Lechts und Rinks (mal wieder)

Ersatzweise hier: auf dem Zensurkanal (in diesem Fall unzensiert).

Eine Antwort auf „Lechts und Rinks (mal wieder)“

  1. Vielen Dank für die guten Ausführungen.
    Ich stelle meinen Mitmenschen manchmal die Frage: „Was ist eigentlich genau rechts?“ Und sehe dann ungläubiges Erstaunen, weil man es gar nicht so genau weiß.

    Jeder weiß natürlich genau, wer rechts ist: Die AFD, die Reichsbürger, die Impfleugner und all die anderen, die anderer Meinung sind. Doch kaum jemand kann die Positionen benennen, die genau rechts ausmachen. Da kommt dann meistens etwas wie: Die sind gegen den Staat. Obwohl das ja eigentlich eine eher linke Position ist, dass man dem Staat weniger Macht einräumen will zugunsten des Individuums.
    Nach so einer Diskussion ist dann oft große Verwirrung, und ehrlich gesagt, auch bei mir. Denn auch ich kann das nicht richtig bzw. angemessen benennen.
    Für mich sind links und rechts eigentlich nur noch markige Kampfbegriffe, mit denen man Menschen mit eigenen Meinungen ausgrenzen kann und die mit den ursprünglichen Ideen von rechts und links nicht mehr viel gemeinsam haben.

    Im ursprünglichen Sinne von rechts und links sehe ich jedoch aktuell unsere Politik, die Medien und den größten Teil der Gesellschaft nach rechts abstürzen. Man gibt sich mit pseudolinken Themen nur noch den Anstrich von links.
    Beispiel: Man verkündet offiziell, die Minderheit der Indianer schützen zu wollen (ohne sie zu fragen übrigens), unterbindet aber gleichzeitig die Freiheit, die Inhalte von Karl Mai zu sehen. Und die Ausgrenzung (Gegenteil von Schutz) von ca. 20% der ungeimpften Bevölkerung ist im Gegenzug für die Mehrheit auch völlig ok.

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