Die Schwindel-Täuschungs-Irrtums-Kampforganisation (STIKO) in tausend Nöten

Thomas Mertens wurde vor ein paar Wochen zu einer Art Robin Hood der Kinderschützer und Kritiker der mRNA-Spritzkampagne. Der Vorsitzende der STIKO (Ständige Impfkommission) weigerte sich nämlich beharrlich, zu empfehlen, auch Kinder sollten in das gentechnische Massenexperiment einbezogen werden. Das erschien zunächst logisch: Kinder erkranken so gut wie nie schwer an der Krankheit Covid-19, es wäre daher reichlich sinnlos, ihnen Wirkstoffe zu verabreichen, die lediglich im unwahrscheinlichen Falle einer Erkrankung die Symptome etwas mildern sollen, ansonsten aber nichts bewirken – außer schweren „Nebenwirkungen“ und unbekannten Langzeitfolgen.

Dafür mußte sich Mertens öffentlich diffamieren, bedrängen, attackieren und vom entfesselten bayerischen Möchtegernführer als Vorsitzender einer Art Kegelverein beschimpfen lassen, als Amateur, dem Söder „die Profis“ gegenüberstellte: die EMA, die nichts gegen die Kinderspritzung einzuwenden habe. Wobei Herrn Söder höchstwahrscheinlich bewußt ist, daß es einen grundlegenden Unterschied zwischen einer „Zulassung“ (durch die EMA) und einer „Empfehlung“ gibt. Aber solche Feinheiten dürfen in der allgemeinen Raserei keine Rolle spielen.

Der sogenannte Bundesgesundheitsminister drohte an, auf die ausbleibende STIKO-Empfehlung zu pfeifen und die Kinder einfach so zu spritzen (das heißt, im Mafiajargon: „ein Angebot zu machen“). Das war ein bißchen gewagt. Zwar verfügt Spahn über quasidiktatorische Vollmachten, solange ihm der Bundestag artig alle drei Monate die „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ (die nie bestand) verlängert, und kann theoretisch auf Empfehlungen irgendwelcher Kommissionen pfeifen. Allerdings birgt das die Gefahr, irgendwann zur Verantwortung gezogen zu werden, wenn sich die Schädigungen häufen. Da ist man fein raus, wenn man sagen kann: Aber die STIKO hat’s doch empfohlen!

Da hilft es auch, wenn sich die STIKO im Vorfeld hübsch eigensinnig präsentiert: „Die Stiko ist ein autonomes Organ, wir arbeiten nicht auf Zuruf des Ministeriums, wir treffen unsere Entscheidungen nach Bewertungen der Risiken und des Nutzens“, tönte der Leiter der STIKO-Abteilung für Epidemiologie, Rüdiger von Kries, im Mai 2021. Momentan sei „nichts“ über die Nebenwirkungen von Corona-Impfungen bei Kindern bekannt. „Bei unklarem Risiko kann ich zur Zeit noch nicht vorhersehen, daß es eine Impfempfehlung für eine generelle Impfung geben wird.“

Der letzte Satz klang damals schon verdächtig. „Vorhersehen, daß“? Hieß das nicht: „voraussagen, wann“?

Denn daß der feste Wille des Pharmalobbyisten Spahn unverbrüchlich ist („Wir impfen Deutschland zurück in die Freiheit!“ – eine Verhöhnung der Opfer des Holocaust, die kaum jemandem auffiel), wußte man damals schon. Am 16. August, so erfuhren wir, knickte die STIKO ein und verkündete fügsam, sie empfehle die „Impfung“ nun auch für Kinder zumindest ab 12 Jahren.

Die Begründungen für diese Empfehlung sind so hanebüchen, daß es selbst medizinischen Laien die Haare aufstellt, wenn man sich etwas genauer damit beschäftigt: indirekt angedeutete Mikrostudien, akribisch ausgewählte und falsch interpretierte Metastudien, ein paar vage „Hinweise“, angebliche „seltene Einzelfälle“, das längst nicht mehr erträgliche Geschwätz von „asymptomatischen Fällen“, die üblichen unhaltbaren „Modellierungen“ sowie jede Menge Zahlensalat und viel Geschwurbel, das lediglich dazu dient, eventuelle Leser abzuschrecken (vor allem Politiker, die von dem ganzen Konvolut nur ein Wort zu interessieren hat: „Empfehlung“). Man merkt so deutlich, wie bemüht man hier war, aus nicht vorhandenem Material etwas herauszukratzen, daß einem die STIKO regelrecht leidtun könnte.

Allerdings reicht das Mitleid nur bis zu dem Hinweis, es sei „ein zusätzliches Ziel“ der Kinderspritzung, „dadurch auch indirekte Folgen“ von Infektionen mit SARS-CoV-2 „abzumildern“. Was damit gemeint ist? Dies: „Einschränkungen der sozialen und kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“ und insgesamt „psychosoziale Folgen der Pandemie“. Man möchte also Millionen von Kindern einem gentechnischen Experiment aussetzen, um dadurch die Folgen der Verordnungen von Politikern „abzumildern“, indem man behauptet, an Panikmache, Psychoterror, „Homeschooling“, Isolation, Hausarrest, Bewegungsverbot, Singverbot, Sprechverbot, Berührungsverbot, Maskenzwang und anderen Sanktionen seien nicht diese herrschenden Politiker schuld, sondern ein Virus oder eine Pandemie? Wem es da nicht die Schuhe auszieht, der hat keine an. Und wer einer Kommission, die solche Sauereien nicht nur öffentlich-amtlich von sich gibt, sondern als wissenschaftliche Einschätzung verstanden haben will, zutraut, auf das Wohl von Menschen (nicht nur Kindern) bedacht zu sein oder auch nur zu wissen, was man unter diesem Begriff verstehen könnte, der kann auch Wasser nicht von Salpetersäure unterscheiden und sollte froh sein, wenn man ihn nur als „Rotkäppchen“ belächelt.

Daß die STIKO von Lobbyisten und Mietmäulern der Pharmakonzerne geradezu durchsetzt ist, wußten wir schon vor zwölf Jahren, als sie sich eifrig bemühte, beim Schweinegrippe-Schwindel mitzumischen. 12 von 16 Mitgliedern hatten damals so unmittelbare Verbindungen zur Impfindustrie, daß selber der „Wikipedia“-Blog zähneknirschend darauf hinweisen und das RKI, dem die STIKO untersteht, entsprechend abwiegeln mußte.  Daß laut STIKO-Geschäftsordnung „ein Mitglied, bei dem ein sonstiger Grund vorliegt, der geeignet ist, Mißtrauen gegen eine unparteiische Amtsausübung zu rechtfertigen (Besorgnis der Befangenheit), insoweit nicht an der Beratung und Beschlußfassung der Kommission mitwirken darf“, ist eine Farce. Hielte sich die STIKO an diese Vorgabe, hätte über die Kinderspritzung möglicherweise Thomas Mertens ganz alleine beraten und beschließen müssen. Von dem Vorstand hat man nämlich seit dem „Umfallen“ und der peinlichen „Empfehlung“ kein Wort mehr gehört.

Allerdings muß man der STIKO wohl zugute halten, daß sie den Durchpeitschern im Bundesgesundheitsministerium und der „Ministerpräsidentenkonferenz“ offenbar noch immer ein bißchen verdächtig ist, obwohl ihre Mitglieder keineswegs „unabhängig“ bestimmt oder gar gewählt werden, sondern vom Ministerium selbst „berufen“, und es sich dabei ausdrücklich um „Impfexperten“ handelt. Wegen des Restmißtrauens und Mertens’ öffentlicher Widerspenstigkeit durfte die Kommission, obwohl weitgehend eine Lobbyveranstaltung und Mitglied der höchst anrüchigen NaLI (Motto: „Impfen schützt uns – gemeinsam aktiv“), nicht ganz allein und für sich über ihre Empfehlung „beraten“ und beschließen.

In der beschließenden Sitzung fehlten vier von 18 STIKO-Mitgliedern (zehn der 14 verbliebenen sind Mitglieder der „Arbeitsgruppe Covid-19-Impfung“). Mit dabei waren indes 12 weitere Personen:

Ole Wichmann, Leiter des „Fachgebiets Impfprävention“ am Robert-Koch-Institut und dort zuständig für die Entwicklung von „Strategien zur Verbesserung der Impfprävention“, das heißt: „Präventionsstrategien, insbesondere Impfprogramme“; zudem Charité-Privatdozent und in der „Geschäftsstelle der STIKO“ am RKI tätig. 2008 und 2009 war Wichmann an dem von der Gates-Stiftung finanzierten „International Vaccine Institute“ in Seoul (Südkorea) angestellt und als Projektmanager in der ebenfalls Gates-finanzierten Pediatric Dengue Vaccine Initiative in Südostasien aktiv. Deren Projekt, Kinder gegen das Dengue-Fieber zu impfen, endete in einer Katastrophe: Infolge „Antibody-dependant enhancement“ (ADE) erkrankten nicht infizierte Kinder nach der Impfung besonders schwer an Dengue-Fieber. ADE ist eine der am meisten befürchteten möglichen Spätfolgen der mRNA-Spritzung.

Wichmanns RKI-Stellvertreter Thomas Harder, der vor sieben Jahren gemeinsam mit Wichmann und einigen heutigen STIKO-Mitgliedern die umstrittene HPV-Impfung propagierte, für die mit einem vertrauten Argument geworben wurde: „Durch eine Impfung von Jungen und jungen Männern gegen humane Papillomviren könnte schneller eine Herdenimmunität erreicht werden.“

Sabine Vygen-Bonnet, RKI-Impfprogagandistin, an einer Vielzahl von STIKO-Empfehlungen beteiligt, Mitarbeiterin der STIKO-Geschäftsstelle am RKI. Deren Aufgabengebiet wird so beschrieben: „Zur Vorbereitung von Beschlüssen der STIKO führt die Geschäftsstelle systematische Literaturrecherchen durch, erstellt Meta-Analysen und erarbeitet so die Datengrundlage für die Evidenzbewertung durch die STIKO. Sie erstellt in Zusammenarbeit mit den thematischen Arbeitsgruppen der STIKO Beschlußentwürfe für neue Empfehlungen der STIKO.“

Ihre Geschäftsstellenkollegin Judith Koch, ebenfalls rührige Impfpropagandistin, fachlich vornehmlich zuständig für „Modellierungen“ der Auswirkungen von Impfungen.

Jakob Armann, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin an der TU-Klinik Dresden, führt offenbar seit Juli 2020 eine „Studie zur Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus (sic) in sächsischen Kindergärten“ durch, und zwar mittels Stuhlproben, weil „bereits erwiesen“ sei, „daß Kinder Viren im Falle einer Erkrankung über den Stuhl ausscheiden. So läßt sich auf diesem indirekten Weg eine Infektion nachweisen, selbst wenn die Kleinkinder symptomfrei sind.“ Ob diese auf 18 Monate angelegte bizarre Studie immer noch läuft, ist unbekannt. Armanns Vorgesetzter sagte damals: „ Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Pandemie und dessen (sic) wirksame Eindämmung.“ Ansonsten sucht Herr Armann seit April sehr intensiv nach schwer Covid-19-erkrankten Kindern, findet kaum welche, bereitet seine Daten aber liebevoll auf. Immerhin glaubt er wohl nicht so recht an Long Covid und wiegelt sogar in Sachen Delta-Panik vorsichtig ab. Mag sein, daß er den „Quotenleugner“ geben durfte, bemerkenswert ist seine Teilnahme angesichts der ansonsten geschlossenen Impffront trotzdem zweifellos.

Reinhard Berner, Direktor der Klinik, an der Armann arbeitet, war vielleicht als Aufpasser dabei, hat für Merck, Lilly, Novartis und Infectofarm gearbeitet (teilweise in der Entwicklung von Arzneimitteln), erhält Drittmittel von Pharmakonzernen, hat sonst aber „keine Interessenskonflikte“ und offenbar ebenfalls eine gewisse Neigung zum „Corona-Leugnen“.

Heidi Meyer, „ständiger Gast“ und „externe Expertin“ des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) in der STIKO-Arbeitsgruppe Covid-19-Impfung, am PEI Leiterin des Referats „Internationale Koordination, regulatorischer Service“, ist wohl in erster Linie fürs Referieren zuständig.

Julia Neufeind arbeitet in Ole Wichmanns RKI-Fachgebiet „Impfprävention“ (hieße das doch nur, was es wörtlich heißt!) in einem „Team Kommunikation und Akzeptanz“ (mal wieder ein neues Wort für Propaganda), das es allerdings nur laut einer wirren Sekte gibt (siehe unten). „Niedergelassene Ärzte sind ein wichtiger Hebel für die Impfakzeptanz in der Allgemeinbevölkerung“, sagte sie schon 2019 auf einem Aufzug namens „Skepkon“ und weiß sicherlich recht gut, wie man so eine Skepsis aushebelt und Spritzungen vorantreibt. Hausärzte, meinte sie weiter, seien „motiviert, fähig und befähigt(,) ihre Patientinnen und Patienten zu impfen“. Und sonst nichts. Sperenzchen wie Beraten, Untersuchen und so weiter kommen nicht in Frage.

Zu diesem Link: „Skepkon – die Konferenz für Wissenschaft und kritisches Denken“ ist eine knallharte Kampfplattform der im Internet vor allem von „Psiram“ vertretenen faschistoiden Sekte, die in erster Linie damit beschäftigt ist, Skepsis, Wissenschaft und kritisches Denken zu bekämpfen und zum Beispiel durch wilden Vandalismus im größtenteils von ihr kontrollierten „Wikipedia“-Blog auszumerzen. Dahinter steht eine „GWUP e.V. (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e. V.)“, deren Name weitgehend alles sagt. Daß eine RKI-Angestellte bei derartigen Extremisten auftritt, sollte eigentlich den Verfassungsschutz interessieren, allerdings nur das „Arbeitsgebiet“ Wirrnis und Pharmalobbyismus (das es wohl nicht gibt).

Nora (Katharina) Schmid-Küpke ist eine weitere eisenharte Impfpropagandistin, angeblich „Expertin für Gesundheitskommunikation“, die am RKI die „Covimo-Studie zur Covid-19-Impfbereitschaft und -akzeptanz“ leitet. Ziel dieser sogenannten „Studie“ ist es, zugunsten der Pharmaindustrie „die Impfbereitschaft und -akzeptanz verschiedener Bevölkerungsgruppen in Deutschland zu erfassen und zeitnah mögliche Barrieren der Impfinanspruchnahme zu erkennen“. Denn wer Barrieren erkennt, kann sie mit gezielten Propaganda- und Zwangsmaßnahmen effektiv brechen. Öffentlich überliefert ist von der obskuren Frau Schmid-Küpke im Grunde nur ein einziger Satz, der dafür aber dutzendfach: „Mit dem Alter steigen die Impfquoten.“ Daneben ist sie auch noch in der Propaganda für Influenzaimpfstoffe tätig und hat mit den Kollegen Wichmann und Neufeind an einer „OkaPII-Studie“ und einer „KROCO-Studie“ mitgewirkt, um mehr Klinikangestellte dazu zu bringen, sich der sinnlosen jährlichen Influenzaimpfung zu unterziehen. Auch in Sachen mRNA-Spritzung ist das Klinikpersonal offenbar noch ein Problem, das Frau Schmid-Küpke knacken soll.

Tiefere Recherchen zu diesen Propagandakampagnen sind mir zu unappetitlich. Möglicherweise hat das RKI eine interne „Ethikkommission“, um sich mit derlei Auswüchsen zu beschäftigen.

Der „Augsburger Allgemeinen“ sagte Schmid-Küpke: „Wichtig ist, den Menschen zu verdeutlichen, wie wichtig die eigene Impfung für die Gemeinschaft ist.“ Was zeigt, daß im RKI der interne Informationsfluß stockt – oder Schmid-Küpke schlicht informationsresistent ist. Denn daß die eigene Impfung für die „Gemeinschaft“ nur insofern relevant ist, als die Kosten für die Behandlung von „Nebenwirkungen“ und Spätfolgen von der „Gemeinschaft“ getragen werden müssen (die Profite jedoch die Konzerne einstecken), weiß inzwischen auch das Kindergartenkind. Der Gedanke, daß RKI-Mitarbeiter das noch nicht begriffen haben, ist mir ebenfalls zu unappetitlich, um ihn weiterzudenken.

Stefan Scholz ist – kurz gesagt – noch so ein „Modellierer“ am RKI unter Ole Wichmann, der daran glaubt, daß mRNA-Spritzungen Infektionen verhindern. Er beschäftigt(e) sich mit „KOMMI – Erstellung einer Kontaktmatrix für die mathematische Modellierung von Infektionserkrankungen“, wovon man nie mehr etwas gehört hat. Belassen wir’s dabei

Maria Waize arbeitet am Robert-Koch-Institut im „Team COVID-19 Impf Modellierung“ (ohne Bindestriche) an grundlagenloser Spekuliererei über „nötige Impfquoten“, und zwar mit Stefan Scholz und Thomas Harder. Daneben findet sich ihr Name unter einem „Paper“ mit dem Titel „Einfluß von Impfungen und Kontaktreduktionen auf die dritte Welle der SARS-CoV-2-Pandemie und perspektivische Rückkehr zu prä-pandemischem Kontaktverhalten“, das niemanden mehr interessieren wird, weil ja ab November schon die fünfte Welle ansteht. Jedenfalls ist auch ihr Job: Impfpropaganda.

Verina Wild ist „Medizinethikerin“ (in Anführungszeichen, weil der Begriff „Ethik“ seit Alena Buyx so diskreditiert ist wie … sonst keiner. Zumal es „Medizinische Ethik früher auch schon gab.). Sie hält enorm viele Vorträge und organisiert „Workshops“ zu Flüchtlingspolitik, Krise, Klimawandel, Public Health, klimaneutralen Krankenhäusern und ähnlichen Totschlagnullwörtern, gerne mal mit Eckart von Hirschhausen und Lothar Wieler. Und erklärt dem „Spiegel“, warum Kinder unbedingt geimpft werden müssen: weil „jede Impfung zählt“. Also: eine Propagandistin der dümmsten und fanatischsten Sorte, als „externe Expertin“ und Abgesandte der (offenbar nicht kritikfähigen) Universität Augsburg in der STIKO-Arbeitsgruppe „Covid-19-Impfung“ tätig.

Ihre Glaubensinhalte faßt sie so unbedarft zusammen wie folgt: „‚Der Klimawandel hat starke Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen’, das ist auch für Verina Wild, Professorin für Ethik der Medizin an der Universität Augsburg, ganz klar. Es sei deshalb ethisch vollkommen gerechtfertigt für Ärzt:innen, sich damit zu befassen und nicht nur mit den einzelnen Patient:innen. Dies sei kein Entweder-oder und keine Verletzung des Neutralitätsgebots.“ Wer versteht, was sie meint (außer „balla balla impf impf“), möge sich melden (bei ihr).

Nun haben wir also eine STIKO-„Beratungsrunde“ mit 26 Stimmen:

7 stahlharte Impfprogagandisten mit teilweise religiösen Anflügen von Fanatismus, die alle nicht der STIKO angehören, sie aber mit Daten, „Modellierungen“ und Beschlußvorlagen füttern,

1 Referentin ohne erkennbare Neigungen,

2 zusätzliche „Modellierer“ ohne Realitätsbezug,

2 vorsichtig objektive Mediziner und

14 „echte“ STIKO-Mitgliedern mit teilweise tiefen Verstrickungen im Pharmasumpf.

Da fiele es leicht, hübsche Verschwörungsszenarien in Theaterform zu erdenken. Aber die Realität ist – wie meistens – viel prosaischer. Einer plappert was, noch eine plappert was, Frau Neufeind reicht die Beschlußvorlage herum, alle nicken ab, basta. Gehen wir ein Bier trinken. Und morgen melden Neufeind, Schmid-Rüpke, Wichmann, Vygen-Bonnet, Harder, Koch, Waize und Wild ihren Auftraggebern: „Läuft.

Ja, läuft: Biontech und Moderna möchten noch in diesem Jahr mit der Spritzung von Kleinkindern und Babies beginnen.

„Stiko“ bezeichnete übrigens bis 1945 den „Stillhaltekommissar für Organisationen, Vereine und Verbände“. Sein Name war Albert Hoffmann, und er hatte sich seit 1938 darum zu kümmern, Vereine aufzulösen, ihr Vermögen einzuziehen und sie in eine reichsdeutsche Organisation einzugliedern. Nur für den Fall, daß jemand mal wieder STIKO nicht in Großbuchstaben schreibt: Verwechslungsgefahr!

5 Antworten auf „Die Schwindel-Täuschungs-Irrtums-Kampforganisation (STIKO) in tausend Nöten“

  1. Danke an diesen Blog für die wichtigen Informationen.

    Die sogenannten Impfstoffe, richtig gesagt die experimentellen gentherapeutisch wirksamen Substanzen, ob mRNA oder Vektorviren, machen krank oder töten. Schon gar nicht dürfen Kinder „geimpft“ werden.

    Am 30. April 2020 sagte Impfstoff-Großinvestor und Pandemie-Choreograph in seinen Gates Notes:

    „Ich vermute, dass der COVID-19-Impfstoff Teil des Routine-Impfplans für Neugeborene werden wird. I suspect the COVID-19 vaccine will become part of the routine newborn immunization schedule.”

    (Bill Gates: What you need to know about the COVID-19 vaccine)

  2. Prof. Dr. med. Verina Wild
    Professorin für Ethik der Medizin
    Ethik der Medizin

    Prof. Dr. med Verina Wild forscht und lehrt in den Bereichen Medizinethik/Bioethik, Public Health Ethik und Global Health Ethics. Nach ihrer Arbeit als Ärztin und im eher klassisch medizin- und forschungsethischen Bereich hat sie sich in den letzten zehn Jahren intensiv mit Public Health Ethik und Theorien der Gesundheitsgerechtigkeit auseinandergesetzt. Sie arbeitet nun an einer Gesundheitsethik, die populationsbezogene, strukturelle Elemente besser mit der individualethischen Ebene integriert. Anwendungsbereiche ihrer Forschung sind z.B. Pandemien, Digitalisierung, Klimawandel, soziale Determinanten von Gesundheit, (globale) Gesundheitsgerechtigkeit, Migration. Ein faszinierendes Forschungsgebiet zur Beziehung zwischen individueller und populationsbezogener Ebene im Gesundheitsbereich sind auch mobile Gesundheitstechnologien (Apps, Wearables). Das von ihr geleitete BMBF-Forschungsprojekt „META“ untersucht ethische, gesellschaftliche und rechtliche Aspekte solcher Technologien.

    (…)

    Studium der Humanmedizin an der Georg-August-Universität in Göttingen mit einem studienbegleitenden Schwerpunkt in Medizinethik. Auslandsaufenthalte u.a. in Argentinien, Schottland, Spanien und Tansania. Promotion an der Universität Zürich (ausgezeichnet mit dem Nachwuchspreis der Akademie für Ethik in der Medizin). Praktische Tätigkeit als Ärztin der Inneren Medizin in Berlin. Von 2008 bis 2016 Oberassistentin und zeitweise stellvertretende Leitung am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte, Universität Zürich. Habilitation im Fach Ethik der Medizin mit einer Arbeit zu Vulnerabilität und Gerechtigkeit in Medizin, Forschung und Public Health. Von 2015 bis 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie IV der LMU. Forschungsaufenthalte in den USA und in Australien (Schwerpunkt Public-Health-Ethik). Von 2017 bis 2020 am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin der LMU. Von 2018 bis 2020 stellvertretende Institutsleitung.

    Seit 2018 Projektleitung “ META – mHealth: Ethical, legal and social aspects in the technological age”, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Seit 2020 Gründungsmitglied der COVID-19 AG Ethik im Kompetenznetz Public Health COVID-19 und Gründungsmitglied der Public-Health-Ethik AG der Akademie für Ethik der Medizin.

    Seit November 2020 Inhaberin der Professur für Ethik der Medizin an der Universität Augsburg.

    (…)

    Seit 2021: Associate Editor Journal Public Health Ethics (Oxford Journals)

    Seit 2020: Gründungsmitglied AG Public-Health-Ethik an der Akademie für Ethik der Medizin/Gründungsmitglied AG Ethik im Kompetenznetzwerk Public Health COVID-19

    Seit August 2020: Externe Expertin in der STIKO Arbeitsgruppe COVID-19

    Seit 2020: Mitglied des ExpertInnenbeirates des Forschungsprojektes ‚Lebensweltbezogene Gesundheitsförderung und Prävention im Zeitalter der Digitalisierung: Partizipative Erarbeitung eines Definitionsleitfadens voll- und teildigitaler Settings sowie Ansätzen digitaler Verhältnisprävention‘, Universität Bielefeld

    2018-2020: Mitglied des Schwerpunktes Global Health am Center of Advanced Studies (CAS), LMU
    Seit 2018: Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Public Health, Gründung der AG Public-Health-Ethik, gemeinsam mit Peter Schröder-Bäck
    Seit 2018: Mitglied des Consortium on Vulnerability and Equity in Humanitarian Responses (COVEHR), teilweise gefördert durch Wellcome Trust, UK
    Seit 2016: Mitglied des Migration and Health Network Southern Africa (MaHp)
    Seit 2015: Mitglied in Arbeitsgruppen der Weltgesundheitsorganisation zu Antimicrobial Resistance and Ethics; Revision of Ethics Guidelines for Prevention and Treatment of Tuberculosis (Section: Migration); Health Systems Research and Ethics
    Seit 2015: Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung
    2015 – 2021: Mitglied des Editorial Board der Zeitschrift Public Health Ethics (Oxford Journals)

    (…)

    https://www.uni-augsburg.de/de/fakultaet/med/profs/professur-fur-ethik-der-medizin/team/prof-wild/

    STOP COVAX ◦ Stoppen wir die sogenannten Impfungen gegen das Coronavirus, den unnötigen und lebensgefährlichen gentherapeutischen Großversuch

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