Auch in den verbündeten Staaten der Anti-Corona-Alliierten werden immer häufiger Forderungen nach einer „Pandemie-Amnestie“ laut. Das US-Magazin „Atlantic“ (s. o.) etwa meint: „Wir müssen einander vergeben für das, was wir taten und sagten, während wir in Sachen Sachen COVID im Dunkeln tappten.“

Nein, müssen wir nicht. Nein, dürfen wir nicht. Wir sind nicht im Dunkeln getappt, das wart nur ihr in eurer vernagelten Ignoranz und Hysterie. Was wir … nein, ich sage jetzt mal: Was ich in dieser Zeit gesagt und getan habe, das kann ich verantworten. Das muß mir niemand vergeben, weil es niemandem geschadet hat. Was ihr gesagt und getan habt, müßt ihr selber verantworten. Vergeben können euch das höchstens eure Opfer. Und ob sie dazu bereit sind, das dürfen und müssen sie gefälligst selbst entscheiden. Vielleicht haltet ihr einfach mal eine zeitlang euer d***** M***, das wäre ein guter Anfang einer Aufarbeitung. Vielleicht läßt sich der eine oder andere Schaden sogar noch vermeiden.

Bös und Brösel: Das „Böse“, das Rechtsextremisten und Nazis mit finsterer Miene und verzweifeltem Pathos heraufbeschwören, seit es sie gibt, wird immer böser, je weiter die eigenen Felle wegschwimmen, je tiefer die eigenen Beine im Blutsumpf stecken und  je zahlreicher die Ratten das sinkende Schiff verlassen, um sich zu den vernünftigerweise im Hafen Zurückgebliebenen zu gesellen. Das „Gute“ wiederum wird dann zur Furie und trachtet alles zu vernichten, auch sich selbst, weil die Welt es nicht verdient hat.

Das impertinente, penetrante Betonen der Putinschen „Atomdrohung“ (die es nie gab, im Gegensatz zur US-Drohung mit dem „Einsatz“ von Atomwaffen) paßt in dieses Muster. Es erinnert an den Schulhofschläger, der mit schwingenden Fäusten herumspringt und brüllt: „Schlag halt endlich zu! Sonst schlag ich zu!“

Es wird nichts anderes übrigbleiben als darauf zu hoffen, daß Rußland weiterhin genau das tut, was es angekündigt hat und ankündigt – so fürchterlich das ist. Und daß die USA sich nach dem üblichen Theater in die Einsicht fügen, daß sie bei ihrem Weltunterwerfungsversuch schon wieder zu hoch gepokert haben, und sich genauso verzupfen wie bei ihren letzten, allesamt verlorenen Eroberungskriegen (Vietnam, Afghanistan etc.). Es wäre der Welt zu wünschen, daß die dortige Bevölkerung dann auch endlich mal die wahnsinnige Kagan-Nuland-Clinton-Bande entmachtet (meinetwegen ohne „Schuldzuweisung“) und sich auf das besinnt, was sie mal so vorbildlich und liebenswert gemacht hat (oder hätte machen können).

Von der deutschen Propaganda wird derweil verkündet, der „Klimaschutz“ sei im Vaterland auf einem guten Weg, man müsse aber noch mehr „fossiles“ Zeug einschränken, also weniger Autos und so was. Alles gut, alles (abgesehen von dem ideologischen Hintergrundquark) nicht zu beanstanden. Allerdings ist in den reportierten Gutachten, Hinweisen, Ratgaben und Sachverständigungen keinerlei Rede von: Panzern, Haubitzen, Granaten, Bomben, zig Millionen Sprenladungen und sonstigen grausigen deutschen Erzeugnissen, die derzeit außerhalb des Vaterlands konsumiert werden, um Menschen zu töten, Landschaften zu verwüsten und nebenbei die Umwelt zu vernichten. Dem „Klima“ ist das wohl egal, das kann so was „unterscheiden“ und verzichtet auf ungehörige „Schuldzuweisungen“.

18 Antworten auf „(periphere Notate): „Let’s declare a Pandemic Schuldzuweisung!““

  1. SIND SIE VÖLLIG DURCHGEKNALLT IN IHRER KÜNSTLERISCHEN ISOLATION, Herr Sailer. Meinen Sie folgendes bezogen auf Lauterbach ernst? : Es stelle sich einen vor, der durch sture Dummheit, fanatische Blödheit, verbohrte Unbelehrbarkeit und besessene Korruptheit den Tod tausender Menschen und das Unglück von Millionen mindestens mitverschuldet (und dabei unablässig gegen „Verweigerer“ und „Ungeimpfte“ gehetzt und diesen die Schuld an allem Unglück der Welt zugewiesen) hat…
    Sie unheimlicher furchtbarer Racheengel!

    1. „Engel“ fände ich selbst dann (oder erst recht) übertrieben, wenn es von freundlichen Menschen käme. Und was ich von Rache halte, steht im Text.

  2. sehr geehrter Herr Sailer,
    damit Sie sehen, daß nicht jeder Norbert so ein Arschloch ist, möchte ich Sie als Norbert für Ihre klare Position und die Artikulation Ihrer Position loben. Sie sind ein aufrichtiger Mensch. Und solche Typen wie der Norbert 3, nebst Namensvettern…. das sind die Gespritzten. Gespritzt ist wie Parteiabzeichen. Solche Norberts hatten es gut unter Adolf

  3. Der fäulnismäulige Psychopath, welcher den Gesundheitsminister darzustellen auserkoren wurde, der ist nicht der eigentliche Feind.
    Sondern diejenigen, welche diese Kreatur als Gesundheitsminister installierten. Mein Trost als Esoteriker: Das Rad des Karma dreht sich, der Besatzung eines verfluchten Geisterschiffes gleich wechseln die ihre Inkarnationen zwischen massengehaltenem Tier (Schwein, Huhn, etc) und der Checkerkarriere, dem „Jetzt“, immer im Kreis. Und dieser Fluch währt so lange, bis der regierte und geknechtete und abgespritze Endzeitlemming aufhört, Fleisch aus Massentierhaltung zu fressen.
    Die Grünenchefin im Zeitwirbel: Sie ist(ißt) immer alles gleichzeitig..
    Und Sucharit Bhakti wird wegen Volksverhetzung angeklagt. Dieser schöne Mensch, dessen inneres Leuchten auch Nichtesoterikern auffallen könnte…..

  4. Lieber Michael Sailer, das mit der Rache ist mir auch aufgefallen und lustig finde ich, daß der böse 3. Norbert genau in diese Achillesverse gestochen hat, was vermuten lässt, daß beide – Michael wie Nobert3 – dieselbe gutlinke Herkunft, Sozialisierung, teilen: Daher auch der Reflex einem Norbert3 widersprechen zu müssen, man sei ja gar nicht rachsüchtig – was ja nicht durch widersprechen zu widerlegen wäre, sondern durch allzeit demjenigen die rechte Wange hinhalten, der einen zuvor schon auf die linke geschlagen hat.

    Das aber passiert hier im Blog keineswegs: Hohn und Spott, sich Lustigmachen, Karikieren, Nachäffen, dem Kaiser seine Nacktheit vorhalten und damit alle die blamieren, die glaubten applaudieren zu müssen, mitten ins Herz treffende „Schlagworte“ konsequent einsetzen (Nosferatu Lallermann, jetzt nur noch Lallermann, das ist Branding von der feinsten Sorte), Fans wie Gegner mit frappierender Bildung konsternieren – das alles sind Waffen, die auch der Ohnmächtige, so sie ihm als GABE zu Gebote stehen, einsetzen kann und sie seit Urzeiten auch einsetzt. Ein großer Schrecken für alle Angreifer, den sie mit diesen „ich-bin-nicht-rachsüchtig-Tabus“ unterbinden möchten.

    Es ist ein Überlebensimpuls, der nicht unterdrückt werden kann – nichtmal dann, wenn einem der Strick schon die Luft abschnürt, bleibt immer noch ein letztes Wort…und wer kann, der kann und wird es auch dann noch tun.

    Es wird also Zeit sich zur Rache (oder wie Klaus B. meint: zum sich drehenden Karmarad) auch zu bekennen, die in unheiliger Übereinkunft von Agressor und Opfer zum alleinigen Nutzen des Agressors als Naturgesetz proklamiert wurde:

    Du sollst nicht rachsüchtig sein.
    Du sollst nicht nachtragend sein.
    Du sollst nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.
    Du sollst nicht den Troll füttern.
    Du sollst Dich nicht verteidigen.
    Du sollst Dich nicht verbeissen.
    Du sollst vergeben und vergessen.

    Zu demselben Kreis an krottenfalschen „Volksweisheiten“ gehört auch: „Zu einem Streit gehören immer zwei“ oder „an einem Streit haben beide immer zu gleichen Teilen schuld“ und schon wendet sich der normale Mitmensch ab, hört nicht mehr zu, ist der Meinung, man hätte selbst schuld an seinem Schicksal, niemand bräuchte mehr Partei zu ergreifen, alles hätte schon seine Richtigkeit.

    Deshalb gehört auch die ständige Beteuerung man sei unparteiisch zu diesen blinden Flecken (die endlos langen Fußnoten in fast allen Texten der alternativen Szene samt den ständigen Beteuerungen wie wahnsinnig reputiert derjenige wäre, den man zitiert, was allumfassende Neutralität beweisen würde), die allesamt nur dem nützen, der angreift, zuerst den anderen damit in die Rolle des „wer sich verteidigt klagt sich an“ nötigt, womit schon alles verloren ist.

    Oder – noch schlimmer – der dann als „Michael Kohlhaas“ bezeichnet wird, der, wie jeder weiß, weit über das Ziel hinausgeschossen ist und damit seine Mitmenschen in eine Lage gebracht hat, die sie als beschämend empfinden mussten:

    Des Feiglings, Waschlappens, wehrlosen Opfers, das sich alles gefallen lässt, auch die schreiendste Ungerechtigkeit unterwürfig erduldend.

    Vor Jahren hatte ich ein Treffen mit einem Journalisten, der sich schon damals mit der Pharmaindustrie angelegt hat, der diesen Trick nur zu gut kannte: „Wenn mir jemand sagt, daß ich bloß kein Michael Kohlhaas werden solle, antworte ich ihm: Warum nicht?!“.

    Aktuelles Beispiel: Kay Sokolowsky wurde durch einen offenen Brief an einen seiner Arbeitgeber übelst angeschwärzt und in einer seiner Repliken hatte er den Begriff „Schmierlappen“ für diese Kategorie von Schreiberlingen auf seinem Blog kreiiert – das hat mittlerweile Furore gemacht. In unzähligen Blogs und Beiträgen taucht plötzlich diese „Schmierlappen“-Belabelung für einen bestimmten Typus Denunzianten auf:

    Mehr Rache geht gar nicht.

    Allerdings meinte auch Kay Sokolowsky sich dafür entschuldigen zu müssen, daß er überhaupt nochmal erwidert hat auf die Anwürfe: Wo, wenn nicht an solchen öffentlich ausgetragenen Scharmützeln schärft man die eigene Urteilskraft, entdeckt seine eigenen blinden Stellen und stärkt dem den Rücken, der es verdient? Josi

  5. Sich nicht zu rächen und den Troll nicht zu füttern ist eine sinnvolle Handlungsweise.

    Nicht um mild gegen den Angreifer zu sein, sondern um die EIGENEN Nerven zu schonen.

    Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, die Eskalationsspirale nicht immer weiter zu drehen.

    Ich würde aber niemals sagen, dass man gar nichts sagen und nur die andere Backe auch noch hinhalten soll. Man muss das tun, was einem selbst gut tut.

    Dazu könnte auch gehören, die „Macht“ eines Blog-Chefs zu nutzen und den Troll stumm zu schalten.

    Übrigens hatte ich bei der Frage an Norbert, die ich hier letztens gestellt hatte, tatsächlich ein ehrliches Interesse an einer Antwort.

  6. Kurz mal bei „Wikipedia.de“ nachgeschaut und dabei auf folgenden Einleitungstext gestoßen:

    „Die freiheitliche demokratische Grundordnung (oft auch freiheitlich-demokratische Grundordnung,[1] informell abgekürzt als fdGO oder FDGO) ist ein Begriff des deutschen Grundgesetzes, der die unabänderliche Kernstruktur des Gemeinwesens beschreibt, unabhängig von seiner gegenwärtigen Ausprägung durch den Verfassungs- und den einfachen Gesetzgeber. Sie bezeichnet demnach die Kernsubstanz des geltenden Verfassungsrechts sowie die Grundprinzipien der politischen Ordnungs- und Wertvorstellungen, auf denen die liberale und rechtsstaatliche Demokratie in Deutschland beruht. Nach der jüngsten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) sind dies die Menschenwürde, das Demokratieprinzip und die Rechtsstaatlichkeit.“

    Vor allem der letzte Satz ist interessant.

    „…sind dies die Menschenwürde, das Demokratieprinzip und die Rechtsstaatlichkeit.“

    Etwas weiter im Text heißt es u.a.:

    „Bedeutung

    Ihre grundsätzliche Anerkennung ist eine notwendige Bedingung für die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und die Teilnahme am politischen Leben. Ausdrücklich gilt dies insbesondere im Falle politischer Parteien, welche andernfalls als verfassungswidrig verboten werden können. Zwar ist es prinzipiell legitim, parlamentarisch auf eine Änderung des Grundgesetzes hinzuarbeiten – was mit einer Zweidrittelmehrheit auch möglich ist –, dabei müssen aber die Kernprinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung erhalten bleiben (Ewigkeitsklausel).

    Die Bundesrepublik Deutschland selbst versteht sich als streitbare Demokratie, die sowohl das Recht als auch die Pflicht hat, ihren Bestand und die freiheitliche demokratische Grundordnung im Bund und in den Ländern zu verteidigen. Die verwendeten Mittel dazu sind etwa das Parteiverbot, die Verfassungstreue als Voraussetzung für die Begründung und Aufrechterhaltung eines Beamtenverhältnisses (§ 33 BeamtStG)[12] oder der Einbürgerung (§ 10 Abs. 1 Nr. 1 StAG), die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung bei einer Gefährdung des demokratischen Rechtsstaats (§§ 84 ff. StGB) in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz und mit besonderen Ermittlungsbefugnissen, etwa nach § 100a Abs. 2 Nr. 1a StPO und dem Artikel 10-Gesetz oder die Verwirkung bestimmter Grundrechte bei missbräuchlicher Ausübung zum Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. Als ultima ratio zur Verteidigung der verfassungsmäßigen Ordnung steht gemäß Art. 20 Abs. 4 GG jedem Deutschen das Widerstandsrecht zu.“

    Aufgemerkt:

    „…Die verwendeten Mittel dazu sind… die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung bei einer Gefährdung des demokratischen Rechtsstaats (§§ 84 ff. StGB) in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz und mit besonderen Ermittlungsbefugnissen, etwa nach § 100a Abs. 2 Nr. 1a StPO und dem Artikel 10-Gesetz oder die Verwirkung bestimmter Grundrechte bei missbräuchlicher Ausübung zum Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung.“

    Die „Gefahrenabwehr und Strafverfolgung bei einer Gefährdung des demokratischen Rechtsstaats in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz und mit besonderen Ermittlungsbefugnissen…“

    Nun müssten juristisch gebildete Menschen sich darauf einigen, ab wann die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung bei einer Gefährdung des demokratischen Rechtsstaats aktiv werden muss?

    Betreibt Herr Sailer mit seinem Blog bereits eine „Delegitimierung des Staates“? Oder ist das noch durch die „Meinungsfreiheit“ gedeckt?

    Sind seine Beiträge „Hassrede“ oder „Verunglimpfung Andersdenkender“? „Antisemitismus“? „(Rechts-)Radikal“? „Verschwörungstheorien“? „G’spinnerter Schmarrn eines ehem. links-orientierten Punks“?

    Wer weiß es? Wer hat „die“ vermeintlich richtige Meinung dazu?

    Norbert? Karl Otto? Sys? W.Ehrenreich? Josi? KlausB.? tomandcherry?

    In einer funktionierenden Demokratie könnten wir uns jetzt – virtuell – zusammensetzen und fröhlich drauflos diskutieren. Jede(r) darf ihre/seine Meinung kundtun, ohne von anderen mit abweichenden Meinungen sofort in bestimmte Ecken gestellt zu werden.

    Dass dies nicht mehr möglich ist, erleben wir – leider… – nicht nur beim Sailerschen Blog. Sondern tagtäglich in all diesen „Filterblasen“, vermeintlich „einzig wahren Foren/Blogs“, beim sog. „Mainstream“ und bei den „alternativen Medien“. Ausnahmslos alle (!) haben „die Wahrheit“ – die einzig gültige natürlich! – gepachtet. Oder nicht?

    Ich muss gestehen, es ermüdet und frustriert mich immer stärker, diese permanente Abwägung zwischen „Wahrheit“, „gefühlter Wahrheit“, „Unwahrheit“ und „Verschwörungstheorie“.

    Keinesfalls würde ich für mich in Anspruch nehmen „im Besitz der einzig richtigen Wahrheit zu sein“. Im Gegenteil. Manchmal wünsche ich mir förmlich, dass „es“ alles nur ein böser Traum ist, ich am Morgen im Bett erwache und mich wieder in der „alten Normalität vor C.“ befinde.

    Ohne Bill, George, Klaus, Justin, Jacinda, Angela, Jens, Olaf, Karl, Lothar, Robert, Annalena, Ricarda und Konsorten. Ohne Angst- und Panik-Modus. Ohne Masken. Ohne Tests. Ohne Inzidenzen. Ohne Hospitalisierungsraten. Ohne Modellierer. Ohne „nebenwirkungfreie und absolut sichere Impfstoffe“. Ohne dritten, vierten, fünften… Pieks. Ohne Impf-Abo. Ohne diesen ganzen völlig hirnrissigen Wahnsinn, der nicht nur psychisch labile Menschen an die Grenzen der Belastungsfähigkeit bringt.

    Mir ist es auch völlig egal, welcher von den zahlreichen „Norberts“ sich über M.S. und seine – aus meiner Sicht trefflich formulierten – Beiträge ausk*tzt und mit Anzeige(n) droht.

    Soll(en) er/sie sich zum Internet-Blog/ckwart aufschwingen und zur nächsten Staatsanwaltschaft rennen, „Herr Lehrer, ich weiß was…“ jaulend ihrem Leben einen Sinn geben. Wenn man sonst nichts hat…

    Wer nicht sieht/versteht/nicht sehen/verstehen will, welche fundamentalen Umwälzungen seit ca. drei Jahren vor sich gehen, wer das alles für Zufall hält, wer sich nicht mit der WEF-Str*cher-und-H*ren-Clique befassen will, deren Erfüllungsgehilfen problemlos auf den offiziellen Webseiten angeklickt werden können (ja, tatsächlich KEINE Verschwörungstheorie, ist vollkommen transparent dargestellt), der/dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

    Bislang ist noch jede sog. „Verschwörungstheorie“ in Bezug auf „Great Reset“ und „Einführung digitaler Überwachungssysteme“ eher über kurz als lang Realität geworden.

    Aktuell laufen globale Tests zur Einführung digitaler Währungen und das ist der nächste „Milestone“ zur Totalüberwachung jedes halbwegs zivilisiert lebenden Menschen. Einschränkend gebe ich zu Bedenken, dass Amazonas-Indianer-Völker und in kanadischen Wäldern hausende Eremiten davon sehr wahrscheinlich nicht betroffen sein werden.

    Aber alle anderen, die einen geschätzten 99 %-igen Anteil an der Weltbevölkerung darstellen, schon.

    Da kann sich einer der zahlreichen Norberts auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln, es wird ihn genauso betreffen wie die von ihm und seinesgleichen so hart attackierten „Querdenker“ und „Covidioten“.

    Mit Mitte 55 sehe ich mein Lebensende noch in relativ weiter Entfernung.

    Die Vorstellung, dass es unter der Ägide von WEF-gestützten Systemen, die mich zwar besitzlos, aber glücklich machen sollen, missfällt mir ziemlich.

    Ich könnte auch nicht nachvollziehen, wenn sämtliche Norberts mit der besonderen Hingabe zur Diffamierung des Blogbetreibers dies als erstrebenswertes Lebensziel erklären würden.

    Dann würde ich ernsthaft am gesunden Menschenverstand zweifeln.

  7. Ich möchte hierzu auf einen Spiegel-Artikel von vor ziemlich genau 4 Jahren verweisen:
    https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-pandemrix-nebenwirkungen-ignoriert-futter-fuer-impfgegner-a-1229428.html
    Der beschreibt sehr schön, wie es damals bei der Schweinegrippe (Covid-Light) zuging, also ziemlich genau so, wie gerade jetzt auch. Anschließend verschwand die Schweinegrippe still und heimlich aus den Medien, und keiner will es gewesen sein, man konnte das alles ja nicht wissen usw.
    Was für mich nun kaum fassbar ist: Die gleiche Autorin, die hier versucht, die Schweinegrippe aufzuarbeiten, steigt 1 1/2 Jahre später im gleichen Spiegel wieder voll in den Corona-Wahn ein, so als hätte sie diesen Artikel nie geschrieben.

    Ich erwarte deshalb auch nicht viel von einer möglichen Aufarbeitung der Covid-Maßnahmen: Der Staat ist nicht daran interessiert, seine eigenen Fehler aufzuarbeiten, die MSM auch nicht (vielleicht in großem zeitlichen Abstand in 10 Jahren vielleicht), das gemeine Volk (ca. 80%) hat voll mitgemacht, und möchte davon ganz und gar nicht hören (wer möchte sich schon seine eigenen Fehler eingestehen).
    Einzig die Gesellschaft wird sich verändert haben. Stille Scham wird dabei sein, aber auch Wut auf Andere, die ja immer alles besser wissen.
    Doch beim nächsten Thema Krieg laufen alle wieder wie gewohnt mit, in der Überzeugung, bei der Mehrheit zu sein und alles richtig zu machen.
    Es ist zum Verzweifeln.

    Zitate aus dem Spiegel-Artikel:
    (..)
    Stattdessen hielten die Behörden wie in einem kollektiven
    Wahn an der Vorstellung eines tödlichen Pandemie-Virus fest –
    auch, als alle Zahlen längst klar darauf hindeuteten, dass man
    von der Schweinegrippe nicht allzu viel zu befürchten hatte –
    und empfahlen die Massenimpfung mit dem kaum erprobten
    Impfstoff Pandemrix. 30 Millionen Menschen in ganz Europa
    bekamen sie.
    (..)
    Vor allem aber sind Daten wie die, die Jefferson jetzt
    entdeckte, Informationen, wissenschaftliche Erkenntnisse
    einfach unglaublich wichtig in einer emotional aufgeheizten
    Situation wie einer Pandemie. Sie sind das Einzige, woran
    man sich halten kann zwischen lauter Mutmaßungen,
    Ängsten, Interessenkonflikten und Hektik. Nie, wirklich nie
    dürfen sie unterdrückt, unterschlagen oder abgetan werden.
    Eine wichtige Information kann sein wie ein Mensch, der auf
    den Tisch haut, und sagt: „Leute, jetzt wacht doch mal auf!“

  8. Das ist wirklich in diesem Raum eine absurde schräge, von esoterischen Dämpfen benebelte Gesellschaft, wenn nicht gespenstisch. Was man hier alles an Äußerungen einfängt, wenn man dem Obermufti Sailer und seinem Irrsinn nicht huldigt, ist dermaßen schräg und beängstigend.

    1. he Norbert,
      ist das mit den Dämpfen seit dem Furz von Fat Freddy in das zehntausendfach verstärkende Geruchsmikrophon dein Trauma?
      Was für ein schlechtes Deutsch Du mittlerweile absonderst. Ts ts ts

  9. @klaus b.

    Wer ist denn der von Dir erwähnte „Fat Freddy“?

    Muss man (ich) den kennen?

    Ich steh‘ gerade ein bisschen auf dem Schlauch…

    1. lieb. tomandcherry
      „Fat Freddy“ ist einer von drei Helden/Protagonisten, die als „freak brothers“ wohl ab etwa Ende der 60er Jahre, ich weiß das nicht genau, von Gilbert Shelton als Comikfiguren geschaffen wurden und die mich, den Michael Sailer wohl auch, in der deutschen Fassung kongenial übersetzt, in den sogenannten U-Comix, meistens unter dem Ladentisch, vertrieben wurden.
      Und da kommt eben auch ein Rauschgift aufspürender besonders schlauer Polizist, der „notorische Norbert, der Spezi vom Rauschgiftdezi“ vor. (sic!)
      Das war Ritual: ein neues U-Comix, eine dicke Tüte und dann quasi abwiehern vor Lachen.
      schöne Grüße

      1. @klaus b.

        U-Comix?

        Ja, da kann ich mich gaaanz dunkel daran erinnern, dass es „sowas“ mal gab. War da nicht auch „Wonder Warthog“, ein Warzenschwein als Superman-Verar***ung dabei?

        Ich wurde mit Walt Disney-Comics (Dagobert, Donald, Daisy, Tick, Trick, Track, Gustav Gans…) „sozialisiert“, später im Alter von beginnender Pubertät und „Coolness“ (lassen wir das…) waren es „Spiderman“ im täglichen Kampf gegen u.a. „Doctor Octopus“, „Den Kobold“ (nicht die Staubsaugermarke! 😉 ), „Sandman“, „Die Echse“, der glazköpfige „Geier“ und andere widerwärtige Schurken des „Marvel-Universums“.

        *Seufz*, das waren noch Zeiten…

        Da waren die Feindbilder klar umrissen, selbst der monströse „Hulk“ war eigentlich im tiefsten Inneren ein armer Wicht (Bruce Banner, der unglückselige Wissenschaftler).

        Es gab kein „Fuckbook“, „Zwitter“ und andere asoziale Medien und Messenger und die Politiker waren zwar ebenfalls häufig unsympathisch und korrupt, allerdings – so weit ich es rückwirkend beurteilen kann – noch nicht an der milchgebenden Titte von Billy-Boy G., George S. oder Klaus Schw.

        Those were the days my friend…

        1. das ist vollkommen richtig. Wunderwarzenschwein zerriss öfters auch mal liebe Omis im Supermarkt, war in seiner Menschenhaut ein schüchterner Reporter, derselbe Autor/Zeichner
          Ich hab das vorhin überlegt:
          Hier in Russland konnte ich noch niemals mit „Stan and Laurel“ und ähnlichem landen. Dazu gehört auch „Tom and Cherry“
          All diese Comik, mit der wir programmiert wurde, baut auf „Schadenfreude“ auf, ich habe das auch total gerne gesehen. Doch wie sehr wir Leute im sogenannten Wertewesten auf Schadenfreude, Häme und ähnliche niedrige Dinge getrimmt, programmiert wurden, das fiel mir erst hier in Russland auf, wie Schuppen von den Augen. Der kleine Maulwurf aus der Tschechei, das war quasi der Gegenentwurf, ganz ohne arg
          schöne Grüße

    1. Lieber Klaus,
      nein, das ist keine Absicht. Ich habe auf den letzten Hinweis hin ein bißchen recherchiert, finde aber auch keine Erklärung – außer daß manche Mailprovider dazu neigen, „Massenmails“ (an viele Empfänger) automatisch als Spam einzuordnen oder zurückzuweisen. Da die Benachrichtigungen nicht von meiner Privatadresse ausgehen, kriege ich dazu aber keine Meldung. Vielleicht liegt’s daran? Ansonsten gibt es auch noch sog. „Greylists“ von Spamverdächtigen, an denen sich Provider hin und wieder (wohl unsystematisch) orientieren. Ich forsche weiter …

  10. Zu welchem Zweck agieren Trolle so, wie sie agieren?

    Nun, es soll in der Digisphäre der Eindruck erwecket werden, es gäbe tatsächlich so eine idiotische Mehrheitsgesellschaft und wir wären die minderheit.

    Im potemkinsche Digitaldorf muss es neben „Faktencheckern“, „Hatespeech-Kontrolleuren“ und sonstigen Anstands-Damen- und Herren, „Nettiquette“ und allen sonsitgen Denk- und Redebeschränkungs-Zumutungen auch diese Repräsentanten vermeintlicher Mehrheitsmeinung geben.

    Die Regeln im potemkinschen Digitaldorf, der Digissphäre (digitale Kommunikation, a-„soziale Medien“, Internet):

    – ja nicht von der veröffentlichten Meinung abweichen (da diese als angebliche Mehrheitsmeinung nicht angezweifelt werden darf)
    – ja nicht sich was trauen (da Menschen mit Mut und Traute gefährliche Vorbilder sind – in den Augen der Herrschenden)
    – ja nicht persönlich werden, ja nicht angreifen (denn angreifen, beleidigen, verbal zuschlagen, … dürfen nur die Vertreter der herrschaftlichen Meinung, siehe etwa „Covidioten“ von Esken, und unendlich viele weitere Schand-Beispiele von höchsten gesellschaftlichen und staatlichen Ebenen)
    – ja nicht LAUT WERDEN, ja nicht sagen, was Sache ist, ja nicht Einflussagenten als solche entlarven und als das bezeichnen, was sie sind, ja nicht die angebliche Freiheit der Digissphäre anzweifeln, ja nicht auf die Betreiberabhängigkeit und immanente Fremdsteuerung bei allem Technischen und Digitalen hinweisen
    – ja nicht an der Pappmaschee-Fassade kratzen (also die gesamte Digispäre als kontrolliert und manipuliert zu entlarven)

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