(periphere Notate): Nazis am Südpol!

Im Jahr 1969 ereignete sich auf einer britischen Antarktisexpedition ein merkwürdiger Vorfall: 12 Männer saßen 17 Wochen lang vollkommen isoliert in ihrer Basis im Eis und taten in dieser Komplettquarantäne nicht viel anderes als sich zu beobachten. Nach 17 Wochen und einer Kälteperiode praktisch ohne Tageslicht bekam einer plötzlich eine Erkältung. In den folgenden zwei Wochen erkälteten sich sieben weitere Männer, zwei hatten Niesanfälle, zwei blieben komplett gesund. Abstriche der Erkrankten wurden in Labors penibel untersucht. Es gab gewisse Hinweise auf Coronaviren, die jedoch nicht wirklich spezifisch waren. Von anderen Krankheitserregern und Allergenen fand sich nicht die geringste Spur.

Mit den geläufigen pseudowissenschaftlichen Theorien läßt sich dieses seltsame Geschehen nicht erklären. Ein Virus, das vier Monate lang „unsichtbar“ in einem Menschen „schläft“, dann plötzlich erwacht, ihn krank macht, fast alle anderen ansteckt und spurlos wieder verschwindet, womöglich durch eine Art Selbstmord? So verhalten sich Terroristen, aber doch keine Krankheitserreger, oder?

Immerhin: Die erstaunliche Ähnlichkeit der Virusattacke (die niemandem groß schadete) mit dem Terrorismus, den Medien und Regierungen seit einem halben Jahrhundert als grellen Teufel an die Wand malen, um uns in Dauerschrecken zu versetzen, könnte die ansonsten völlig irrationale Panik vor Erkältungsviren erklären, in die uns Medien und Regierungen seit einem Vierteljahrhundert immer wieder zu versetzen versuchen – was ihnen in den letzten 20 Monaten endlich so richtig durchschlagend gelungen ist.

Der Mensch versteht die Welt nicht, wenn er sie zu verstehen versucht, indem er sie „von außen“ betrachtet. Das ist eine Binsenweisheit. Noch weniger versteht er sich selbst, wenn er sich nicht in der Welt befindet.

Der kluge Artur Aschmoneit hat mehrmals darauf hingewiesen, daß man Nazis nicht unbedingt an ihren Springerstiefeln erkennt. Ich scheue das Vier-Buchstaben-Wort für die Wiedergänger des totalitären Wahns und bezeichne die geifernde Kamarilla in Politik und Medien lieber als rechtsextrem. Aber richtig ist der Hinweis zweifellos. Von Joseph Goebbels etwa ist kein Bild überliefert, auf dem er das Marschkleidungsstück der Trampeltrupps trüge. Wichtiger ist (zumindest bei nur medial „anwesendem“ Personal), was aus der Sprechöffnung herausdringt. Und das ist im Falle von Rechtsextremen so gut wie immer verdreht, verzerrt, ins Gegenteil verkehrt bzw. und/oder schlichtweg dreist gelogen, um dem Zweck der Einschüchterung und gleichzeitigen Aufpeitschung der Volksmasse zu dienen.

In welchen Krieg das Volksvieh damit jeweils aktuell hineingehetzt werden soll, ob gegen Viren oder Untermenschen, ist weitgehend egal, weil sich das Gekropp ja sowieso verbündet und verschwört – der Leugner mit dem Erreger, der Zersetzer mit dem Verweigerermuffel, der innere mit dem äußeren Feind.

Ein Merkmal der Dissidenz ist das Leugnen von Lügen.

Wenn man sich das Lügen erst einmal angewöhnt hat, kann man so einfach nicht mehr damit aufhören, vor allem wenn die Lügen einem Zweck dienen sollen, den man anders offenbar nicht erreichen kann (höchstens mit gewalttätigem Zwang, der indes die Gefahr birgt, daß der Gezwungene irgendwann doch aufbegehrt und den Büttel zum Teufel haut), aber muß. Wirkt das Lügen nicht genug, wird es – da die Hemmungen nun mal weg sind – intensiviert und mit Drohungen unterfüttert.

Christian Karagiannidis, der Leiter des längst weitgehend diskreditierten DIVI-Registers zum Beispiel brüllt zum Beispiel in den WDR hinein: „Bei uns liegen derzeit vor allem jüngere Menschen auf den Intensivstationen, viele zwischen 20 und 30, ohne Vorerkrankungen.“ Sogar seine eigene Statistik zeigt: Das ist dreist gelogen. Lediglich 5,1 Prozent der Patienten, die – warum auch immer – ein Intensivbett belegen und „positiv getestet“ wurden, sind jünger als 29. Wie man Journalisten nennt, die so etwas nicht nur nachfraglos hinnehmen, sondern auch noch unwidersprochen veröffentlichen? Fragen Sie Karl Kraus.

Die meisten, lügt Karagiannidis weiter, seien ungeimpft, aber „immer davon ausgegangen, daß sie nicht schwer krank würden“. Das kann einem bei einem Autounfall oder Leitersturz schon mal passieren, daß man zwei Sekunden zuvor nicht davon ausgeht, schwer zu erkranken, möchte man meinen, selbst wenn man den Freistempel im Impfpaß trägt. Daß Geimpfte nur bei schweren Erkältungssymptomen, Ungeimpfte aber generell getestet werden, verschweigt der Mann selbstverständlich.

Ebenso selbstverständlich verschweigt er, daß ein Geimpfter, der Erkältungssymptome aufweist, laut Definition gar nicht mehr geimpft ist. Nehmen wir also mal an: 1.000 Menschen liegen wegen Herzinfarkten, Schädelbrüchen, Lungenentzündungen und anderem in Intensivbetten, je 500 geimpft und ungeimpft. 20 Geimpfte haben Schnupfen, 150 eine Lungenentzündung – schon haben wir 670 Ungeimpfte, die intensiv betestet und wegen der üblichen „Unschärfen“ zu zehn Prozent für „positiv“ erklärt werden. Und schon dürfen wir vermelden, die „Coronapatienten“ seien zu hundert Prozent ungeimpft. Werden sie am nächsten Tag verlegt, testet man sie noch mal, und schon hat sich die „Fallzahl“ verdoppelt. Klingt absolut irr, ist es auch, aber so sind die Zeiten.

Dem WDR ist so was wurst, der läßt Karagiannidis einfach weiterbrabbeln: „Die Delta-Variante macht aber einfach viel kranker.“ Auch gelogen, klar, weiterer Kommentar erübrigt sich.

„Ich bin überzeugt, dass sich das 2G-Prinzip in vielen Bereichen des täglichen Lebens durchsetzen wird. Wer sich nicht impfen lassen will, wird auf Dauer Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, auch am Arbeitsplatz“, tönt NRW-Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff und meint mit „Einschränkungen“ wohl: noch mehr „Einschränkungen“, bis hin zur dauerhaften Wegsperrung und mit „auf Dauer“: lebenslänglich. Womit wir beim Drohen sind: „Klar ist, dass die Impfverweigerung Einzelner nicht zum Schaden von Kollegen, Arbeitgebern und Kunden sein darf!“ Der unzweifelhaft makellos patriotische „Kölner Stadt-Anzeiger“ läßt auch diesen unverschämten Pfeffersack unwidersprochen hetzen, ohne wenigstens einen Kommentar zu seinem Schuhwerk abzugeben.

Ähnlich scham- und hemmungslos „lehnten“ noch vor wenigen Monaten (nicht nur) sogenannte „Koalitionspolitiker“ „Privilegien für Geimpfte“ „ab“. Schon im Dezember allerdings mahnte die ARD-„Tagespropaganda“, man könne schließlich auch den Inhaber eines Nobelrestaurants nicht zwingen, einen Besoffenen als Gast zu dulden. Entsprechend verlogen war der ganze Salbader von Anfang an.

Immerhin hielt es damals noch ein einzelner rechtspolitischer Sprecher der SPD für denkbar, im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz eine „Klarstellung“ unterzubringen, „daß niemand benachteiligt werden darf, der sich nicht impfen läßt“. Wie gesagt: denkbar. Das ist ein derart bolschewistisches und volksschädliches Zersetzerdenken heute selbstverständlich nicht mehr. Sonst kommt am Ende noch jemand daher und möchte in Deutschland Demokratie und Menschenrechte einführen!

Der freche SPD-Sprecher heißt übrigens Johannes Fechner und hat sich zu seinem frechen Gedanken nie mehr geäußert. Auf seiner Webseite legt er statt dessen umfangreich klar, weshalb seine Verwicklung in sogenannte „Maskendeals“ gaaaanz legal war.

Mit der rapide erschlaffenden Spritzbegeisterung geht seit etwa vier Wochen auch die Zahl der Sanitäter und Krankenwagen, die Tag und Nacht mit heulenden Sirenen durch die Stadt rasen, stetig und merklich zurück. Es hat alles sein Gutes, heißt es. Manches hat auch zwei. Und wenn das alles reiner Zufall ist: dann drei.

Vor einem Jahr galt jeder, der nicht „getestet“ war, als krank bis zum Beweis des Gegenteils, der ausschließlich per PCR zu erbringen war. Wer behauptete, gesund zu sein, mußte sich belehren lassen, und wer die gottgleiche Urteilskraft der PCR anzweifelte, war ein „Verschwörungsideologe“ und verlor 30 Facebook-Freunde. Dem Gesetz der stetigen Verschlimmerung und Verschärfung des Schlimmen und Scharfen gemäß gilt heute der Ungeimpfte als krank bis zum Beweis des Gegenteils. Der ist mittels PCR nicht mehr zu erbringen, weil die Gläubigen dem Test nicht mehr recht trauen und nur noch die dokumentierte doppelte Kommunion akzeptieren. Vorübergehend. In ein paar Wochen wird jeder Doppeltgespritzte als krank bis zum Beweis des Gegenteils gelten, der nur durch regelmäßige Nachspritzungen zu erbringen ist. Die Intervalle zwischen den „Booster“-Sakramenten werden kürzer werden: sechs Monate, vier Monate, acht Wochen, vierzehn Tage. Wenn die Zahl der „Impfdurchbrüche“ damit im Januar („fünfte Welle“!) nicht mehr zu „kontrollieren“ und „einzudämmen“ ist, drehen alle völlig durch, und es kommt zum Kladderadatsch.

Oder auch nicht. Vielleicht dauert es gar nicht bis zur „siebten Welle“ (Januar 2023), daß eine Mehrheit der Schikanierten der Panikkarneval der Herrschenden und ihrer Medien einfach nicht mehr interessiert. Man kann sich irren in solchen Dingen.

Vor 75 Jahren, im August 1946, begann man die fertiggestellten U-Bahn-Tunnels in der Münchner Lindwurmstraße mit Bauschutt aufzufüllen. „An eine Wiederaufnahme des U-Bahn-Projekts“, vermeldet die Stadtchronik, „ist nicht gedacht.“ So kann man sich irren, wenn man meint, etwas zu „wissen“, was noch nicht geschehen ist.

Vor etwa einem Jahr versicherte die deutsche Bundesregierung, sämtliche „Corona“-Sanktionen würden aufgehoben, wenn „jeder ein Impfangebot erhalten“ habe. Da fehlen jetzt zwar noch die kleineren und kleinsten Kinder, die derzeit nur illegal und heimlich von fanatischen Medizinmännern gespritzt werden. Dennoch steht zumindest vorläufig fest (siehe oben): Die Sanktionen wurden und werden seit März 2020 praktisch ununterbrochen stufenweise verschärft. So kann man sich auch irren.

Daß die Kinder als „letztes Aufgebot“ herhalten müssen, um den Feind am Ende doch noch niederzuringen, ist übrigens nicht neu, historisch gesehen. Nein, das ist nicht schon wieder eine Anspielung auf die Implosion des Nazireichs und das Ende des zweiten Weltkriegs (diese wäre allerdings möglich und legitim). Der sogenannte „Kinderkreuzzug“ von 1212 zum Beispiel war das vorgezogene letzte Hüsteln des Kreuzfahrerwahns (dem ebenso wie „Corona“ manifeste Profitinteressen, Machtgier und ökonomische Raffsucht sowie fanatische Propaganda, Weltuntergangs-Panikmache und geschürter Massenwahn zugrunde lagen). Er endete als schändliche, klägliche und katastrophale Farce. Das muß man nicht als Menetekel deuten. Darf man aber.

Daß es – abgesehen von anderen Bedenken – ziemlich unsinnig ist, Menschen während oder kurz nach der Erkältungssaison gegen eine Erkältungskrankheit impfen zu wollen, wußten Fachleute schon, als man auch noch wußte, daß es eine wirksame Impfung gegen Erkältungskrankheiten sowieso nicht geben kann. Dieses Wissen ist zumindest bei denen, die die Befehle der Pharmaindustrie in „Maßnahmen“ umzusetzen haben, seither vollständig verloren gegangen. Ob es zumindest als Ahnung wiederkehrt, nachdem sich nun „herausgestellt“ hat, daß die gentechnische Spritzung kaum etwas bewirkt, keine Infektion, keine Erkrankung, keine Ansteckung anderer und keinen Todesfall verhindert, sondern lediglich eventuell vor etwas schwereren Symptomen schützt, dafür aber zehntausende Todesfälle und Millionen von Covid-19-ähnlichen Erkrankungen und anderen schweren „Nebenwirkungen“ hervorruft? Nicht? Dann wird es auch nichts mehr helfen, daß ebenfalls belegt und dokumentiert ist, daß die minimale schützende Wirkung der Spritzung nach wenigen Wochen verfliegt, die Langzeitfolgen aber bisher nur in Ansätzen bekannt sind.

Die tatsächliche Zahl der durch mRNA-„Impfungen“ geschädigten und getöteten Menschen ist unbekannt und wird es auch bleiben. Erschwert wird die Zählung nicht nur durch die hohe Dunkelziffer (95 bis 99 Prozent), sondern unter anderem auch dadurch, daß zum Beispiel die US-amerikanischen „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) jeden, der innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung erkrankt oder stirbt, als „ungeimpft“ verzeichnen. Weil es auch deutschen Fanatikern zufolge bei Impfungen generell keine „Spätfolgen“ gibt, sind wiederum Todesfälle und Schädigungen nach mehr als 14 Tagen logischerweise keinesfalls auf die Spritzung zurückzuführen.

Vor 74 Jahren, Ende August 1947, wurden die Münchner Bürger repräsentativ befragt: „Was machen Sie in Ihrem Urlaub?“ Die meisten Befragten gaben an, sie wollten Brennholz sammeln, Ähren lesen oder Lebensmittel hamstern. Die beliebtesten „Erholungshöhepunkte“ waren Baden in der Isar, Angeln und Garteln. Mit manchen Dingen liegt man offenbar nicht so leicht falsch.

Immerhin: In die Antarktis wollte damals niemand. Da kann man sich nämlich erkälten.

2 Antworten auf „(periphere Notate): Nazis am Südpol!“

  1. „Da fehlen jetzt zwar noch die kleineren und kleinsten Kinder, die derzeit nur illegal und heimlich von fanatischen Medizinmännern gespritzt werden.“
    Das juckt die Staatsanwaltschaft natürlich überhaupt nicht, wohingegen das staatsgefährdende Ausstellen von Masken-BefreiungsAttesten mit dem vollen Arsenal bekämpft wird.

  2. Sehr treffend formuliert, Michael.

    Leider muss ich in unserem ehem. „Hot Spot“ (LK Miesbach) feststellen, dass sich sehr viele Mitbürger in erster Linie deshalb „impfen“ lassen, weil sie dadurch in den Urlaub fahren oder sich endlich wieder in ein Restaurant begeben dürfen. Ja, das sind für etliche Menschen, denen ich normalerweise eine gewisse Grundintelligenz attestiere, „wichtige Gründe“.
    Meine Familie und ich stehen diesem Gen-Experiment ablehnend gegenüber und wir erwarten weitere Verschärfungen der Maßnahmen spätestens nach der „Bundestagswahl“ (haben wir denn überhaupt eine „Wahl“?) Ende September.
    Mein Sohn wird ab dem 14.09. auf das Gymnasium wechseln und wir befürchten eine Neuaufnahme von „Homeschooling“, „Wechsel- und Distanzunterricht“. Was den Kindern und Jugendlichen – und gleichzeitig den Erziehungsberechtigten – dadurch angetan wird, lässt sich anhand der proppenvollen Psychiatrien erkennen, die – ich weiß, wovon ich schreibe – nur noch akut suizidgefährdete Patienten aufnehmen. Wer „nur“ unter Depressionen leidet, muss sich auf lange Wartezeiten einstellen.
    Jede ursprünglich als „Verschwörungstheorie“ gebrandmarkte Maßnahme hat sich mittlerweile als bestehende bzw. bevorstehende harte Realität erwiesen. Man muss kein Prophet sein, um allerspätestens jetzt zu erkennen, dass „1984“ wie ein harmloses Kinderbuch anmutet, verglichen mit unserer zu erwartenden „neuen Normalität“.
    Klaus Schwab und seine Erfüllungsgehilfen werden sich schon die Hände reiben in Vorfreude auf die nächsten menschenrechts-einschränkenden Maßnahmen für eine Welt, in der wir „nichts mehr besitzen, aber glücklich sein werden“.
    Meine Glücksgefühle halten sich angesichts dessen stark in Grenzen. Dagegen werden meine Gefühle, dass hier etwas gewaltig in die falsche Richtung läuft, immer stärker.
    Ich wünsche Dir und Deinen Lesern weiterhin das Beste und dass wir „VT“ am Ende doch zu den Gewinnern gehören werden.
    Schließlich stirbt die Hoffnung zuletzt…
    Beste Grüße aus dem schönen Oberland!
    tomandcherry

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