Belästigungen 8/2022: Schluß mit der Wählerei (und den Flöhen im Bauch)!

Wenn ich mir ab und zu – aus angemessener Entfernung – das anschaue, was die Knallchargen, die derzeit eine Art deutsche Regierung darstellen (!), so fabrizieren, fällt mir ein Sprichwort ein, das ich aus meiner Kindergartenzeit kenne und das auf uns damals möglicherweise auch zutraf: „Dumm und frech, das paßt zusammen!“

Allerdings waren wir Kinder. Eines unserer schlimmeren Vergehen war, auf dem Klo aus dem Wasserhahn zu trinken, weil man davon laut Auskunft von Fräulein Schreiber Flöhe im Bauch bekam. Wir hätten aber nie behauptet, die Flöhe im Bauch (die es wahrscheinlich gar nicht gab) würden sich durch exponentielles Wachstum asymptomatisch auch auf Nichtwassertrinker übertragen und dafür sorgen, daß bis Weihnachten Millionen Münchner Kindergartenkinder durch Flohbisse in der Magenschleimhaut qualvoll sterben müßten. So einen Schmarrn hätten selbst unsere Kindergartenfräuleins Deckenbach und Schreiber nicht verbreitet.

Auf die Idee, mit einem fiesen Trick den Essensnachschub aus der Schulküche zu unterbinden und dann zu behaupten, die Schulküche wolle uns aushungern, wären wir auch nicht gekommen (obwohl die Brotsuppe, die es fast jeden Tag gab, dafür einen plausiblen Vorwand geliefert hätte). Kriege hingegen führten wir manchmal schon, die waren aber meistens nachmittags wieder vorbei und alles gut, und das Ausmaß an Haß, das Leute wie Habeck, Baerbock, Scholz, Hofreiter und eine FDP-Herrenreiterin, deren Namen ich zum Glück vorübergehend vergessen habe und deshalb nicht googeln werde, – den Haß, den diese Leute verstrahlen, hätten wir uns nicht mal bei den ganz bösen Erwachsenen auch nur vorstellen können.

Außer Dummheit und Frechheit – oder sagen wir besser: Schamlosigkeit, Unverfrorenheit, Dreistigkeit, was aber auch alles viel zu harmlos klingt – fällt mir an dem derzeitigen Politikpopanz aber noch etwas auf, und da wird mir ein bißchen mulmig: Diese Gestalten – vom sogenannten „Kanzler“ (der offenbar glaubt, das Wort komme vom „Abkanzeln“ beziehungsweise „Canceln“) bis zu der erwähnten Popeladel-Rüstungslobbyistin aus der dritten FDP-Reihe, bei der man das Geburtsdatum dreimal lesen muß, weil man unwillkürlich annimmt, sie habe ihre Grundausbildung im Konzentrationslager absolviert – diese Gestalten haben ganz offensichtlich keinerlei Interesse, irgendwann in den nächsten fünfzig Jahren wieder- oder noch mal gewählt zu werden.

Da wird mir mulmig, weil sich die Vermutung aufdrängt, die hätten insgeheim längst beschlossen, dieses Quatschtheater mit den Wahlen jetzt endlich mal ganz abzuschaffen, weil das sowieso bloß Geld kostet und das Klima nicht rettet und auch noch Arbeit macht – schließlich müssen die Schießbudenfiguren zwecks „Wahlkampf“ wochenlang durchs Land gekarrt werden, auf Marktplätzen irgendwelches Lügenzeugs herumblöken und sich dann womöglich noch von Querbürgern und Reichsdenkern mit Tomaten bewerfen lassen.

Da wäre es schon nachvollziehbar, dass die mal sagen: Schluß mit dem Schmarrn! Das, was unsere Geld- und Auftraggeber von uns verlangen – die Wirtschaft zu zerschlagen, die Bevölkerung zu terrorisieren und zu verelenden, Rußland zu vernichten und einen totalitären, technokratischen Kasernenstaat mit Überwachung und Manipulation aller Lebensregungen zu errichten – das können wir doch viel besser durchsetzen, wenn wir das (mangels Alternative) minimale Risiko, nicht mehr gewählt zu werden, ebenso aus der Welt schaffen wie dieses ganze Wahlkampfbrimborium (das übrigens schon seit mindestens vierzig Jahren überflüssig ist, weil die Besetzung der Parlamente nicht irgendein Wähler bestimmt, sondern die Querfront der Parteien, die die Listen aufstellen; daß da auf den ganz ganz hinteren Plätzen manchmal unerwartet einer hinein- und ein anderer herausrutscht, ist den Aufwand mit Sicherheit nicht wert).

Ein Vorbild für die Abschaffung der Wahlen könnte die Weltregierung sein: das World Economic Forum, das seit Jahrzehnten vorgibt, was sich auf dem Planeten, den man früher Erde, Gaia oder Terra nannte, zu tun hat. Dieses sogenannte „Forum“, das in Wirklichkeit eher einer monströs luxuriösen Version des Berghofs „Adlerhorst“ bei Berchtesgaden gleicht, bestimmt, plant und regelt das Leben so gut wie jedes einzelnen Menschen, ohne jemals von irgend jemandem auch nur pro forma gewählt worden zu sein. Es hat seine unumschränkte, unangreifbare, allgemein akzeptierte Macht ebenso legitim errungen wie die Inquisition im spätmittelalterlichen Europa – durch und mit brutalster Gewalt gegen ganze Gesellschaften und jeden einzelnen. Und stören tut das offensichtlich so gut wie niemanden von all den Millionen mündigen Demokraten; ein paar Ketzer halt, heute wie damals. Die zählen nicht.

Also: weg mit der sogenannten Demokratie, her mit den nutz- und schimmerlosen „Experten“? Wo sich doch sowieso alle einig und im „Konsens“ sind, dass es nur eine Wahrheit, nur offizielle Fakten und ausschließlich alternativlose „Lösungen“ gibt?

Ganz ehrlich: wieso nicht? Wahlen gab es auch im dritten Reich. Wahlen können nichts ändern, weil das, was geändert werden muß, nicht zur Wahl steht und weil sie sonst verboten wären. Wahlen bringen Plakatdruckern, Wimpelherstellern, Bierzeltvermietern und Fernsehpropagandisten etwas, und für die lassen sich sinnvollere Erwerbszweige auftun. Mit den Wahlen verschwindet auch das blödsinnigste aller Argumente: Man solle doch die Opposition wählen, wenn man mit dem „Kurs“ der Regierung nicht einverstanden sei.

Ohne Wahlen wird die wahre Opposition erst sichtbar. Ohne Wahlen haben wir Zeit, Ressourcen, Aufmerksamkeit und Muße, uns um das zu kümmern, was die dringlichste, die unverzichtbare Aufgabe aller politisch denkenden Menschen mit Herz und Hirn ist und sein muß: dieses unmenschliche, mörderische, korrupte, kaputte und unerträgliche System, das unser aller Leben beherrscht, endlich zu stürzen, abzuschaffen und als bizarre Episode in die Geschichtsbücher zu verbannen, um endlich, endlich, eine Gesellschaft zu begründen oder halt einfach zu sein, die es erstrebenswert macht, ein paar Jahrzehnte auf dem Planeten Erde zu leben – oder vielmehr deren viele: hier, dort und überall.

Ich habe in meinem Leben oft an Wahlen teilgenommen, aber noch nie „gewonnen“, und wenn ich mich mal über ein Ergebnis wenigstens mit gebremstem Schaum gefreut habe, war die Freude ein voreiliger Irrtum. Man kapiert das irgendwann: Nein, es gibt kein „kleineres Übel“. Es gibt nur Übel, bei denen die Größe ebenso egal ist wie bei den derzeit beim „grünen“ kleineren Übel so populären Atombomben: Die werden ja auch immer kleiner. Deshalb sind mir Wahlen, die über regionale Belange hinausgehen, seit vielen Jahren egal. Klar: Auch ohne Wähler wird es weiterhin Wahlen geben, aber vielleicht nicht allzu lange, und ohne Wahlen wird es auch weiterhin Parlamente geben müssen, in denen diskutiert wird und alle möglichen Dinge entschieden werden. Wie wir diese Parlamente besetzen, ist dann aber eine ganz andere Frage, auf die es vernünftige Antworten gibt.

Ach so, und das mit den Flöhen im Bauch war übrigens ein Schmarrn. Eines Tages waren unsere Kindergartenfräuleins beide krank, und das Aushilfsfräulein erklärte uns, Wassertrinken sei verboten, weil man davon Frösche im Bauch bekomme. Nicht Flöhe, sondern Frösche. An diesem Tag tranken mein griechischer Freund Antonios und ich so viel Wasser, dass wir die Frösche förmlich quaken hörten. Die gab es aber nicht, noch weniger als die Flöhe, bei denen wir uns aufgrund ihrer Winzigkeit nie ganz sicher sein konnten.

Und gestorben ist auch in diesem Fall so gut wie niemand, und wenn doch, war der Straßenverkehr schuld, gegen den übrigens heute wie damals weder Wahlen noch irgendwelche sonstigen pseudopolitischen Sperenzchen irgend etwas ausrichten können.

12 Antworten auf „Belästigungen 8/2022: Schluß mit der Wählerei (und den Flöhen im Bauch)!“

  1. Nicht nur meine Wenigkeit hat bereits zu Beginn der PLANdemie laut darüber nachgedacht, wie Millionen von „Impf“dosen, vom „Bundesgesundheitsminister“ in vorauseilendem Gehorsam bestellt, vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums an die Bevölkerung verabreicht werden sollen.

    Einmal im Jahr? Oder zweimal? Noch öfter?

    Vom „Impf-Abo“ wurde gemunkelt und die bösen „Verschwörungstheoretiker“ wurden verlacht, als „Covidioten“ abgekanzelt, „raus aus dem sozialen Leben“ geworfen.

    Alle, die bereits vor zwei(einhalb) Jahren darauf hingewiesen hatten, dass über Langzeitfolgen keinerlei belastbaren Studien existieren, waren „Aluhutträger“ o.ä.

    Mit dem „Impf-Abo“ hat sich bereits die nächste sog. „Verschwörungstheorie“ in die brutale Realität verwandelt und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es noch lange nicht die letzte war.

    Jetzt also alle drei Monate „boostern“ lassen, um als „vollständig geimpft“ zu gelten.

    Wer es spätestens jetzt noch nicht geschnallt hat, was der eigentliche Hintergrund für eine vorher noch nie dagewesene globale „Impfkampagne“ ist, dem kann man sowieso nicht mehr helfen.

    Sehr wahrscheinlich werden immer noch genug Regime-treue Mitbürger*Innen (m/w/d) zum Impfzentrum ihres Vertrauens pilgern, um sich dort den nächsten Schuss Gesundheitsvorsorge vor schweren Verläufen und Hospitalisierung abzuholen.

    Und in drei Monaten den nächsten. In weiteren drei Monaten gleich noch einen und so weiter.

    Um das abschließend klarzustellen:

    Ich bin von Geburt an gegen so ziemlich alles geimpft, was zur damaligen Zeit als dringend notwendig erachtet wurde, um halbwegs unbeschadet vor möglicherweise gefährlichen Viren immunisiert zu sein.

    Allerdings gab’s seinerzeit keine Vierteljahres-Impfungen mit bedingt zugelassenen Vakzinen, deren Wirksamkeit scheinbar mit jeder neuen Spritze noch geringer zu werden scheint.

    Wer’s braucht, soll sich weiterhin verar***en lassen.

    Mir kommt diese Gen-Brühe jedenfalls nicht in den Körper.

    1. ich habe mir erlaubt, mit einem Liedlein auf den vorgegebenen Drang zum Gendern zu reagieren. Den Link hänge ich dran. Mit herzlichen Grüßen in meine ehemalige Heimat.

      https://youtu.be/7gBvU5YJQ5g

      der Bu-sen und der Kitz-ler,
      die hatten lang schon Frust.
      Da-rum wol-len sie nun ge-en-dern
      u-und das Pro-no-men ä-än-dern
      kuck-kuck, kuck-kuck-i-ah-ah-ah
      kuck-kuck, kuck-kuck i-ah.

      vor-bei da kam die Ei-chel,
      und wein-te gar sehr laut:
      hing sie doch an einem wei-ßen,
      u-und bö-sen al-ten Ma-ann dran
      kuck-kuck, kuck-kuck-i-ah-ah-ah
      kuck-kuck, kuck-kuck i-ah.

      so gin-g´n sie auf Reise,
      ins grün re-gier-te Ber-lin
      Drei Wan-der-vö-ge-li-i-innen
      Drei Wan-der-vö-ge-li-i-innen
      kuck-kuck, kuck-kuck-i-ah-ah-ah
      kuck-kuck, kuck-kuck i-ah.

  2. Hallo Herr Sailer
    Seit über 20 Jahren bin ich ein Nichtwähler , sehr zum Ärger meiner Umgebung. Ich denke , dass Wahlen nicht nur nichts bringen , dieses Parteiensystem u. das daraus resultierende Regierungsystem ist am Ende und funktioniert nicht mehr .
    Die Farbe spielt da überhaupt keine Rolle. Diese grüne U-BootPartei ist dafür ein Beispiel . In den 80 zigern als Friedens-/Antikriegs- und Umwelt/Ökotrupp in Stellung gebracht , jetzt endlich aufgetaucht . Sie sind heute die lautesten Kriegstreiber in diesem Land .
    Klima/ Umwelt interessiert nicht die Bohne .
    Und die Norberts dieser Welt . Entweder sie haben keine Ahnung o. sie wissen Bescheid und stecken mittendrin .
    MfG Stefan Friedrich

  3. @Stefan Friedrich

    Freut mich, dass es auch andere Mitbürger gibt, die eine deckungsgleiche Meinung über die „oliv-grünen Öko-Faschisten“ im „besten Deutschland, das es jemals gab“, haben.

    Widerlich, wie diese überwiegend ohne abgeschlossene Ausbildung/Studium und teilweise tief-rot-kommunistisch agierende „Besser-Menschen“-Partei das Leben von Millionen Bürgern, die ihre Stimmen nicht den „Grünen“ gegeben haben, „verbessert“.

    Schon zu Zeiten eines Bundesaußenministers Joschka Fischer, haben diese „Klimaretter“ bei mir ihren letzten Kredit verbraucht, als sie ihre eigenen Werte mit Füssen getreten und für eine Beteiligung am Kosovo-Krieg gestimmt hatten.

    Die aktuelle Generation ist keinen Deut besser, aber das trifft auch auf sämtliche anderen „Volksparteien“ zu.

    Sie haben schon Recht, wenn Sie schreiben, dass Wahlen per se nichts bringen. Jedenfalls nichts Gutes für den Durchschnittsbürger.

    „Keine Waffen in Krisengebiete“ war u.a. ein Slogan der aktuellen Mit-ReGIERungspartei „Grüne“ vor der letzten BT-Wahl.

    Jetzt erkennt man, welche Halbwertzeit solche Marketingsprüche unter dem Strich haben.

  4. Zweifellos sind die Grünen (und leider nicht nur sie!) etwas extrem unappetitliches geworden. Ich kenne keine andere politische Bewegung, die so rasch, radikal und schamlos ihre Grundlagen verraten hat, obwohl solche „Verwandlungen“ in der Politik nichts neues sind. Aber kann man sie wirklich „Faschisten“ nennen? Wird das Wort „Faschist“ nicht zu oft verwendet? Faschismus war eine ganz konkrete, ziemlich unangenehme politische Bewegung mit einer eigenen Ideologie und einer bestimmten Ästhetik, die in Italien vor 100 Jahren die Macht eroberte und zum Vorbild für andere ähnliche totalitäre Strömungen wurde. Aber selbst der Nationalsozialismus war kein Faschismus im eigentlichem Sinne, sondern etwas anderes, wahrscheinlich noch schlechteres. Wenn das Wort Faschismus zu oft und beliebig benutzt wird, verliert er seine Bedeutung, wird einfach zum Schimpfwort, zum Allerweltswort. Können wir kein anderes Wort finden, das sich genauer auf unsere heutige Realität bezieht? Die Methoden, die Ziele, die Form haben sich in den letzten 100 Jahren gewaltig verändert. Von Faschismus, Stalinismus, Nationalsozialismus usw. zu reden, scheint mir ein großer Anachronismus. Was wir vor uns haben ist eine andere Art des Totalitarismus. Sie ist noch gefährlicher, weil sie noch viel mächtiger werden kann, als jedes totalitäre Regime aus der Vergangenheit. Sie „Faschismus“ zu nennen, scheint mir nicht nur sachlich falsch, sondern auch verharmlosend.

    1. Das „fascium“ hatten schon im alten Rom irgendwelche machtdemonstrierende Typen bei sich, ich glaube, die hießen Proculn…
      Das war ein Bündel von Stäben, die um eine Axt gewickelt waren. Und dann gibt es die Geschichte vom sterbenden Greis, der seine Söhne zu sich ruft und sie auffordert, einen nach dem anderen, das Bündel von Stäben zu durchbrechen, das er auf sich liegen hat. Es gelang keinem. Es nimmt der schwache und sterbende Greis nun die Stäbe und zerbricht sie einzeln, das schafft sogar er noch. Er erklärt seinen Söhnen, daß es ihnen ebenso wie diesen Stäben erginge, würden sie nicht zusammenhalten. Daß nun dieser beschworene Zusammenhalt, das Bündeln von Energien, Kräften, auf italienisch immer noch fasziare heißt(andere Klugscheißer mögen mir die eventuellen Schreibfehler nachsehen) und im Faschismus seine scheußliche Allzeitbedeutung erlangt hat und den Zusammenhalt per se verunglimpft, das mag direkt Absicht sein, denn auch die Svastika hat dieses Schicksal erfahren und so manches andere, das „peace“-Zeichen ist auch falschrum, ein Zeichen des Todes. Da steckt System dahinter. Wie bei den Grünen. Was für Arschlöcher, was für eine Enttäuschung. Da haben wohl Bastian und Kelly ein eine Kristallkugel geschaut und die Zukunft der Grünen gesehen, was für abgefuckte Kretins.
      Die Ricarda Lang würde ich ermuntern wollen, sich auszuziehen, in Leim zu baden, dann in Kokosfasern und daraufhin mit dem Orang-Utan-Männchen Anton in Hellabrunn einen „Toleranz-Porno“ zu drehen.

    2. @Messerschmidt

      „Names are for tombstones.“ oder „Namen sind Schall und Rauch.“

      Ja, Du hast ganz Recht mit Deiner Aussage hinsichtlich der Bedeutung des Wortes „Faschismus“.

      Mir ist halt kein passenderer Begriff für meinen Kommentar eingefallen.

      Vielleicht ist es auch eine „oliv-grüne Sekten-Bewegung“, die mit „Fridays for future“ und „Letzte Generation“ ihre Kampfgruppen an die Klima-Front schickt?

      Nenn‘ mich einen „Katastrophen- und Untergangs-Propheten“, aber was sich – nicht nur „im besten Deutschland…“ – seit einiger Zeit abspielt, ist das Ergebnis einer wohlstandsverwahrlosten „Uns geht’s doch super“-Gesellschaft, in der nur noch extremer Egoismus in beinahe allen Lebensbereichen vorherrscht.

      Seit einiger Zeit bin ich wesentlich fokussierter, was um mich herum (nicht) passiert und ein Großteil der Menschen, mit denen ich früher gerne (persönlichen) Kontakt hatte, ist ein für allemal aus meinem Dunstkreis verschwunden.

      Als überzeugter C.-„Impfungs“-Gegner ist man ja per se schon „höchst verdächtig“ und wenn man dann noch die „Impflinge“ auf bemerkenswert kritische Artikel rund um den „Impf-Terrorismus“ hinweist, ist der Kontakt ziemlich schnell dauerhaft beendet.

      Wobei ich mich sowieso lieber mit Menschen umgebe, die sich genauso kritisch mit den Entwicklungen der vergangenen zweieinhalb Jahre auseinandersetzen, als so „Norbert-mäßig“ einfältig alle Kritiker mit „Covidioten“- oder „Verschwörungstheoretiker“-Etiketten abzuqualifizieren.

      Gleichzeitig sehe ich die große Gefahr, dass diese bewusste Spaltung der Gesellschaft in „Geimpfte“ und „Impfverweigerer“ den Verantwortlichen in die Hände spielt.

      Mit welcher fadenscheinigen Begründung sollen Menschen, die sich im Vertrauen auf die (anhaltende) Wirksamkeit der „Impfungen“ bereits drei oder vier „Shots“ abgeholt haben, zu weiteren Pieksen gebracht werden?

      Was fällt den politischen Einpeitschern als nächstes ein, um gutgläubigen und verängstigten Mitbürgern die Entscheidung zu erleichtern?

      Wäre ich in dieser Situation, würde ich mir spätestens jetzt denken, dass ich ganz gehörig „verar***t“ worden bin und sämtliche großmäuligen Versprechungen keinen Schuss Pulver wert waren.

      Mehrfach Geimpfte bekommen weder ihre Grundrechte zurück, noch dürfen sie darauf vertrauen, nicht doch noch mit C. infiziert zu werden.

      Und die in den „alternativen Medien“ veröffentlichten Zahlen zu sog. „unerwünschten Nebenwirkungen“ lassen an ihrer Deutlichkeit eigentlich keinen Zweifel mehr aufkommen.

      Was Norbert wohl dazu meint?

      Drohung mit Anzeige wegen „Delegitimierung des Staates“?!?

  5. vielleicht badet der Norbert grad in Leim, in Kokosfasern und wird dann am Eingang von Hellabrunn die Ricarda Lang abpassen, den Orang-Utan Anton ausstechen quasi und dessen Rolle im angedachten Toleranzporno übernehmen.
    Mich hatte Covid im Januar für einen Nachmittag aufs Sofa gezwungen, das war alles.
    Obwohl umgeimpft…..

  6. Die römischen „Fasces“ wurden von den Lictoren, die die hohen Beamten begleiteten, getragen. Die Fasces symbolisierten die Macht bzw. die Autorität des Beamten, eine Sitte, die aus Etrurien kam. Eigentlich findet man Fasces in mittelalterlichen und neuzeitlichen Wappen mit ähnlicher Bedeutung. Die italienischen Faschisten benutzten sie später im Sinne der Einheit, wie du sagst, aber auch im bezug auf das antike Rom, denn sie träumten, ein faschistisches Imperium zu gründen. Die Fasces können also als ein mehrdeutiges Symbol betrachtet werden, d.h. nicht unbedingt „faschistisch“. Die Geschichte des Greisen, die du erzählst, kenne ich in folgender version: Als Gengis Khan alt wurde, rief er seine Söhne zu sich. Als sie bei ihm waren, gab er jedem Sohn zehn Pfeile und befahl ihnen, die einzelnen Pfeile zu brechen, was sie ohne Mühe machen konnten. Als das geschehen war, gab er jedem Sohn zehn festgebundene Pfeile und erteilte den Befehl, den Bund zu brechen. Keiner konnte es. Lehre: wenn ihr einig bleibt, seid ihr unbesiegbar, wenn nicht, ist es sehr leicht jeden von euch zu besiegen.

  7. An Tomandcherry
    Gerade deine Darstellung der jetzigen Lage bestätigt, dass es sich nicht um Faschismus handelt. Tatsächlich ist es schwierig ein Wort zu finden. Man könnte vielleicht da Wort Kakistokratie benutzen, was „Regierung der schlechtesten“ bedeutet, d.h. das Gegenteil von Aristokratie (Regierung der besten).

  8. @Messerschmidt

    „Kakistokratie“ hab‘ ich bisher noch nie gehört.

    Gefällt mir in dem von uns diskutierten Zusammenhang sehr gut. 😉

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