(periphere Notate): Die Herrschaft der wandelnden Biomülltonnen

Gerade habe ich auf Facebook gelesen, die wandelnde und quäkende Biomülltonne R. Lang (irgendwas Oberes bei der dümmsten Partei Europas) sei „Feinschmeckerin“. Manchmal bin ich ganz froh, Vegetarier zu sein und die Frage, ob so etwas „fein schmeckt“, somit per se nicht beantworten zu müssen.

Ob irgendeinem „Grünen“-Wähler noch schmeckt, was er für sein Kreuzerl seit einem knappen Jahr „geliefert“ bekommt, weiß ich auch nicht. Falls ja, ist damit ein Anfangsverdacht gegeben, daß die Wähler dieser Partei noch dümmer sein könnten als der erbärmliche Haufen selbst.

Andererseits könnte dies erklären, weshalb sich die Oligarchen des „Westens“ (der von der Führungsmacht aus betrachtet im Osten liegt) ausgerechnet diese einstmals von aufrechten Linken und vernünftigen Menschen mitgegründete Partei ausgesucht haben, um ihre Agenda durchzusetzen.

Die derzeit eine „Außenministerin“ darstellende Marionette gab derweil auf einer „Forum 2000 Conference“ (wahrscheinlich benannt nach den gleichnamigen deutschen Panzerhaubitzen, die derzeit in der Ukraine Menschen, Tiere, Pflanzen und Dinge vernichten) in Prag das Folgende zum besten: „Ich gebe den Menschen in der Ukraine das Versprechen: Wir stehen zu euch, solange ihr uns braucht. Ich will liefern. Unabhängig davon, was meine deutschen Wähler denken, möchte ich für die Menschen in der Ukraine liefern. Und darum ist für mich wichtig, immer offen und klar zu sein: Jede Maßnahme, die ich unternehme, da will ich ganz klar sein, dauert an, solange die Ukraine mich braucht. Wir stehen nun vor dem Winter und da sind wir als demokratische Politiker gefordert. Die Menschen werden auf die Straßen gehen und sagen: ‚Wir können unsere Energiepreise nicht bezahlen!‘ Und ich werde sagen: ‚Ja, ich weiß, und wir werden mit Sozialmaßnahmen helfen.‘ Aber ich will nicht sagen: ‚Okay, dann stoppen wir die Sanktionen gegen Russland.‘ Wir werden zur Ukraine stehen, und das bedeutet, die Sanktionen bleiben auch im Winter bestehen, selbst wenn es für die Politiker sehr hart wird.“

Dieser Erguß, der hier aus einer Art Klaus-Schwab-Englisch (vergleichbar mit dem Niveau einer fünften Klasse in der vierten Unterrichtswoche) versuchsweise ins Deutsche übersetzt wurde, bedeutet zusammengefaßt dies: „L’etat, c’est moi“ – „Der Staat bin ich, und ich entscheide, wer frieren, wer hungern und wer sterben muß und wie lange das noch weitergeht. Die Menschen hier wie dort sind mir dabei scheißegal, ich muß ‚liefern‘.“

Und was? für wen? fragen nur noch Unverständige, weil die Antwort klar ist: Tötungsgeräte, und zwar in Massen, und zwar notfalls so lange, bis alle tot sind. Wenn man ihr nicht vorher Einhalt gebietet. Aber wer sollte das tun – und wie? „Ihre deutschen Wähler“ waren 2021 etwa 25.000 offensichtlich verblendete Menschen in Potsdam, Kleinmachnow, Michendorf, Nuthetal, Schwielowsee, Stahnsdorf, Teltow sowie Ludwigsfelde. Selbst wenn die ihren Kreuzerl-Lapsus mittlerweile durch die Bank bereuten, wäre damit nicht viel zu retten. Ihr „Gegenkandidat“ war ein europaweit bekannter Mafioso, der momentan noch den „Bundeskanzler“ geben muß.

Das „Forum 2000“ nennt als einen von zwei „Partnern“ (also: Organisatoren, Protektoren, Interessenten, Finanziers, Auftraggeber, Befehlshaber – wie immer man das nennen mag) das „National Endowment for Democracy“, das laut Slogan „weltweit Freiheit unterstützt“, in Wirklichkeit aber für die US-Elite unliebsame Regierungen stürzt und Kriege einleitet, also ganz offen genau das tut, was früher die CIA unter strengster Geheimhaltung tun mußte. Das behaupte nicht ich, das sagte vielmehr der NED-Mitgründer Allen Weinstein schon 1991. Besonders schlau stellen sich die Mitarbeiter dieser Organisation nicht immer an. Aber das galt und gilt ja auch für die CIA, mutatis mutandis.

Laut der Propagandaseite „Faktenfuchs“ des bayerischen Rundfunks handelte es sich bei der „Conference“ übrigens um ein „informelles Treffen der EU-Außenminister“. Das ist selbstverständlich gelogen, was niemanden verwundert, der das „Faktenfuchs“ kennt.

Das „Projekt“ beruft sich perfiderweise zwar auf Vaclav Havel, Elie Wiesel und den japanischen Oligarchen Yohei Sasakawa (der laut „Wikipedia“-Blog „mit Motorbootrennen maritime Entwicklungshilfen und humanitäre Projekte in den Bereichen soziale Wohlfahrt, öffentlicher Gesundheit und Bildung im In- und Ausland“ finanzieren soll, was ich als Propaganda-Claim sehr lustig finde, obwohl ich nicht genau weiß, ob der „öffentlicher Gesundheit“, abgesehen vom ungenauen Gender, nicht eine Loriotsche Steinlaus ist; wie sollte denn eine nichtöffentliche Gesundheit verlaufen?).

Das „26th Annual Forum“ war aber nichts anderes als ein Festival der Kriegspropaganda gegen Rußland. Unter den 143 angekündigten Parolendreschern waren neben A. Baerbock noch genau sieben Außenminister. Die übrigen Teilnehmer sollte man sich selber anschauen: ein schillerndes Regiment von antirussischen Strippenziehern und Hampelmännern (auch weiblich). Und – na klar – Herr Selenskyj.

„The goal of these discussions is to achieve a better understanding of our globalized world and of the key challenges facing mankind“, schreibt die (anonyme) Führung des Denkpanzers. Man könnte das für eine hübsche Parodie auf das „World Economic Forum“ halten, wäre nicht die „westliche“ Welt mittlerweile durchsetzt von ähnlichen faschistoiden Komplexen und wüßte man nicht genau, daß mit „mankind“ („Menschheit“) dies gemeint ist: die Führungsriege der stetig schrumpfenden „westlichen“ Minderheit, die sich immer noch einbildet, den Planeten beherrschen und ausbeuten zu können (und ungestraft zu dürfen).

Und die „key challenges“ („Schlüsselherausforderungen“) sind selbstverständlich diese: Rußland, China, Indien, Iran, Südafrika, Brasilien usw., also bald zwei Drittel der Welt und der Menschheit, die einfach keine Lust mehr haben, sich dem Diktat der Oligarchen des „Westens“ bedingungslos zu unterwerfen. Das sind schon ein paar „Herausforderungen“, möchte man meinen; da hat die quäkende deutsche Außenente einiges zu „understand“ (nicht, aber doch: „unterstehen“, vgl. die „dienende Führung“ des Herrn Habeck).

Jessas, man ahnt ja gar nicht, wie viele „stellvertretende“ Außenminister Tschechien zusammenkratzen kann. Und wie klein die Welt ist. Oder vielmehr: wie klein die NATO in der Welt ist. Und wie viele schmierige, widerliche, sinnlose, geldfressende transatlantische Pseudo-„NGO“s es gibt, die alle nur einen Zweck verfolgen, der inzwischen so obsolet ist, daß sich „Forum 2000“ jederzeit in „Forum 1914“ umbenennen könnte, ohne irgendwas groß ändern zu müssen.

Beschließen wir das Trauerspiel mit dem Absatz „Distinguished Participants“ (distinguished = „hervorragend, bedeutend, dekoriert“, also das ganze „globale“ Elitengeschwerl) aus der Selbstbeweihräucherung des „Forums“: „Among the more than 700 personalities who have so far taken part in the Forum 2000 Conferences have been His Holiness the Dalai Lama, Aung San Suu Kyi, Bill and Hillary Clinton, Elie Wiesel, Madeleine Albright, Mary Robinson, Rabbi Michael Melchior, José Ramos Horta, George Soros, Richard von Weizsäcker, Immanuel Wallerstein, Francis Fukuyama, Andrej Kiska, Robert Cooper, Vartan Gregorian, Prince Hassan bin Talal, Grigory Yavlinsky, Henry Kissinger, Zygmunt Bauman, (sic) and Boutros Boutros-Ghali.“

Warum der andere Bill in der Aufzählung fehlt, weiß ich nicht. Vielleicht hat seine „Foundation“ noch keinen Außenminister. Vielleicht hat er so einen Kleinscheiß auch nicht nötig, weil seine Geschäftsfelder (u. a. die Spritzung aller Menschen der Welt mit mRNA-Gift und die Zusammenraffung aller landwirtschaftlichen Flächen der Welt) sowieso im Hintergrund mitläuft.

(Man kann das komplett durchscrollen, es wird nicht besser: immer die gleiche Bande von Schießbudenfiguren.)

4 Antworten auf „(periphere Notate): Die Herrschaft der wandelnden Biomülltonnen“

  1. Ein sehr inspirierender Text! Nach der Lektüre überlege ich, eine Bude mit einem englischen Namen (so etwas wie „Global League for Human Rights, Democracy and Freedom“) zu gründen und meine Dienste für die mediale Förderung eines Putschs in der Mongolei bei der NATO anzubieten. Ein paar Milliönchen kann man dafür vielleicht ergattern. Effizienz ist nicht unbedingt notwendig, wie die berühmten Sanktionen zeigen. Wie man das Geld wirklich verwendet ist auch nicht so wichtig. Eigentliches Ziel ist, im kommenden Winter jeden Tag sich eine warme Dusche weiter leisten zu können. Wer macht mit?

  2. Wahn Sinn ist, wiederholt dasselbe zu thun, auch wenn es nicht funktioniert, und auf einen Erfolg zu hoffen. Ein berühmta Mann hat das weiland so oder s. ä. gesagt.

    So, dann „will“ / unter anderen / ein Reich mit der Hauptstadt Berlin, na klar, zum 3 mal oder so „Die Ukraine“ ohnbedängt ! haben.

    Mit den bekannten, diesmal allerdings etwas schwer wiegenderem End (nicht sieg, klar) Resulthat.

    Irgendwas was stimmt mit dem Pflaster Berlin nicht, i glaub langsam, der dortige Genius Loci, dieser Lokus, ist ganz ganz übel.

    Er zwing unerbittlich zur Selbst Überschätzung u. am Ende werden Goebbels’sche Glaubensparolen trompetet, svst. zur Noth über die Leichen der nicht ganz damit Einverstandenen, die dann auch flux wieder als VL Verräter, Volxfeinde Russen Knechte usw. deklariert sind.

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