REPLAY (August 2022): Wenn schon wählen, dann aber die Falschen (?)

Ist vielleicht eine Überlegung wert, mit großen Vorbehalten …

Hier abseits der Zensur, für den Fall:


8 Antworten auf „REPLAY (August 2022): Wenn schon wählen, dann aber die Falschen (?)“

  1. Michael, ich hör und les Dich ja recht gern. Was mich aber nervt ist, dass Du hier viel zu häufig ’neue‘ Videos veröffentlichst, welche bereits vor längerer Zeit auf Deinem YT-Kanal erschienen sind.
    (Na: *Für* Deine Beiträge spricht dann wohl, dass man überhaupt feststellt, Ach, das hab ich doch schon mal gesehen …)
    Dennoch: Schöner fänd ich, wenn Du bei Deinen ’neuen‘ Beiträgen hier mit YT-Links auf alte Videos im Titel deren Publikationsdatum einfügst oder so.
    So long und ansonsten weiter so!

    1. Guter Einwand, danke. Eigentlich ging es bei der „Zweitveröffentlichung“ darum, im nachhinein den „Shadow Ban“ zu umgehen … ich arbeite das mal um.

  2. Lieber Michael, ja, ich kenne das GEFÜHL, daß man jetzt doch mal die AfD wählen sollte, ABER (nein, kein aber) das hatte ich auch schonmal bei der DKP, egal irgendwas was sie am meisten ärgern täte: ich kündige hiermit an, daß ich morgen den letzten Beitrag auf der letzten Seite in der IN München mir vornehmen werde, bitte schonmal die Speicherkapazitäten des Kommentarservers erhöhen, denn ich habe 11:40 EUR für ein Glas Wein im Museumscafé bezahlen müssen (ehrlicherweise sogar 14 EUR), um mir stenogramartig zu merken, was ich morgen jetzt dazu zu schreiben mich gezwungen sehe: Heute möchte ich noch mein gepflegtes Barolo-High auskosten, oder was das da im Glas gewesen sein soll.

    Gleichzeitiger Brief in blauer Tinte vom Montblanc-Füllfederhalter verfasst zum Thema: „Qualitätsschreiber“ an die IN ist auch schon unterwegs. Und wie sie sich alle winden und herumlavieren im Programmteil und bei den ganzen Lustspielhausleutchen, dem redaktionellen Teil, den ich mal für doch recht erfrischend gehalten habe im Münchner Großwerbeagenturensprech: egal. Ich schaue jetzt ARTE und bis morgen. Wenn es keiner macht, mache ich es. Gute Nacht, das werde ich so lange wiederholen (morgen, morgen) bis sie merken, daß es kein richtiges im falschen Leben geben kann. Jetzt nicht und noch nie. Josi.

    1. Hallo Josi,

      weil Du „ARTE“ erwähnt hattest:

      Den ca. neunzigminütigen Beitrag über das „Impf-Thema“ schon gesehen?

      Sehr interessant, aufschlußreich und ziemlich ausgewogen, was Befürworter und Skeptiker von (generellen) Impfungen betrifft.

      Die „Covid-Brühe“ wird nur am Rande erwähnt.

      Es geht in erster Linie um bereits seit Jahrzehnten bekannte und als „sicher“ eingestufte Impfungen, die u.a. auch Pocken-Epidemien eingedämmt und verhindert haben.

      Die Zeit vor dem Bildschirm empfand ich als gut investiert.

      Sollte man mal gesehen haben.

      Lieben Gruß nach… München Stadtmitte Museums-Café oder wo auch immer Du Deine Zeit am liebsten verbringst.

      Der „Sailer-Sekten-Anhänger“ tomandcherry 😉

  3. Weiß nicht, ob’s noch jemanden wirklich überrascht?

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/mineraloelkonzerne-total-und-shell-machen-erneut-milliardengewinne-a-2363446f-050f-4e9c-9637-b8b5e08955a3

    Immerhin nicht (!) hinter einer sog. „Paywall“ versteckt, sondern für uns „Doofies“ lesbar frei zugänglich.

    Ja, da fühlt der „querdenkschwurbelnde M. Sailer-Versteher“ sich doch gleich wieder bestätigt, wenn man seit Jahren darauf verweist, dass Mineralölkonzerne bei jeder Veröffentlichung ihrer Geschäftszahlen (Rekord)Gewinne vermelden. Oder sollte das nur mir aufgefallen sein?

    Jede Fahrt zur Zapfsäule (nach wie vor Super Bleifrei, für einen „Stromer“ langt einerseits das Diridari nicht und die Strompreise für „umweltfreundliche Elektro-Fahrzeuge“ bleiben garantiert nicht „so günstig“) wird zur Belastungsprobe für das Herz. Wäre evtl. noch ein Betätigungsfeld für Nosferatu Lallerbach? Zwingender Verkauf von Herzmedikamenten an bundesdeutschen Tankstellen. Geniale Idee.

    Wir befinden uns zweifellos „im besten Deutschland, das es jemals gab“ und merken es leider nach wie vor nicht.

    Da braucht’s schon ein paar Politiker*Innen (m/w/d) oder einen „Norbert“ (wieviele davon tummeln sich eigentlich auf Deinem Blog, Michael?), die uns das mantraartig immer und immer wieder vorbeten.

    Meine betagten Eltern holen sich demnächst ihren „vierten Schuss“ ab und ich bete jeden Abend, dass sie ihn nochmal halbwegs unbeschadet überstehen, so wie die drei „dringend erforderlichen Piekse für die vulnerable Gruppe Ü70“.

    Auf meine beharrliche Verweigerung jeglicher mRNA-Brühe in meinen Venen meinte die herzensgute Frau Mama „Du hast halt ein besonders stabiles Immunsystem“. Sehr wahrscheinlich. 😉

    Meine Ma hatte übrigens „Corona“, trotz bis dato dreifach in den alten Körper hineingejubelter „sicherer Impfstoffe“. Nach einem „milden Verlauf“ mit „Erkältungssymptomen“ war sie nach ca. einer Woche wieder „negativ getestet“.

    Lag bestimmt an den „Impfstoffen“.

    Die sind „sicher“, „erprobt“, „ohne Nebenwirkungen“, „verhindern das Schlimmste“, „sollten in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden“, „helfen Übertragungen zu verhindern“ Rhabarber, Rhabarber…

    Noch ca. ein Jahr Corona-PLandemie, denn Billy-Boy G. hat’s ja bereits verkündet, dass uns dieses Thema vier Jahre beschäftigen wird und dann kommt’s richtig heftig.

    Weil Kristallkugel-Besitzer und Wahrsager Billy-Boy G. vor Kurzem mit seinem jovialen Lächeln zu verlautbaren wusste:

    „Die nächste Pandemie wird viel, viel schlimmer mit wesentlich mehr Todesopfern verlaufen, wenn wir jetzt nicht konsequent und richtig reagieren.“

    YES, Mister G., YOU ARE THE MASTERMIND AND YOU CAN RULE THE WHOLE WORLD!

  4. @tomandcherry, aha, das kann man also doch ansehen diese ARTE Impf-Doku? Danke für den Hinweis, ich schaue dort immer mehr oder weniger GALA in Filmversion an (Schaupieler-Doku’s & Co.).

    Nun zur IN und der letzten Seite:

    Die Überschrift lautet „Dekadenz, Qualität und Beliebigkeit“ und damit man den ganzen Rattenschwanz an nachfolgendem Text auch wirklich auf der 3/4 Seite unterbringen kann, hat man schonmal die Textwüste auf 8 Punkt gesetzt, also unleserlich.

    Ich kürze jetzt mal ab: Am Beispiel der abgeschafften Ortskenntnis beim Taxifahrerführerschein stellt er dann Qualität gegen Nichtqualität:

    „…das heisst alle Leute, die einen Führerschein besitzen, dürfen ein Taxi lenken und Fahrgäste in der Gegend herumkutschieren. Das ist natürlich ein enormer Magenschwinger für all diejenigen Fahrer, die ihren Beruf aus Passion betreiben und leidenschaftliche Dienstleister sind. Steige ich heute in ein Taxi, kann es sein, dass ich eine Fahrerin mit jahrzehntelanger Erfahrung und Liebe zu ihrer Tätigkeit finde, die sämtliche Schleichwege, Baustellen und Kniffe kennt und den Luxus einer Taxifahrt durch Kenntnis und Professionalität rechtfertigt…“

    Nachdem ich den GANZEN Text auf keinen Fall ein zweites Mal mehr ganz durchlesen kann, mache ich es mir einfach und übertrage diese Erkenntnisse auf die aktuellen Letzte-Seite-Zuastände in der IN München:

    „…das heisst alle Leute, die lesen und schreiben können, dürfen eine monatliche Kolumne für ein Monatsmagazin,das sich IN München nennt, verfassen und Leser ohne jede Ortskenntnis mit launigen Qualitätsbetrachtungen über Qualitätsschriftstellter behelligen??“

    Und weiter:

    „Das ist natürlich ein enormer Magenschwinger für all diejenigen wahren Ortskenner, Lokalgrößen, Stadtschreiber, Spaziergänger und Flaneure (darauf komme ich unten zurück), die ihren Beruf aus Passion betreiben und leidenschaftliche Dienstleister sind“ (phah, das Dienstleister ist es krass an dieser Stelle wie schon im Original)“.

    Den Rest bitte selbst deeplmässig übertragen. Weiter unten kommt dann eine halb-ironisch-halb-ernst gemeinte Schimpfkanonade auf Rollerfahren, von der ich meine Nachkommen immer wieder bitte mich darauf hinzuweisen, falls ich auch zur bösen Alten mutieren sollte: Ich sehe dann immer den herumfuchtelnden Krückstock, der aber im echten Leben doch häufiger von älteren Herren geschwungen wird.

    Deshalb hier nur noch der Flanierteil (von Heinrich Heine hat man gesagt, er sei der letzte wahre und echte Flaneur gewesen, oft habe man ihn mit leuchtendem Gesicht an der Seine stehen sehen, regungslos dem Treiben zugewandt…):

    O-Ton Moses Wolff: „Das wäre ja genauso, als gäbe es Menschen, die, wenn sie eine neue Hose benötigen, nicht in ein Fachgeschäft FLANIERTEN und dort eine ordentliche Beratung samt Anpassung erhielten….“.

    Ich möchte bitte sofort in die IN-Redaktion FLANIEREN und denen dort sagen, daß ich gewöhnt mit Foie Gras auf Trüffel mit einem Barolo einmal im Monat serviert zu bekommen und jetzt KNORR-Hühnerbrühe vorfinde mit Maggi verstärkt, sodaß mir der Hals vor Glutamatanaphylaktischem Schock steif wird und ich ins Krankenhaus Rechts-der-Isar eingeliefert werden muß:

    Und ja, ich weiß, man ißt keine Foie Gras. Aber irgendwie ist Michael Sailer ja auch immer so ein bischen verboten. Am besten übrigens mit irgendwas Bitter-Süssem garniert, worüber man anfallsweise lachen muß bis die Tränen kommen. Josi

Kommentar verfassen